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Mit dem Womo durch Bosnien und Herzegowina - ein Reiseberich


vadda am 16 Sep 2011 17:58:47

„Aus Bergen geschmiedet, in Wälder eingekleidet,
Nach Lilien und Jasmin duftend, im Herzen des Balkans,
Meine und deine Heimat, Bosnien und Herzegowina.“ (Salih Čavkić)

Davon wollten wir uns in diesem Jahr überzeugen.

Auf der Hinfahrt haben wir wieder für einige Tage Station im kroatischen Storchendorf Čigoć gemacht.





Von dort aus war nach wenigen Kilometern entlang der Save der Grenzübergang nach BiH bei Jasenovac erreicht. Hier mündet die Una in die Save (und ich mache kein Foto, grrr).

Die bosnischen Grenzer wollten wohl wissen, ob wir das Land nur als Transitland benutzen wollten oder als Urlaubsland. Mit Händen und Füßen konnten wir ihnen klarmachen, dass wir einige Zeit hier verbringen wollten. Sichtlich erfreut schauten sie nur kurz in unsere Schränke und wir konnten weiterfahren.

In Bosanska Dubica fanden wir einen großen Parkplatz auf dem wir unser Frühstück einnehmen wollten. Nach wenigen Minuten klopfte ein Mütterchen an die Tür und streckte mir die offene Hand entgegen: „Zwei Mark“. Nach meinem Kopfschütteln: „eine Mark“ aber nach meiner erneuten Ablehnung zog sie von dannen. Heute ärgere ich mich über meine Reaktion. Das Mütterchen wohnte wohl neben diesem riesigen Platz, auf dem auch einige LKW standen und kassierte vielleicht zu Recht Parkgebühren. Auf jeden Fall waren wir bald auf und davon.

Kurz darauf (TomTom versagt in BiH) hatten wir uns - dank Bergzieges mangelnder Kenntnis sowohl im Kartenlesen als auch im Entziffern der Hinweisschilder in kyrillischer Schrift - verfahren. Ich hatte kaum angehalten, um selbst die Karte zu studieren da klopfte es schon an die Tür: „Ja wo wollt´s ihr denn hi?“ Ein überaus freundlicher, vermutlich bayrischer Bosniake (Bosniaken machen hier im Kanton Una-Sana 94% der Bevölkerung aus) erklärte uns den Weg nach Bosanska Krupa.

Und auf einmal sahen wir sie: die Una! Ziemlich abrupt stieg ich auf die Bremse – war das ein toller Anblick!













Kurz vor Bosanska Krupa suchten wir das “Una Kamp“, wo wir einige Tage verbringen wollten. Dazu sollten wir hier den Fluß überqueren.





„Hier fahre ich nicht weiter“ lautete der schrille Kommentar von Irmgard. Sie lotste mich wieder rückwärts von der Brücke (und dabei fast in den Abgrund). Einer Frau haben wir da wohl den Eindruck vermittelt, wir seien Russen (?): „Dawei, dawei“ meinte sie und zeigte uns gestenreich, wie wir die Löcher in der Brücke umkurven sollten. Also Augen zu und drüber. Auf einer schmalen Schotterstrecke fuhren wir dann die wenigen Kilometer zum Camp.





Ganz alleine standen wir auf diesem Campingplatz (--> Link), der sich wunderschön gelegen mit absoluter Sauberkeit und Super-Sanitäranlagen präsentierte (Später sollten wir erfahren, dass auf Grund mangelnden Besuches der Platz geschlossen werden könnte – hoffentlich nicht!).









Nach einem erfrischenden Bad in der glasklaren, 17 Grad warmen Una…





…konnte ich das bislang Erlebte festhalten.





Was wir auf der Brücke wegen unserer „geschlossenen“ Augen nicht gesehen hatten war dieses Bild, das sich uns am nächsten Morgen bot.

