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Finkenbach 2005


Kater58 am 02 Aug 2005 09:55:32

Fast hätte es das Festival nicht mehr gegeben!
Aufgrund übertriebener Polizeipräsenz in den letzten Jahren war das Publikum zunehmen ausgeblieben. Der Veranstalter hatte letztes Jahr angekündigt so nicht weitermachen zu können. Es war ein Verlust entstanden der den FC Finkenbach an den Rand seiner Existenz gebracht hatte.
Mit vereinten Kräften wurde das 25. Finkenbachfestival (oder im Volksmund Guru-Guru-Festival) noch einmal auf die Beine gestellt.
Und es hat sich gelohnt!
Wir "reisen" die ungefähr 12 km mit unserm Womo an und beziehen den Stellplatz am Sportplatz, wo schon ein paar Womos stehen. Es sind weniger als im Vorjahr, aber es wird sich noch füllen.
Wir sind kaum da als ein heftiges Gewitter und Regen einsetzt.
O.K. dann bleiben wir halt im Womo bis es aufhört. Die Musik ist heute sowieso nicht unser Ding. Heute ist der Abend für die Kids....
Der Grauburgunder schmeckt vorzüglich, ich schnappe mir die Gitarre und spiele ein bisschen gegen den Regen an.
So gegen 22.00 Uhr hört es auf zu regnen und wir beschliessen doch noch zum Festivalplatz zu gehen. Ich schwanke auf dem Weg ein wenig, da der Grauburgunder Wirkung zeigt. Wir waten durchs versumpfte Festivalgelände.
Als wir ankommen betritt gerade Culcha Cundela die Bühne: eine junge, multikulturelle Gesangsgruppe, die von einem DJ begleitet wird (DJ: früher war das einer der Platten auflegte, heute verkratzt er sie ; scratchen nennen die das)
Durch den unterlegten Reggae-Beat ist die Musik gar nicht so schlecht. Wir sind ja offen für alles.
Im Anschluß spielt noch Groove Guerilla, eine Truppe aus Mannheim. Die spielen jetzt mit richtigen iInstrumenten, haben aber auch so einen DJ dabei. Auch diese Band ist nicht schlecht. Um drei Uhr fallen wir nach einer weiteren Flasche Wein ind den Alkoven.
Der Samstag beginnt sonnig, aber frisch!
Wir frühstücken wenig, denn es ist schon 11 Uhr, dafür wird eine Stunde später der Grill gefeuert und ein paar Steaks landen auf dem Teller.
Zaziki dazu und schon ist der Tag mein Freund.
Jetzt wird noch ein wenig relaxt und um halb vier gehts wieder aufs Festivalgelände.
"Bresslufd" heißt die erste Band und stammt aus der region. Punk ist angesagt mit deutschen Texten über Raucherbeine, kaputte Lebern und offene TB, gesungen von einem Frontman im Badeanzug mit roten Socken. Die Kids sind aus dem Häuschen.
Danac die "Söhne Rotenbergs", drei sechzehnjährige Schüler, die in klassicher Bluesrockbesetzung (Gitarre, Bass, Schlagzeug) intelligenten Rock spielen.
Den Abend leitet dann Rolf Stahlhofen mit gefühlvollem Soul und deutschen Texten ein, bevor Guru-Guru die Bühnen betritt. Die Mannen um Mani Neumeier sind wie gewohnt das Highlight für die Älteren, also für uns. Ein wenig könnten die Initiatoren des Festivals mal an ihrem Programm arbeiten, denn sie spielen fast jedes Jahr das gleiche.
Dann kommt "Kraan" auf die Bühne, Weggefährtenm der "Gurus" aus seligen Kraut-Rock Tagen. Herrlicher Psychedelic-Rock beseelt die Nostalgiker und zunächst spürt man die Kälte gar nicht. Es ist wie in den achzigern und es macht Spaß.
In der Umbaupause hetzen wir zum Womo um uns wärmer anzuziehen und wieder zurück auf den Festivalplatz. Es kommt noch "Stahl" auf die Bühne. Aber den Weg hätten wir uns schenken können: Hard-Rock a la AC/DC mit deutschen Texten und schreiend gesungen und sehr sehr laut!
Diese Musik hat auch seine Freunde. Wir gehören nicht dazu und verlassen nach dem dritten Song das Festival. Es hat sich alles in allem gelohnt und wir fallen müde ins Bett.
Der Sonntagmorgen ist ruhig und sonnig, und wir beschließen nach dem Frühstück noch etwas zu bleiben.
So sitzen wir noch bis 14.00 Uhr in der Sonne und lassen das Festivalfeeling lagsam abklingen.
Hoffentlich gibt es nächstes Jahr wieder "Guru-Guru".
Übrigens hat auch die Polizei sich in diesem Jahr zurückgehalten. Nur ein paar Kontrollen bei der Ein- und Ausfahrt.
Und am Samstag waren viele Besucher da. Ob es genügt, um das Festival zu retten?

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Tipsel am 02 Aug 2005 11:21:40

Hi Kater,

da habt ihr mit dem Wetter mehr Glück gehabt als wir. Wir waren bei Golden Oldies in Wettenberg und haben wegen dem Mistwetter lediglich 3 der 50 Bands gehört

Kater58 am 02 Aug 2005 11:34:17

Na ja, am Samstag wären wir bestimmt auch bei Regen auf den Festivalplatz gegangen. Woodstock-Feeling pur....Aber stimmt, wir hatten Glück! Es blieb trocken...-

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