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Hallo,
es ist zwar schon eine Weile her, seit wir in Dänemark waren (August), aber ich kam bislang nicht dazu, den einzustellen. Das möchte ich hiermit nachholen. Wir, das sind Ingrid und Dieter, wir haben seit 2 Jahren ein Womo und seit letztem Jahr unseren Frankia. Die Dänemarkreise war unsere 2. längere Reise, die erste Reise ins Ausland. Mit uns reisen 3 Hunde: Sina - DSH Mix - fast 10 Jahre Robbie - Australian Shepard - 9 Jahre Nikan - Podencomix - 2 Jahre und unser Kater Casimir, 2,5 Jahre. Aufgrund der tierischen Besatzung suchen wir verstärkt Strände usw. auf und können nicht so viel Sightseeing machen. Ich hoffe es sind nicht zu viele Fotos, eine eigene Reisehomepage haben wir (noch) nicht: So dann mal los, wir starten in Deutschland: 14.08.2008 Nach dem Job räumen wir noch den Rest ins Mobil und um 17.00 Uhr fahren wir los. Da die A1 zu ist, leitet uns „Uschi“ über die A46. Dort hat es aber wohl einen Unfall gegeben, so dass wir in einen richtig dicken Stau geraten. Wir hatten ins Navi als erste Station Greven eingegeben, da fahren wir oft zuerst hin, wenn wir direkt nach dem Job Richtung Norden fahren. Greven ist mit 180 km gut erreichbar. Nur dass wir für die 180 km knapp 4 Stunden brauchen, war nicht geplant. Der Platz ist recht voll, wir finden aber eine Lücke. Wir laufen zuerst mal mit den Hunden. Dann treffen wir noch eine Familie, die wir auf der Meck-Pomm Tour kennengelenrt haben. Zurück am Womo darf Kater Casimir an der Leine raus, doch dieser möchte lieber wieder rein. Also spielen wir ne Runde mit der Katzenangel und dann sind alle zufrieden. Da wir um 06.00 Uhr aufstehen wollen um mittags an der 1. Station am Meer zu sein, gehen wir recht früh schlafen. 15.08.2008 Wir wollten eigentlich auf einen Hafenstellplatz in der Flensburger Fjörde. Doch Nikan wird unruhig. Wir fahren von der Autobahn ab und er kötzelt. Er ist auch sonst sehr gestresst, so dass wir beschließen, wir fahren auf den Campingplatz in Langballigau, wo man vor dem CP mit Blick aufs Meer stehen kann. Wir bekommen auch einen Platz, es ist tolles Wetter. Wir verbringen einen ruhigen gemütlichen Tag am Womo. 16.08.2008 Da Nikan immer noch nicht fit ist, bleiben wir noch einen Tag länger. Das Wetter ist super und so können wir an den Strand, die Hunde haben Spass, auch Nikan. Nachmittags relaxen wir und am Abend gehen wir gemütlich essen. Sorry, Ihr müsst wohl doch warten, bis die HP mal fertig ist. Ich hatte jetzt bei den Fotos zum 3. Mal diese Sriptfehler Meldung, obwohl ich die Fotos dann extra umbenannt habe und nun mag ich nicht mehr :(
VG Ingrid och menno :(
das fing doch so schön an :) Kannst echt auch super Fotos machen :) och wie schade....
ich war gerade so schön am lesen und die Bilder am bewundern :( ich hätte gerne noch mehr zu euren einzelnen Stationen gelesen, da wir auch mal nach Dänemark wollen wirklich schade Also bei so einem netten Feedback versuche ich es jetzt nochmal. Ich habe alle Fotos jetzt mit A, B, c bzw. 1, 2, 3 umbenannt.