Bild



Aber von unseren weiteren „Aussichten“ in den nächsten Tagen mehr.

Es grüßen herzlich,
Bergziege Irmgard und vadda Klaus



PS: Gerade auf der Homepage des Campingplatzes entdeckt:

"ACHTUNG:
Änderung der Zufahrt zum UNAKAMP
Unsere Brücke über die Una zu unserem Campingplatz wird endlich restauriert. Endlich nach jahrelanger Wartezeit, werden sie am Montag den 22.08.11 mit den Arbeiten beginnen.
Das bedeutet, das kein Autoverkehr zu unserem Platz möglich ist. Daher müssen unsere Gäste bei unserem Verwalter Idriz Adilovic parken und mit dem Boot über den Fluss UNA übersetzen.
Er wohnt ggü. vom Platz.
Ihr könnt dann auch jederzeit mit dem Floß alleine übersetzen.
Für die Unannehmlichkeiten möchten wir uns entschuldigen."

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Administrator am 16 Sep 2011 18:11:30

Wirklich sehr hübsch!

Gast am 16 Sep 2011 18:23:19

Danke für den sympathischen Reise-Bericht und die Fotos.

Wann geht´s weiter?



Peter

Anzeige vom Forum


CKgroupie am 16 Sep 2011 18:41:20

Danke für diese tollen Bilder und den sehr interessanten Bericht. Ich freu' mich schon auf eine Fortsetzung!

vadda am 16 Sep 2011 22:56:43

Bosanska Krupa

Am Morgen schwangen wir uns auf die Fahrräder, Bosanska Krupa war unser Ziel. Jetzt entdeckten wir auch die herrliche Aussicht von der betagten Brücke.









Entlang des wirklich glasklaren Flusses, der nur mit Ruder- oder Elektrobooten befahren werden darf…















…erreichten wir Bosanska Krupa.

Dieses Bild wollte ich, nachdem ich ein ähnliches im Reiseführer gesehen hatte, unbedingt „schießen“. Katholische Kirche, eine Moschee und die serbisch-orthodoxe Kirche in einem Bild vereint (wenn Vereinigung nur immer so einfach wäre).





Stelen mit den Namen unzähliger im Bosnienkrieg gefallener junger Männer machen nachdenklich.





Der Blick von der Festung Krupa aus auf die Una mit ihren Wassermühlen und Fischerhütten hat nicht nur uns fasziniert, sondern auch viele Maler und Bildhauer, die bis zum Krieg hier gelebt haben.













Von den Schäden, die Bosanska Krupa am Ende des Krieges als eine der am stärksten zerstörten Städte Bosniens gezeichnet hatten, ist heute kaum noch etwas zu sehen. Ohne Worte noch einige Bilder aus der Stadt und dem Weg zurück zu Camp.





























Die Festung Krupe in der Bildmitte rechts.













Irgendwie sind mir meine handschriftlichen Aufzeichnungen abhanden gekommen. Aus dem Gedächtnis heraus verbunden mit einigen anderen „Hilfsmitteln“ hoffe ich unsere Begeisterung, die wir hier empfunden haben, vermitteln zu können. Zum Schluß noch einmal ein Blick auf die Una:





Fortsetzung folgt,
Irmgard und Klaus

Rainers1869 am 17 Sep 2011 07:20:53

Richtig Super,

ein großes Lob. Meiner Frau stehen die tränen in den Augen. Dies ist ihre Heimat.

Gast am 17 Sep 2011 07:39:57

:daumen2: :daumen2: :daumen2:

Sehr beeindruckende Fotos und ein Bericht wie ich ihn mag : Kompliment :!:

(Was für Kamera benutzt Ihr ?)

vadda am 17 Sep 2011 09:54:40

Ich muss mich sputen. Hatte gestern beim Einstellen der ersten Teile nicht bedacht, dass wir ab Montag schon wieder unterwegs sind.

