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220V Elektrik


gromax am 14 Nov 2011 18:33:25

Hallo,
als "technische Wildsau" verstehe ich folgenden Umstand in meinem Womo nicht: habe jeweils 12 V und daneben 220 V Steckdosen; wenn ich nun an Außenstrom hänge, müssten doch eigentlich die Elektrogeräte wie Föhn, Staubsauger, Wasserkocher ohne Wechselrichter funktionieren, oder? Tun sie aber nicht! Was könnte da wohl der Hacken sein? Sicherungen kontrolliert, Ladegerät in Ordnung, Batterien werden geladen, über Wechselrichter funktioniert z.B. der Föhn, aber nicht direkt an der 220 V Steckdose; bin dankbar für jeden Hinweis :)
gromax

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fuzzy am 14 Nov 2011 18:36:26

Als technische Wildsau solltest Du messen, das tut der Profi auch.

Bis wohin kommen denn 220 Volt an und ab wann nicht, läßt sich nur dadurch rausfinden.

Meine Glaskugel ist nämlich im Urlaub.

oberstdorfer am 14 Nov 2011 18:37:54

Hallo

Es muss eine Umschalteinheit geben, die bei Landstrom die Umschaltung von Wechselrichter auf Landstrom vornimmt. In manchen Wechselrichtern ist diese integriert. Irgenwas muss daran defekt sein.

Aber wenn du kein Profi bist, Finger weg von der 230 Volt Anlage und lieber an einen Profi wenden.

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fuzzy am 14 Nov 2011 18:47:15

:yau: das hatte ich noch vergessen, als Laie Pfoten weg vom 220 Volt Netz

Molle1 am 14 Nov 2011 18:54:34

Sonst :heiss: und dann :tot:

gromax am 14 Nov 2011 18:54:38

Danke für den Hinweis, hatte mir auch gedacht, dass für mich "Hände hoch= weg" das Beste ist; trotzdem würde mich interessieren ob bei Außenstromanschluß es über die Bordbatterie läuft oder direkt von Anschluß zu den Steckdosen im Womo (CS-Rondo); wäre nach meiner "unelektrischen" Logik wohl das Einfachste: eine Leitung zur Ladung der Batterie und eine direkt ins Womo, aber so wird es wohl nicht sein.
Jedenfalls das mit dem "Pfoten weg" werde ich sicher gerne beherzigen und mich an den Profi wenden.
Inzwischen herzlichen Dank.
gromax

Molle1 am 14 Nov 2011 18:55:57

Du hast zwar geschrieben das du die Sicherungen geprüft hast. Hast du auch die Hauptsicherung die vermutlich im Schrank ist getestet? :roll:

kassiopeia am 14 Nov 2011 19:00:59

Wenn bei dir neben jeder 12V-Steckdose auch eine 230V- sitzt, sind diese vielleicht nachtraeglich eingebaut und es gibt vielleicht keine automatische Umschaltung?

Es koennte manuell durch Umstecken geloest sein oder ausschliesslich ueber den Wechselrichter geplant sein...

gromax am 14 Nov 2011 19:09:16

Das ist es ja: die Hauptsicherung ist i.O. (ist am Ladegerät) und die 220 V Steckdosen sind Original, also kein Eigenbau und nachträglicher "Zauber"; das ist ja, was mich so stutzig macht; die Steckdosen müssten so viel "aushalten" wie im normalen Haushalt, wenn sie schon am Außenstrom hänger, oder?
Wäre die Hauptsicherung im Eimer, würde ja sonst auch nichts mehr funzen, denke ich.
Werde die Antwort morgen beim Elektro-"Kommissar" abwarten und dann berichten.
Inzwischen LG
gromax

Molle1 am 14 Nov 2011 19:20:03

Hauptsicherung am Ladegerät????
Ich glaube du meinst eine andere als ich.
Schau mal im Schrank nach da müsste eine Kippsicherung sein an die man (oder Frau) gerne mal hinkommt beim ein oder ausräumen.

a.miertsch am 14 Nov 2011 20:09:24

Laß von allem die Finger, lies hier nicht weiter, hole dir einen Elektriker.
Mehr kann man nicht raten- was nix mit rätseln zu tun hat.
Albert

Gast am 14 Nov 2011 20:15:58

Was du brauchst ist eine sogenannte Vorrangsschaltung (automtische Netzumschaltung). Diese blockiert den Wandler, wenn externe 230V anliegen und leitet die externe Spannung auf die Steckdosen. Nur wenn diese nicht anliegt, lässt sie den Wandler an die Steckdosen. Siehe ibäi Artikel Nummer 140484293826.