Wenn es nicht klappt, lade ich die Fotos auf meinen Server und verlinke von dort. :D 17.08.2008 Nikan geht es wieder gut. Nach dem Frühstück ent- und versorgen wir und starten dann Richtung Dänemark. In Flensburg findet uns unser Navi nicht, so dass wir unerwarteterweise einen Blick aufs Hafenfest werfen können. Leider heißt das auch, dass wir die grottenschlechten Straßen fahren müssen. Wir wollen auf die Insel Römö. Das Wetter ist super und wir wollen keine Zeit mit Fahren vertändeln. Die Fahrt zur Insel ist traumhaft schön. Auf Römö angekommen, geht es nach rechts zum Check-In des Campingplatzes, den wir uns ausgesucht hatten. Wir bogen nach rechts ab und staunten nur noch. Ein Parkplatz voll gestopft mit Autos und Menschen, eine Einkaufsflaniermeile und wie es aussah ein Motorradfest, Motorradfahrer überall. Wir gingen zu Fuß Richtung Anmeldung. Rechts ging es zur Anmeldung und geradeaus zum Strand, ja genau den Strand wo man mit Auto bzw. Womo drauf darf. Wir trauten uns erstmal nicht mit unseren 5 Tonnen. Wir gingen erst einmal auf den Campingplatz schauen, wo es erstaunlich ruhig war. Wir checkten ein und bekamen einen Platz zugeteilt, der gut lag und sehr leer war – bis zum Abend. Denn dann kamen die Tag-Strandsteher alle zurück ;-). Wir bleiben erstmal am Platz, trinken Kaffee und sprechen mit anderen Hundebesitzern. Diese sagen uns, dass am Strand strikte Leinenpflicht herrsche und dass es so genannte Hundeausläufe gäbe, das wären eingezäunte Gelände. Wir liefen dann los, erstmal gingen wir diesen Weg zum Strand. Wir waren platt. Ja es war der größte Strand, den wir je gesehen haben, aber unten am Wasser stand ein Auto neben dem Anderen. Es war ein Betrieb auf dem Strand wie in der Kölner Fußgängerzone am Samstag vor Weihnachten, nur dass hier alles auf PKW Basis stattfindet. Wir erfuhren dass der Strand im Moment trocken sei und wir sahen Busse drüber fahren, wir beschlossen, wir fahren morgen auch rüber, es sei denn, es regnet in der Nacht. Weil es am Strand zu gefährlich für die Hunde war, wir gehen ja auch nicht über die Hauptstraße Gassi, gingen wir den ausgewiesenen Weg durch die Dünen. Das wunderte uns, dass es erlaubt ist, durch die Dünen zu laufen. Und dann sahen wir den Hundeauslauf. Inmitten der Dünen ein eingezäuntes Gelände mit 3 Toren. Es war nicht die Welt, aber es war ein Paradies für Nikan – endlich mal Rennen ohne Leine – hatte der einen Spaß. Wir gingen zurück. Die Hunde kamen ins Womo und wir gingen Geschäfte gucken und aßen ein Eis. Dann wieder ans Womo, noch mal mit den Hunden los. Zurück am Womo noch etwas gegessen und ferngesehen. 18.08.2008 Wir haben gut geschlafen und wachen um 08.00 Uhr auf. In der Nacht hat es geregnet. Nach dem Frühstück gehen wir mit den Hunden durch die Dünen und auch noch mal in den Hundeauslauf. Von dort schaue wir über den Strand, alles voller Pfützen, das war es dann mit dem Womo am Strand. Wir checken aus und zahlen 250 Kronen, das entspricht ca.35 Euro. Wir fahren los. Zuerst nach Bork. Der Campingplatz dort gefällt uns aber nicht, also fahren wir weiter Richtung Hvide Sande.