Una-Schlucht

Nach einem morgendlichen Bad in der Una…





…sind wir am nächsten Tag einen Teil der Una-Schlucht zwischen Bosanska Krupa und Bihać abgeradelt.









Bild



Diese 22 km lange Schlucht ist bei Rafting und Kajakfreunden sehr beliebt.

















Die kurvenreiche Straße an diesem Teil der Una ist durch ihre Enge und den teilweise überhängenden Fels mit dem Wohnmobil sicherlich abenteuerlich zu durchfahren. Aber das wollten wir ja erst am nächsten Tag.





Auf dem Rückweg machten wir noch Rast in einem Restaurant mit einer auf Pfählen im Fluss stehenden Terrasse (Bild war schon gestern).









Wir bekamen bald Gesellschaft…





…bei unserer Beobachtung der Fischer…





…mit ihren unterschiedlichen Fangmethoden.

Bild



Fortsetzung folgt...

vadda am 17 Sep 2011 11:58:18

Am Morgen ging es für uns im Regen weiter Richtung Jajce nach Zentralbosnien. Kurz hinter Bihać, hinauf in die Berge wurde es richtig nebelig. Auf einem Pass ein Autounfall und mir schleuderte ein PKW entgegen, dem ich noch gerade so ausweichen konnte – einmal tief durchatmen.

Von der als „einzigartig“ beschriebenen Landschaft zwischen Bihać und Bosanski Petrovac konnten wir wegen des Nebels leider kaum etwas erkennen. Erst wenn sich mal eine Lücke auftat, konnten wir einen Blick auf die zahlreichen Dolinen (Karsttrichter) in diesem Karstgebiet werfen (leider habe ich keine bessere Aufnahme hinbekommen).





Der Campingplatz „Plivsko jezero“ am gleichnamigen See rd. 5 km vor Jajce gehörte zunächst – wie sollte es anders sein – uns alleine. Später wurde er noch von zwei Niederländern mit Wohnwagen „bevölkert“. Dieser Platz konnte mit dem Camp an der Una jedoch nicht konkurrieren – ich hatte ihn mit „sozialistischer Standard“ bezeichnet.





Natürlich galt ein erster Besuch dem von der Pliva gespeisten See. 3.800 m lang, bis zu 500 m breit und 100 m tief friert der Plivsko jezero auch im Winter nicht zu.





Ein Blickfang: Die Wassermühlen unterhalb des Sees.

















Am nächsten Tag sattelten wir dem Nieselregen trotzend auf und radelten entlang des Flusses…













…hinunter nach Jajce.





Der 28 m hohe Wasserfall ist das Wahrzeichen Jajces. Leider habe ich den besten Standort für ein Foto nicht gefunden (heute weiß ich…, aber was nutzt das jetzt?).





Am Lukasturm, der ehemaligen Kirche Sv. Luka (wurde durch die Osmanen 1528 zur Moschee „umfunktioniert) aus dem 15. Jh. vorbei…





…und nach einer Stippvisite in der unterirdischen Gruftkirche aus dem 12. Jh….





…erreichten wir die Festung, die uns einen Blick über das Land werfen läßt.

















Die Esma-Sultan-Moschee, von der aus am Mittag zum Gebet gerufen wurde – für uns dort oben ein vielstimmiger Gesang von einigen Moscheen in der Stadt.





Die Sinan-Beg-Moschee (1689) mit ihrem Holzminarett…









…und noch einmal der Plivsko jezero in der Morgensonne…





…boten uns letzte Fotomotive in Zantralbosnien, bevor wir uns weiter nach Süden aufmachten.

Fortsetzung folgt,
Irmgard & Klaus

wolfworldwide am 17 Sep 2011 12:32:44

Moin, moin,

ein wirklich toller Reisebericht. Wir sind auch für jede Info über Bosnien-Herzegowina dankbar, da wir möglicherweise im kommenden Jahr dorthin fahren wollen. Im Moment schwanken wir aber noch ein wenig zwischen der Ukraine und BiH.

