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Hallo,
für 12 Tage haben wir uns auf den Weg nach Polen gemacht. Kurzentschlossen, nach einem Bericht hier im Forum, haben wir uns auf den Weg gemacht. Vorab: Wir haben auf Campingplätzen übernachtet. Von 10,-- bis 20,-- Euro (Swinemünde) haben wir für ein Womo mit 2 Personen ohne Strom bezahlt. Zum Teil waren die Sanitären Anlagen gut, ein paar mal haben wir im Womo geduscht. Wir waren nur essen. Zwischen 10,-- und 20,-- Euro für 2 Personen mit Geränken haben wir bezhalt. Zum teil sollte man aber bedenken, das die Portionen nicht immer so groß sind wie wir es aus Deutschland gewöhnt sind. Wir hatten aber auch Gaststätten, wo wir "riesen Portionen" hatten. Die Polen stehen derzeit auf heiße Waffeln mit allem was drauf geht. Also gab es oft Kaffee und Waffel. Waffel mit Sahne und frischen Erdebeeren war so um die 2,50 Euro. Einkauf war günstiger als in Deutschland. Die Straßen waren mal so und mal so... und nun will ich mal mit unserem Bericht beginnen. Tag 1 288 km Wir fahren noch am späten Nachmittag los. Unser Sohn wird um 16:30 Uhr auf der Raststätte in Hildesheim abgeholt. Von dort starten wir. Wir wollen noch mal die Luft prüfen...ein Fehler, der sich auf der A2 in Königslutter rächt. Wir stehen ca. 2 , 5 Stunden im Stau. Gegen 21:30 fahren wir den Stellplatz in Werder an. Dort beehren wir noch den Italiener... Tag 2 575 km Die Kirchtumglocken leuten laut...um 7:00 Uhr ----ich kann nicht mehr schlafen. Gut für uns, so setzen wir uns schon eher in bewegung richtung Polen. Der Stellplatz in Werder gefällt uns nicht so gut. Alle stehen dicht an dicht auf Schotter. Weiter geht unsere Fahrt richtung Polen. Nach dem Berliner Ring übernehme ich noch bis zur Grenze das Steuer. Wir sind am Anfang überrascht wie gut die Sraßen sind. Wir umrunden Stettin, fahren auf der 6 nach Danzig. Vor Danzig der Schock....alles Baustelle...Sind das hier Straßen oder was ist das? (leider keine Bilder gemacht) Unsere Emma (Navi) erzählt wie ein Weltmeister...wir versuchen die Schilder zu deuten und achten auf die Löcher. Solch eine Baustelle haben wir noch nie gesehen. Hier mal Schotter, da mal ne Betonplatte und zu allem Überfluß auch noch Rush-Hour.... Gegen 17:00 Uhr finden wir dann den Campingplatz in Gdansk-Stogi. --> Link Nix besonderes, aber von hier aus sind wir binnen 20 Minuten mit der Straßenbahn in der Innenstadt von Danzig ( Fahrkarte Einfach 2,60 Zsloti) Wir gehen noch mal zum Strand und geniessen dann den Abend vor dem Womo und freuen uns auf den Besuch von Danzig. Tag 3:
Wir starten nach Danzig In der Rezeption haben wir einen Führer für Danzig bekommen. Danzig Hits. Unbedingt zu empfehlen, gibt es auch in der Touri Info. Nun kommen Bilder aus dem Rechtstädtischen Rathaus.
In 13. jahrhundert Sitz des Rates der Reichen und Mächtigen der stadt Danzig Sehr interessant. In Polen waren wir noch nie. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. und weiter Marienkirche
Vor 150 Jahren erbaut,, größte Backsteinkirche Europas, berühmte Astronomische uhr So nun noch die Frauengasse....
Wir haben natürlich sehr viel mehr gesehen. Ich habe euch hier mal eine Auswahl gegeben. Am Abend haben wir dann noch in der Stadt gegessen . Zurück auf dem Campingplatz bekamen wir dann Besuch: 4. Tag 86 km
Wir machten uns auf zur Westerplatte. Hier wollte mein Mann unbedingt vorbei. Zur kurzen Erklärung: Hier griffen die Deutschen die Polen an. Es steht noch ein Bunker (die Reste davon). Weiter ging es über "Straßen" mit Löchern zur Festung auf der Weichselmündung.
Nicht unbedingt sehenswert. Man ist gerade am renovieren. Weiter ging es zur Frischen Neehrung.