Als wir auf die Straße fahren, die zwischen Fjord und Meer führt, wird das Wetter auch schlagartig wieder besser. In Nymandegab halten wir auf einem Parkplatz und gehen über die Dünen an den Strand, den wir dort fast für uns alleine haben. Traumhaft. Wir bleiben dort eine Weile und fahren dann weiter, durch Hvide Sande durch und erreichen den CP in NR Lyngvik, einen Naturcampingplatz mitten in den Dünen, dort bleiben wir. Wir stellen uns recht weit nach oben, so dass wir direkt an den Dünen sind. Es ist allerdings sehr steil und anstrengend, dafür ist der Strand relativ leer und die Hunde dürfen laufen. Wir trinken erstmal Kaffee und dann geht es an den Strand, wo die Hunde ne Menge Spaß haben. 19.08.2008
In der Nacht regnet es. Als ich morgens wach werde, ist der Himmel immer noch verhangen. Also fahren wir weiter. Da wir nicht wissen, bis wann wir ausgecheckt haben müssen, kochen wir kurz Kaffee, führen die Hunde eine kleine Runde Gassi, bauen ab und fahren los. 249 Kronen zahlen wir auch hier. Wir fahren los und kommen nach Sandvig. Dort fahren wir auf einen Parkplatz im Ort, wo wir erstmal in Ruhe frühstücken. Dank der mobilen Wand in unserem Mobil, anschließend noch vernünftig Waschen und Anziehen und dann fahren wir nach Ringköbing zum Shoppen. Wir parken am Hafen und gehen in die Stadt. Dort bleiben wir ca. 1 Stunde. Wieder zurück am Womo gehen wir noch mal ausgiebig mit den Hunden und fahren dann weiter. Da es regnet, ist es Reiseweiter und so wollen wir direkt nach Hanstholm, was ca. 2,5 Stunden Fahrt bedeutet. Ausserdem ging die Fahrt über Land, so dass wir viel sehen können Wir kamen ins Hanstholm an und man sagte uns, dass oben Plätze mit Meeresblick seien. Wir wiesen darauf hin, dass wir 5 Tonnen fahren, aber das sein kein Problem.
Wir fuhren hoch, doch zu früh gefreut, denn auf dem Weg dorthin fuhren wir uns auf der Wiese etwas fest und pflügten diese erstmal um. Erledigt, da mussten wir sofort runter, was wir gerade noch so schafften. Der einzig mögliche Platz, war am Anfang, direkt am Hauptweg und der sagte uns überhaupt nicht zu. Doch 40 km weiter war ein so genannter Topplatz, der in der Hauptsaison zwar locker 50 Euro kostet, jetzt aber um die 30 Euro kosten würde. Also fuhren wir da hin, 5 Sterne Campingplatz hörte sich sehr gut an. Mittlerweile regnete es sich ein. Wir fanden den Platz, checkten ein und fanden oben direkt an den Dünen einen super Platz. Hier war zwar auch Wiese, aber die war mit Sand etc. vermischt, so dass wir sie befahren konnten. Es war wenig los auf dem Platz. Die 5 Sterne verdiente er sich eigentlich auch nur, weil es guten Untergrund gab und wir so traumhaft standen. Denn der versprochene Wasseranschluss war nicht nutzbar, weil unser Schlauch da nicht drauf passte. Und auch Sanitär etc. hatte ich mir bei 5 Sternen anders vorgestellt. Es war vollkommen in Ordnung, keine Frage, aber eben keine 5 Sterne. Trotzdem ist es ein schöner Stellplatz und da die Sachen trocknen müssen, ich mal eine Maschine waschen müsste und auch das Womo mal ausgekehrt werden müsste, bleiben wir hier für 2 Tage. 20.08.2008 Als ich wach werde, regnet es in Strömen, also noch mal unter die Decke gekuschelt. Dieter steht