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Auspuffanlage Sprinter 313 macht Zusatzgeräusche


Gast am 10 Apr 2012 13:39:23

Hallo,

ja, ich weiß, ist eine blöde Überschrift. Aber eigentlich kann man es kaum anders formulieren, da eine Auspuffanlage beim Fahren ja eigentlich immer mehr oder weniger deutliche Geräusche macht.

Eine Schilderung meines Problems: mein nunmehr ca. 100 k km alter Sprinter, Baujahr 2005, hat sich bei unserer Frankreichrunde im März entschieden, nur unter Last, also beim Anfahren, beim Anfahren am Berg oder in niedrigen Drehzalbereich von etwa 1300 bis 2000 1/min ( für die Nichttechniker U/min ) auf langsam ansteigender Strasse, scheppernde Töne abzusondern.

Versuche ich, dies Geräusch im Leerlaufmodus stehend zu generieren, geschieht nichts.

Es hört sich eigentlich nicht wie ein defekter Auspuff an, also so ein deutliches Knallen bei Schiebebetrieb oder erhöhte Lautstärke , weil ein Rohr sich vom Topf gelöst hat. Ich vermute den Schaden im Bereich des ersten Topfes, weil man die Geräusche besonders stark hören konnte, wenn man im Bereich der Aufbautür ( dort liegt der erste Topf in Wagenmitte ) auf Lokalisierungssuche ging. Also einfacher gesagt, wenn meine Ulla auf Horchposten war, schien sich das Geräusch eben im genanntren Bereich als besonders deutlich hörbar darzustellen.

Meine erste Vermutung wäre, dass irgendwo in den Auspufftöpfen ein Blech lose ist, könnte aber auch einfach nur eine Schelle der Anlage sein. Darum meine Frage an die Sprinterfraktion hier: Hatte jemand schon eine ähnliche Erscheinung, was war´s bei ihm und in welcher Höhe beliefen sich die Kosten, wenn es von einer Fachwerkstatt beseitigt wurde.

Danke für Eure Antworten. Gegebenen Falls muß ich halt meiner Mercedeswerkstatt zu einer Umsatzsteigerung verhelfen.

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Bergbewohner1 am 10 Apr 2012 20:25:16

Bei meinem scheppert der Auspuff auch ein wenig, stört mich aber nicht weiter. Hast du schon mal am Auspufftopf mit einem Holzhammer bißchen eingewirkt :?: mache es mal, sollte ein Blech innen lose sein, dann hörst du es. Hast du auch schon nach der Aufhängung geschaut, nicht das ein Gummi gerissen ist.
Sollte er wirklich "knattern" dann könnte auch eine Injektordüse undicht sein, wieviel auf dem Tacho :?:

Gast am 10 Apr 2012 20:36:10

Ich hatte eine leicht fehlerhaft montierte Anlage unter dem Volvo. Nach einigen km Vollgasfahrt gab es im nach einem Lastwechsel in den Schiebebetrieb übelstes Gepolter unter dem Wagen. Ausdehnung, verbunden mit nicht eingehaltenen Montagetoleranzen.
Die Maschine bewegt sich mit dem Auspuff immer ein wenig in den Lagern. Kann deswegen gut nachvollziehen, daß der Auspuff beim Anfahren so was von sich gibt. Bei mir war es dann eben mit glühendem Rohr beim Gaswegnehmen.
Andreas

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netzroht am 10 Apr 2012 22:38:07

ausgeleiertes oder eingerissenes motorlsger könnte auch dafür verantwortlich sein hohe last in kleinem gang -> hohes drehmoment ( für nichttechniker grosse torsionskraft, die gegen die drehrichtung des antriebes auf den motor wirkt) -> starkes kippen des motors mit evtl anschlagen von auspuffteilen an die karosse und/oder aufziehen eines bereits vorhandenen risses in der auspuffanlage