Eine im warsten Sinne des Wortes heiße Fahrt.... Erst mal ging es über teilweise holperige Straßen zur Fähre. Um auf die Neehrung zu kommen. Dann kam eine Brücke, wo wirklich alles in den Schränken ein mal komplett durchgeschüttelt wurde,. Wir fuhren bis in den letzten Ort vor der Grenze nach Russland. Piaski. Ein wunderschöner Campingplatz. (12,.-- Euro ohne Strom). Eine unheimliche Ruhe. --> Link Tag 5
Heute wollen wir am Strand zur Grenze wandern ( 4km) Der Strand ist ein Traum. Kaum Muscheln, einfach Sand...ein Traum. Morgens ist es ein wenig wolkig...ach wird schon nicht regnen. Na ja, die Schirme hatten wir eingpackt...bei der hälfte gab es regen...heftigen regen. Wir wurden halt ein wenig :wink: nass, aber wir gingen zur Grenze... Da wo "europa" endet. Schon auf dem Rückweg hörte der Regen auf und als wir wieder am Womo waren war die Sonne wieder da und es war warm. Wer dort einmal hinfährt: Geht an der Kirche vorbei zur Gaststätte im Garten. Dort haben wir das beste Essen in ganz Polen bekommen. Riesen Portionen, wo selbst die Polen sich das essen einpacken lassen... Tag 6 - 94 km
Bei strahlenden Sonnenschein fahren wir weiter. Wir stoppen am Konzentrationslager Stutthof. Hier habe ich mit 17 Jahren einmal eine woche mit einer Jugendgruppe der Aktion Sühnezeichen verbracht. Wir gucken uns das nun mitlerweile zum Museum und Gedänkstätte sehr gut erhaltene KZ an. (Selbstverständlich haben wir keine Bilder gemacht.) Nach ein paar Stunden Aufenthalt geht es weiter nach Zopott. Toller Bericht :top:
Da haben wir uns wohl an den jeweiligen Orten knapp verpasst :wink:
Ja, die kochen sehr lecker. Es war ja die EHEC Zeit als wir da waren, da gab es den Tomatensalat mit gebrühten, gehäuteten Tomaten. Die Salate sind sehr lecker. Wir haben uns da die Reste auch einpacken lassen, soviel kann ein normaler Mensch ja nicht essen. Weiter mit Zopott....
Der Campingplatz nahe der Stadt war voll...übervoll.... Also gingen wir auf den Platz 19..Aqua Park. Zwar etwas lauter...keine Brötchen...ca 1,5 km zur Mole... Also zu Fuss los. Ein wunderbarer Fußweg immer am Strand lang. Irgendwann ist man dann an der längsten Mole Europas. 500 m ins Meer. Der Eintritt wird für die Erhaltung der Mole genutzt. Nach einem ausgiebigen Bummel über die Mole ging es in die volle Innenstadt. Irgendwann suchten wir uns ein Restaurant zum essen. Als Nachtisch gab es eine leckere waffel mit Erdbeeren. Bei 25 Grad machten wir uns gegen 21:00 Uhr wieder zurück zum Campingplatz. Stelle gerade fest...die Mole haben wir nicht fotografiert :-) Tag 7 - 99 km
Von Zopott geht es im regen auf zum Hafen nach Gedyna. Dort liegt zum einen ein Zerstörer den Thomas sich gerne ansehen möchte, als auch ein Segelschulschiff der Polen. Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, stellten wir fest das der Zerstörer Montags nicht zu besichtigen ist....also auf das andere Schiff. Anbei die Bilder.... Es regnet noch immer. Wir fahren weiter nach Leba.