auf und ich bekomme Kaffee ans Bett. Wir gehen mit den Hunden und frühstücken dann in Ruhe. Anschließend ziehen wir los zum Sanitärgebäude, Wäsche waschen und Duschen. Wieder zurück, leinen wir die Hunde draußen an und machen erstmal sauber. Flächen abwischen, kehren, saugen, Toilette leeren. noch mal eine Tasse Kaffee und wieder zurück zum Sanitär, Wäsche in den Trockner. Da viel los ist, wollen wir die 40 Minuten im vorderen Bereich verbringen, also etwas in I-Net Cafe und dann noch Einkaufen, wir müssen etwas zum Essen haben. denn die Speisekarte des Restaurants sagt uns nicht zu. Wir finden Huhn, was wir in den Backofen schieben können. Mit der sauberen Wäsche zurück zum Mobil und dann gehen wir erstmal ausgiebig mit den Hunden. Der Strand ist hier sehr steinig, aber vielfältig und Natur pur. Es geht viel Wind, die Wellen schlagen an den Strand. Einmal stehe ich mit den Hunden am Anfang des Wassers als eine größere Welle kommt und mich fast von den Füssen haut. Wieder zurück am Mobil trinken wir noch gemütlich Kaffee, später schieben wir das Huhn in den Ofen und planen derweil, wo wir morgen hinfahren, denn weiter müssen wir, wir müssen einen Supermarkt anfahren und den Kühlschrank wieder auffüllen. 21.08.2008
Um 08.00 Uhr geht der Wecker, den ich nicht höre. Dieter lässt mich schlafen und als ich um 08.30 Uhr wach werde, ist das Frühstück fertig, ein schöner Start in den Tag. Ich gehe dann mit den Hunden, während Dieter das Mobil abfahrbereit macht. Dann geht es los. Wir zahlen übrigens nur 57 Euro für 2 Nächte, was supergünstig ist. Dann fahren wir los. Zuerst möchten wir die Wanderdüne sehen. Zuvor finden wir einen Aldi, so dass wir den Kühlschrank voll packen können. Weiter geht es und dann sehen wir die Düne aus der Ferne. Sieht imposant aus. Wir kommen näher ran, dann kommt das Hinweisschild und es geht eine schmale Straße dorthin. Dieter fährt die einfach. Ich bin beeindruckt, sowohl von Dieter, wo er das Womo so alles hinlenkt als auch von der Düne, die mich irgendwie an eine Wüste erinnert. Wir kommen an eine Art Parkplatz, der ist voll, also weiter hoch, ich denke, wir kommen da nie wieder runter. Dieter meint, notfalls fährt er rückwärts, aber es kamen ja ständig Autos. Oben ist alles voll, aber wir kommen noch so durch, dass wir vorwärts wieder runter fahren können. Auf dem 1. Parkplatz fährt gerade ein Womo weg. Wir parken ein uns los geht es. Es herrscht ziemlicher Wind, so Windstärke 4 – 5. Der Wind schlägt uns ins Gesicht, wir sind voller Sand, aber oben auf der Düne werden wir mit einem traumhaftem Rundumblick belohnt. Am liebsten würde ich da bleiben und auch rundherum gehen, um mir die Düne von der Wasserseite aus anzuschauen. Ich bin beeindruckt von dieser Natur und jauchze einige Male. Dieter und die Hunde sind weniger beeindruckt, Sand und Sturm nervt sie. Also gehen wir zurück. Wir fahren weiter Richtung Skiveren, wo es einen weiteren Top Campingplatz geben soll. Auf dem Weg dorthin kommt wieder ein Hinweisschild Richtung Strand und diesmal fahren wir drauf. Ein geniales Gefühl.. Allerdings stehen wir direkt neben der Einfahrt und weiter rauf möchte ich dann doch nicht, weil ich Angst habe wir bleiben stecken.
