Hallo, wünsche ein frohes, gesundes und knitterfreies neues Jahr.
Ich hatte meine beiden 25Wp-36 Zellen-Module versuchsweise eine zeitlang umschaltbar von parallel auf serie,
um in der Scheune noch etwas Solar-Ladung einzufangen. (Normaler PWM-Regler)
In der Praxis hat es sich nicht bewährt:
Bei geringer Lichteinstrahlung (Panelspannung je ~7,2V) brachten die Panele in Serie unter 10mA.
Die 10mA hätte ein MPPT-Regler schon als Eigenverbrauch gehabt.
Schon bei geringfügig mehr Sonneneinstrahlung bringen meine Einzel-Panele Spannung über 13V und höheren Ladestrom.
Mein Fazit:
Serienschaltung bei Panelspannung (36 Zellen) unter 12V bringt nicht viel,
da auch kein wirklich nutzbarer Ladestrom zur Verfügung steht.
Habe auf reine Parallelschaltung -aber mit Diodentrennung der Stänge- zurückgebaut.
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Denn: Meine Erfahrung zur Parallelschaltung von Solar-Modulen:
Bei Parallelschaltung von Modulen sollten die Einzelzweige durch Dioden getrennt werden,
um Ausgleichsströme zwischen den Modulen zu verhindern.
Werden Solarmodule umgekehrt bestromt wirken sie als Heizung:
Hatte im Keller zwei baugleiche Module bei gleichem Leuchtstofflicht:
Modul 1 Einzel-Spannung um die 8V
Modul 2 Einzel-Spannung um die 10.3V
Beim direkten Zusammenklemmen ergaben sich nur um die 8V.
Die höhere Spannung des einen Moduls hat das andere mit der niedrigeren Spannung beheizt.
Erst durch Zwischenschalten einer -->
--> Link je Zweig erbrachte beim Zusammenschalten der Module
die volle Spannung des Moduls mit der höheren Spannung (abzügl. 0,3V Schottky-Diode) von 10V.
Bei voller Lichteinstrahlung steht der volle Solarstrom zur Verfügung.
Siehe meine -->
--> Link ganz unten.
Nicht verwechseln mit den Bypass-Dioden, die oft schon über die Panel-Anschlüsse gelötet sind.
Gerade der Dämmerungsbereich wird so wesentlich besser ausgenutzt,
weil sich das stärkere Modul durchsetzen kann, ohne das dessen Leistung im schwächeren Modul verheizt wird.