Gast am 10 Apr 2012 23:18:03

@ netzroht,

mein Womo ist ja nun fast 100.000 km alt. Mein Problem ist nicht die des technisch nicht verstehen wollens, sondern schlicht und ergreifend die Frage, ob so etwas plötzlich auftritt. Wir sind im März etwa 4500 km gefahren, nach etwa 700 km trat das Geräusch erstmals auf. Wie geschildert, entweder im Schiebebetrieb, also eher beim Durchgang durch den Drehzahlbereich von oben nach unten, ausschließlich im Bereich 2000-1350 1/min;meiner Auffassung nach ist da nichts mit Torsion des Motor-/Abgasstrangs; bei Anfahrvorgängen z.B. am Berg würde Deine Erklärung sicher zutreffen, aber da ist doch auch eher nur eine Drehbewegung die auslösende Kraft, weil ja der Drehzahlbereich stetig ansteigend durchfahren wird.
Fragen über Fragen, ich denke, ich werde mit dem Meister der Mercedeswerkstatt zunächst eine Probefahrt unter den beschriebenen Bedingungen, also Schiebetrieb, Berganfahrt, langsames Beschleunigen. Danach dann auf die Grube, um von unten der Sache auf den Grund zugehen.
Danke für die Anregung

selly2008 am 10 Apr 2012 23:50:59

Erste Prüfung im Motorstandlauf, einfach das Endrohr Auspuff mit der Hand kräftig hin u. her bewegen, ist da noch alles fest oder hört man was ?
Dann, wie Waldtroll schon sagte ,laß den Motor im Stand laufen ,nimm ein Gummihammer u. klopfe etwas auf den Endtopf oder weiter vorne klopfen.
Meist sind die Punktschweißnähte der Dämpferbleche im Innern der Töpfe abgerostet u. unter bestimmten Lastbedinungen schaukelt sich eine Brummfrequenz auf.
Es könnte aber auch eine gelockerte Schraube an der Klemmverbindungen der Rohre sein oder vorne am Motorabgang zum Krümmerverteiler-Auspuff.
Hier gehts nur auf der Grube.
schöne

netzroht am 11 Apr 2012 00:32:58

denke auch, das es wohl eher ein loses prallblech im topf ist, oder eben eine lose schelle, oder ähnliches

ich weiss allerdings auch von einer werkstatt, die einen topf erneuert hat, dann den nächsten und diesen dann wiederum geschweisst hat, nachdem auch der wieder riss. ursache : eine defekte motoraufhängeng. eigendlich leicht zu finden, dieser schaden, aber die fachwerkstatt hatte diesen nicht erkannt, wird wohl bei dem einen oder anderen nicht daran gedacht.

Gast am 11 Apr 2012 10:23:53

Hallo, wird jetzt ja doch richtig hilfreich.

Erst ein Hinweis an alle: mein Womo hat ein Sprintshift-Getriebe und wird eher "ruhig" durch die Landschaft bewegt.

@ Waldtroll, mein Womo hat ziemlich genau 100.000 km auf der Uhr, eher noch knapp drunter. Die Idee mit dem Abklopfen hatte ich unterwegs auch, aber wer legt sich schon gern bei Temperaturen um die 10 ° in freier Wildbahn unter das Womo?
Die Aufhängungen der Töpfe konnte ich in Narbonne Plage kontrollieren, die scheinen mir i.O. Da ich die Lagergummis des Motors nicht sehen kann, wegen der unteren Abdeckung und natürlich, weil ich an so etwas gar nicht dachte, hab ich mich natürlich nicht bemüht, auch noch dorthin zu kriechen. Optisch sieht die Abgasanlage von vorn bis hinten fast wie neu aus.

@all
Ich war zwei Wochen vor der Märzreise beim TÜV. Hier hab ich einen freundlichen, aber sicher auch kritischen Prüfer, der löchert mich nämlich schon seit zwei Jahren, ob ich nicht evtl. ihm mein Womo verkaufen würde, wenn es denn soweit sei. Ich denke, der würde schon aus eigenem Interesse deutlich hinsehen :) .

Ich hab soeben einen Termin mit Mercedes gemacht, vorher den Fehler geschildert. Vorschlag des KD-Meisters: "Lassen sie uns erst einmal unter allen von ihnen geschilderten Bedingungen Probefahren, dann gehen wir auf die Grube und versuchen uns dem Problem von unten zu nähern." Ich finde diesen Vorschlag praktikabel und kundenfreundlich. Ob die Zeit des KD-Meisters dann mit auf der Rechnung steht oder nicht, stört mich micht so sehr.

Ich glaube aber fast der geäußerten Ansicht, dass sich entweder im Endtopf oder aber im Vorschalldämpfer Bleche gelöst haben könnten und nun in Schwingung geraten können. Da mich das stört, möchte ich es beseitigt haben. Ob dann die gesamte Anlage oder nur ein Topf erneuert werden muss, wir werden sehen. Ich werde über das Ergebnis berichten.
Danke an Allle!

