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Meine Norwegenrundreise


mobilist2010 am 30 Jul 2011 18:01:49

Unsere Reise dauerte 5 Wochen, ging von Kristiansand an der Küste entlang nach Starvanger. Dann über Odda nach Alesund, Dombas nach Trondheim. Von Bodo fuhren wir mit der Fähre nach Moskenes auf die Lofoten. Dann über Narvik, Oslo über den Oresund nach Hause.
Die Naturlandschaften in Norwegen sind nur mit Superlativen zu beschreiben:
gigantisch, gewaltig, überwältigend schöööön!
Die Städte oftmals nur vordergründig gepflegt und gut erhalten; zwei Straßen weiter teilweise arg heruntergekommen und vernachlässigt.
Vieles hat auf uns einen eher ungepflegten Eindruck gemacht. Cafes und Geschäfte vielmals lieblos eingerichtet. Ich habe in keinem Land mehr Schrottautos (Busse, LKW, Autos) und deren Teile in der Landschaft herumstehen sehen als in Norwegen. Die Menschen waren nicht unfreundlich, haben aber auch nicht gezeigt, dass ich als Tourist willkommen bin. Gereist sind wir mit den beiden Womoführern Süd- und Nordnorwegen. Zwischen Kristiansund und Stavanger war nicht ein einziger der beschriebenen Übernachtungsplätze am Strand benutzbar. Überall standen Schilder für Wohnmobile von 0.00Uhr bis 6.00 Uhr Halteverbot. Die Zeiten haben gelegentlich etwas variiert. Viele Zugänge zu den Fjorden waren mit Ketten gesperrt und als "Privat" gekennzeichnet.
Zwar gibt es in Norwegen unglaublich viele Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten, die Zeiten aber, in denen Wohnmobilisten uneingeschränkt willkommen waren, sind wohl vorbei. :(

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klausevert am 30 Jul 2011 18:10:03

mobilist2010 hat geschrieben:... die Zeiten aber, in denen Wohnmobilisten uneingeschränkt willkommen waren, sind wohl vorbei. :(


Woran das wohl liegen mag?

Irgendwie kann ich die Norweger verstehen

Gast am 30 Jul 2011 18:35:26

z.B. an den vielen Nutzern der unsäglichen Stellplatztips in den genannten Büchern.

Wir fahren jetzt seit 1995 nach Norwegen, haben nie an solchen Plätzen übernachtet. Es gibt so viel Möglichkeiten, sich einen, niemanden belästigenden freien Stellplatz zu finden, dass reicht um mehrere Führer zu schreiben. Wenn aber ein ach so toller freier SP dann von mehreren Lesern dieser SP-Reihe genutzt wird, ist es

a) kein Geheimtip mehr und
b) finden das die Anwohner dann auch nicht mehr so lustig.

Zu den Städten in Norwegen: warst Du schon mal im Ruhgebiet, evtl. im Rhein-Main-Gebiet, in den ganz normalen Wohngebieten. Was erwartest Du dann von z.B. Norwegen, soll da alles so sein wie in einem Freilichtmuseum, wo keiner auch nur einen Schnipsel Papier auf den Boden werfen darf.

Mein Gott, die Leute wohnen da, bei der Bevölkerungsdichte gibt es nicht an jeder Strassenecke einen Schrottplatz wie in unserem "schönen" Deutschland.

Diese Krtitik erlaube ich mir jetzt mal. Als ehemaliger Ruhri ( bin in Essen aufgewachsen und hab noch Familie und Freunde dort ) lebe ich jetzt in einem 1000-Seelen Dorf an der Weser. Auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt. In manchen Fällen sind nur die Strafen drastischer. Außerdem könnten die von Dir gesehenen Schrottfahrzeuge ja auf Privatgrund gestanden haben und warten auf die Gelegenheit dem nächsten Schrotthändler mitgegeben zu werden.

