Beschäftigt sich hier zufällig jemand mit Conrads C-Control?
--> Link
Achim
Ich arbeite nicht mit C-Control, aber viel mit den AVR-Prozessoren, die da drin sind. Die C-Control finde ich zu teuer, wenn du das fertige Ergebnis nachher vermarkten willst. Allerdings sind die neuen c-control jetzt preislich schon ganz o.k. für Kleinstserien. Zudem lässt die Leistungsfähigkeit des Basic zu wünschen übrig, da es nur ein Interpreter ist. Wenn du es zum erlernen eines MP nehmen willst, ist die Lösung gut und brauchbar. Wenn du aber nach oben offen sein willst, empfehle ich dir BASCOM zu nehmen und ein Board wie z.B. dieses: --> Link oder eines der vielen, vielen anderen Boards. BASCOM ist ein echter Compiler und die Programme laufen nachher fast 70% so schnell wie Assembler und mehrfach so schnell wie im Conrad-Basic. Aber falls du Fragen hast, kann ich dir evtl. trotzdem weiterhelfen. C-Control ist leistungsschwach, überteuert und zu sehr begrenzt.
Ich empfehle Arduino --> Link und das AVR-Studio. Arduino ist viel preiswerter, hardware-quelloffen (Eagle-Files zum Download verfügbar), modular - und die Chinesen versuchen sich bei ebay gegenseitig zu unterbieten Link zum eBay Artikel . Änfängern wird hier geholfen: --> Link Für keine andere Plattform gibt es so viele Module, z.B. --> Link Die ersten Arduino-Boards mit ARM-Prozessoren geistern auch schon rum. --> Link Danke für die Antworten.
Von Arduino und BASCOM habe ich erst gehört, als ich mich schon fast auf C-Control eingeschossen hatte. ;-) Preislich finde ich C-Control gerade noch ok, ein Pojektboard und die CPU kostet je 15€, damit kann ich leben ;-) Bei BASCOM gibt es wohl mehr Zusatz-Optionen, ansonsten scheint die Preisstruktur ähnlich zu sein. Auch bei Arduino hab ich das Einsteiger-Set mit 73€ gesehen und liegt damit auch in der Gegend von C-Control (77€) Ich will eine ganz bestimmte Anwendung programmieren (Ablaufsteuerung eines Sprechfunk-Relais), damit ist der Atmel32 eh übermotorisiert. Zum einen kostet die einzige fertige Lösung hierzu rund 85€, zum anderen möchte ich gerne meine Programmier-Kenntnisse auffrischen. Meine BASIC-Kenntnisse sind noch aus der Zeit, als man Zeilennummern verwendete ;-) aber mit dem C-Basic komme ich trotzdem recht gut zurecht. Es geht also zunächst nur um ein Einzelstück. C-Control ist für einfache Anwendungen eigentlich ganz gut,
der Hardware-Lieferumfang ist umfangreich (mit Tastatur, Display), der Einstieg ist einfach und sicher, Programmierung in rudimentärem C, inkl. kompletten Funktionen für I/O und die mitgelieferte Peripherie.
So wie es klingt, könnte es so einfach sein, dass man es auf einem attiny25 für 1,50€ zum laufen bringt. BASCOM ist übrigens kostenlos downloadbar für Projekte unter 2kB (oder sind es jetzt sogar schon 8kB?).2k Quellcode in Bascom sind schon ganz schön viel. Wenn die Ablaufsteuerung wirklich sehr einfach ist, kann ich dir ein Musterprogramm schreiben und auf einen Tiny brennen.
Das kann man doch nicht mit C-Control vergleichen, C-Control ist ein komplettes Board mit Lochrasterbereich, Netzteil, Peripherieanschlüssen usw., den Attiny muss man erst noch "aufbasteln", damit überhaupt was passiert. @silo: Stimmt, aber für kleine Nägel nimmt man kleine Hämmer.
