|
...nicht ganz vollendet...aber bis ans Capo S.Maria die Leuca und beinah noch Reggio Calabria...weitere Infos folgen Am 23.06. starteten wir in Mittelhessen, eigentlich war geplant nur bis Füssen oder kurz hinter die österreichische Grenze zu fahren. Bei Sch***wetter haben wir uns dann dazu entschieden weiterzufahren. Ein großer SP in Nähe der Autobahn sollte das Ziel sein - da wir aber Landstraße gefahren sind, konnten wir diesen nicht erreichen: geht nur noch von der AB aus. Übernachtet haben wir dann in Brixen auf dem "P3 Bus". Kein schlechter Platz, aber nicht sehr leise (Straße). Alte Brennerstraße und Südtirol... Auf dem Weg noch Bassano del Grappa angeguckt - hübsch! Die Anreise geht weiter...erstmal Übernachtung am südlichen Ende der Lagune von Venedig in Sottomarina auf dem CP Europa. Wir finden: nicht wirklich empfehlenswert, eng, von Mattendächern beschattet, SP an der Straße (hinterm Zaun vom Platz). Baden geht aber gut, breiter Strand und gut erreichbar. Sottomarina erwies sich als typischer Touristenort, an dem abends viel flaniert wurde. Kinderbelustigungen aller Art, aber auch einen alten Ortskern und Badevergnügen reichlich gibt´s hier.
Die nächste Übernachtung hatten wir in Marina di Montemarciano nördlich von Ancona. Eine klare Einschätzung dieses Platzes fällt schwer, war es doch der erste nicht "betriebene" Strand - also erstmal ruhig *uff* . Dafür direkt an der Bahnlinie gelegen und die Strandbar ist wohl derzeit auch angesagt.... Also eigentlich ganz nett, aber nicht für einen längeren Aufenthalt geeignet. und als die Abruzzen... ...ab jetzt wird´s richtig Urlaub: Gargano! Ist ein wunderschönes Fleckchen Italien, an dem wir dann auch erstmal einige Tage geblieben sind. Peschichi, Vieste...alles sehr schön und zumindest Ende Juni noch relativ ruhig. Dieser Stellplatz war einer der schönsten, die wir besucht haben: Lido Azzurro kurz vor Peschichi - muss man einfach nehmen! Nach 2 genussvollen Tagen am Meer fuhren wir weiter Richtung Süden - haben es allerdings nicht weit geschafft ;-) . Denn in Vieste, auch im Gargano gelegen, ist es sehr schön!
Der CP Arizona (angeblich gibt es 2 davon) bietet direkt am Strand SP an, mit dem Fahrrad wenige Minuten in die Stadt, ansonsten Ruhe. Wir radeln, begucken die Stadt und baden...Urlaub! mehr mehr bitte mehr........ Oh wie schön, da kommen Erinnerungen hoch. Weiter, ich warte. noch einige Eindrücke von Vieste Als nächstes wollten wir eigentlich einen SP in Polignano al Mare südl. von Bari anfahren, der uns aus einem Grund, der mir gerade nicht mehr einfällt, aber nicht gefallen hat.
Nach einigem Hin-und-her-fahren, hielten wir dann an einer Pizzeria in Capitolo (kurz nach Monopoli). Abendessen bestellt und mit dem sehr freundlichen Wirt mit Händen und Füßen und wenigen italienischen Vokabeln geklärt, dass wir über Nacht dort stehen bleiben dürfen. Den ganzen Tag hingen schon dunkle Wolken über dem Land, was zu einer fürchterlich schwülen Nacht führte. Aber es gab dann nur ein kleines Gewitter. Ein Abstecher ins Landesinnere führte uns nach Putignano, auch wieder mit einem netten Altstädtchen. Außerdem ist die Stadt für ihren Karneval berühmt, der an diesem Wochenende nachgefeiert wurde. Am eigentlichen Termin war tatsächlich das Wetter zu schlecht. Mitgefeiert haben wir allerdings nicht, denn wir mussten natürlich unbedingt noch die Trulli angucken. Danach fühlten wir uns ein bisschen schlumpfig ;-) . Nach den putzigen Trulli nun eine ganz andere Stilrichtung: die "Barockstadt" Lecce bietet einige Sehenswürdigkeiten von der Basilika über Piazza del Duomo bis hin zu einem Amphitheater. Die folgende Übernachtung fand dann mal wieder "frei" statt, auf einem Parkplatz über dem Meer in der Bucht von Sant'Andrea. Hier findet man Steilküste, eine kleine Badebucht und 2 Pizzerias. Am späteren Abend wurde es in der Bucht und in der Pizzeria voller und voller - und wir dachten, wir hätten ein abgelegenes Plätzchen entdeckt... Sehr sehenswert - daher waren die Altstadtgassen auch gut gefüllt - ist Otranto, "La Porta d'Oriente" .
