Unsere Reise dauerte 5 Wochen, ging von Kristiansand an der Küste entlang nach Starvanger. Dann über Odda nach Alesund, Dombas nach Trondheim. Von Bodo fuhren wir mit der Fähre nach Moskenes auf die Lofoten. Dann über Narvik, Oslo über den Oresund nach Hause.
Die Naturlandschaften in Norwegen sind nur mit Superlativen zu beschreiben:
gigantisch, gewaltig, überwältigend schöööön!
Die Städte oftmals nur vordergründig gepflegt und gut erhalten; zwei Straßen weiter teilweise arg heruntergekommen und vernachlässigt.
Vieles hat auf uns einen eher ungepflegten Eindruck gemacht. Cafes und Geschäfte vielmals lieblos eingerichtet. Ich habe in keinem Land mehr Schrottautos (Busse, LKW, Autos) und deren Teile in der Landschaft herumstehen sehen als in Norwegen. Die Menschen waren nicht unfreundlich, haben aber auch nicht gezeigt, dass ich als Tourist willkommen bin. Gereist sind wir mit den beiden Womoführern Süd- und Nordnorwegen. Zwischen Kristiansund und Stavanger war nicht ein einziger der beschriebenen Übernachtungsplätze am Strand benutzbar. Überall standen Schilder für Wohnmobile von 0.00Uhr bis 6.00 Uhr Halteverbot. Die Zeiten haben gelegentlich etwas variiert. Viele Zugänge zu den Fjorden waren mit Ketten gesperrt und als "Privat" gekennzeichnet.
Zwar gibt es in Norwegen unglaublich viele Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten, die Zeiten aber, in denen Wohnmobilisten uneingeschränkt willkommen waren, sind wohl vorbei. :(

