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Wieviel Geräte an einem 300 W Wechselrichter ?


womoto am 22 Aug 2011 12:17:22

Hallo Forengemeinde,

seit einiger Zeit habe ich einen "sinusähnlichen" Wechselrichter mit 300 W Dauerleistung. Daran angeschlossen habe ich einen Receiver mit ca. 45 W und ein TFT mit ca. 40 W . Beide Geräte funktionieren am WR ohne Probleme. Was mich nur wundert, bei dieser geringen Stromaufnahme lauft der Lüfter vom WR schon recht geräuschvoll. Jetzt hat meine Frau einen kleinen Reisefön 230 V / 300 W erstanden und wenn ich den direkt in den WR einstecken läuft der ohne Probleme und der Lüfter vom WR läuft auch nicht an - habe Fön mal 30 sec. laufen lassen.

Kann das "Problem mit dem Lüfter" , eigentlich ist es ja keines, damit zusammenhängen, dass ich bis zum TFT/Receiver eine Recht lange Zuleitung habe ? Das sind zum einen ein 2 m Verlängerungskabel + 1,5 m Dreifachsteckdose (beides handelsübliche Kabel 3x1,5)). Der WR ist direkt an die Batterie geklemmt.

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krischan am 22 Aug 2011 12:46:26

Thomas,

ich glaube der kurze Test mit dem Fön und die Nutzung von Receiver und TFT über einen längeren Zeitraum sind nicht vergleichbar. Du schreibst auch nichts über die Einbausituation deines WR. Es ist wahrscheinlich so, dass sich auch bei niedriger Belastung der WR erwärmt und je nach Einbausituation die Wärme dann staut. Die 30 Sekunden bei 300 W sind nicht ausreichend um den WR zu erwärmen. Mit der Länge der Kabel hat es nichts zu tun. Überprüfe doch mal, ob die Wärme aus dem WR auch abgeführt werden kann, und ob die Leistungsangaben auf deinen Geräten richtig sind.


krischan

knownix am 22 Aug 2011 13:02:15

Moin,

Sowohl im 230V TFT, als auch im 230V Receiver sind Netzteile verbaut, die 230V (AC Wechselstrom) in wahrscheinlich 12 - 16V (DC Gleichstrom) wandeln.
Du machst mit dem Wechselrichter aus 12V DC 230V AC, die dann in den Endgeräten wieder zu DC gemacht werden.
Die Glotze läuft wahrscheinlich auch länger wie 30 sec. am Stück.
Die länge des Kabels an der Dreifachsteckerleistung hat meines erachtens nichts damit zu tun.

Das ist jetzt nur eine Vermutung von mir, die wirklich passende Antwort kommt sicherlich noch von unseren Elektrotechnik Spezi's hier.

Ich betreibe eigentlich alles im Auto mit 12V DC, weil ich auch immer mal mit brummenden Netzteilen und sehr warmen Wechselrichtern zu tun hatte.

Knownix

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womoto am 22 Aug 2011 15:35:50

Die Einbausituation ist bei beiden Spannungsabnahmen (Fön bzw. Receiver/TV) gleich. Nur bei Receiver /TV Betrieb läuft der Lüfter sofort an.
Der WR ist nicht ver- oder zugebaut, liegt offen unter dem Fahrersitz.

juppes am 27 Aug 2011 17:55:00

Hallo, Thomas

Erklärbar: Receiver und TFT sind induktive Verbraucher. Der Fön ein rein ohmscher Verbraucher.

Obwohl die induktive Leistung vom TFT und Receiver „nur“ 85 Watt ist, stellt diese kleine induktive Leistung Deinen sinusähnlichen WR vor ein Problem, nämlich dass er mit Vollast arbeitet (arbeiten muss). Es kommen nämlich noch andere Leistungen und Parameter zum Tragen (bspw. Blindleistung, Phasenverschiebungen, Reluktanzen, etc) die der WR verkraften muss. (Dafür ist Dein WR eigentlich nicht gebaut, da sinusähnlich und eben nicht rein Sinus) Die 300 Watt für den Fön ist tatsächlich kein Problem für den WR, damit kommt er auch ggfls. stundenlang klar, weil hier ein rein ohmscher Verbraucher betrieben wird.

Mit den Leitungen hat das Ganze überhaupt nichts zu tun.

Sina1 am 27 Aug 2011 18:04:41

juppes hat geschrieben:Der Fön ein rein ohmscher Verbraucher.


Das ist so nicht ganz richtig... die Heizwicklung des Föns ist ein ohmscher Verbraucher, der Motor auch ein induktiver...