Das Stranderlebnis wäre dem durchschnittlichen Mitteleuropäer aber vielleicht etwas zu "dicht" ;-) . Vollgestopfte Badebuchten haben wir zwar einige gesehen, aber Otranto nimmt klar den Spitzenplatz ein. ...nach einer Pause geht es dann noch weiter mit dem südlichen Ende Puglias, der Weiterfahrt am Ionischen Meer, Gallipoli, griechischen Tempeln, Müll, einer tollen Stadt und netten Stell- und Campingplätzen... Nun ist es geschafft: Wir sind am Capo S.Maria di Leuca angekommen - der südlichsten Spitze Apuliens, an der sich Adria und Ionisches Meer "treffen". Das Kap selbst ist nicht so toll, wie wir es erwartet hatten. Es steht dort ein großes Kloster und der große Platz ist auch beeindruckend, aber sonst...außer vielen anderen knipsenden Touristen nicht wirklich viel. Aber man war halt mal ganz unten! Interessante Landschaft und schöne Städte und Gebäude.
Diese Gegend kenne ich noch nicht :? Übernachten wollten wir dann etwas südlich von Gallipoli, ein zunächst herrlicher Stellplatz (Florida Beach) auf einer Wiese hinterm Strand. Vorne eine kleine Strandbar, wenig los - Genuss pur!
Aber weit gefehlt: bereits nachmittags kam aus der benachbarten Strandbar immer mal wieder extrem laute Musik, wurde aber immer nach einiger Zeit wieder leise gedreht. Nicht so nachts um halb 1... Den ganzen Abend dröhnte es schon in einer Lautstärke, wie wir sie selbst auf Live-Konzerten selten erlebt haben. Und dann der Schock: Es bewegte sich, soweit man blicken konnte, eine Autoschlange auf die Disco zu - also noch lange keine Ruhe zu erwarten... Das macht dann so richtig Freude, mitten in der Nacht die Klamotten zu packen und weiterzufahren! Aber ein Nachbar hatte schon berichtet, dass im nächsten Ort Wohnmobile am Strand stehen - das haben wir gesucht und zum Glück auch schnell gefunden. Das Frühstück war dann dafür umso netter :-) . Und wieder ein historische Stadt angeguckt: Gallipoli - die Altstadt liegt auf einer Insel, die über eine Brücke erreichbar ist und ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Wir haben uns dann dazu entschieden, ein ganzes Stück weiter zu fahren und Taranto nicht anzuschauen. Soll zwar auch wieder ein sehenswertes historisches Zentrum haben, aber 2 centro storico am Tag wären dann doch etwas fiel. Beim Vorbeifahren sah´s auch nicht sehr einladend aus. Viiieeel hübscher war es dagegen in Marina die Ginosa auf dem CP Internazionale! Hier haben wir mal wieder 2 Nächte verbracht, wofür sich der ausgesuchte Platz auch wirklich geeignet hat. Schattig unter Pinien, direkt hinter der Düne, ein überschaubarer Ort (im Grunde genommen natürlich eine reine Touristensiedlung, aber ganz nett) mit der notwendigen Infrastruktur und: Ruhe! Man schreibt natürlich Marina di Ginosa ;-) Etwas ins Landesinnere der Basilikata führte uns dann die Besichtigung von Matera, der Stadt mit den Höhlenwohnungen.
Zwischenzeitlich war der Ort mal komplett geräumt worden, weil die Wohnverhältnisse in den Höhlen für nicht zumutbar gehalten wurden. Richtig bewohnt sind wohl auch heute nur wenige, weil´s doch immer etwas feucht drin ist. Dafür sind jetzt Kneipen und Läden vorzufinden. Kurz mal griechisch wurde es dann in Metapontion: Überreste einer alten griechischen Ansiedlung, in der auch Pythagoras mal gelebt haben soll. Wir fuhren dann weiter bis Kalabrien ans Capo Rizzuto. Dazu später mehr... Vielen Dank schon mal für deinen Bericht (den du hoffentlich bald weiter schreibst) und die tollen Bilder natürlich.