Übrigens: Es wurde vor Jahren auf 230V umgestellt. Die 220V sind aber noch bei jedem fest im Kopf.

raribay am 14 Nov 2011 21:31:11

Das gleiche Problem hatte am WE ein Kollege auch. Waeco WR mit eingebauter Vorrangschaltung. Ursache war, der eingebaute Überlastschalter des WR hatte ausgelöst. Knöpfchen gedrückt und die 230 Volt Versorgung über Landstrom funktionierte wieder.
Ob dir das hilft ??

MDDIO am 14 Nov 2011 21:36:45

Die 230V Hauptsicherung sitzt niemals an der ELV. Sie sitzt immer dort, wo der 230V Außenstecker ist. Bei vielen im Kleiderschrank (oder darunter), bei manchen auch in einem der Staukästen. Man muß nur nachsehen wo die Außensteckdose sitzt. Genau da sitzt im Innenraum die 230V Hauptsicherung.

Es ist eine Doppelsicherung, die mit einem Hebel Phase und Nulleiter unterbricht.

walter@bibuu am 14 Nov 2011 22:56:27

MDDIO hat geschrieben:Die 230V Hauptsicherung sitzt niemals an der ELV. .


Komisch - bei mir schon!!!

kintzi am 14 Nov 2011 23:33:14

Die Sicherung(Leitungsschutz) muss immer an der Spannungsquelle, also hier CEE-Dose sitzen, am besten mit FI-Schlter. Richi

MDDIO am 14 Nov 2011 23:33:55

Da ist der Clou 570 eine Ausnahme. Der hat tatsächlich den FI-Schalter direkt neben den 12V-Sicherungen sitzen. Aber auch da sitzt das ganze Gerümpel direkt an der Außenwand, dort wo die Außensteckdose ist.

Ich kann leider der Bedienungsanleitung und dem Schaltplan auf die Schnelle nicht genau entnehmen ob da nur ein Sicherungskasten sitzt, oder ob die gesamte ELV in dem Kasten sitzt. --> Link

schnarchi am 15 Nov 2011 09:50:03

a.miertsch hat geschrieben:Laß von allem die Finger, lies hier nicht weiter, hole dir einen Elektriker.
Mehr kann man nicht raten- was nix mit rätseln zu tun hat.
Albert

Hört Hört ähem lest lest der Super Ratgeber

rolfblock am 15 Nov 2011 10:25:06

Man kann es kompliziert machen, aber auch ganz simpel; und sicher!
Ich hab die 230 V Installation nahezu komplett geändert. Vom CE Stecker gehts wie gehabt zum FI Schalter und danach NUR noch zum Kühlschrank, ELB und zu einer! (Landstrom)Steckdose neben dem Wechselrichter. Dieser hat auch eine Steckdose.
Nun hab ich einen! Schukostecker an dem alle anderen Steckdosen hängen. Quasi eine festverlegte, verteilte Steckdosenleiste.
Diesen Stecker stecke ich wahlweise in die Landstromsteckdose, oder in den Wechselrichter.
Keep it simple. Keine Verbindung von Wechselrichter und Landstrom möglich. Keine Gefahr durch Rückspeisung in den WR. Alles abgesichert. Überall Schuko.
Mit diese Schaltart kann ich sogar mit auf 2 A begrenztem Landstrom die Akkus laden und gleichzeitig an allen Steckdosen 1 kW aus dem Wechselrichter zapfen.
Der (Sinus)Wechselrichter ist duch den Wegfall der Vorrangschaltung und der Landstromstütze deutlich billiger. 1 kW unter 600 Euro.

a.miertsch am 15 Nov 2011 10:34:11

schnarchi hat geschrieben:
a.miertsch hat geschrieben:Laß von allem die Finger, lies hier nicht weiter, hole dir einen Elektriker.
Mehr kann man nicht raten- was nix mit rätseln zu tun hat.
Albert

