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benzin zum diesel


Gast am 13 Feb 2012 00:09:55

Hallo
blöde frage: früher, vor ca 25-30jh haben wir immer benzin dem diesel zugemischt, um ein sulzen zu verhindern. es hat immer prima funktioniert ohne schäden und probleme fiat-trecker, unimog, magirus luftgekühlt, 180er + 200er diesel, golf1D usw.. waren damals die dichtungen anders beschaffen? oder die motoren robuster?

heutzutage wird behauptet es geht nicht, weil sonst motor und einspritzanlage defekt sind
lg
olly

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Gast am 13 Feb 2012 00:11:54

dodo66 hat geschrieben:Hallo
blöde frage: früher, vor ca 25-30jh haben wir immer benzin dem diesel zugemischt, um ein sulzen zu verhindern. es hat immer prima funktioniert ohne schäden und probleme fiat-trecker, unimog, magirus luftgekühlt, 180er + 200er diesel, golf1D usw.. waren damals die dichtungen anders beschaffen? oder die motoren robuster?

heutzutage wird behauptet es geht nicht, weil sonst motor und einspritzanlage defekt sind
lg
olly

Stimmt! Steht in jeder Bedienungsanleitung ausdrücklich drin!
ADAC, ACE ... warnen auch ausdrücklich davor.

Gast am 13 Feb 2012 00:30:58

raidy du hast recht, das stand früher überall drin, genau wie die empfehlung beim magirus mit dem warmlaufen
vielleicht ist es aber auch nur eine verschwörung der internationalen additivmafia oder energiemafia in zusammenarbeit mit der internationalen automafia :ironie:
lg
olly

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Gast am 13 Feb 2012 00:40:58

dodo66 hat geschrieben:raidy du hast recht, das stand früher überall drin, genau wie die empfehlung beim magirus mit dem warmlaufen
vielleicht ist es aber auch nur eine verschwörung der internationalen additivmafia oder energiemafia in zusammenarbeit mit der internationalen automafia :ironie:
lg
olly


Ich würde es nicht Verschwörung nennen, sondern vorbeugende Abwehr möglicher Garantieverpflichtungen (Ironieschild erkannt)
Der E320CDI ist nicht für Biodiesel zugelassen. Trotzdem habe ich mal Stuttgart-Hamburg und zurück getestet. Er hart es überlebt und ist alt geworden.

Gast am 13 Feb 2012 01:05:05

aber wieso jetzt erst garantieverpflichtungen, die gabs doch früher auch? ich bin zwar chemiker, kenne aber nicht den unterschied zwischen den dichtungen heute und früher
lg
olly

rainer2 am 13 Feb 2012 07:30:06

Es geht nicht nur um die Dichtungen sondern auch die Schmierfähigkeit des Diesel. Gerade die Hochdruckpumpen moderner Commonraildiesel brauchen das dringend. Auch die Einspritzdüsen sind heute viel feiner gefertigt und haben einen wesentlich höheren Einspritzdruck

proudbadener am 13 Feb 2012 08:11:54

rainer2 hat geschrieben:Es geht nicht nur um die Dichtungen sondern auch die Schmierfähigkeit des Diesel. Gerade die Hochdruckpumpen moderner Commonraildiesel brauchen das dringend. Auch die Einspritzdüsen sind heute viel feiner gefertigt und haben einen wesentlich höheren Einspritzdruck



Soweit ich weiss kommt auch noch der unterschiedliche Flammpunkt von Diesel und Benzin dazu.

schorsche51 am 13 Feb 2012 10:39:04

rainer2 hat geschrieben:Es geht nicht nur um die Dichtungen sondern auch die Schmierfähigkeit des Diesel. Gerade die Hochdruckpumpen moderner Commonraildiesel brauchen das dringend. Auch die Einspritzdüsen sind heute viel feiner gefertigt und haben einen wesentlich höheren Einspritzdruck


Richtig
Die Hochdruckpumpe kann festfressen, dann kommen Späne in die komplette Anlage.

Die Reparatur kann richtig Teuer werden ( Injektoren, Pumpe alles neu, Tank und Leitungen Reinigen)

Schorsche

wfo47 am 13 Feb 2012 11:42:53

dodo66 hat geschrieben:Hallo
blöde frage: früher, vor ca 25-30jh haben wir immer benzin dem diesel zugemischt, um ein sulzen zu verhindern. es hat immer prima funktioniert ohne schäden und probleme fiat-trecker, unimog, magirus luftgekühlt, 180er + 200er diesel, golf1D usw.. waren damals die dichtungen anders beschaffen? oder die motoren robuster?

heutzutage wird behauptet es geht nicht, weil sonst motor und einspritzanlage defekt sind
lg
olly



Hallo.

Ich mache dies noch immer so, und hatte bei meinen Wohnmobilen noch nie Probleme.

