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Einmal Fanö - immer Fanö! (unser neuester Reisebericht)


LowCostDriver am 05 Nov 2011 09:41:50

Hallo liebe Dänemark- Freunde!

Schon über ein Jahr ist es her, dass wir die nach unserer Meinung "schönste Insel der Nordsee" besucht haben, die Rede ist natürlich von Fanö in Dänemark.
Wie „Dänemark in klein“ bietet Fanö alles, was das Herz begehrt! Große weitläufige Strände, viel Natur rundherum, tolle Radwege und kulinarische Köstlichkeiten vom Softeis bis hin zum obligatorischen dänischen Rotwürstchen- HotDog. :wink:

Aber auch Inselgeschichte mit spannenden Stories zum Kauf der Insel durch die Bürger oder Merkwürdiges wie die Schiffstragödie der Brigg „Claus“, die an den Strand gespült wurde werden auf der Insel in den Museen und Angeboten an Sehenswürdigkeiten lebendig.

Für eine Woche haben wir uns damals auf der Insel einquartiert und sind wieder auf den gleichen Campingplatz (den Feldberg Family Camping) gefahren, wo wir 2007 schon unseren allerersten Campingurlaub mit dem eigenen Wohnmobil genossen haben.
Und das, obwohl wir dank eines gewonnen Campingutscheins die komplette Auswahl aus insgesamt 4 Inselcampingplätzen oder aus ca. 476 weiteren Campingplätzen in ganz Dänemark gehabt hätten!
Egal wo, der Gutschein wäre überall einlösbar gewesen.
Ich denke, schon allein die Tatsache, dass wir keine Sekunde gezögert und uns sofort für Fanö und unseren dortigen Lieblingsplatz entschieden haben, spricht für diesen einfachen kleinen familienfreundlichen 3- Sterne Platz.
:)

Wir haben seit vorgestern ein Reisetagebuch zu unserer Ferienwoche veröffentlicht, was wir interessierten Dänemark- und Inselfans gerne ans Herz legen. Ihr findet unseren neuesten Reisebericht hier: --> Link

Einen kleinen Auszug als "Leseprobe" habe ich euch natürlich auch mitgebracht!
Wir berichten von einer unserer Radtouren über die Insel, hier unsere "Nordtour" im eher belebteren Inselnorden rund um Nordby, Rindby und Fanö Bad:

Radtour über Fanö, Teil 1: Besuch von Nordby im Norden der Insel:
Nordby ist mit etwa 2.600 Einwohnern (Fanö gesamt hat etwa 3.200 Einwohner) eindeutig die größte Siedlung auf der Insel!
Bemisst man Nordby am zweitgrößten Dorf der Insel (das wäre dann Sonderhö mit unter 300 Einwohnern!), ist Nordby sogar deutlich mehr, als nur eine einfache Siedlung!
Nordby bildet viel mehr das kulturelle wie soziale Zentrum der Insel Fanö!
Hier steht die Touristeninformation, hier gibt es viele Geschäfte, Gastronomie und sogar eine kleine „Einkaufs- und Flaniermeile“, die als verkehrsberuhigte Fußgängerzone ausgewiesen ist.
Hier pulsiert das Leben, hier gibt es Straßencafés, Restaurants und sogar so etwas wie ein Nachtleben wenn man sich damit anfreundet, dass die Nacht hier eigentlich schon am späten Abend um 22 Uhr endet ;-)
Macht aber auch nichts, denn Fanö ist ja keine Partyhochburg wie Malle oder so.