Hört Hört ähem lest lest der Super Ratgeber


Ja, schnarchi, da hast Du den Anfang halt verschnarcht.
Wenn jemand seine elt-technischen Fähigkeiten, richtigerweise zu Anfang, als eher ganz bescheiden bezeichnet, ist das doch ein Hinweis darauf, das er Hilfe für sein Problem sucht. Und die kann doch im Fall von 230V Wechselstrom, bei ihm nur lauten: Finger weg! Andere User haben es doch auch begriffen. Da helfen ihm auch keine Hinweise auf Vorrangschaltung, FI-Schalter und wo das Zeugs sich im Fahrzeug befindet.
Dafür kann er vielleicht hervorragend musizieren oder geniale Bilder malen, oder was auch immer.
Man kann nicht auf allen Sesseln gleich gut sitzen.
Aber Dank Deines Beitrages ist ihm ja nun geholfen.
Albert

volki am 15 Nov 2011 10:52:45

rolfblock hat geschrieben:Man kann es kompliziert machen, aber auch ganz simpel; und sicher!
Ich hab die 230 V Installation nahezu komplett geändert. Vom CE Stecker gehts wie gehabt zum FI Schalter und danach NUR noch zum Kühlschrank, ELB und zu einer! (Landstrom)Steckdose neben dem Wechselrichter. Dieser hat auch eine Steckdose.
Nun hab ich einen! Schukostecker an dem alle anderen Steckdosen hängen. Quasi eine festverlegte, verteilte Steckdosenleiste.
Diesen Stecker stecke ich wahlweise in die Landstromsteckdose, oder in den Wechselrichter.
Keep it simple. Keine Verbindung von Wechselrichter und Landstrom möglich. Keine Gefahr durch Rückspeisung in den WR. Alles abgesichert. Überall Schuko.
Mit diese Schaltart kann ich sogar mit auf 2 A begrenztem Landstrom die Akkus laden und gleichzeitig an allen Steckdosen 1 kW aus dem Wechselrichter zapfen.
Der (Sinus)Wechselrichter ist duch den Wegfall der Vorrangschaltung und der Landstromstütze deutlich billiger. 1 kW unter 600 Euro.


Mir geht es ähnlich. Mein WoMo hat ab Fabrik einen 12V UND einen getrennten (Land-) 230V-"Kreislauf" mit entsprechenden Steckdosen

Den Sinus-Wechselrichter (600 w max) habe ich selber "versteckt" eingebaut. ab der dortigen Schukodose geht ein kurzes Kabel auf eine kleine Steckdosen-Leiste. Dort stecke ich dann, bei Bedarf, meine 230V-Verbraucher ein (keine Fön, Backöfen, Heizungen und Kaffeemaschinen)

gromax am 15 Nov 2011 21:26:53

Hallo zusammen,
hab heute das Problem gelöst gekriegt: in der Box, in der die 230 V Kabel gebündelt sind, waren bei allen drei Klemmen Wackelkontakte, sodaß´bei der Messung einmal 0 V, einmal 70 V, dann wieder 230 V usw. aufschienen; nach Lötung der ganzen Geschichte ist Ruh und die Steckdosen tun ihre Pflicht.
Danke nochmal.
gromax

andwein am 16 Nov 2011 17:47:15

gromax hat geschrieben:Hallo zusammen,
hab heute das Problem gelöst gekriegt: in der Box, in der die 230 V Kabel gebündelt sind, waren bei allen drei Klemmen Wackelkontakte, sodaß´bei der Messung einmal 0 V, einmal 70 V, dann wieder 230 V usw. aufschienen; nach Lötung der ganzen Geschichte ist Ruh und die Steckdosen tun ihre Pflicht.
Danke nochmal.
gromax

Nach Lötung???? der Kabelenden und dann wieder verschraubt????
Keine Kabelendhülsen verwendet???
Oder habe ich jetzt was falsch verstanden.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der nächste Ausfall damit vielleicht schon programmiert.
Nachdenklich, Andreas

kintzi am 16 Nov 2011 18:01:48

Hallo Andreas, Du hast ja sooo recht. Aber: Wenn das ganze Geklemme u. Geschraube mit Endhülsen u. Pi-Pa-Po nicht hält, greife auch ich entgegen allen Vorschriften zur Lötstation, die mich bisher nie enttäuscht hat.
Eher bricht, wie unlängst, das Metall einer Polklemme. Richi

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