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Falsche Blattfedern?


Zeppenvolk am 03 Sep 2011 19:29:02

Hallo,
ich fahre einen Hymer B 584 BJ 1994 - altes Modell - auf Ducato, 3,5. t zul. Gesamtgewicht. Wegen vom TÜV wegen übermäßigen Verschleisses beanstandeter Blattfedern hinten, habe ich im Frühjahr von meiner Werkstatt neue einbauen lassen.
Als ich das Fahrzeug abholte, sagte mir der Meister, dass der Aufbau hinten nun tiefer liege, als vorher. Tatsächlich sah das Auto so aus, als sei es voll beladen. Die Federn waren bereits voll runtergedrückt. Ich ging davon aus, dass das richtig war, obwohl Wassertank (100 l) leer war und die Heckbox noch abgebaut war. Es waren ja neue Federn.
Nun wurde ich im Sommer, voll beladen auf Nordlandtour immer wieder angesprochen, überladen zu haben, obwohl dass nicht stimmen kann. Ich habe zwar nicht gewogen. In der Heckbox waren lediglich eine Campingliege, zwei Stühle, ein kleiner Klapptisch und 20 L Reservekanister Diesel und Fahrrad obendrauf. Ich war alleine, mit Hund unterwegs. Wassertank immer nur max. halb gefüllt, Abwasser max. 1/4 gefüllt.
Ein" Experte" sagte mir dann unterwegs, dass dann evtl. die falschen Federn eingebaut wurde u. U. falscher Stahl (?). Da ich auch in Nordnorwegen auf schlechten Straßen und Steigungen bis 10 % mit Serpentinen gefahren bin könnte das auch Auswirkungen auf die Antriebswellen vorne haben, denn durch den hinten tiefer liegenden Aufbau könnte vorne nicht mehr genügend Traktion vorhanden sein. Das könnte dazu führen, dass die Antriebswellen durchdrehen und kaputt gehen.

Tatsächlich mußte ich Alta - Nordnorwegen - die Antriebswelle vorne links erneuern lassen, nach dem ich eine Weile durchdrehende Geräusche hörte, wenn ich nach rechts einlenkte und relativ langsam fuhr (bergauf und bergab).

Könnte das ursächlich sein? Welche Schäden könnten sonst noch auftreten, wenn wirklich hinten falsche Federn eingebaut sind?
Näcjste Woche will ich dem TÜV Beamten, der das Fahrzeug abgenommen hatte noch mal mit dem Fahzeug konfrontieren. Ich schätze, er hat das lGFahzeug nach "Mängelbehebung" nicht mehr gesehen.
Danke im voraus und
viel

Rudolf

untern Federn bei unbeladenem Fahrzeug ohne Heckbox.


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Gast am 04 Sep 2011 05:55:30

Tatsächlich mußte ich Alta - Nordnorwegen - die Antriebswelle vorne links erneuern lassen, nach dem ich eine Weile durchdrehende Geräusche hörte, wenn ich nach rechts einlenkte und relativ langsam fuhr (bergauf und bergab).

Könnte das ursächlich sein? Welche Schäden könnten sonst noch auftreten, wenn wirklich hinten falsche Federn eingebaut sind?


Der Schaden mit der Antriebswelle hat nichts mit den Federn zu tun .
Die Ferdern sind Richtig -->> Hattest Du vorher evtl. verstärkte Federn bzw. eine Lage mehr im Federpaket ?

Ich kann auf dem Foto nicht erkennen ,das sich die Federn sehr wesentlich von den üblichen Federn Unterscheiden ! ...


Die Blattfedern sind im Unbeladenen Zustand Glatt-> Du wirst keine Spannung nach Oben feststellen ..
Bei älteren Fahrzeugen sind die Blattfedern sogar nach unten gebogen und selbst da gabs nie Probleme mit TÜV bzw. Federbruch ...

Du hast ausserdem die Federwegbegrenzer drin , die die Last mit abfedern !

PS: Ich kenne das Problem und baute Luftfedern zur Unterstützung ein -> Mach es auch , es kostet nicht die Welt ,Dein Fahrverhalten wird sich "Dramatisch "verbessern und Du hast dann "Hinten" wieder etliche cm mehr Luft zum Boden :wink:

so siehts normal aus


uns so mal " Fährentauglich" ausgefahren -> zur Montage des Gummis auf der Feder

heinzelmo am 04 Sep 2011 07:05:30

so wie es ausschaut sind doch Luftbälge verbaut, gib mal ordentlich Luft drauf.
Heinz

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wolfherm am 04 Sep 2011 08:15:59

heinzelmo hat geschrieben:so wie es ausschaut sind doch Luftbälge verbaut, gib mal ordentlich Luft drauf.
Heinz


Aber doch nicht beim TE.