Unterwegs wird das Wetter immer besser. Ich suche einen Platz raus. Hier bekommen wir noch einen Stellplatz, ansonsten ist der Platz ausgebucht. Aber Leba hat genug Campingplätze, hier bekommt man immer irgendeinen Platz. In Leba selber tobt das Leben. In der Stadt gibt es einen Imbiss der Schwein am Spieß grillt. Hier schlägt Thomas zu. Wir essen heute mal getrennt...ich gönn mir ne Pizza. Wir finden heraus das man in der Stadtmitte mit einem Elekrotaxi für 5,-- Zloti bis nach Rabka fahren kann. Abholen ist schlecht sagt man uns. Na egal, die 15 Minuten können wir auch laufen.... Tag 8 Wir starten zu den Wanderdünen.... Wir laufen in die Stadtmitte und fahren mit den Elekrotaxi bis Rabka. ( ca. 8 km) Dann darf man Eintritt in den Nationalpark zahlen. ( 6,-- Zloti) Dann fahren wir mit einer Elekrobahn für 15 Zloti bis an die Düne. (6 km) Dann geht es die Düne rauf. Es war toll. Das Wetter spielte mit. Für einen Augenblick kann man sich mal vorstellen wie es in der Wüste ist. Leider darf man nicht mehr einfach so in den Gebiet rumlaufen. Wir gehen richtung Wasser. Ziehen uns unsere Badesachen an und laufen die ca. 8 km bis Leba am Traumstrand zurück. Zurück in Leba gönnen wir uns Kaffee und Kuchen. Am Abend kochen wir einmal. Das einzige mal in diesem Urlaub. Tag 9 - 127 km
Nach dem Frühstück brechen wir auf Richtung Dalowo (Rügenwalde). Hier ist im Krieg fast alles stehen geblieben. Leider wurde auch noch nicht groß restauriert. Wir fahren auf einen Campingplatz Darlowko 243...nicht sehr schön aber günstig... Wir gehen an den Strand. Auch hier das mitlerweile gewohnte Bild....volle Gassen auf der Promenade. Die gowohnten Buden.... Tag 10 - 89 km
Heute wollen wir nach Kolberg. Leider regnet es auch wieder und es wird kälter. Kolberg hat eigentlich auch wenig zu bieten. Am Strand tobt, trotz des schlechten Wetters das Leben. Wir laufen in Regenjacke und Schirm die lange Promenade entlang. Tag 11 - 140 km
Wir schlafen aus. Das Wetter sieht besser aus...die Sonne läßt sich sogar blicken. Für heute haben wir uns die "gelbe Straße 102" richtung Swinemünde vorgenommen. wir wollen mal sehen wo wir landen.... Wir starten. Erster Stopp ist Trzebiatow: -einstige Hansestadt, 90m hoher Turm der Marienkirche (14. Jahrhundert) nicht zerstört gewesen, unzerstörte Restaurierte Altstadt mit einer Stadtmauer drumrum. Wir haben keine schönere kleine Stadt gesehen. weiter geht es nach Trezeacz-
Die Kirchenruine steht am Kliff. Das Dorf was davor stand ist schon weg. Nun versucht man die Küste zu befestigen.. Wir sind die Küste entlang noch durch so manchen Ort gefahren.
Überall der selbe Anblick....Promenade, unmengen von Menschen.... Zum Anhalten hat sich da nicht so richtig was gelohnt. Außerdem fing es wieder zu regnen an. Eigentlich wollten wir noch Stoppen im Wolinski Nationalpark anhalten um den kurzen Weg zum Wiesentgehege zu laufen. Der Regen hielt uns ab. Kurzentschlossen fuhren wir durch nach Swinemünde. Gingen auf den , für polnische Verhältnisse, zu teuren Campingplatz. Gingen im Regen noch mal bummeln...und richtig gut essen und machten einen Plan für Tag 12 - 474 Aber es regnete am Morgen wie verrückt. Der Wetterbericht sah auch nicht besser aus....also sind wir einfach nach hause. Uns hat der Urlaub sehr gut gefallen. Aber diese 12 Tage haben uns gereicht. Wir werden wieder nach Polen fahren. Oh, mit so einem abrupten Ende hab ich jetzt nicht gerechnet.
Schade, dass das Wetter nicht so mitgespielt hat :( Mir hat der Bericht bis hierher sehr gut gefallen und ich hätte noch gerne mehr gelesen.
Schön, da kann ich mich ja schon auf die Fortsetzung freuen :) Jetzt muß ich schmunzeln...
Wir wären ja den nächsten Tag eh nach hause gefachren....aber mal sehen, vielleicht schreibe ich ja im kommenden Jahr die Fortsetzung:-) Wir waren vom 5. bis 25. Juni in Polen. Haben die Baustellen in Danzig und die zum Teil katastrophalen Straßen "genossen". Unser erst 1 Jahr alter Auspuff ist abgebrochen (nicht abgerostet). Aber für die Polen kein Problem. Innerhalb einer halben Stunde war er wieder angeschweißt für 60 Sloty (15 EURO). Auf den Campingplätzen reparierte oder schraubte fast jeder Mobilist. (Verlorene Nummernschilder, gelockerte Radmuttern, Getriebemotor für Treppe ausgefallen usw usw usw) Aber schön war es doch!!! Dort, wo die Gegend super und unbeschreiblich schön war, waren die Straßen nicht ok, um es miklde auszudrücken. Wir haben Straßen fotogrfiert - sonst glaubt es einem keiner. Ebenso abenteuerlich waren manche Sanitäranlagen auf Campingplätzen. Aber was solls- wir hatten ja alles mit und waren für mindestens 3 Tage autark. Am besten hat es uns auf einem Campingplatz auf der Halbinsel HEL gefallen. Auch Leba war super und einen Besuch zur Wanderdüne sollte man nicht verpassen.
Polen ist toll, aber an den Straßen müssen sie noch etwas arbeiten!!! Wir fahren bestimmt wieder hin. In diesem Sinne deltacharly
Ein Mitcamper sagte uns, dass es dort (fast) wie im Paradies ist. Leider waren wir schon auf dem Rückweg.