Ich hab im Moment noch ein bisschen Probleme mit BiH, weil ich bei meinem letzten "Besuch", der rund ein halbes Jahr dauerte von Herbst 1995 bis zum Frühjahr 1996, noch gelegentlich beschossen worden bin, und man ja auch nicht vergessen sollte, dass im Land noch immer viele Minen vergraben sind.

Mit besten n

Wolf

maxiworldwide am 17 Sep 2011 14:36:34

Hi,

tolle Fotos - von einem Land, das mir bisher völlig unbekannt ist. Ich werde den Bericht aufmerksam verfolgen. Die Fotos und die Infos sind klasse. Vielen Dank und weiter viel Spaß!!

LG
Maxi

vadda am 17 Sep 2011 19:00:45

Zum Abschluss unserer Tour durch Bosnien und Herzegowina fuhren wir weiter gen Süden nach Mostar.

Kurz hinter Donji Vakuf gerieten wir in einen Stau. In aller Gemütsruhe stiegen die Leute aus tranken Kaffee und hielten ein Pläuschchen. Als es nach knapp einer Stunde weiterging, sahen wir den Grund für die Sperrung der Straße. Links und rechts Flatterbänder mit der Aufschrift „Police… Mines…“ und es kam uns ein Minenräumer in Schutzkleidung und Metallsuchgerät entgegen. Vielfach haben wir im Verlauf unserer Tour auf Minen hinweisende Warnschilder gesehen.

Mit 16%iger Steigung ging es hinauf nach Prozor, wo wir mit einem herrlichen Blick über die Herzegowina belohnt wurden (in der Bildmitte der Jablanička jezero).





Durch das Neretva-Tal fahrend erreichten (Irmgard hat immer gerne den Womo-Fensterrahmen als Schmuckwerk)…





… wir das Camp Mali Wimbledon in Blagaj. Über Blagaj, das Derwischkloster und die Buna-Quelle ist schon so viel berichtet worden, da werde ich mir große Worte ersparen und euch einfach nur die Bilder zeigen.





Seit mehr als 400 Jahren wird die Karađoz-Begova-Brücke begangen und befahren.





Anziehungspunkt für hunderte Besucher, die gleichzeitig mit den zwei Touris aus D das Derwischkloster und die Buna-Quelle bestaunten.









Am nächsten Tag ging es mit dem Rad vorbei an Lavendelfeldern…





…nach Mostar, wo die berühmte Alte Brücke (Stari most) die Blicke auf sich zieht.

















Wer hat diese Brücke schon einmal fast menschenleer gesehen??? Zwei Stunden später bekam man hier kaum ein Bein auf den Stein.





Auch in dem (ehemaligen) Handwerkerviertel Kujundžiluk (Souvenirladen reiht sich an Souvenirladen) kam man sich wenig später vor wie auf dem Oktoberfest.









Die Karađoz-Beg-Moschee





Genug des Gedränges besuchten wir noch den Partisanengedenkfriedhof im Westen der Stadt – beeindruckend.









Mit einem letzten Blick auf die Alte Brücke verabschieden wir uns von Mostar und Bosnien und Herzegowina.

Bild



Hier am Ende unseres Berichtes komme ich auf den Eingang zurück und zitiere den Autoren Salih Čavkić:

„Aus Bergen geschmiedet, in Wälder eingekleidet,
Nach Lilien und Jasmin duftend, im Herzen des Balkans,
Meine und deine Heimat, Bosnien und Herzegowina.“


Unsere Heimat wird das Land nicht werden können aber alles andere können wir unterschreiben und wir werden auf jeden Fall wiederkommen.

Allerdings würden wir einiges anders machen als in diesem Jahr, wo wir anhand des bekannten Reiseführers aus dem Trescher Verlag und den vom Tourismusverband veröffentlichen Campingplätzen (--> Link) unsere Reise geplant hatten (eigentlich waren noch zwei weitere Stationen geplant).