Ein Bauteil mit nur 8 Pins ist kein Problem zum auflöten auf ein Rasterboard. Er braucht keinerlei externe Bauteile (1 Entstörkondesator wäre gut), keine Quarze, arbeitet von 3,3-5V, braucht fast keinen Strom und hat 6 Ein- Ausgänge bis 100mA. Er kann Spannungen messen (in 1024 Schritten Auflösung). Ein kleines Board mit einem Relais und ein paar Widerständen drauf hat man doch in 1 Stunde gepint. Vor Allem wenn man es dann "publizieren" will, wird es richtig billig in der Herstellung. Komplettes Board mit Relais, Paltine, attiny und ein paar Widerständen/LEDs für <5€ + Steckernetzteil. auf eine Europlatine bekommt man meist 15 fertige Boards und dann kommt ein Board auf <1€ inkl. bohren und versilbern und Lötmaske. Was man halt einmal braucht ist ein USB-Programmer für 15€ und eine kleine Platine zum einstecken und programmieren des Attinys. Ich habe viele Kundenprojekte mit dem Tiny gemacht und es war immer gutes Geld verdient, weil ich einen Festpreis pro Stück verhandelt habe :D
So dachte ich mir das auch. Es ist vielleicht nicht die günstigste Lösung, aber dafür eine bequeme ;-) @raidy Danke für deinen Link, aber es geht nicht um die einfache Syncronisation eines externen Sendeverstärkers, sondern um die Ablaufsteuerung einer Relais-Funkstelle --> Link Es müßen am Eingang Funk- und Tonsignale erkannt und ausgewertet werden, es müßen Töne als Morsecode ausgegeben werden, und es muß damit das Sendeteil der Relaisfunkstelle zeitlich getastet werden. So sieht eine fertige Lösung aus, die auf einem PIC 16F876 aufgebaut ist: --> Link Natürlich brauche ich nicht alle Funktionen, aber ich denke, man kann abschätzen, um welchen Aufwand es hier geht. Naja, banal ist das ganz bestimmt nicht mehr. Da hast du echt Arbeit vor dir, vor allem wenn man es über PC konfigurierbar machen will. Aber ich kenne mich in der Materie Relaisfunk auch nicht aus. Da sieht zuerst mal alles aus wie ein böhmisches Dorf.
Stimmt, sieht für den Laien "verheerend" aus ;-) Aber die Funktionen, die ich wirklich brauche, sind schnell erklärt: - Erkennung eines 1750Hz-Tonsignal - Erzeugung eines Telegrafie-Tonsignals - zeitlich bestimmtes Halten eines Sendesignals Das ist übersichtlich und dürfte kein größeres Problem darstrellen. Und wenn alles so läuft wie geplant und ich noch Zeit und Lust zum Basteln habe, dann kommt zur Fernbedienung noch eine Auswertung von diesen Telefon-Doppeltönen DTMF dazu. --> Link Dazu gibt es einen fertigen Baustein (MT8870) der die Töne erkennt und ein 4-Bit-Wort ausgibt. Diese Funktion ist aber für mein Vorhaben nicht unbedingt notwendig. Hintergrund: Eine Relais-Funkstelle im Amateurfunk muß sich beim Öffnen "zu erkennen" geben. Dazu telegrafiert sie das von der Genehmigungsbehörde zugewiesene Rufzeichen. Für Benutzer, die keinen Morsecode verstehen, gibt es auch eine automatische Sprachansage (durch Anstossen eines zusätzlichen Voice-Moduls) Manche Relaisstationen leisten sich beides, so wie z.B. das Relais mit der Kennung DB0NIX in meiner Nähe. --> Link Wenn man oben auf den Schriftzug "23cm und 70cm - Amateurfunkstelle DB0NIX" klickt, öffnet sich ein WAV und man kann sich mal anhören, wie sowas klingt. |
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