Wir erreichen Nordby gegen kurz nach 1, die Fahrt über die Felder vom Campingplatz hat somit keine 10 Minuten gedauert.
Schon beim Befahren der Stadt freuen wir uns über das zaghafte Getümmel auf den Straßen.
Nicht so viel, dass es mit den anderen Touristen bedrückend wäre aber auch nicht so wenig, dass man nicht in der Masse untergehen könnte, ohne besonders aufzufallen oder das Augenmerk eventueller besonders eifriger Verkäufer zu geraten.
So gefällt es uns.
Wir radeln mit Schrittgeschwindigkeit über die Einkaufsstraße, die sich zu unserer Überraschung sehr positiv darstellt.
Irgendwie hatten wir die Gasse etwas kleiner in Erinnerung, oder es haben sich in den letzten Jahren einfach noch ein paar Geschäfte dazu gesellt.
Einiges erkennen wir natürlich wieder, anderes ist für uns völlig neu.
So gefällt uns das.
Ein paar Eindrücke und Fotos von Nordby und seiner Urlaubsmeile haben wir natürlich auch mitgebracht:





Wir bummeln mit den Rädern einmal die komplette „Hovedgaden“- Flaniermeile entlang, bis wir in Höhe des Faergevej rechts in Richtung Wasserlinie und Touristeninformation abbiegen.
Dort angekommen decken wir uns erst einmal mit sämtlichem kostenlosen Informationsmaterial ein, was wir in die Finger bekommen.
Gibt kaum was schöneres, als sich in einer ruhigen Minute am Wohnmobil oder am Campingplatz mit einem solchen Informationsblatt zurück zu ziehen und sich durch die einzelnen Angebote zu schmökern.





Mit einer voll bepackten Fahrradtasche voller Infomaterial verlassen wir Nordby wieder, uns steht nun die Lust nach einem leckeren Eis!!
Dies könnten wir natürlich auch in Nordby bekommen, lieber ist es uns allerdings mit direktem Blick auf die offene See am Strand!
Leckeres Eis bekommen wir hoffentlich noch an der kleinen Imbissbude direkt am Strandzugang in „Fanö Bad“, einer kleinen eher touristisch angehauchten Siedlung im Schatten von Nordby.
Hier gibt es ein großes Ferienzentrum, ein Hotel, einen wohl recht berühmten Golfplatz und eben auch eine schnuckelige Imbissbude direkt am Strand.
2007 haben wir hier richtig leckere Pommes und ein RIESEN- Eis für kleines Geld bekommen, sodass unser Weg ganz klar hierhin führt.

Mit dem Fahrrad die Insel Fanö entdecken, Teil 2: Fanö Bad!
Gute 20 Minuten brauchen wir für die Strecke.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir uns mit dem Rad richtig viel Zeit gelassen haben und der Tacho nur sehr selten knapp über einem zweistelligen Wert ausgeschlagen hat.
Mir ging es spätestens, als uns ein Jogger unterwegs überholt hat, fast schon zu langsam ;-)
Aber Anja hat ihren Spass und wenn man schön gemütlich fährt, kann natürlich auch viel mehr Eindrücke der Insel unter schönstem Urlaubswetter mitnehmen.
Das stimmt natürlich und so zeigen wir auch hier mal einige schöne Bilder von Häusern, Feldern, Dünen und Umgebung und hoffen, dass wir ein ganz klein wenig vom Urlaubsgefühl Fanös an dieser Stelle rüberbringen können.
Es ist schon komisch, dass ausgerechnet hier die Radtouren so viel mehr Spass machen, als zum Beispiel in Holland.
Vielleicht liegt es daran, dass Fanö einfach klein und überschaubar bleibt!
In Holland kannst du mit dem Rad in Zeeland starten und immer am Strand entlang fahren, bis du nach einigen Tagen wohl in Noordholland kurz vor Texel auskommen wirst.
In Fanö hingegen dürfte man wohl spätestens am Abend eines Tages wieder da auskommen, wo man am Morgen gestartet ist.
Naja, zumindest dann, wenn man nicht gerade wie wir mit aktuell 9,3 km/h (ja, wir schaffen es gerade so, nicht beim Radeln umzufallen!) über die Insel trödeln ;-)