Also fahren wir weiter nach Skiveren. Der Campingplatz gefällt uns gar nicht. Parzellierung in Form von Hecken, weiterer Weg zum Meer, keinen Dünenblick und die ruhigen Plätze können wir mit dem Womo gar nicht anfahren. Wir schauen uns noch einen anderen Top Platz an, auch nicht besser, also fahren wir zurück nach Hirthals und finden einen supertollen Platz. Wir schauen weit übers Meer und sehen die Fähren von Norwegen kommen. Wir machen einen Spaziergang, der Strand ist ein Traum wieder Natur pur, faszinierend, wie das Wasser die Dünen dort abbaut. Erschreckend der Blick auf die Bunker, die noch vom Krieg zu sehen sind und doch passen sie ins Bild des steinigen Strandes. Eine raue Strandlandschaft würde ich das nennen. Zurück vom Spaziergang machen wir Essen und schauen noch lange aufs Meer. 22.08.2008 Am Freitag ist das Wetter super, wenn auch ein frischer Wind weht. Am Morgen gehen wir erst mit den Hunden, die wir dann aber, wegen des Windes, im Womo lassen können – alle Dachluken auf – und da es draußen nur 22 Grad sind und der frische Wind weht, heizt sich das Womo nicht auf. Wir gehen derweil in die Stadt, ich möchte Geschäfte gucken. Anschließend gönnen wir uns im Cafe noch ein Essen. Einen Riesenburger für Dieter (mit 300 g Fleisch), einen normalen Burger und eine Pommes für mich. Dazu ein Riesen Glas Wasser für Dieter (0,75 l) und einen halben Liter Cola für mich. Das muss jetzt einfach mal sein. Es schmeckt sehr gut und deshalb können wir über die Rechnung auch lachen, 244 Kronen, das sind ca. 35 Euro. Wir gönnen uns noch ein Eis auf die Hand und gehen zurück zum Womo. Den Nachmittag verbringen wir dann gemütlich am Womo bzw. mit den Hunden am Strand. 23.08.2008
Wir hatten beschlossen, wir bleiben noch einen Tag stehen. Die Hunde gehen eine kurze Runde, dann bleiben sie im Womo und wir fahren mit dem Rad die 3 KM zum Nordseemuseum. Das ist ganz toll gemacht. Es gibt Aquarien mit Nordseebewohnern, es gibt Anfassbecken und Mikroskope. Es gibt eine Ausstellung von Fischerbooten, von den Geräten des Fischfangs, vom Wohnzimmer eines Fischers, von der Küche und was man alles kaufen kann, wo Fisch drin ist . Es gibt Außerdem ein großes Robbenbecken mit einem gläsernen Durchgang. Highlight war aber das Ozeanarium, ein riesengroßes Becken, wo man über 3 Etagen gucken kann mit riesigen Fischschwärmen, Haifischen und als Attraktion der Mondfisch. Ein sehr interessanter Fisch zum Ansehen. Durch dieses Becken kam er einmal direkt bis an die Scheibe geschwommen, direkt auf uns zu. In dem Becken findet täglich die Fütterung statt, dafür geht ein Taucher ins Becken, der den Mondfisch aus der Hand füttert. draußen sitzen die Leute und der Taucher erzählt wohl auch was dazu, das aber nur auf Dänisch. Wobei aber sonst alles 3-sprachig war: Dänisch-Deutsch-Englisch, so dass wir immer wussten, welche Fische da schwammen. Auf dem Rückweg steuerten wir noch einen Supermarkt an. Dort kauften wir noch Fleisch für den Girll. Zurück am Womo gab es eine Kaffeepause und dann machten wir mit den Hunden einen großen Spaziergang zum Hafen, dabei liefen wir am Strand entlang. Wir schauten uns die Fähre an, dann gingen wir noch ein Eis essen und dann ging es zurück. Wieder hier, tranken wir Kaffee und schauten, wie unsere neuen Nachbarn ankamen, die hatten einen Hund und eine Katze an Bord. Lustigerweise verhielt es sich bei dieser Katze genau umgekehrt zu Casimir – diese Katze ist zu Hause immer drin und auf Womo Touren draußen. Diese Frau erzählte uns dann auch von den Kreuzottern, die es hier wohl überall gibt – mir wurde ganz anders, bin ich doch die letzten Tage am Abend immer mit Casimir mitten durch die Pampa gelaufen. Später grillten wir dann noch, leckeres krosses Bauchfleisch mit dänischer Hotdogsauce und Gurkensalat, und dass alles mit Blick auf das Meer – super. 24.08.2008