An den Bildern mögt ihr erkennen, wo es uns am besten gefallen hat – an der Una. Und diesen Fluss werden wir wohl im kommenden Jahr von der Mündung bis zur Quelle bestaunen. Im Camp an der Una hatten wir leihweise ein Prospekt über u. a. dem weiteren Verlauf der Una erhalten. Da haben wir gesehen, was es in dieser Gegend noch alles zu entdecken gibt.

Auch die Bergwelt am Boračko jezero in der Nähe von Konjic, der Nationalpark Sutjeska im Südosten und das Vogelreservat Hutovo Blato südwestlich von Mostar sind weitere Ziele. Und und und…, hoffentlich leben wir noch lange…

Wir hoffen, dass wir euch Bosnien und Herzegowina, „das herzförmige Land“ etwas näher bringen konnten.

Es grüßen herzlich,
Irmgard und Klaus



PS: Entschuldigung, auf eure Anmerkungen bin ich noch nicht eingegangen, kommt aber später noch.

carmenfw am 17 Sep 2011 21:36:22

Ein super Bericht, vielen Dank dafür.

brawo1 am 17 Sep 2011 22:54:34

Hallo Bergziege Irmgard & Klaus,

ich schließe mich an und weiß nicht, was wir machen sollen. Wir wollen Anfang Oktober über Kroatien, dort auch die Plitwitzer Seen, weiter über Albanien nach Griechenland. Jetzt bin ich ernsthaft am überlegen, ob wir nicht von den Plitwitzer Seen einen Abstecher an die Una machen? Würden dann wieder zurück an die Küste fahren und dann unten im Süden wird von Kroatien aus auch Mostar besucht werden. Aufgrund eures Berichtes und der Bilder können wir die Abfahrt schon fast nicht mehr erwarten.

monana am 18 Sep 2011 10:14:04

Vielen Dank für deinen tollen Reisebericht und die wunderschönen Landschaftsbilder. Vor vier Jahren machten wir von den Plitvicer Seen aus einen Abstecher nach BIH. Ich glaube wir waren damals in dem gleichen Camp wie ihr und haben Wildwasserrafting auf der Una gemacht. Das war ein tolles Erlebnis. Deine Bilder wecken viele schöne Erinnerungen in mir. Eine wirklich schöne Gegend entlang der Una ist das. Ach ich könnt schon wieder losziehen......

LG
monana

bernierapido am 18 Sep 2011 11:07:23

Wunderschöne Fotos von Eurer Tour durch Bosnien.
In Jajce, Sarajevo und Mostar (Blagaj) sind wir im letzten Jahr auch gewesen, hatten allerdings etwas besseres Wetter.
Der Platz bei Jajca hat uns gut gefallen, zumal das Personal sehr freundlich war und wir auf der Terrasse der Reception bei einem Bier kostenlos W-LAN-Zugang hatten. Wir haben in dem Restaurant an der Zufahrtstraße zum Campingplatz (das mit der Seeterrasse) sehr gut gegessen.

In Blagaj waren wir auf einem anderen Campingplatz direkt am Ufer des Flusses. Mit den Campingplatzbetreibern und deren Freunden haben wir abends zusammengesessen und viel über Land ud Leute erfahren.

Ich habe darüber auch einen Reisebericht verfasst, liegt auf unserer HP.
Wir werden uns auf jeden Fall noch besser mit Bosnien beschäftigen.

Gast am 19 Sep 2011 11:12:20

Toller Bericht und Bilder die unbeschreiblich schön sind!!!

pitb am 19 Sep 2011 11:20:21

Stephan1 hat geschrieben:Toller Bericht und Bilder die unbeschreiblich schön sind!!!