Gegen 20 vor 2 erreichen wir in Fanö Bad wieder den Strandzugang und zu unserer großen Freude steht natürlich die kleine Imbissbude, die neben Pommes und HotDog eben auch leckeres Eis verkauft, noch genau so da, wie wir sie 2007 verlassen haben.
Sehr schön! :-)
Sogleich holen wir uns erst einmal ein dickes Eis, das in der Sonne wirklich ganz fantastisch schmeckt! Wie früher!
Mit kühler Zunge schauen wir dann gemütlich in Sonne und Schatten sitzend über die Dünen und an den breiten Strand, um es uns gut gehen zu lassen.
Übrigens: Lange bleibt es nicht beim einfachen Eis!
Obwohl die Reihenfolge ein bisschen verdreht ist, lassen wir uns nach dem Eis einen auf der kleinen Speisekarte gefundenen „Middagsretter“ schmecken.
Die deutsche Übersetzung mit „Gerichte“, die sich ebenfalls in der Karte findet, kommt dem schicken Begriff Middagsretter übrigens nicht mal im Ansatz nach!
Denn obwohl wir bereits Nachmittag haben, "rettet" uns der kleine Snack eindeutig noch über den Mittag! ;-)





Mit dem Fahrrad auf Fanö, Teil 3: der laaaaaange Strand zwischen Fanö Bad und Rindby Strand!
Mit dem Strand hier in Fanö Bad oder generell in Fanö ist das übrigens auch so eine Sache!
Wie auch auf dem wohl bekanntesten befahrbaren Strand Nordeuropas (auf der Insel Römö) ist es grundsätzlich auch hier erlaubt, mit dem Auto an den Strand zu fahren.
Und mehr noch, hier auf Fanö führt sogar eine Buslinie direkt über den festgefahren und platten Sand unmittelbar vor den Dünen!
Auch hier ist dem „Sahara- Feeling“ auf Sand und Strand fast kein Limit gesetzt, immerhin 10 Kilometer lang und gefühlt weit über einen Kilometer breit ist der Autostrand von Fanö.
Auch wir haben es seinerzeit am letzten Urlaubstag 2007 auf Fanö genossen, mit dem Wohnmobil direkt am Strand zu stehen.
Ist schon schön!
Aber ebenso weiß ich auch, dass wir dieses Mal (und sei der Strand noch so sicher!) nicht mehr mit dem Wohnmobil an den Strand fahren werden!
Klar wäre es schön für einen Tag am Strand einfach das komplett eingerichtete Wohnmobil anstelle des Badetuchs und der gepackten Kühltasche mit an den Strand zu nehmen.
Die Vorteile der mobilen gut gefüllten Bordküche, Kühlschrank und das eigene Klo direkt am Strand sind ja wirklich nicht von der Hand zu weisen!
Aber nachdem wir uns im letzten Jahr auf der Insel Römö festgefahren haben, sind Strände für mich persönlich ganz einfach tabu!
Zu teuer war das damalige Strandabenteuer, was mir den Spass mit dem Wohnmobil am Strand zu stehen ehrlich gesagt ganz gründlich verdorben hat.
Aber mit dem Fahrrad kann hoffentlich nichts passieren und wenn wir damit doch im Sand stecken bleiben sollten, brauchen wir zumindest keinen Abschlepper! ;-)
Mit strampelnden Beinchen radeln wir also gegen 10 nach 2 auf den Fanöer Strand drauf, um hier wieder südwärts in Richtung Rindby Strand und zurück zum Campingplatz zu fahren.
Natürlich schauen wir nun rechts und links ein wenig neidisch auf die ganzen Auto-, Camper- und Wohnmobilfahrer, die sich hier am Strand für den Tag (nachts gilt ein generelles Parkverbot!) häuslich eingerichtet haben.
Einige gehen schwimmen, andere sitzen in der Sonne und wieder andere lassen schon jetzt viele Drachen steigen, wofür Fanö mit dem „Fanö Drachenfest“ (jedes Jahr immer Mitte Juni) besonders berühmt ist.







