Hallo
Wir haben eine grosse 270Ah AGM Batterie von Mastervolt im Wohnmobil, das gefüttert wird von einem Ladegerät und/oder einem Solarregler. Beide laden die Batterie basierend auf IUoUo-Algorithmen, berücksichtigen sogar die Temperatur mit einem Sensor.
Und dann ist da noch die Lichtmaschine. Das Ding ist zwar etwas stärker als die normale Ducato Lichtmaschine, aber sie füttert stumpf mit 14.8V auf die Batterien. Das kann so nicht gut sein.
Tatsächlich gibt es z.B. von Büttner einen "Lade Booster", der den Strom aus der Lichtmaschine intelligent (sprich: mit Kennlinie) aufwertet, aber noch einmal knapp 400 Euro ausgeben?
Ich habe eine Idee für einen günstigeren Plan B: Ein zweiter NATO-Knochen, mit dem man die Lichtmaschine von der Verbraucherbatterie trennen kann. Ist die Batterie ziemlich leer, kann man so die Lichtmaschine anschliessen, denn dann ist das plumpe Füttern eigentlich identisch mit der Kennlinie. Aber ist die Batterie voll, dann möchte man eigentlich die Batterie nicht mit der Lichtmaschine überladen und könnte sie daher von der Lichtmaschine trennen.
Was meint ihr, macht sowas Sinn?
Eine kleine Bonusfrage noch:
Braucht man einen bestimmten Ladestrom, um eine Batterie komplett zu laden? Die Meinungen dazu gehen irgendwie auseinander. Der Techniker von Mastervolt meint "Faustregel sind 20% der C20-Kapazität", bei 270Ah sind das 54A. Die meisten Ladegerätehersteller schreiben aber zu ihren 30A-Ladern, dass sie bis 300Ah geeignet sind. Was stimmt nun? Würde die Batterie auf Dauer leiden, wenn man mit einem zu kleinen Ladegerät lädt, (sagen wir 20A) oder dauert es dann einfach länger?
Vielen Dank für eure Hilfe,
-sven