Timberjack am 11 Apr 2012 11:51:09

Moin.

Da bin ich ja mal gespannt auf das Ergebniss.

Unser scheppert im Stand nach langer Fahrt , leider kommt es vom Getriebe/bzw. Kupplung. Die Geräusche werden auf die Glocke übertragen, damit`s auch schön laut ist. Ist auch ein Sprint Shift Getriebe. Ich hatte ursprünglich eine lose Auspuffschelle in Verdacht, (so hört es sich jedenfalls an) aber das war`s nicht.

Sobald der Gang eingelgt wird, und der Automat ausgekuppelt, ist das Geräusch weg.

Sind bei dir auch schon mal die Schellen vom Hinterachs Stabi gebrochen ??

Gast am 11 Apr 2012 15:02:55

Hallo Timberjack,

nee, die Schellen des HA- Stabi halten immer noch, dafür bin ich schon mit einem gebrochenen Federblatt hinten rechts und einer defekten Kopfdichtung ( bei 60.000 km und ca. 4 Jahren) gesegntet. Die Kopfdichtung ging auf Teilkulanz= Ca. 40% übernahm damals noch Mercedes, die restlichen 60 % hatte ich an der Backe , ca. 1000,-€ incl. Arbeitslohn, das Federblatt ( war 2010 im November fällig, nach unserer Skandinavienrunde ) wurde relativ günstig getauscht, daher kann ich nicht mehr genau sagen wie "teuer" das war.

Aber nochmals zur Erklärung: Geräusch ist nur im Fahrbetrieb hörbar und dort auch nur im Drehzalbereich von ca. 1350-2000 1/min. Im Standgas beim Stillstand ist nichts zu hören

schorsche51 am 11 Apr 2012 17:38:43

Hat das Auto einen Turbolader???Könnte in dem Drehzahlbereich unter Last Geräusche verursachen oder Auspuffkrümmerdichtung.
Ich würde Auspuff von Vorn bis hinten mit der Faust richtig fest abklopfen ob irgend etwas Locker ist.

Schorsche

schorsche51 am 11 Apr 2012 18:34:26

Man könnte noch versuchen Gang rein, auf die Bremse und dann Motor langsam mal kurz hochdrehen ca.1500 Umdrehungen vielleicht kann man dann was Lokalisieren.

P.S.Keine Angst das hält der schon aus.

Schorsche

Gast am 11 Apr 2012 18:50:39

Hallo Schorsche,

was ist "Angst"? Ich hab kurz nach dem dreißigjährigen Krieg mal bei Krupp in Essen eine Schlosserausbildung gemacht. Wer als Reparaturschlosser in der damaligen Widia gearbeitet hat, kennt das Wort nicht mehr. :D


Ich hab auch nach meinem Studium nie Angst gekannt, wenn es ums Schrauben im allgemeinen geht, aber ich hab schon in jungen Jahren aufgehört, an Fahrzeugen zu schrauben. Dafür gibt es Spezialisten, die nach meiner Einschätzung, zumindest diejenigen, die ich kenne, ihr Geld auch wert sind. Sollen Die suchen und beseitigen. Danke für den Hinweis.

Mein Womo lief bei Daimler in Düsseldorf im November 2004 vom Band. Natürlich hat der 313 einen Turbolader,zudem Sprintshift-Shaltung, das Auto wurde bei TEC bis zum 05.02.2005 aufgebaut und an mich ausgeliefert.

Bergbewohner1 am 11 Apr 2012 19:49:53

Überprüfe die Injektordüsen :!: wenn eine oder 2 anfangen undicht zu werden, beginnt der Motor kaum merklich unrund zu laufen, das würde auch die Geräusche besonders in diesem Drehzahlbereich erklären.
Mercedes gibt max 100 Tkm , die erste wurde bei meinem mit 75 Tkm gewechselt, bei 110000 sprang er nicht mehr an, es war eine total undicht und eine weitere 50 %. Leider hats mich in Italien getroffen und die wollten dann richtig abzocken bei MB in Bozen, habe ihn dann mit Haarspray gestartet und bin vorsichtig gen Heimat gefahren ohne ihn noch einmal auszumachen. Habe sie alle 5 prüfen lassen und die undichten reparieren lassen, war nicht die Menge Euros, aber ja nicht bei MB, da wirst du arm.
Wenn man feines Gefühl fürs Motorchen hat, dann merkt man den Unterschied im unruhigen Lauf.

schorsche51 am 11 Apr 2012 20:00:12

Hallo Werner

Hast recht, Fahr in eine Werkstatt ( Beineke Holzminden???)die machen Probefahrt und du kannst auf eine Grube Fahren das Auto von Unten Begutachten, Ferndiagnosen sind immer so eine Sache.