Jepp - mehr gibts nicht zu sagen!!!

oldlodda am 19 Sep 2011 13:31:22

@,,Wir hoffen, dass wir euch Bosnien und Herzegowina, „das herzförmige Land“ etwas näher bringen konnten."

Das habt Ihr! Eine wunderschöne Landschaft, da möchte man gleich hin.
Gut, dass diese Berichte jederzeit abrufbar sind und für die Planung hergenommen werden können.
Es gibt so viele lohnenswerte Ziele - was fehlt, ist Zeit.
Aber die Rente naht.

Danke fürs Mitnehmen!

uschi-s am 19 Sep 2011 13:39:14

Das war wieder sehr schön und anschaulich. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass es noch viel zu sehen gibt.
Danke

vadda am 23 Sep 2011 17:18:20

Herzlichen Dank für eure netten Kommentare, so schreibt man Reiseberichte immer wieder gerne!

Rainers1869 hat geschrieben: …Meiner Frau stehen die tränen in den Augen. Dies ist ihre Heimat…


Ich hoffe aber, es waren Tränen der Freude!


meier923 hat geschrieben: Was für Kamera benutzt Ihr ?


Die Fotos sind mit einer recht einfachen Spiegelreflex, einer Nikon D70s entstanden.


bernierapido hat geschrieben:… Der Platz bei Jajca hat uns gut gefallen, zumal das Personal sehr freundlich war und wir auf der Terrasse der Reception bei einem Bier kostenlos W-LAN-Zugang hatten. Wir haben in dem Restaurant an der Zufahrtstraße zum Campingplatz (das mit der Seeterrasse) sehr gut gegessen…

… Ich habe darüber auch einen Reisebericht verfasst, liegt auf unserer HP…


Hallo Bernhard, der Platz in Jajce war schon ok, die Sanitäranlagen nicht ganz so sauber, aber wir waren vom Una-Camp auch sehr verwöhnt. Das Essen in dem Restaurant an der Zufahrtstraße war wirklich sehr gut, mit Getränken haben wir für zwei Personen 38 K-Mark, also knapp 20 € bezahlt.

Deinen super Reisebericht hatten wir natürlich auch gelesen!

Es freut uns, dass euch unser Bericht gefallen hat,

herzliche ,
Irmgard und Klaus

wolfworldwide am 23 Sep 2011 17:24:18

Moin, moin,

ich möchte mich auch noch einmal herzlich für den interessanten Reisebericht bedanken. Er hat für uns den letzten Anstoß gegeben, nächstes Jahr Bosnien-Herzegowina zu bereisen. Wir werden von Mitte Mai bis Mitte Juni 2012 das herzförmige Land besuchen.


Mit fröhlichen n


Wolf

Flatus am 23 Sep 2011 18:19:43

Hallo

Schöner Bericht und wunderbare Bilder – toll.
Wir waren im Frühjahr, Bosnien ist wunderschön und die Leute sind unglaublich nett...

Flatus

.

volki am 24 Sep 2011 17:37:44

[quote="vadda
Kurz darauf (TomTom versagt in BiH)

Für Garmin gibt es eine Zusatz-Karte "Adria-Route" .
--> Link
(Für SLO. HR, BiH, SRB, MK)

Und auf einmal sahen wir sie: die Una!

Für das obere Ende der UNA und zum UNAC:

An der Strasse M-5 Bihac-Baja Luka, etwa bei Gorjevac, zweigt die Stasse nach KULEN VAKUF ab. Dort kommt man wieder an den Oberteil der UNA und kann , evt noch auf guter Naturstrasse, der Una folgen bis Martin-Brod. Im Martin-Brod mündet die Unac in die UNA ud dort sind auch die Una-Wasserfälle
Ich habe auf der ganzen Stecke gefischt, also auf den rechten Ufer muss man keine Minen befürchten :D
----------------------------------------------------------------
Lustigerweise habe ich am 20.9, einen Tag nach dir, vom Autoput kommend, auf der M-5 ganz Bosien gequert. Aber wie du schreibst ein Sau-Wetter. Dichter Nebel/Wolken auf den Höhen, erst in Bihac wurde es ein wenig besser.
Wir sind jetzt zum 4.Mal an den Plitvizerseen vorbei gekommen. 3 Mal Regen und 1 mal übervölkert

