Hallo cube 125,
da muss ich Walter bestätigen. Wir fahren meist auf unterschiedlichen Wegen zum geplanten Ziel. Manchmal muss man auf dem gleichen Weg zurück, oft bietet sich aber auch ein zweiter Weg. Bei Radstrecken entlang von Flüssen gibt es oft Radwege neben der "neuen" Straße und auf der anderen Uferseite die sogenannten "Baksidevegn" also die nur von Anwohnern benutzten alten Wege/Straßen. Ist aber auch sehr reizvoll.
Die einzige, von mir auch mit dem Mounty befahrene downhill-Passage ist der "Rallarvegn", der Weg der Eisenbahnbauer, vom Bahnhof Myrdal die ersten drei Kilometer, in Richtung Flam geht.Vor etwas sechs Jahren war der allerdings etwas für doch "sehr" geübte Downhiller. Ich bin damals nach etwa der Hälfte abgestiegen und hab den unteren Teil des ca. 80 cm breiten naturbelassenen Weg mein Mounty geschoben. Erst als wieder zumindest eine Schotterung ohne Wurzeln und große eingebettete Felsen erkennbar war, gings wieder auf dem Rad weiter. Ist nebenbei eine reizvolle Strecke, sowohl hoch als auch runter. Vor allem, wenn man die Route schon einmal mit der Bahn gefahren war.
Aber grundsätzlich kann man in Norwegen überall mit dem Rad hin, die Frage nach der Leidensfähigkeit wg. Tragen des Rades, einmal mit eingeschlossen. Fahrt einfach hin, nehmt die Teile mit. Ihr werdet entweder Eure Grenze finden und lasst alles schön in der Garage, bzw. auf dem Radträger, oder ihr findet genau Eure Herausforderung. Viel Spaß dabei.
Aber: auch überzeugte Radler haben ja zwei Beine, mit denen man auch durchaus zufriedenstellende Ziele erwandern kann.
Hier
--> Link ein kleiner Happen zu Radreisemöglichkeit in Norwegen. Hier auf Norwegen klicken, schon gibts Bilder und Text.
Die schönste, von mir befahrene Strasse ist der Trollstignveg. Mit dem Renner von Andalsnes über den Touristenpunkt Trollstign, weiter über die Passhöhe und dann fast 45 Kilometer einfach nur rollen lassen bis Valdal. Deine Partnerin/Frau kann ja, wenn sie auf dem Weg nach der Passhöhe dir folgen kann, mit dem Womo hinterher :D
Herausforderung für die Oberschenkel ist auch die "Adlerstrasse"in Geiranger oder die Strecke von Geirangerhoch zum Dalsnibba.
Nebenbei, natürlich ist Friedhelms Hinweis auch wichtig, nie durch die kleinen Tunnel fahren, die unbeleuchtet sind. Nur, wenn keine Alternative vorhanden ist, dann aber auch immer auf der Tunnelseite mit dem Rad als letzten Schutz.