Angst kenn ich auch nicht, hab auch Kurz nach dem Krieg (Bin Baujahr51) meine Lehre als Kfz-Mechaniker, bei Henschel in Kassel gemacht, da gab,s aber noch keine Sprinter.

Bin mal Gespannt was der Fehler war, wirst ja Berichten.

aus Baunatal Schorsche

Gast am 12 Apr 2012 00:39:19

Hallo schorsche51,

Ist das Stammhaus von Beineke in Höxter. Die haben junge, dynamische KD-Meister mit richtig was auf dem Schirm.

Mein Baujahr ist 1948, geboren und aufgewachsen in Essen, das sagt eigentlich alles :D

@waldtroll

das Geräusch trat etwa 700 km nach dem Start unserer Frankreichreise im März auf. Ich bin noch 17 Tage und ca. 3500 km in F unterwegs gewesen, hatte keine Startprobleme oder sonstiges. Ich lass mich jetzt einfach überraschen.

Bergbewohner1 am 12 Apr 2012 19:51:56

Hallo Namensvetter, du wirst auch keine Startprobleme haben, so lange noch ein Raildruck von 300 anliegt, startet er noch einwandfrei. erst wenn eine Düse richtig auf ist, ist der Raildruck zu niedrig und er springt von einem Augenblick zum anderen nicht mehr an.
Du merkst es aber auch ein bißchen am höheren Dieselverbrauch, denn die undichte Düse spritz ständig Diesel in den Verbrennungsraum und das kann zum Ausspülen des Zylinders führen, weil der Ölfilm weggespült wird.
Werkstätten haben ein Meßgerät, das kommt in die Einspritzleitung und damit wird festgestellt, ob der Druck abfällt.

Gast am 17 Apr 2012 17:57:43

Entwarnung!!

Nach einer Ausgiebigen Probefahrt, auf der zunächst ich die entsprechende Belastung und Drehzahl vorführte und im Anschluss dann der KD-Meister mit natürlich einer anderen, eben seiner Fahrweise, wurde zweifelsfrei ein Hauptverdächtiger ausgemacht. Die Überprüfung auf der Grube bestätigte dann die Annahme des KD- Meisters.

Übeltäter ist tatsächlich der Schalldämpfer, an dem sich die Schweißnaht komplett vom Dämpferkörper gelöst hat. Im Ruhezustand, zudem noch bei Temperaturen um die 8° und feuchtem Untergrund konnte man dies nicht feststellen. Es ist tatsächlich so: durch die komplett erhaltene Schweißnaht konnte man nicht ( jedenfalls ich als Laie ) erkennen, dass der Topf leicht nach unten geneigt war. In der Grube hat der Meister dann, wie auch hier vorgeschlagen, mit der Faust die komplette Anlage von hinten nach vorn abgeklopft. Beim Topf angekommen, bemerkte man, dass dieser sich leicht anhob. Dann haben wir beide einmal den Topf angehoben und konnten erstaunt feststellen, dass sich die Schweißnaht vom Endblech des Topfes rückstandsfrei gelöst hatte. Zufällig lag für ein anderes Auto ein Auspufftopf meines Typs im Lager, sodass noch heute das Übel beseitigt werden konnte. Anderenfalls hätte ich morgen ein zweites Mal für die Montage kommen müssen, nachdem der Topf dann per Ersatzteilbestellung eingetroffen wäre.

Na, so ist es mir lieber. Eine abschließende erneute Probefahrt durch den Meister und einem Fahrerwechsel zu mir konnten wir feststellen, dass tatsächlich der Fehler beseitigt ist.


Ich habe dann noch angefragt, ob man nicht evtl. die Injektoren überprüfen könne, um einen evtl. vorhandenen Schaden zu finden (danke Namensfetter für den Tip). Der Meister sagte, um jetzt Kosten zu sparen, sollten wir einfach bis zur nächsten Inspektion warten (ist in ca. 10.000 km). Der angesprochene mögliche Mehrverbrauch hat sich GsD nicht bestätigt. Also warte ich jetzt noch, was sich dann noch zeigen wird. Die nächste Inpektion wird aber sowieso etwas teurer, weil zeitgleich auch die Bremsscheiben erneuert werden müssen.

