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Spanisch lernen während der Überwinterung


Gogolo am 14 Nov 2011 10:56:19

Ich bräuchte jetzt mal euere Unterstützung, wenn ihr als Überwinterer in Südspanien unterwegs seid.

Wir planen im Jahre 2013 für längere Zeit nach Südamerika mit dem Wohnmobil zu fahren und möchten vorher Spanisch lernen. Dazu werden wir höchstwahrscheinlich die Zeit der Überwinterung 2012/13 in Südspanien nutzen. Ich habe gehört - und auch schon im I-Net recherchiert - dass es in Südspanien so Kurse gibt unter dem Motto "Spanisch sprechen und kochen lernen". So weit, so gut. Aber meistens ist bei diesen Kursen auch die Übernachtung mit dabei, die brauchen wir aber mit unserem Gogolobil nicht.

Deshalb meine Bitte: wenn ihr in diesem Winter nach Spanien fahrt, dann haltet bitte die Augen offen, wo es solche Kombikurse gibt und ob dort in fussläufiger Entfernung (wir hätten zur Not auch unseren Roller dabei) einen CP/SP für Überwinterer vorhanden ist.

Vielleicht gibt es aber auch schon diesbezügliche Informationen aus eueren früheren Überwinterungen.

Ich bin für jede Info sehr dankbar.


Habe die Ehre

Gogolo
(noch nicht mal von der Großen Asienreise zurück und schon neue große Pläne...)

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

tuga am 14 Nov 2011 11:20:40

@Gogolo, guten Morgen!

Vielleicht kann Dir hier jemand Auskunft geben?
Forum-Deutsche in Spanien
--> Link

oder
--> Link
--> Link
--> Link

Gogolo am 14 Nov 2011 11:27:20

Danke - ich probiere es mal.

Aber ich wollte eigentlich EUER Wissen anzapfen, denn ihr wisst am besten, was so Wohnmobilisten brauchen (Strom, Wasser, Abwasser, Internet, Supermarkt,...). Da sind m.E. "Deutsche in Spanien" doch nicht so die richtigen Ansprechpartner.


Habe die Ehre

Gogolo

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Gast am 14 Nov 2011 11:33:55

hallo,

ein Feund hatte in 2009/10 in Granada einen amtlichen Spanischkurs für "Neubürger mit Migrationshintergrund" besucht, vergleichbares gibt es in Deutschland ja auch. Das hatte ihm innerhalb eines halben Jahres zu einem passablen Spanisch verholfen.

grüße klaus

ilontour am 14 Nov 2011 11:55:12

Moin,

Würde die Sache andersrum angehen: netten CP/SP suchen und dann (auch zur Not) einen Spanisch/Deutsch-Privatlehrer ausfindig machen. Hat den Vorteil man ist dort wo man sein möchte und bekommt Individualbetreuung.

Lancelot am 14 Nov 2011 11:59:28

Laß doch suchen ... :)

Zum Beispiel DA : --> Link

Nimm die "persönliche Beratung" in Anspruch und gib denen vor: Erwachsenen-Kurs, spanisch im Land, Unterkunft Camping ... damit können die schon was anfangen :)

(die Tochter von Freunden hatte das so gemacht, allerdings im Sommer (vl haben da mehr CP´s auf :nixweiss:) und war sehr begeistert)

creativi am 14 Nov 2011 12:20:59

Also ich finde ja, solltet ihr erst einmal den geeigneten Stellplatz für euch gefunden habt, dann habt ihr die Spanische Sprache nach dem Überwintern ganz ohne Sprachkurs intus.
Ich meine, das beste Spanisch sprechen immernoch die Spanier auf der Straße, in der Kneipe usw.

Administrator am 14 Nov 2011 12:36:25

Ich gehöre ganz sicher nicht zur Fraktion der vorsichtigen Menschen, aber nach 1,5 Jahren Südamerika sag ich Dir ganz ehrlich: mit dem Wohnmobil
würde ich mir das verkneifen. Chile, Peru, Uruguay mögen durchaus "gemäßigt" sein, Argentinien, Brasilien und Paraguay sind jedoch eher problematisch.
Hier hat im Prinzip jeder eine Schusswaffe und niemand Hemmungen, diese auch zu benutzen. Bei einem Überfall wird man nicht mit vorgehaltener Waffe
zur Herausgabe von Geld oder Handy aufgefordert (wie man sich das als Mitteleuropäer zuweilen vorstellt) sondern es wird zuerst geschossen und dann einfach genommen.
Mit einem Wohnmobil hier herumzufahren, machen nichtmal die Einheimischen - als Gringo aber kannst Du genauso gut mit einer Goldkette um den Hals durch die Favela laufen.

Ach ja: die meisten Südamerikaner hassen die Spanier. Wenn Du die Sprache in Europa lernst, hören die das sofort. Manche Worte bedeuten hier sogar etwas ganz anderes.
Turista español a un Sureño: "Disculpe, ¿dónde se puede coger un taxi?" Sureño: "No sé, probá el escape."

Ingrid1 am 14 Nov 2011 16:26:23

Wo Dirk Recht hat hat er wirklich Recht. Wir würden uns das auch nicht trauen aber jeder wie er will.