LG Wolfgang

murzel am 04 Sep 2011 08:43:30

Hallo Zeppenvolk,
ich habe noch nen Bild von meinem alten 280er Ducato Bj, 1989. Da war ne lage mehr drin. Der ging damals auch erst hinten etwas runter wenn er absolut voll beladen war. Ist mir erst aufgefallen als ich für den Hausbau meiner Schwester mal Baumaterialien tranportiert habe. Da fing er auf einmal an einzufedern :D
Hier das Foto, eventuell hattest du vorher ja auch ne Lage mehr drin?

Arne

wocaraft am 04 Sep 2011 09:02:32

Hallo Rudolf.

Aus Wikipedia:
Als Feder bezeichnet man in der Technik Bauteile, die unter Belastung nachgeben und nach Entlastung in die ursprüngliche Gestalt zurückkehren, sich also elastisch rückstellend verhalten.

--> Link

Unser Womo ist gerade beladen und ich habe mir die Mühe gemacht und die Blattfedern genau angesehen.
Die Federn sind nach unten gebogen und sehe in ungefähr so aus wie auf dem Bild in Wikipedia:
Blattfeder an der Achse eines Militär-LKW.
An meinem Womo habe ich zwischen der Blattfeder und der Federwegbegrenzung = Hartgummiglotz (am Fahrzeugboden montiert) noch ca. 14 cm Luft.

Wenn die Blattfedern wie in deinem zweiten Bild schon flach gedrückt sind, stellt sich die Frage, warum überhaupt eine Feder. Nach oben kann die Feder nicht gehen, der Anschlag = Federwegbegrenzung verhindert das.
Etwas übertrieben gesagt könnte man statt der Federn die Hinterachse auch gleich an den Fahrzeugboden montieren.

Aus meiner Sicht sind die Federn zu schwach ausgelegt und können nicht federn.
Für jeden Teileverkäufer ein Super Argument einem unwissenden Kunden teure Luftbälge zu verkaufen.
Ich vermute, dass viele Womos mit so einer Fehlkonstruktion über die Straßen fahren und die Hinterachse bei jedem kleinen Schlagloch krachend gegen die Karosserie schlägt.

Wolfgang

Rumbuddel am 04 Sep 2011 09:16:32

Nope - in den Unterlagen zu unserem 92er Duc stand drin, dass die Federn in ihrem Normalzustand leicht nach unten gebogen sind.

Für mich sieht das völlig korrekt aus.

Gast am 04 Sep 2011 09:18:05

wocaraft hat geschrieben:Hallo Rudolf.


Wenn die Blattfedern wie in deinem zweiten Bild schon flach gedrückt sind, stellt sich die Frage, warum überhaupt eine Feder. Nach oben kann die Feder nicht gehen, der Anschlag = Federwegbegrenzung verhindert das.
Etwas übertrieben gesagt könnte man statt der Federn die Hinterachse auch gleich an den Fahrzeugboden montieren.


Wolfgang


Iss ja doll deine Erklärung. Wieso können die Blattfedern nicht federn wenn sie gerade sind? Mit jeder zunehmenden Lage der Blattfeder wird diese nur noch härter. Pack man noch mehrer Federlagen drunter, dann wird dein Heck mehr in der Luft sein als am Boden.

LongJohn

wocaraft am 04 Sep 2011 10:09:37

LongJohn hat geschrieben:
wocaraft hat geschrieben:Hallo Rudolf.


Wenn die Blattfedern wie in deinem zweiten Bild schon flach gedrückt sind, stellt sich die Frage, warum überhaupt eine Feder. Nach oben kann die Feder nicht gehen, der Anschlag = Federwegbegrenzung verhindert das.
Etwas übertrieben gesagt könnte man statt der Federn die Hinterachse auch gleich an den Fahrzeugboden montieren.


Wolfgang


Iss ja doll deine Erklärung. Wieso können die Blattfedern nicht federn wenn sie gerade sind? Mit jeder zunehmenden Lage der Blattfeder wird diese nur noch härter. Pack man noch mehrer Federlagen drunter, dann wird dein Heck mehr in der Luft sein als am Boden.

LongJohn


LongJohn,

noch einmal, nur für dich:

Auf dem Bild oben kann die Feder nicht nach oben gehen, der Anschlag = Federwegbegrenzung verhindert das.
Etwas übertrieben gesagt könnte man statt der Federn die Hinterachse auch gleich an den Fahrzeugboden montieren.

Wolfgang

Gast am 04 Sep 2011 10:17:21

Hallo

Wo siehst du den da eine Federn Begrenzung ?