Wir werden früh wach, bereits um 07.30 Uhr. Wir bleiben wach und stehen auf, so dass wir um 09.00 Uhr an der Ver- und Entsorgung stehen. Es wird Zeit, dass wir wegkommen, denn im Womo nebenan ist ne läufige Hündin und die Rüden drehen auf der Morgenrunde fast am Rad. Wir fahren nach Grenen, ca. 50 km. Hier ist die nördlichste Spitze Dänemarks – hier treffen Ostsee und Nordsee aufeinander. Es ist ein strahlend schöner Tag und recht windstill. Wir kommen gegen 10.00 Uhr dort an und es ist bereits recht voll. Wir gehen zu Fuss, die Fahrt mit dem Trecker hat zwar seinen Reiz, aber die Hunde sollen ja auch mit. Es ist ein gutes Stück zu laufen und im ersten Moment fragt man sich, angekommen, warum das so toll sein soll. Da steht man vor einer kleinen Landzunge, von einer Seite schlägt die Nordsee, von der anderen Seite die Ostsee ihre Wellen auf die Landzunge. Und doch – es ist irgendwie etwas ganz besonderes. Ich fühle mich ein wenig wie ein Bergsteiger, der den Gipfel stürmt. Schliesslich sind wir den gesamten Norden hochgefahren und zurück soll es an der Ostsee lang gehen. Obwohl es voll ist, nehme ich alle Hunde mit und Dieter fotografiert. Wir gehen zurück und sind um 11.30 Uhr am Womo – es ist mittlerweile recht voll und wir machen, dass wir weg kommen. Wir fahren Richtung Frederikshavn. Erster Stellplatz ist ein 4 Sterne Platz mit I-Net, auf dass ich heute bestehe. Aber es ist ein Platz mit Heckenbegrenzung und das Meer sieht man auch nicht, wir fahren direkt wieder.
Da es in 100 km Entfernung in Oster Hurup einen weiteren 5 Sterne Platz gibt, riskieren wir es und fahren dorthin. Welch geniale Entscheidung. Sehr nette Platzbetreiber, eine Familie. Es gibt Womo Plätze, die auch teils asphaltiert sind, da das Wetter gut ist, können wir aber auf dem CP stehen. Wir bekommen einen tollen Platz und schauen auf eine traumhafte Heidelandschaft und von dort auf die Ostsee. Der Strand ist ein Katzensprung weg. Die Sanitäranlagen sind erste Sahne, jede Dusche wie ein eigenes Bad – alles sehr gepflegt, Wireless Lan gibt es auch und somit bleiben wir jetzt erstmal hier. 25.08.2008 Am Morgen ist der Himmel bedeckt und es fieselt ein wenig. Wir gehen erstmal mit den Hunden. Wasserschuhe und Regenjacke an und los geht es. Es ist Ebbe und so können wir weit weit laufen. . Dann drehten wir um und statt am Strand landeten wir in einer Art Sumpfgebiet, traumhaft schön. Ein Stück weiter, waren wir dann wieder am Strand. Am Nachmittag haben wir uns auf Rad geschwungen und sind die 3 km in den Ort gefahren. Ein wenig Shopping, ein leckeres Eis und dann wieder zurück. Zurück am Womo kam die Sonne heraus, so dass wir schön draussen saßen. Dann wurde Casimir munter. Da er Lust hatte, raus zu kommen, schaffte ich es endlich ihm das Meer zu zeigen und ein Foto zu machen mit den Hunden und Casimir am Strand. Wobei ihm das weniger gefiel. Am Abend regnete es wieder. Wir entdeckten dann noch in der Aktivitätshalle, dass es dort gemütliche Liegen gab mit Blick aus riesigen Panorama Fenstern weit übers Meer hinaus. Diese Halle ist übrigens total klasse, eine große Halle mit verschiedenen Spielfeldern, im 1. Stock ne Menge Playstations und Internet Anschlüssen, so dass auch bei schlechtem Wetter Möglichkeit besteht, sich nicht zu langweilen. Das war der beste Campingplatz auf dem wir gestanden habe, er war jeden seiner 5 Sterne wert. Und mit 255 Kronen war er auch noch supergünstig. 26.08.2008
Es regnet immer noch und so beschliessen wir, wir fahren weiter. Wir frühstücken erstmal gemütlich, ver- und entsorgen und dann fahren wir Richtung Ebeltoft. Wir wollen erst zum Skandinavienpark, dort aber nur rein, wenn die Hunde mit dürfen – sie durfte nicht. Also weiter Richtung Ebeltoft. Da wollten wir eigentlich die Fregatte schauen, aber durch die Trödelei am Morgen und die Fahrerei – 2 Stunden für 100 km, weil nur Landstraßen – war es schon nach 13.00 Uhr, der Himmel war mittlerweile blau und wir wollten dann doch lieber das Wetter geniessen. Auf der Fahrt dachten wir zwischenzeitlich, wir hätten uns verirrt. Es ein wenig aus wie in Bayern und als wir dann die Kühe sahen …. Also fuhren wir abseits von Ebeltoft auf einen Campingplatz, wo wir wieder einen traumhaft schönen Platz am Wasser fanden. Es gab auch ein neues Sanitärgebäude mit Einzelbädern, was sehr angenehm war.