Nun, meine Freundin überwintert am Camping Kiko in Oliva und dort werden - soviel ich weiss - immer wieder Spanisch Kurse angeboten. Dazu muss man gar nicht bis Malaga.
An der Costa Blanca ist es fast genauso mild, meint Ingrid, welche demnächst mit Hans in Richtung Süden startet.

Gast am 14 Nov 2011 16:51:26

vielleicht gibt es ein Gotheinstitut da unten irgendwo, da könnte man ein Tandem anbieten für Spanier, die deutsch lernen wollen.
ist jedenfalls in Deutschland gerne gesucht.

Maggie am 14 Nov 2011 18:00:16

Ich denke mal, viele verdienen im Sommer in der Tourismusbranche ihre Brötchen, aber im Winter ist nicht viel los.
Vielleicht sind Leute, die euch den schon weiter oben vorgeschlagenen Privatunterricht bieten könnten, froh und glücklich über die zusätzliche Einnahmequelle und bieten darüber hinaus u.U. noch mehr als ein Kurs einfach in einer Schule.

Diese Version würde ich für mich favorisieren.

LG
Maggie

lex2222 am 14 Nov 2011 20:26:17

Dirk hat geschrieben:... Argentinien, Brasilien und Paraguay sind jedoch eher problematisch.
Hier hat im Prinzip jeder eine Schusswaffe und niemand Hemmungen, diese auch zu benutzen. Bei einem Überfall wird man nicht mit vorgehaltener Waffe
zur Herausgabe von Geld oder Handy aufgefordert (wie man sich das als Mitteleuropäer zuweilen vorstellt) sondern es wird zuerst geschossen und dann einfach genommen.
Mit einem Wohnmobil hier herumzufahren, machen nichtmal die Einheimischen

Genau das Gleiche gilt auch für Venezuela!
Die Einheimischen lassen hier nicht mal die Wäsche draußen hängen, wenn es dunkel wird!
Überfälle und Kidnapping sind an der Tagesordnung, ein Menschenleben zählt nichts (allein in Caracas sind 50 Morde an einem Wochenende normal). Ich habe viele Verwandte dort und kann aus Erfahrung sprechen.

Ähnliches gilt auch für Kolumbien.


Alex

macagi am 14 Nov 2011 21:47:53

Servus Gogolo,

ich habe ein bisschen Zeit in Brasilien verbracht, und würde wie meine Vorredner auch von einem Besuch mit Womo dort abraten. Ich bin sogar mal in Rio am Copacabana Strand überfallen worden, habe mich sogar mit denen angelegt, ist glücklicherweise glimpflich ausgegangen, das Bargeld haben sie dann genommen, auf meine Anfrage mir den Pass usw. zurückgegeben.....
Die Mentalität ist ganz anders wie Asien, so wie Dirk das beschrieben hat.

Fahr lieber nach USA, Kanada, oder Australien oder Neuseeland. Landschaft grandios, alles sicher, reden alle English. Wenn ich schon Rentner wäre und Zeit hätte würde ich DORT Jahre verbringen, and the food and the wine is great!

Wobei ich aber das beste Essen bisher in Sao Paulo hatte.....auch die beste Auswahl von Gütern am Markt. Aber die Stadt ist ansonsten stellenweise dermassen verdorben.....da will ich nicht mehr hin!

jorgito am 14 Nov 2011 22:08:55

servus gogolo,

ich habe eine ganze zeit in südamerkika gewohnt....die meiste zeit in peru.

ich möchte mich meinen vorrednern anschließen.....peru könnte ich dir noch empfehlen, wenn du dich überwiegend den grossstädten fernbleibst. kolumbien, venezuela, brasilien.....da solltest du die finger von lassen..... ich meine zu wissen du hattest am herzen und bist so am tod nochmal vorbei geschrammt.....mache vorher doch usa und kanada........da hast du auch ne menge zu sehen.

zum lernen der spanischen sprache empfehle ich dir folgendes. nehme den stellplatz in der nähe einer größeren stadt in spanien.....dort findest du viele angebote über spanisch kurse.....für deutsche und engländer die es sich noch leisten können da zu wohnen....

entonces.....simpre una buena viaje

jorgito

macagi am 14 Nov 2011 23:22:37

Dirk hat geschrieben:Hier hat im Prinzip jeder eine Schusswaffe und niemand Hemmungen, diese auch zu benutzen. Bei einem Überfall wird man nicht mit vorgehaltener Waffe
zur Herausgabe von Geld oder Handy aufgefordert (wie man sich das als Mitteleuropäer zuweilen vorstellt) sondern es wird zuerst geschossen und dann einfach genommen.


Da gibt es aber noch viel unappetitlichere Geschichten. Die beinhalten die Diebe zB auf einem Roller, ein Messer, und abgeschnittene Körperteile mit Schmuck dran die die dann erbeuten....iiiiiiiii

Gast am 15 Nov 2011 00:27:10

Gogolo fragte ursprünglich:

"Spanisch lernen während der Überwinterung"

Ich denke, betreffend Ziele in Südamerika wird er sich bestimmt noch besonders informieren, zumal er schon sehr viel ausserhalb Europas gereist ist.