LongJohn

wocaraft am 04 Sep 2011 10:25:22

Zwischen Rad und Stoßdämpfer sehe zumindesten ich einen Quadratischen Gummiklotz der verhindert, dass das Rad einfedern kann.

Alternativ kannst du auch mal die Federn an deinem Fahrzeug anschauen. Ich könnte Wetten, die gleiche Situation.

Wolfgang

Gast am 04 Sep 2011 10:47:04

Wolfgang ich geb es auf........... Mir ist der Sonntag zu schade.


LongJohn

wolfsch6 am 04 Sep 2011 12:28:40

Hallo wocaraft,

der "quadratische Gummiklotz" von Bild 2, (gehe davon aus, dass Du den meinst) ist am Längsträger befestigt. Das Federpaket sitzt aber aussen vor dem Längsträger und hat unabhängig vom Einfederungszustand niemals Berührung mit diesem Klotz. Wahrscheinlich begrenzt der Hartgummiklotz den Federweg in dem er die Achse vor Berührung mit dem Längsträger schützt.

Mit den Blattfedern hat der Klotz aber nichts zu tun. Die federn selbstverständlich auch nach oben weiter. An meinem Auto sind die Blattfedern serienmäßig im Leerzustand etwas nach oben gebogen (geht also auch) obwohl das Womo hinten schön hoch ist.

Also bitte nicht so rumschreien wenn Du letztlich überhaupt nicht Bescheid weisst.

,
ws

ahd250 am 04 Sep 2011 13:24:23

Halloundso,

bei meinem (230ger) sitzt der Gummiklotz über der Feder. Sieht aber etwas anders aus. guck doch mal ob die Feder auf dem Klotz aufliegt oder dran vorbei geht.

Zeppenvolk am 04 Sep 2011 14:43:20

Hallo,

danke allen für die Antworten. Die vorherigen Federn waren 5-lagig und die jetzigen sind es auch. Die unterste Lage ist andeutungsweise noch auf den Fotos zu erkennen. Im Fahrzeugschein steht u. a. "verstärkte HA-Feder TypTHD".
Der Gmmipuffer geht innen an den Federn vorbei. Die Spitze schaut auf den Fotos auch noch unten heraus.
Ich kann also davon ausgehen, dass der Antriebswellenschaden nicht auf fehlerhaften Blattfedern zurückzuführen ist.
Auch wenn das Fahrzeug beladen ist und hinten noch die Heckbox eingeschoben und beladen ist (max. 150 kg).

es grüßt Rudolf

Gast am 04 Sep 2011 17:19:27

Ich kann also davon ausgehen, dass der Antriebswellenschaden nicht auf fehlerhaften Blattfedern zurückzuführen ist.


Da kannst Du von ausgehen :!:

in den Unterlagen zu unserem 92er Duc stand drin, dass die Federn in ihrem Normalzustand leicht nach unten gebogen sind.

Stimmt !

kruemel733 am 04 Sep 2011 19:07:49

Hallo!
Das Problem hatte ich mal bei einem 2002er Fiat, der hing hinten ständig mehr runter als andere bzw. er selbst vorn.

Einfache Lösung war:
Anzahl Federn stimmte, aber zu dünn. :?

Für das zul. Gesgew. hätten die dickeren reingemußt.
Fiathändler hat alles in die Wege geleitet, erledigt....war aber noch Garantie!
Natürlich gabs erst Diskussion, ob Fiat oder Womohersteller ran muß..... aber es wurde erledigt.
Ist ja auch ein Sicherheitsfaktor!!!

VG Ines

Zeppenvolk am 06 Sep 2011 19:40:14

Hallo,

aufgrund eines Kommunikationsmangels bei der Reparatur in Norwegen habe ich als Laie bis heute gemeint, dass es sich um die defekte Antrieabswelle handelte.
Heute war ich mit dem defekten Teil, das ich ausgebaut mitgenommen hatte, in der Werkstatt, in der die Federn eingebaut worden sind. Dort war auch heute der TÜV-Angestellte, der im Januar die Abnahme machte. Dort wurde mir gesagt, dass es sich um das Kugelgelenk handele, dass ausgetauscht wurde.
Trifft das bisher gesagte auch darauf zu? Sowohl der Meister als auch der TÜV-Angestellte meinten, dass die Federn richtig wären und auch liegen.
Jedenfalls könne ein Defekt an dem Kugelgelenk nicht darauf zurückgeführt werden.

Danke,

Rudolf

kruemel733 am 06 Sep 2011 20:08:14

Ich glaube es gibt 15mm und 22mm Federn, cirka, kannst Du ja einfach mal nachmessen...

VG Ines

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