Wir machten dann mit den Hunden einen langen Spaziergang und relaxten den Nachmittag über am Womo. Der Strand war wieder einmal beeindruckend, wir sagten einmal übereinstimmend, dass es so wohl in Irland aussehen müsste. Hier hätten wir unser Casi-am-Strand-Foto noch besser machen können, aber dieser war heute so müde, der kam gar nicht aus seiner Box über Tag – und zwingen rauszugehen wollte ich ihn auch nicht. 27.08.2008 Am Morgen hole ich ersteinmal die bestellten Brötchen, die hier 37 Kronen kosteten, statt wie sonst 25 Kronen. Dafür zahle ich später nur 190 Kronen für die Übernachtung, sonst waren es immer mindestens 230 Kronen. Wir fahren nach Ebeltoft rein und sehen, dass es auch dort einen CP direkt am Wasser gegeben hätte, noch dazu ortsnah. Wir parken auf dem kostenlosen Parkplatz und gehen uns erst einmal die Fregatte anschauen. Ein wirkliches Erlebnis. Es handelt sich um ein historisches Holzschiff, welches im Helgolandkrieg eingesetzt war, später wurde es vom König und der Königin genutzt. Das Schiff liegt auf Trockendock und man kann alles sehen, die Räume, die Kojen, die Tische, die Offizierskajüten, die Kanonen. Mittels Wachsfiguren sind Szenen nachgestellt, wie eine Kanonen-Befüll Szene, die Mannschaft am Tisch, aber auch die Amputation eines Beines – die Wachsfiguren sind dabei sehr lebendig. An manchen Tagen läuft neben der Beinamputation wohl ein Tonband mit einer Säge… Nach dem Museumsbesuch schauen wir uns noch kurz die Altstadt von Ebeltoft an und fahren dann los. Eigentlich wollen wir nach Fünen, doch unterwegs regnet es derart stark und es wird immer schlimmer, und am nächsten Tag hätten wir sowieo Richtung Deutschland gemusst. Also programmieren wir kurzerhand das Navi um und fahren nach Langalligau fahren, wo wir um 15.00 Uhr ankommen. Dort ist es stark bedeckt.
Wir laufen mit den Hunden und kehren dann im hervorragenden Fischrestaurant ein, wo wir sehr lecker essen. 28.08.2008
Wir frühstücken in Ruhe und fahren dann nach Fehmarn. Ich wollte schon immer mal dorthin und es sind Bekannte dort, die wir treffen möchten. Wir sind gegen 14.00 Uhr dort. Wir checken ein und laufen mit den Hunden. Nach Dänemark sind wir doch ein wenig enttäuscht. Das Meer ist doch sehr schmutzig, der Strand ist auch nicht sehr schön – wir sind da von Dänemark jetzt sehr verwöhnt. Aber es gelingen mir 2 nette Fotos von einem Tief, was auf uns zu kommt, uns aber nicht erreicht, es blieb trocken. Wir treffen unsere Bekannten mit denen wir den letzten Urlaubsabend bei einem netten Essen ausklingen lassen. 29.09.2008 Wir stehen um 07.00 Uhr auf, damit wir um 08.00 Uhr starten können, denn heute geht es nach Hause. Wir hoffen, dass Euch der Reisebericht ein wenig gefallen hat. Wir haben bereits so viele von Euren Berichten gelesen, dass wir auch unseren Teil mal dazu beitragen wollten. Wir waren von Dänemark total begeistert und würde da immer wieder hinfahren. Insbesondere war es ein traumhafter Urlaub für unsere Hunde. Viele Ingrid und Dieter PS: Wenn man die Kommentare bei den Fotos weglässt, kommt die Fehlermeldung nicht :D Hallo,
toller Reisebericht, schöne Bilder. Vielen Dank für die Mühe. Eddy Supi, vielen dank das du dir die Mühe noch gemacht hast :) Supi ! Ein wunderschöner und gelungener Reisebericht ! Eindrucksvolle Fotos.