LG

felix52 am 27 Aug 2011 19:01:12

Was für ein Problem hast Du denn eigentlich?
Es läuft doch Alles, Das allerdings wundert mich.
Hat Dein Föhn eine Maximalleistung von 300 Watt? Oder gibt es da einen Schalter etwa auf 600 Watt für Höchststufe? Dann wird Dein WR sicherlich, ganz gleich, ob Marke oder nicht, abrauchen. Dies ist auch der Grund dafür, dass Dein Föhn schon bei 300 Watt Betrieb den WR zur Höchstleistung inkl.
Lüftereinsatz bringt. Hoffentlich hast Du die Sicherungen ordentlich angebracht oder sonst bei Betrieb den Sitz demontiert. Schau mal hier nach zu den entsprechenden Themen. :wink:
Das wäre jetzt hier zu kompliziert und aufwändig, meine ich, weil solche Umwandlung von elektrischen Strömen gefährlich ist, wenn man unsicher
ist. :) :)

felix52

Gast am 27 Aug 2011 19:05:08

juppes hat geschrieben:Hallo, Thomas

Erklärbar: Receiver und TFT sind induktive Verbraucher. Der Fön ein rein ohmscher Verbraucher.



Ich glaube, Du hast da etwas grundlegend missverstanden. Wenn du induktiv und ohmsch austauscht, wird evtl. ein Schuh draus.

Aber grundsätzlich dürfte das bezogen auf den Thread sowieso kaum eine Rolle spielen.

Ostwestfale am 27 Aug 2011 19:21:57

Sind wir bei Mutmaßungen oder echter Ahnung?

Ein Föhn dürfte zu 90% ohmsch sein (nämlich die Heizleistung des Wendels) und vielleicht 10% Leistung mit INDUKTIVEM ANTEIL haben.
Im gesamten ist er also schon als recht guter ohmscher Verbraucher zu sehen.

Schaltnetzteile können ohmsch sein, können aber auch kapazitiv sein - da kommt es auf das Schaltungsdesign an.

Und nun der Clou: (nein nicht der von Niesmann!):
Mit 300 Watt ist alles schon recht ausgelastet und durch diese ohmsche Last entsteht kaum noch Verlustwärme - bzw. es dauert bis da was kommt was durch den Lüfter angeführt werden muss. Die Schalthalbleiter drömeln nicht mehr in irgendwelchen halb durchgesteuerten Betriebsmodi dahin sondern werden sofort voll aufgemacht - auch das reduziert Verlustwärme, genauso wie mangelnde Rückspannungen durch nicht ohmsche Lasten, in den Leistungshalbleitern erheblich.

Bei der kapazitiven Last werden mit jeder Treppe des Trapez kurze Impulsspitzenströme gezogen welche für erhebliche Belastung und Erwärmung der Elektronik führt.

Zusätzlich weis man nie wie die Herren Entwickler das Schaltungsdesign ausgelegt haben. Es könnte nämlich auch sein, dass diese gegenüber den Stromspitzen bei kapazitiver Last empfindlich ist und einfach so an geht ohne wirklich zu warm zu sein.


Bon Voyage

juppes am 30 Aug 2011 20:07:22

Nein, lieber Longo, ich habe da nichts grundlegend missverstanden, sondern schließe mich vollinhaltlich der Darstellung von >Ostwestfale< an.

Erfahrung meines Freundes: Er hatte installiert: Ladegerät für zwei Pedelecs, Leistung: 220 Watt, Wechselrichter ( sinusähnlich) Leistung 400 Watt.

Nach etwa 3 – 4 Minuten sprach der Thermoschalter des Wechselrichters an, nach dem der Lüfter bereits auf Hochtouren lief.
Es wurde ein Wechselrichter (gleicher Hersteller, gleiches Modell) mit einer Leistung von 600 Watt vorgeschaltet. Auch dieser Wechselrichter verabschiedete sich nach ca. 12 Minuten (Thermosicherung sprach an).

Danach wurde ein Wechselrichter mit einer Leistung von 800 Watt dazwischengeschaltet. Erst bei dieser Leistung wurde die induktive Leistung des Ladegerätes in Höhe von 220 Watt „verkraftet“. Allerdings wurde auch dieser Wechselrichter sehr warm.

Gast am 30 Aug 2011 20:34:26

Meine Aussage bezog sich auf deine Mutmaßungen zu induktiven Verbrauchen. Moderne Heimelektronik erreicht die notwendige Spannungstransformation von 230V Wechsel- auf niedrige Gleichspannungen um die 5-20V nicht mehr, wie in grauer Vorzeit über fette Trafos, sondern über Schaltnetzteile. Und die wirken eben auf die Energiequelle m.E. nicht mehr induktiv sondern eher ohmsch. Das ist allerdings nur eine Vermutung. Ich lerne aber gerne dazu.

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