Hallo, welch ein Glück für Euch, die Stadt ist an Häßlichkeit kaum zu überbieten. Für den tollen Reisebericht herzlichen Dank. Leser Danke für die wunderschönen Fotos und Deinen Reisebericht. Bin schon gespannt wie es weitergeht. @Leser: Kennst du Taranto vom Anschauen? Unser Reiseführer hat den Eindruck erweckt, man sollte es sich angucken. Deswegen sind wir zunächst unsicher gewesen, ob man einfach dran vorbeifahren "darf" :-) . Danke für die netten Rückmeldungen!
Weiter ging es dann nach Kalabrien ans Capo Rizzuto. Hier würde es dann insgesamt sehr ruhig, die Straßen waren im Grunde genommen gute Feldwege und auf den CP war fast nichts los. Deswegen sind wir auch erstmal ein bisschen Herumgefahren, weil uns das sehr komisch vorkam, fast die einzigen Gäste zu sein... Gefunden haben wir dann den CP Poker und der war echt ein Glücksgriff! Oberhalb des Meeres an einer hübschen kleinen Bucht gelegen, mit Pinien, ruhig und lediglich so 5-6 anderen Wohnmobilen. Am Capo Rizzuto liegt auch noch Le Castella, ein etwas vollerer Ferienort. Und dann: Tropea!
Traumhaft auf einer Klippe gelegen, irgendwo hab ich gelesen "die Häuser sehen aus, als wollten sie sich ins Meer stürzen". Das trifft´s. Ab jetzt begann die Rückreise...
Einen empfehlenswerten Stopp fanden wir in Cirella am Lido Alexander. Außer einer Straße, die an den strandnahen Plätzen kaum zu hören war, ein toller Platz! Direkt am Strand, "stadt"nah (ist eher ein Dorf) und gut ausgestattet. Ruinen gibt es auch zu bewundern. Und unsere liebsten Haustiere gab´s gratis :-) . Eindrücke von der Fahrt an der Küste entlang bis zur Sele-Mündung...einfach nur toll! Paestum mussten wir natürlich angucken: eine sehenswerte griechische Ruinenstadt. Während der Fahrt gab es auch Mozzarella-Büffel zu sehen. An der Mündung der Sele gibt es einige CP, einen sehr gut gelegenen hatten wir wohl erwischt (Name leider vergessen). Liegt so, dass man die Flussmündung und offenes Meer genießen kann und ist geprägt von Dauercampern mit sehr verdunkelten Plätzen. Das WoMo darf aber ganz nah am Wasser stehen. Außerdem gab´s englischsprechende Betreiber und special price ;-) und ganz interessante Eindrücke... und Müll gab´s auch wieder mal Wir haben dann etliche Orte, die einen Besuch wert wären, liegengelassen. Das wird noch eine eigene Reise mit Rom, Neapel, Pompeji usw.
Unsere Fahrt ging dann bei dauernd steigenden Temperaturen ins Landesinnere nach Umbrien, um einen alten Freund zu besuchen. Ein nettes kleines (so 60 Einwohner) Dorf "in den Bergen". Naja, wenigstens etwas höher als die Kleinstadt drunter, so dass die Bewohner abends in die Kühle der Berge flüchteten und es plötzlich so an die 300-400 Bewohner gab ;-) . Ein lokales Fußballturnier hatte wohl auch Anziehungskraft. Aber selbst in Castelleone waren es wahnsinns-Temperaturen, gefühlt nachts um 12 noch 30grad. Eine schöne nach-Hause-Station ist natürlich der Gardasee...
Eine Nacht auf dem CP San Nicolo in Bardolino ist doch immer wieder erholsam. Wegen der Gewitterstimmung haben wir zwar die Stadt nicht besucht, aber baden gehen direkt nach dem Aufstehen entschädigt für alles! Die Unwetter sollen in Südtirol heftig gewesen sein, wie wir auf der Weiterfahrt im Radio gehört haben - waren wohl nur Ausfläufer am See, zum Glück. Die Heimfahrt über den Reschenpass mit See und unvermeidlichem Kirchturm Die letzte Übernachtung haben wir dann im Allgäu in Nesselwang gemacht - bei 8grad und Nieselregen... Aber ein netter SP!
Auf der Heimfahrt noch ein Stopp in Rothenburg. |
Anzeige
|