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Hallo erst einmal zusammen,
ich interessiere mich schwer für ein Bimobil Husky mit einem Doppelkabine-Pickup als Fahrzeug. Ich möchte ein Mopped (Gewicht 125-130 kg) mitnehmen können. Könnt ihr mir raten wie das gehen kann? Hat jemand so etwas angebaut oder gesehen oder weiss wo man das bekommen kann? Ich kann mir folgendes vorstellen: - Anbau eines Heckträgers am Rahmen des Fzg - Heckträger auf der (verlängerten) Anhängekupplung - Anbau eines Heckträgers an der Kabine. Ich glaube aber das könnte schwierig werden wg. der Stabilität des Rahmens - einen stabilen Fahrradträger (z.B. für 4 Bikes), der das Mopped trägt. - Ggf Sonderkonstruktion vom Karrosseriebauer/Schlosser Bin dankbar für jeden Tip, da es für mein WoMo ein KO-Kriterium ist ob ich ein Mopped mitnehmen kann! Wir haben mal mit Bimobil über dieses Thema gesprochen. Alle Pick Up`s haben schon durch den Überhang der Kabine fast die Möglichkeiten der Hinterachse erreicht.
Der Schwerpunkt des Trägers liegt durch den Überhang der Wohnkabine so weit hinten, das ein gewaltiger Hebel auf die Achse wirkt. Mehr als ein Träger für 2 Fahrräder wird schwierig. Die Menschen bei Bimobil helfen dir da auch gerne weiter, dein Wunsch ist dort schon öfters durchgerechnet worden. Liebe Christoph Bei einem Doppelkabinen-Pickup vom Bimobil auf der Basis eines Nissans ist OHNE Fahrradträger oder sonstigen zusätzlichen hinteren Belastungen soeben in der Mongolei der Hauptrahmen gebrochen. Wahrscheinliche Ursache: die sehr kurze hintere Auflage der Wohnkabine nach der Doppelkabine und die dadurch verbundene hohe Hebelwirkung wie schon Christoph schreibt.
Also: lass besser die Finger davon. Habe die Ehre aus der Mongolei bzw. Nordchina Gogolo Kann der Nissan mit dem Rahmenbruch weiter an Eurer Tour mitmachen ?
und weiterhin gute und pannenfreie Reise !
Wir hoffen es - der Rahmen wird derzeit in Ulan Bator mit Teilen aus Deutschland, die per Express dorthin geschickt wurden, geschweisst. Meines Erachtens ist das nur Flickschusterei, eigentlich ist der Rahmen ein Totalschaden. Da das Fahrzeug aber noch nagelneu ist (EZ 04/2011) wird alles mögliche versucht.... Ich würde keine Wette eingehen, dass das Fahrzeug noch 10.000km in China und weitere 10.000 in Kirgisien, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Armenien, Georgien, Türkei, Griechenland,... durchhält. Da es aber der Wagen des Tourleiters ist, hoffen wir alle, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Habe die Ehre Gogolo Hallo
ich hab schon einen Pick-up mit Wohnaufbau gesehen, der hatte den Motorradträger vorn. Wie der den eingetragen bekommen hat ist mir allerdings ein Rätsel. Richtig stabil mit vernünftiger Zuladung werden die Absetzkabinen von Bimobil auf Basis des Mercedes G
Techn. zul. Gesamtmasse 4300 kg Masse fahrbereiter Zustand 3560 kg verbleibende Zuladung 740 kg so könnte evtl. unser nächster aussehen ... --> Link Hat jemand Info über so einen Front-Träger?
Aber selbst bei dem wäre noch zu prüfen ob er, mit angebautem belastetem Motorradträger, nicht eine heftig überlastete Hinterachse hätte. Der Bruch des Hauptrahmens spricht jetzt aber nicht unbedingt für die Qualität und den Sachverstand bei Bimobil. Das kam bisher immer anders hier an - verwirrend... Auf einer Doka T5 würde es gehen.
M.E. die einzige mögliche Lösung, gibt es aber nicht als Husky. Auf einem PU nie und nimmer. Selbst mit einer 1,5 Kabine würde ich das nicht machen. Auch wenn sie bei Bimobil, Tischer usw. anderes erzählen. Da schrottet einer gerade seine Absetzkabine auf Korsika: --> Link Viele
Da kommen drei Dinge zusammen: 1. Physikalische Gesetze lassen sich nicht aushebeln (im wahrsten Sinne des Wortes), auch nicht für viel Geld von Bimobil 2. Die Firma Bimobil. Meine Erfahrungen mit denen kann ich in einem Satz zusammenfassen, werde ich aber nicht tun. 3. Nissan. Vom Hörensagen: die Qualität hätte seit der Liaison mit Renault doch "etwas" gelitten In dieser Kombination durch China und die Mongolei?? Hmmm... wie ist das mit der Husky auf dem Defender?