Übrigens Freistehen ist kein Problem, das kümmert niemand Diesmal hinter dem Mercator-Supermarkt in Stara Gradiska (Grenze BiH/HR) übernachtet. Beim Fischen stehen wir sowieso immer FREI

Vorsicht bei Queren von Bosnien von West nach Ost
auf der obigen M-5 gibt es gerne im Ort Stara Gradiska Richtung Grenze einen Stau durch wartende Lastwagen im Ort und da nicht überholt werden kann, wartet auch der PW.
In der Gegenrichtung ist es kein Problem, da die LKW in HR, ennet der Grenze (Sava-Brücke) warten.

CKgroupie am 24 Sep 2011 17:57:19

Wunderschöne Bilder, vielen Dank. Ich habe noch nie vorher einen Reisebericht von Bosnien Herzegowina gelesen und fand Deinen unglaublich interessant! Es gibt noch so viel zu sehen, ich könnte gleich wieder los fahren!

Gast am 24 Sep 2011 18:01:39

hallo,

darf ich das Bild vom besseren Standort anno 1973 nachliefern?




grüße klaus

volki am 24 Sep 2011 18:46:05

Vielleicht auch noch mein Bild des Jaice-Pliva-Falles?

vadda am 25 Sep 2011 08:28:56

Klasse Wasserfall-Bilder, volki und willi_chic!


volki hat geschrieben:...An der Strasse M-5 Bihac-Baja Luka, etwa bei Gorjevac, zweigt die Stasse nach KULEN VAKUF ab. Dort kommt man wieder an den Oberteil der UNA und kann , evt noch auf guter Naturstrasse, der Una folgen bis Martin-Brod. Im Martin-Brod mündet die Unac in die UNA ud dort sind auch die Una-Wasserfälle...

Martin Brod ist im nächsten Jahr eines unserer Ziele, wir wollen dem Verlauf des ganzen Flusses folgen.

volki hat geschrieben:...Übrigens Freistehen ist kein Problem, das kümmert niemand Diesmal hinter dem Mercator-Supermarkt in Stara Gradiska (Grenze BiH/HR) übernachtet. Beim Fischen stehen wir sowieso immer FREI

Genau das habe ich mir so gedacht, danke für die Info, volki. Es war unser erster Aufenthalt in Bosnien und da war ich bei der Planung ausschließlich auf Campingplätze fixiert. Das wird im nächsten Jahr anders.

,
Klaus

volki am 25 Sep 2011 14:54:58

Vielleicht noch zur Ergänzung für die BiH-Interessierten:

"Leider" besteht BiH aus zwei Republiken, u.a. aus der "Srbska republika" mit deren Hauptstadt Banja Luka. Da habe ich einmal einen Fischer-Freund nach Minen gefragt. Antwort: bei uns zu Hause haben wir keinene Minen verlegt :evil:

Zwei "meiner" Fliegenfisch-Gewässer sind in der SR,
1. die Pliva, die in Jaice in den Vrbas mündet (Fluss zwischen Jajce und Banja Luka). Die Pliva bildet auch den Pliva-See mit dem CP. Dort zweigt eine Strasse ab ins Stadtchen Sipovo, In Sipovo gibt es "alles" zu kaufen. Wenn man der Pliva weiter folgt, kommt man zu den Pliva-Quellen. Bei der letzten "Strassenbrücke"(nach Dragnic) befindet sich das ganz einfache Restaurant "Izvor-Pliva-(Quelle)". Vor diesem Lokal (frische Forellen) nächtigen wir oder auf der Gegenseite beim Fischerhaus