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fsfranky am 30 Jul 2011 23:26:38

Das mit den Autos ist mir auch aufgefallen. Allerdings fahren in Norwegen auch unendlich viele herrlich restaurierte Oldtimer und irgendwoher muß ja die Basis dafür herkommen.

lonsome am 31 Jul 2011 11:56:53

Hallo,

ja, die Zeiten mit dem Freien Stehen an Badeplätze etc. sind wohl vorbei, was sicher auch an den beiden beschrieben Büchern und den darin geweckten Erwartungen liegt. Wenn ich da einige Sätze in Erinnerung habe: "Nie einen CP benutzt, nie bezahlt für das Übernachten ... Da hängt ein Wasserschlauch ... usw. usw.." Und da viele mit ihren Womos genau die beschriebenen Routen aus diesen Führern nachfahren, gibt Probleme. Was würde wir bei uns machen? Wenn ein freier Wasserschlauch einfach von allen Womos benutzt würde? Da wird das Jedermannsrecht auf Womos angewendet, obwohol es damit nichts zu tun hat. Da werden teilweise in Orten, gerade auf den Lofoten, die normalen Parkplätze von Touristen zum Übernachten genutzt, da wird das Essen mitgebracht. Nur der Abfall bleibt dort. Weil man ja Feuer machen darf, wird Feuer gemacht, groß und mit viel Rauch. Da gab es Womo-Fahrer, die haben alles dabei, inclusive eines Kühlanhängers für Fisch. Dann wird gefischt und gefischt, 200 kg Fisch kommen in den Hänger und werden mitgenommen. Dagelassen wird außer dem Abfall nichts. Ich habe das auch, so weit ich es lesen konnte, in den norwegischen Zeitung verfolgt, wie hier diskutiert wird und welches Bild manche Womofahrer hinterlassen.

Da werden manche Womos mit Bier, Wein und Zigaretten vollgepackt, Zollbestimmungen interessieren da oft niemanden, Wen wundern Reaktionen wie verstärkte Kontrollen, egal ob am Hafen oder mit einer mobilen Kontrollstelle am Polarkreis?

Freundlichkeit: Ich habe die Norweger immer als freundlich und entspannt erlebt, aber auch so, dass da eine gewisse Distanz ist. Ich habe habe immer Hilfe bekommen, sehr freundlich, auch in englischer Sprache. Wie wäre das in Deutschland? Damit habe ich keine Probleme. Ich stelle mir vor, die Womotouristen kämen zu uns. Wie würde es da ausshen?

Manchmal befürchte ich, dass auch in Deutschland das Verhalten einiger Womo-Reisender die letzten Freiheiten nehmen wird. Da wird z.B. beim Kloster Andechs das kostenlose Stehen auf dem Großparkplatz geduldet. Und was passiert? Da muss man am Morgen einfach einmal hinschauen: Der eine lässt das Schmutzwasser auf dem Parkplatz ab. Der nächste hält bei den Toiletten und marschiert dort zu einer Mülltonne und entsorgt seinen Müll.

Freiheit braucht auch immer eine freiwille Beschränkung. Und wenn die nicht gehalten wird, dann kommt die gesetzlche Beschränkung oder durch Ketten und Schilder.


Klaus

Gast am 31 Jul 2011 12:05:56

Klaus hat es auf den Punkt gebracht.
Dem ist glaube ich nicht mehr viel hinzuzufügen.

Gast am 31 Jul 2011 12:05:57

@ lonsome:

:daumen2: Deinem Beitrag können wir nur zu 100% zustimmen, hier ist alles gesagt!

serege am 31 Jul 2011 12:16:23

Da kauft man Womos für zig-tausen Euros,
und kann es sich dann nicht leisten, einen CP
zu benutzen.

:cry: :cry: :cry: :cry:

klausevert am 31 Jul 2011 12:40:27

so schön wie lonesome hätte ich es nie formulieren können.
100% Zustimmung

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