Wir sind auf direktem Wege über Stettin nach Rewal an die polnische Ostseeküste gefahren. Von dort sind wir an der Küste entlang über Rügenwalde und Leba nach Sopot bzw. Danzig weitergereist. Die Küste dort ist vom Feinsten. In Leba haben wir mit den Fahrrädern die Wanderdünen besucht. Und auch Danzig war ein kulturelles Highlight, das wir mit der Tram erreichten und den Rückweg bis zum Campingplatz nach Sopot mit dem Schiff und einer Fahrrad-Rikscha zurücklegten.
Von dort sind wir über Elblag in Richtung masurische Seenplatte gefahren, aber nicht ohne, in der Nähe von Paslek, am Oberländer-Kanal Station zu machen. Dort werden die Schiffe zur Überwindung der Höhenunterschiede an fünf Stellen über Land gezogen und wieder zu Wasser gelassen. Es gab dort einen nagelneuen, gebührenfreien Stellplatz, auf dem wir aus nächster Nähe die Landpartie der Schiffe verfolgen konnten. Klasse!
Dann gings kreuz und quer durch die Masuren, die ebenfalls einiges zu bieten haben, nicht nur landschaftlich!
Nikolaiken (masurisches Venedig), Lötzen, Rastenburg, Rössel sowie die Wolfsschanze und Mauerwald waren sehr eindrucksvoll, besonders aber die Orgel von Swieta Lipka (Heilige Linde) war ein Highlight! Danach fuhren wir über Allenstein, Thorn und Posen nach Berlin, dass wir, inklusive Potsdam, drei Tage mit den Fahrrädern erkundeten.
Unser letzter Zwischenstopp führte uns nach Hameln, wo wir, wider Erwarten nicht in Berlin, Frau Bundeskanzlerin Merkel beim Landesparteitag der Niedersachsen antrafen und aus nächster Nähe begrüßen konnten. Nach drei Wochen und fast 3.000 km sind wir seit dem vorletzten WE wieder daheim.
Unser Fazit: "Nee, wat war dat schön!"
Polen ist immer eine Reise wert und wir kommen bestimmt bald wieder!
aus dem Münsterland
Reino
Die Bilder sind nur ein kleiner Einblick in unseren tollen Polenurlaub!