2. der Ribnik (Seitental, etwas 30 km Richt. Bihac (bei Zablece). Hier entspring auch die SANA und ein weiterer Zufluss, die Sanica

Das sind wunderschöne, noch absolut natürlich Flusstäler mit eindrücklichen Gross-Quellen. Wanderer finden hier ein Paradies. das Quellwasser ist bestes Trinkwasser und auch im Sommer meist um 10°

Ein Blick in Google Earth zeigt auch viele Bilder (einschalten) zu dieser Gegend

Wer jenach Sipovo kommt und sich interessiert, in der Nähe befindet sich das "Kloster" Glogovac (44.219715 / 17.211635)
--> Link
--> Link

Mir wurde eine lustige Geschicht zu Glogovac erzählt:
Zur Türkenzeit durfte man die Glocken des damaligen Klosters in den umliegenden "Türken-Gebieten" nicht hören, um die Muselmanen nicht zu stören :D

auf meiner HP, unter Reisen/Bosnien hätte es noch Bilder aus diesen Regionen (direkter Link nicht erlaubt)

heidchen am 25 Nov 2011 21:05:18

Hallo Irmgard und Klaus,

danke für diesen tollen Bericht und die wunderschönen Bilder. Ohne diese hätten wir eine Womotour durch Bosnien-Herzegowina nie in Erwägung gezogen. Aber nun, das nächste Jahr ist lang :D :D , schön, dass wir Euch begleiten durften. :daumen2:

JEFF und GITTE am 26 Nov 2011 12:00:32

Traumhafte Landschaften, fantastische Fotos!
Klasse Bericht!

bernierapido am 26 Nov 2011 12:29:30

Auch ich möchte mich für Euren Bericht bedanken .Wir waren vor zwei Jahren in Bosnien und haben freundliche, aufgeschlosse und (junge) moderne Europäer gefunden. Einige, die vor zig jahren als Gastarbeiter in Deutschland gewesen waren wollten gern mit uns Deutsch sprechen.

Wir sind nur 5 Tage dort gewesen über Jajce, Sarajevo,Mostar nach Dubrovnik gefahren aber dies Land verdient einen längeren Aufenthalt.

Hier noch ein Bild zum Wasserfall (dummerweise waren am Fuß Erdarbeiten mit einer Folie abgespannt, die ich hinter einem Zweig versteckt habe)




vadda am 24 Dez 2011 10:12:41

Ein kleiner Nachtrag:

Die Brücke zum Una Kamp...




...wurde im Herbst erneuert: --> Link


,
Klaus

volki am 24 Dez 2011 11:22:35

Ergänzung zu oben:

Aktuell 2011:
-Endlich, unsere Brücke wurde komplett restauriert und ist wieder befahrbar. Sie wurde asphaltiert und ist jetzt "angstfrei" befahrbar.; -)
Die Arbeiten wurden in der zweiten Nov,- Woche beendet. Weitere Fotos gibt es auf unserer Webseite.

sujokain am 24 Dez 2011 13:19:05

Einfach wunderschön.
Danke für den Bericht.
LG Susanne

vadda am 21 Jan 2012 11:19:12

Vor einigen Tagen habe ich eine sehr liebe e-Mail von Sandi, dem Eigentümer des Una-Camp und seiner Familie erhalten. Er bat mich, das Bild von der neuen Brücke in unseren Bericht mit aufzunehmen. Der Bitte komme ich gerne nach, hier die Brücke vor und nach der Renovierung:



Im Bericht hatte ich von einer möglichen Schließung des Platzes geschrieben. So wurde es mit von Niederländern in Blagaj gesagt. Dem ist nicht so, versicherte mir Sandi. Sie hätten so viel Fleiß und Liebe in den Aufbau des nunmehr seit 5 Jahren bestehenden Camps gesteckt: „daher möchten wir lange noch weitermachen“.

Das hoffen wir doch!
Irmgard und Klaus

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