Der hat schon von Haus aus 2200 kg zulässige Hinterachslast (Japan PickUps um die 1850 kg) und ich hab auch gelesen das die Militär-Defender mehr als 3,5 t zul Gesamtgewicht haben. D.h. die Hinterachse verträgt auch noch mehr. Wenn ich mal ganz grob davon ausgehe das der Radstand ca. 3 m ist und der Schwerpunkt des Heckträgers 2 m hinter der Hinterachse liegt, dann komme ich bei 120 kg Last auf dem Träger mit Hebelwirkung auf (3+2)/3 *120 = 200 kg die zusätzlich auf die Hinterachse gehen. Also jetzt nicht soooo dramatisch... D.h. angenommen die normale Lastverteilung ist bei Japan-Pickup und Defender ähnlich, dann hat der Defender über 300 kg mehr die er auf die Hinterachse packen kann. Da hätte ich mit ca. 200 kg ja sogar noch Luft ;-). Wenn ich das richtig sehe, müsste ich rausbekommen wie die Achslast bei einem Standard DoKa Husky ist und dann das Fzg so wählen, das noch zusätzlich die ca. 200 kg verträgt. Evtl ist ja mit geändertet Federung und Auflasten noch was zu wollen. Wenn dann die "normale" Achslast vorne hoch genug ist dann passt das auch mit der Entlastung der Vorderachse. Sportwagen ist das Gespann ja von Hause aus nicht. Die Entlastung der Vorderachse wäre dann über den Hebel ca. 80 kg (=120 kg x 2m/3m). Auch nicht sooo wild. Oder habe ich da einen Denkfehler drinnen? Also, mit der Qualität von Bimobil hat der Rahmenbruch erst mal nichts zu tun. Das Gewicht der Kabine steckt so ein Pick up locker weg. Die Kombination Pick up mit Wohnkabine bewährt sich Jahrzenten.
Gründe warum es hier nicht funktioniert gibt es viele: 1. Materialfehler bzw. fehlerhafte Schweißnähte am Nissan. 2. Überladung bzw. zuviel Gewicht hinter der Achse. Ich denke, für so eine lange Reise nimmt man mehr mit als nur eine Zahnbürste... Ich konnte auf dem Video nicht sehen, das die Kabine geschrottet wurde. Auch an unserem T 5 ist ein Träger für ein 120 kg Mopped nicht machbar. Wir haben es mehrfach mit Bimobil gerechnet. Wie lakotabuche da zu einem anderen Rechenergebnis kommt :?: Liebe Christoph
Ja, aber wer will schon eine leere Kabine umherfahren?
Ja, auf der Landstrasse, vielleicht noch auf einer Alm, aber nicht in schwererem Gelände und nicht in auf einer wochenlangen Tour durch Asien, womöglich noch mit Gepäck :eek: :eek: :eek:
Du sagst es selbst. Aber man möchte doch mehr mitnehmen... Vielleicht zwei Zahnbürsten
Nein kannst Du nicht, auch wenn Du alle Deine Brillen gleichzeitig aufsetzt. Nach meinen Erfahrungen hält eine Kabine solche Verwindungen und Stösse nicht aus, auch wenn die Ecken doppelwandig verklebt (wie hier bei der Tischerkabine) und damit besonders verwindungssteif sind Sie ist undicht.
Ach, mehrfach gerechnet? War wohl doch nicht so eindeutig. Nur zur Verdeutlichung zwei Bilder vom Rahmenbruch mit dem kurzen Heck. Ursache wahrscheinlich die kurze Auflage auf dem Rest der Ladefläche einer Doppelkabine verbunden mit einem schwächlichen Rahmen beim Nissan. Und da waren wir noch gar nicht in der Wüste Gobi sondern noch weit vorher in Sibirien/Nordmongolei.
Habe die Ehre Gogolo Ach du Schande :eek: :eek: :eek: Hat die Werkstatt das wieder sauber hinbekommen?? Der Rahmen des Fahrzeugs wird derzeit repariert und dann muss es erst noch durch die Wüste Gobi durch ....