Altmaerker39638 am 13 Feb 2012 12:09:05

Hallo!
Altes ist nicht immer auch altbewährt.
Bis zu zehn Prozent Normal- oder Superbenzin wurden früher dem Dieselkraftstoff als Fließverbesserer beigemischt, damit bei Kälte keine Paraffinkristalle ausflocken und im schlimmsten Fall den Kraftstofffilter verstopfen. Vor dieser veralteten Praxis warnen nun TÜV/ADAC/Hersteller :roll: heute eindringlich: Das Zutanken kann bei modernen Common-Rail-Aggregaten oder Pumpe-Düse-Motoren erhebliche Schäden verursachen.
Die Defekte drohten dann vor allem am Einspritzsystem der Ölbrenner.

Also gilt Alte Fahrzeuge - Ja - neue Fahrzeuge -Nein. :eek:

a.miertsch am 13 Feb 2012 12:29:40

dodo66 hat geschrieben:Hallo
blöde frage: früher, vor ca 25-30jh haben wir immer benzin dem diesel zugemischt, um ein sulzen zu verhindern. es hat immer prima funktioniert ohne schäden und probleme fiat-trecker, unimog, magirus luftgekühlt, 180er + 200er diesel, golf1D usw.. waren damals die dichtungen anders beschaffen? oder die motoren robuster?

heutzutage wird behauptet es geht nicht, weil sonst motor und einspritzanlage defekt sind
lg
olly

Es wird nicht behauptet, achte immer auf den Konjunktiv.
Ich habe im Herbst einen 190 er Benz aufgemöbelt und verkauft.
Da stand explizit in der BA für Diesel Im Winter ist eine Zumischung von
Normalbenzin bis max. soundsoviel % ( weiß leider nicht mehr genau wieviel, deshalb nenne ich keine Zahl. Aber in Erinnerung habe ich, es war heftig viel). Das Baujahr war 1992, also noch mech. EP mit vergleichsweise niedrigen Einspritzdruck.
Albert

kintzi am 13 Feb 2012 12:38:51

Hallo, wie Schorsche schon sagte, geht`s um die Radialjet-Einspritzpumpe.

Diese drückt um 1600bar u. erreicht das mit Nocken u. Stössel bei 3 radial
angeordneten "Spritzen". Alles wird vom Diesel umflossen u. geschmiert.

Dass dabei hohe Flächenpressungen auftreten, ist klar. Materialgüte dabei fast im Grenzbereich, also kaum Toleranz gegenüber Schmierfilmabriss!

Schmierung im Diesel, nachdem Schwefel prakt. weggefallen ist, nur durch die Aliphate (C11-C16+-). Werden diese durch Benzin verdünnt (C6-C10, Oktan=C8 + Umgebung), leidet die Schmierfähigkeit.

Bei kaltem Diesel eigentlich fast egal, aber über den Rücklauf wird der Tank aufgeheizt (bis 70°C, deshalb Kühlschlangen im Rücklauf hinter dem Tank),
UND DANN KANN`s SCHEPPERN, zumal meist Benzin frei Schnauze zugekippt wird. Düsenschaden meist sekundär durch abriebbedingte Metallteilchen.
Deshalb muss alles weggelassen werden, was Schmierfähigkeit des Kraftstoffes im Entferntesten einschränkt. Glück ist aber, dass bei so hohen Temperaturen die leichter flüchtigen Benzinanteile, die hauptsächlich die Schmierfähigkeit schlecht beeinflussen, über die Tankentlüftung umweltschädl. abgasen.

Die 2-T-ÖLPANSCHER sind somit diesbzgl. im VORTEIL!
Und wenn dadurch (über 70% Kerosin) wie ich vermute, die Fliessfähigkeit
bei tieferen Temp. verbessert wird, doppelter Gewinn zu 3,50€/l aschearmes halbsynth. 2-T-Selbstmischer-Öl, 1:200-400.

Richi

kintzi am 13 Feb 2012 12:48:00

Hallo Albert,
hängt doch vom PUMPENTYP ab, Schmierung bei Stempelpumpen,
Verteiler-EP sowie Pumpe-Düse über Motor-Öl. Bei letzteren (heute aufgegeben) war die Betätigung äusserst empfindlich, solche Motoren brauchten das hochwertigste Öl, s. VW-Freigaben. Nebenbei:was hierfür von VW freigegeben ist, tut auch den übrigen Motoren bezüglich Schmieröl-Film-Abriss sehr gut. Richi

kintzi am 13 Feb 2012 12:59:48

Noch was: JET-FUEL A1, landläufig Kerosin, bis min. -60°C frostsicher, ist, wenn man drankommt, der billigste u.beste Stockpunkterniedriger (paar Liter auf 100l Diesel), Tip eines US-Piloten aus seiner Thule-Zeit. Richi

Gast am 13 Feb 2012 13:21:14

Hallo DODO66, was Du tust, ist für den Motor absolut tödlich! Selbst wenn die Karre noch etwas hält, ich würde Dein Tankverhalten nicht hier im Forum kundtun. Vielleicht willst du Dein Auto ja mal verkaufen und Käufer sehen sich vorher hier im Forum um.
Die heutige Technik verzeiht Benzin im Tank nur selten.