Bettina

schnarchi am 15 Nov 2011 00:43:07

Habe auf mehreren CP´s ab Valencia bis zur Portugisischen Grenze immer häufiger Angebote zu Kursen gelesen.

Gogolo am 15 Nov 2011 09:42:13

schnarchi hat geschrieben:Habe auf mehreren CP´s ab Valencia bis zur Portugisischen Grenze immer häufiger Angebote zu Kursen gelesen.


Danke, das ist schon mal ein guter Hinweis.

Zu Südamerika: sobald ich meine Gogoline davon überzeugt habe (und das ist bald soweit) fahren wir auf alle Fälle dorthin. Mein Plan: mit dem Schiff nach Argentinien, dann in Richtung Patagonien bis Ushuaia, von dort nach Chile hoch bis Peru, weiter nach Bolivien und Paraguay wieder nach Argentinien und Bolivien. Hängt aber alles von der politischen Lage dort ab.

Und dazu möchte ich doch schon etwas mehr als nur ein paar Brocken Spanisch können.

Was hat man mich vor der Asienreise von den Gefahren dieser besuchten Länder gewarnt! Und wenn ich jeder Reisewarnung des auswärtigen Amtes gefolgt wäre, dann würde ich nur in Mitteleuropa herumkrebsen. Ich habe auf der gesamten Asienreise in allen Ländern nur freundliche (zum teil äußerst freundliche Menschen - Iran) kennen gelernt. Uns war nie unwohl und wir haben uns nie unsicher gefühlt. Die Kette (Oelmühle) zwischen den Vordertüren haben wir kein einziges mal eingehängt. Und sollte es uns halt "erwischen" in Südamerika, dann ist es halt Kismet gewesen - es könnte genau so bei uns passieren. Angst kenne ich nur ganz bedingt!


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 15 Nov 2011 10:19:25

Ein Bekannter von mir war ca. ein Jahr, mit Kind und Kegel, in Süd-Amerika unterwegs. Hat sein WoMo auch verschiffen lassen, und ist auf dem Dampfer mitgefahren.

Für den Fall, dass Gogoline überzeugt ist (was ja in Bälde passieren wird :wink: ), hier ein paar links zu RB über SA, für die langen, dunklen Winterabende

--> Link , Reise durch Südamerika mit Steyr 680M von Gerhard & Greti
--> Link , Edy und Brigitte mit dem MAN TGA 33.480 in Südamerika
--> Link , Ute, Götz und Ben mit Unimog durch Südamerika
--> Link , Hilmar mit Unimog durch Südamerika
--> Link , Petra und Jürgen mit ihren Kindern Nils und Laila im Kurzhauber durch Südamerika
--> Link , Jorge im Landy durch Patagonien. Leider auf spanisch, aber sehr schöne Diashow
--> Link , Claudia und Michael mit Brembach in Südamerika
--> Link , Ruth und Peter mit dem MAN LE 14.280 in Südamerika
--> Link
--> Link Südamerika 2004/05



Peter

Gogolo am 15 Nov 2011 13:20:48

Hallo Peter, vielen herzlichen Dank für die Links. Da habe ich ja was zu lesen...


Habe die Ehre

Gogolo

stegi am 15 Nov 2011 13:41:33

Hallole Gogolo, wir waren im Okt. 2011 auf dem Cpl. Bella Vista in Aguilas. Dort lernten wir ein Überwintererehepaar kennen, die einen Spanischkurs über die Stadtverwaltung von Aguilas belegen konnten und mehrmals vormittags dort heftig lernen werden.... Der Cpl Bella vista hat homepage und Aguilas auch.
Viel Freude und Erfolg beim Lernen wünscht
Stegi

carthagocliff am 15 Nov 2011 16:56:51

Dirk hat geschrieben:Ach ja: die meisten Südamerikaner hassen die Spanier. Wenn Du die Sprache in Europa lernst, hören die das sofort. Manche Worte bedeuten hier sogar etwas ganz anderes.
Turista español a un Sureño: "Disculpe, ¿dónde se puede coger un taxi?" Sureño: "No sé, probá el escape."


Hallo Dirk
Ok, der Witz war gut, wenn auch ich die Unterschiede im Gebrauch von coger und tomar in Südamerika kannte und auch die anderen Sprachgewohnheiten.

Deine andere Behauptung habe ich allerdings noch nie bestätig bekommen, weiß aber natürlich nicht, wo genau Du z.Z. wohnhaft bist und diese Erkenntnisse bezüglich Hass her hast.
Ich habe viele Freunde und Bekannte in oder aus Südamerika, außerdem lebt ein (deutscher) Freund seit 12 Jahren in Peru. Ob nun das Wort HASSEN das richtige ist in der Beziehung der Südamerikaner zu den Spaniern, wage ich mal zu bezweifeln.

Ich denke auch, daß es Gogolo kaum schaffen wird, in zwei Jahren sich ein solches perfektes Spanisch anzueignen, daß er für einen Spanier gehalten wird :D :D

Muchos saludos
C.

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