Für diese Aussage sind wir im Thread "..Entsorgung" gesteinigt worden :wink: Mal schauen wann die Besserwisser diesen Thread finden bzw. besser NICHT finden :roll:
Wir auch!!!! :top: peter Na ja, das mit den Straßen ist schon so, wie viele es schildern. Selbst die S6 von Stettin nach Danzig ist super ausgebaut, aber plötzlich und ohne Vorwarnung tiefe Löcher. Wer es nicht glaubt, dem kann ich Fotos schicken. Ich rede nicht nur so daher - ich war wirklich da und ich bin nicht nur Autobahnen und Autostraßen gefahren. Zu den tollsten Gegenden führten oft katastrophale Straßen . ist so im Juni 2011 gewesen. Wer das leugnet, war nicht da!
Aber wie gesagt: Ich fahre wieder hin. In diesem Sinne deltacharly Danke fürs Mitnehmen. Da bekommt man ja richtig Lust, nach Polen zu fahren. Hoffentlich haben wir noch die Zeit, uns das alles anzuschauen, was hier im Forum so schön beschrieben wird. Na dann schieb ich noch mal ne Straßengeschichte hinterher :-)
Wir sind von Leba nach Darlowo (ehemals Rügenwalde) unterwegs gewesen. u.a. hatten wir den Womo Reisefüher "mit dem Womo in Polen" von 2006 dabei. Wir sind in Polen mit Navi sowie mit Karte gefahren!! Im Reiseführer beschrieb Fam. Breitenbach das die Straße 206 jetzt besser wäre---wie gesagt 2006 Man hat aber eine neue Bundesstraße (Abzweig Richtung Darlowo ein paar Km weiter Richtung Westen) Na ja, Emma sagte schon bei der 206 abfahren...erste nicht genommen, auf der Karte war ja die Rote Straße 37 eingezeichnet... Dann wieder "biegen sie rechts ab"...es kam ein Schild Darlowo "Centrum"...na gut wir nehem sie.... hätten wir es man sein lassen. Loch an Loch und hält doch. Schmal, da schheinbar irgendwann mal dran gebaut wurde. Absätze in der Straße, wo mein Mann nur Stöhnte...meine Stoßdämpfer , wir brauchen nach dem Urlaub neue Reifen, ich muß die Spur nachstellen lassen....alles klapperte ... ständig ging die Treppe raus (das piept bei uns) - nach 25 km hatten wir das auch überstanden.... Unterwegs haben wir Womo-FAhrer getroffen die aus den Masuren gekommen sind. Die erzählten, sie waren auf einer einigermaßen STraße unterwegs. Dann sagte das Navi rechts ab. Es gab noch ein zwei km Straße und dann kam Schotter......grauselig.... Da wir viel fahren ( gerne jeden Tag weiter), haben mir die paar Tage Polen gereicht. Es ist anstrengend. Immer guckst du nach Löchern. Ich habe meinen MAnn echt bewundert. Wer es nicht erlebt hat, der kann das nicht nachvollziehen. UND TROTZDEM FAHREN WIR WIEDER HIN!!!!!!!
Das spiegelt exakt unsere Erlebnisse wieder. U.a. auf der gleichen Strecke :D Und die Krönung war dann die A6: Ca. 30cm tiefe Spurrillen und der Obergau kurz vor der Abfahrt Stettin Centrum in Rtg. Deutschland Schlaglöcher so groß und tief um Kühe drin versenken zu können. Unsere Reifen waren wirklich weich geknetet. Und das ist jetzt eine mautpflichtige Autobahn ;D Als Entschädigung gab es aber dafür grandiose und ursprüngliche Natur und stets einen freundlichen Empfang :hearts: peter Hallo, :daumen2:
ein sehr schöner Reisebericht (da überlegt ich ob man das Land auch mal für länger bereist als nur 1 Tag zum Zigaretten kaufen). Schade nur für euch weil das Wetter nicht perfekt war. Uwe
UNBEDINGT :!: Ich glaube Polen wird mit jedem weiteren Jahr Mitgliedschaft in der EU vieles an seinem ursprünglichen Charme verlieren. Daher jetzt hinfahren :!: peter
Aber nur wenn man mit Schläglöchern umgehen kann, in den man Kühe oder (inzwischen doch nur!) Schafe verstecken kann! :wink: Kleiner Scherz am Rande 8) Nix für ungut Peter Mal ne frage:
Ist nicht ein Trabbi so groß gewesen wie ne Kuh????? Wenn ja, dann wundert es mich nicht das man diese Autos dort nicht sieht :D :kuller: |
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