Gerd

s-48 am 13 Feb 2012 13:25:57

Früher hatten wir auch einen Kayser :D und Dieselmotoren von 2,o ltr Hubraum und 50Ps :razz: die schluckten so ziemlich alles was im Tank war :) Ich nehme mal an bei den heutigen Mimosen an Motoren(als Bsp 2,0ltr bis zu 150Ps)wird es da wohl schwierigkeiten geben. :!:
Ernie

Gast am 13 Feb 2012 13:30:59

Eine Frage an die Chemiker hier : woraus bestehen die Additive denn??

kintzi am 13 Feb 2012 13:55:00

Sieh hier nach: Frostsicherer Diesel durch 2-Takt-Öl-Zusatz?Neues Argu. pro?
Richi

Gast am 13 Feb 2012 15:41:21

samide heinz hat geschrieben:Eine Frage an die Chemiker hier : woraus bestehen die Additive denn??

Das kann man so nicht beantworten. Denn Additiv heißt erst mal nur Zusatzstoff, mehr nicht. Meinst du jetzt Winteradditive oder Leistungsadditive....

Winteradditiv:
Der Hauptwirkungsbestandteil im Dieselfließ besteht aus Alkyl(C3-C5)benzenes.
Bin zwar kein Chemiker, kann aber lesen. Denn so steht es auf der Dose drauf :D Winteradditive bestehen meist aus Kohlenwasserstoffverbindungen.
Riechen tut das Zeug aber wie normales Petroleum.

a.miertsch am 13 Feb 2012 16:59:17

kintzi hat geschrieben:Hallo Albert,
hängt doch vom PUMPENTYP ab, Schmierung bei Stempelpumpen,
Verteiler-EP sowie Pumpe-Düse über Motor-Öl. Bei letzteren (heute aufgegeben) war die Betätigung äusserst empfindlich, solche Motoren brauchten das hochwertigste Öl, s. VW-Freigaben. Nebenbei:was hierfür von VW freigegeben ist, tut auch den übrigen Motoren bezüglich Schmieröl-Film-Abriss sehr gut. Richi


Mag ja alles stimmen Richi, aber war doch nicht seine Frage und meine Antwort. Mal sehen wohin die Reise hier noch geht. Inzwischen wird dem dodo ja schon sein Verhalten vor 30 Jahren zum Vorwurf gemacht.
Albert

kintzi am 13 Feb 2012 19:32:53

Raidy:
Riechen tut das Zeug aber wie normales Petroleum.

Is es zu 70% auch.

Alkylierte C3 (Propan) über C4 (Butan) bis C5(Pentan) Kohlenwasserstoffketten, alkyliert heisst dabei , am Ende oder in der Mitte
eine C1-C3-Kette angehängt wurde= Designermoleküle/ Synthetik. Diese Moleküle setzen sich zwischen die langen C14-C20 Ketten des Diesels u. verhindern ein "Zusammenpappen = Versulzen= Paraffinbilden" bei Kälte durch die schwachen (elektrischen) Intermolekularkräfte Diese werden durch Abstandhalten wie bei elektr./magn. Feldkräften im Qudrat der Entfernung geschwächt. Die Hauptarbeit macht auf ähnlichem weg das höhermolekulare Kerosin=Petroleum= Naphta, den Rest das Additiv. Richi
Ging doch hier um Stockungsverhinderung u. nicht primär ums Schmieren?

walter7149 am 13 Feb 2012 20:35:18

kintzi hat geschrieben:Sieh hier nach: Frostsicherer Diesel durch 2-Takt-Öl-Zusatz?Neues Argu. pro?
Richi


Hallo, als bekennender, zufriedener und erfolgreicher 2 T-öl-zumischer will ich jetzt einfach mal behaupten :

zumischung von Petroleum/Benzin erhöht die Filtrierbarkeitsgrenze(CFPP) von diesel bei frostgraden
und die zumischung von 2 T-öl verbessert wieder die dadurch vielleicht herabgesetzte schmierfähigkeit des Diesels, welche ja für dir neueren einspritzsysteme und dieselmotoren so wichtig sein soll ? !

Schade, das ich gerade keinen sommerdiesel habe für eine testreihe der mischungen, denn eine gefrierbox bis - 25°C hätte ich zur durchführung der
test´s

wenn ich die test´s gemacht habe, werde ich wieder berichten :wink:

Gast am 16 Feb 2012 23:52:47

wieder was gelernt, ich bin froh darüber, dass ich kein benzin bei meinen dieseln bj 2006+2008 dazukippte. habe bmir heute noch mal meine betrirbsanweisung angesehen und festgestellt dass der SUV tank- und Leitungshzg besitzt
lg
olly

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