LG, Leuchtfeuers :daumen2:
Superschön, fast die gleiche Tour sind wir 2006 auch gefahren. Das Wetter war genauso. :? wow, für mich ein wahres deja vu. ich bin anfang der siebziger durch jütland getrampt. und vieles, vieles an deinen bildern hat schöne erinnerungen hervorgerufen.
ein wunderbarer bericht. und schöne bilder eurer vierbeiner. und bild no. 40 ist saugeil. der "stinkefinger" auf roten grund. sehr schöner bildbericht, dank
welche kamera hast du ? aber trotzdem freue ich mich auf frankreich ab april :wink: Hallo,
vielen Dank für die Komplimente. Im Original sind es 385 Bilder, die ich in ein Buch packe, da sind aber auch ne Menge Hundefotos dabei :D Ich fotografiere seit etwas über 1 Jahr mit einer Canon Eos 400. Die Bilder sind überwiegend mit dem 17-85 aufgenommen, einige auch mit dem 70-300. Seit Weihnachten :D habe ich noch ein 135 + 50er Festbrennweite, gerade letzteres ist ideal für Urlaub, weil superleicht. Viele Ingrid ingrid,
danke für den kamera-hinweis, ich stehe nämlich vor der auswahl einer neuen und da muss man sich kundig machen Hallo Ingrid !
Ganz großes Kompliment, toll geschrieben und wirklich schöne Fotos. Insbesondere die Bilder von euren wunderschönen Hunden. War auch interessant zu lesen, wie ihr euch euren Tieren im Urlaub anpasst. Wir sind bisher auch mit 2 Hunden unterwegs und neuerdings mit dreien, bin mal gespannt, wie das so wird. Bei deiner Art zu schreiben solltest du den Gedanken an eine eigene Homepage ruhig weiter verfolgen. Übrigens habe ich auch viele Dinge von Dänemark wiedererkannt, wo wir früher oft am Ringköbingfjord waren. Klausimaus Einen schönen Bericht hast Du da geschrieben mit wirklich gelungenen Fotos. Von mir aus hätten es ruhig noch viel mehr Hundebilder sein können 8) ok ok, wir wären dann hier im falschen Forum.
:dankeschoen: , dass ich an eurer Reise teilnehmen durfte. du darfst aber gerne noch nen paar fotos nachschieben. hab da nix gegen :!: Hallo Ingrid,
Danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Da kommt richtig "Vorfreude" auf da wir, im Sommer, auch 3 Wochen nach Dänemark wollen, daher war der Bericht sehr aufschlußreich für uns. :womobus: Danke für diesen tollen Reisebericht und die wunderschönen Fotos.
Wir wollen heuer im Mai das erste Mal nach Dänemark fahren und freuen uns jetzt schon richtig drauf. Auch mit an Bord: unsere zwei Hunde Gryffin und Cora. Danke für die wunderschönen Fotos. Die Landschaft von Dänemark hast Du supertoll eingefangen. Gelungener Bericht ! Auch die Tierfotos spiegeln Deine Freude mit den Tieren.
LG Karin Habe gerade erst den Bericht entdeckt. Sehr schöne Bilder und schöner Bericht. Vielleicht sollte man den Norden doch nicht so ganz aus den Augen verlieren. Danke für den Bericht. Hallo Ingrid,
ich habe mich gerade an Deinen wunderschönen Meer- und Fellnasenbildern gefreut. Das Foto in Skagen mit Deinen Hunden ist ganz toll gelungen. :) |
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