Habe die Ehre Gogolo :eek:
Boaaah - das sieht aber echt unschön aus. Ich wage auch sehr zu bezweifeln, dass man da so einfach ein endgültige Lösung hinpfrimeln kann. Dennoch: Drücke die Daumen. Eine gute Gelegenheit für Bimobil daraus zu lernen und diese Fahrzeuge
schon im Vorfeld an der richtigen Stelle zu verstärken. Dieter
Ich drücke auch die Daumen. Wenn's doch nicht klappt, dann muss das Gogolobil die Reiseleitung an den Haken nehmen. :wink:
Oder einfach ein stabileres Basisfahrzeug benutzen. Ich glaub Bimobil wird sich davor hüten an nagelneuen Fahrzeugen zu schweißen. Johnny
Wenn es erforderlich ist,warum nicht. In zusammenarbeit mit den Fahrzeughersteller währe das leicht möglich. Dieter Weil man nicht mal eben einen Rahmen umschweißt. Es gibt zahlreiche Fehlerquellen und wenn etwas passiert dürfen Nissan und Bimobil sich darum streiten, wer Schuld hat.
Außerdem ist das Fahrgestell eine komplexe aufeinander abgestimmte Einheit. Wenn der Rahmen verstärkt wird, reicht die Achse nicht mehr. Wird diese verstärkt reichen die Bremsen nicht mehr usw. Also geht man direkt zum Hersteller und wählt einfach einen größeren Pickup. Johnny
Und was haben wir jetzt :roll: Rahmen werden sehr viel verstärkt,verlängert und umgebaut,nichts besonderes im Fahrzeugbau. Dieter Na prost Mahlzeit!
Was da wohl der Herr von Liebe dazu sagt ? Da kauft man sich ein vermeintlich geländtaugliches WOMO und dann sowas :-( Lieber Günter, Danke für Deine hochintressanten Bilder und Berichte und Dir weiterhin rahmenbruchfreie ;-) und schöne Reise ! Liebe auch an Deine Gogoline :-)
Danke. Dem schliesse ich mich voll und ganz an. Man sollte die Fotos schon mal sichern, denn wie ich den "Hr.v.L." kenne, wird man alle Hebel in Bewegung setzen (lassen).... Dank auch an @gogolo, der mit der Überweisung des Kaufpreises für sein Bimobil NICHT seine Objektivität und Unabhängigkeit abgegeben hat (wie anscheinend so manch anderer hier) Ich wünsche ihm und seiner Frau, dass es bald weiter geht, noch viele schöne Reiseerlebnisse und gute/gesunde Heimkehr
Von einem Streit habe ich bis jetzt nichts gelesen. Der Fall ist doch klar. Entweder wurde der Nissen überlastet --> Schuld liegt beim Hersteller oder Nutzer (eventuell zu harter Geländeeinsatz) oder der Nissan hat nicht gehalten, was der Hersteller versprochen hat. Genaueres wissen wir nicht, ist also alles Spekulation. Natürlich werden Rahmen umgebaut. Aber doch nicht für viel Aufwand bei einem "kleinen" Pickup. Der Grundgedanke ist doch einen normalen Pickup in kurzer Zeit zum Wohnmobil umzurüsten, und nicht erst das Fahrgestell zu ändern. Johnny PS: Geländetauglich bedeutet nicht, dass man durch jedes Gelände fahren kann. Vergleicht man Gogolo's Wohnmobil mit dem Pickup sieht man auf den ersten Blick, dass ersteres deutlich geländegängiger ist. Ich versuch ja auch nicht mit dem Nissan einen Leopard im Gelände zu besiegen. PPS: An einen solchen Pickup noch einen Motorradträger anzuhängen scheint suboptimal. ;-)
Natürlich nicht,ich wollte nur damit andeuten das die Beiden das jetzt unter sich klären dürften. Wenn das als Komplettpaket gekauft wurde ist wohl erstmal Bimobil gegenüber den Käufer in der Haftung. Dieter ... mich würde mal die statischen und dynamischen Achslasten interessieren.
MfG Steffen Sich mit Bimobil auseinanderzusetzen.....Da macht die Durchquerung der Mongolei mehr Spaß. :-(
Wir wünschen der ganzen Truppe ganz viel Glück und andere spannende Erlebnisse als dieses - und da kommt sicher noch einiges. |
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