Auch am Strand kommen wir mit den Rädern natürlich gut vorwärts.
Der Sand ist insbesondere im direkten Dünenbereich äußerst platt und gut befahrbar.
Gut, ein wenig muss man auf Autos und natürlich auf den dicken Bus aufpassen, aber im Prinzip ist hier wirklich Platz für alle.
Ein bisschen fehlt mir vielleicht die Markierung sodass man weiß, wo man in jedem Fall hingehört (weil einige Autos auch kreuz und quer fahren), aber genau das ist vielleicht mal wieder typisches deutsches Ordnungsdenken ;-)

Gute 10 Minuten fahren wir über den Strand, bis wir in Rindby Strand wieder auf Festland und auf den Kirkevejen einbiegen können.
Diese Straße führt am Merko vorbei und endet auch später wieder an unserem Campingplatz.
Verfahren kann man sich eigentlich somit kaum... ;-)

Am Merko halten wir übrigens noch kurz gemeinsam an, um noch ein paar Dinge einzukaufen.
Neben Getränken, dänischer Lakritze, Salat, einer Lasgane nebst einer Pizza zum Abendessen und einigen weiteren Dingen finden auch die ersten Postkarten von Fanö den Weg in unseren Einkaufskorb, so können wir schon heute Abend die ersten Urlaubs- und Sonnengrüße nach Hause schicken.

Gegen kurz vor 3 sind wir zurück am Campingplatz.



11,5 Kilometer zeigt unser Tacho an heute geradelter Distanz an, was wir nicht schlecht finden.
Sonst kommen wir ja kaum raus, sind also quasi untrainiert.
Da uns die Tour gut gefallen hat nehmen wir uns vor, unsere Radtouren über die Insel auf jeden Fall fortzusetzen.
Ein kühnes Ziel haben wir dabei ganz besonders ins Auge gefasst: Die südlichste Dorf von Fanö (Sonderhö), welches von hier aus etwa 12 Kilometer entfernt liegt, wäre die „Königsklasse“!
Ein weiter entferntes Ziel kann auf Fanö jedenfalls nicht erradelt werden!
„Sollte zu schaffen sein“ meint Anja, ich hingegen verdrehe ein wenig die Augen.
Kein Wunder, tut mir doch mein Popo schon von der heutigen Ausflugstour ein wenig weh. :oops:
„Nach Sonderhö sind aber doch auch nur 11 Kilometer!“ meint Anja
„Ja, aber ONE-WAY“ gebe ich zurück.
Naja, schauen wir mal, was die Tage noch bringen...


So, ich hoffe mit diesem kleinen Urlaubseinblick konnten wir euer Interesse wecken.
Mehr von unserem Inselurlaub, z.B. ob wir die Radtour nach Sonderhö wirklich angehen, warum ein Schiff vermeintlich mitten in der Innenstadt von Nordby liegt, oder warum die Fanöer nur durch einen Trick die Insel überhaupt in ihren Besitz bringen konnten, kann dies und mehr in unserem umfangreichen Reisetagebuch wie immer auf unserer HP nachlesen.

Darüber hinaus habe ich in unserem Schwesterforum für Wohnwagen natürlich auch den Campingplatz nochmals ausführlich mit vielen Bildern vorgestellt und bewertet: --> Link

Hyggelige !
Björn

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abba am 05 Nov 2011 12:40:09

Da habe ich ja schon soooooooooo lange drauf gewartet. Juhu, wieder Lesestoff für die dunklen Abende. Danke. :daumen2:

Cashi am 04 Dez 2011 00:37:35

Hallo,

ja, Fanö ist auch unsere Insel!
War vor ca. 35 Jahren das erstemal auf der Insel,
seid dem immer mal wieder. Ich meine sogar,
war damals der selbe Campingplatz.
Wir haben sogar auf der Insel Geheiratet!

Mfg Carsten

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