Hier noch zwei Fotos des Auspufftopfes:Qualität ist vermutlich mies, da mit dem handy gemacht ( für mich war das eine Premiere, da für mich ein Handy eigentlich nur telefonieren können muss :D )




Schade, eigentlich sah der alte Topf trotz 99.000 km noch nicht so schlecht aus. ( Natürlich hab ich zwecks Demo das Rohr aus dem Topf gezogen.)

Timberjack am 17 Apr 2012 19:51:32

Na Glück gehabt das es doch kein richtig teurer Schaden war.

Zum Thema Injektoren: Ich hab immer Startpilot in der Werkzeugkiste.
Falls die Kiste mal nicht anspringt, komme ich wenigstens noch nach Hause ohne aufwendige Abschlepp/-Pannenhilfe.

Bergbewohner1 am 17 Apr 2012 20:02:12

Hallo Werner, lasse die Injektoren nicht bei MB prüfen, laut meiner Werkstatt, auch MB Administrate in Bozen, bei uns werden keine Düsen instandgesetzt, es werden nur neue eingebaut und da soll eine 550 Euro kosten. Na gut bei dir sind es nur 4, aber trotzdem. In Dresden ist eine darauf spezialisirte Werkstatt, hinschicken, dann bekommt einen Anruf, 1 total Undicht, eine 50 % mit Überprüfen und instandsetzen habe ich " nur" an die 300 Euro bezahlt und 300 Euro bei nicht MB fürs ein und ausbauen.

kintzi am 17 Apr 2012 20:32:15

Man, so billige Auspufftöpfe bei Gottliebs, bei den Preisen sollten sie aus Edelstahl sein. Bei Fiat hätte ich das noch verstanden. Richi

netzroht am 17 Apr 2012 22:08:37

Timberjack hat geschrieben:Na Glück gehabt das es doch kein richtig teurer Schaden war.

Zum Thema Injektoren: Ich hab immer Startpilot in der Werkzeugkiste.
Falls die Kiste mal nicht anspringt, komme ich wenigstens noch nach Hause ohne aufwendige Abschlepp/-Pannenhilfe.


keine so gute idee, wenn die injektoren kaputt sind.

klar kann man den motor damit zum laufen bringen..solange die guten nicht komplett die hufe hochreissen, allerdings stimmt der einpritzbeginn und menge nicht mehr und das kann bie zum kapitalen motorschaden gehen

kintzi am 17 Apr 2012 22:39:41

Hallo Netzroth o. a., soll man JTD Einspritzdüsen routinemässig überprüfen lassen
oder nur bei Störungen?
Mein 2,8l JTD, 100Tkm läuft wie am ersten Tag, gibt`s ein elektron. Prüfverfahren im eingebauten Zustand f. die elektr. Düsen oder müssen sie in jedem Falle ausgebaut werden u. auf einen Prüfstand zum Testen?
Dank u. Richi

netzroht am 17 Apr 2012 23:21:43

die injektoren bei common rail anlagen sind in der regel im eingebauten zustand prüfbar.. zumindest, wenn nicht alle injektoren gleichmässig müde sind.
je nach steuergerät müssten die injektoren auch qualitativ messbar sein, wenn ein stellgliedtest das zulässt.
wie es jetzt mit einzelnen fahrzeugen und baujahren aussieht und ob das jede werkstatt mit jedem tester kann, kann ich auch nicht sagen

ich persönlich würde die injektoren oder auch einspritzdüsen bei den oldis ( wie meine alte dame ) regelmässig prüfen (lassen). so alle 100k km oder beim zahnriemenwechsel ist, glaub ich, ein ganz guter intervall

kintzi am 17 Apr 2012 23:28:40

Vielen Dank, lieber Netzroth, für die Stellungnahme. Eben, weil das TW jetzt 100Tkm hat, fragte ich. Zahnriemen ist erst wieder 2014 dran. Richi

Timberjack am 18 Apr 2012 08:10:27

netzroht hat geschrieben:
Timberjack hat geschrieben:Na Glück gehabt das es doch kein richtig teurer Schaden war.

Zum Thema Injektoren: Ich hab immer Startpilot in der Werkzeugkiste.
Falls die Kiste mal nicht anspringt, komme ich wenigstens noch nach Hause ohne aufwendige Abschlepp/-Pannenhilfe.


keine so gute idee, wenn die injektoren kaputt sind.

klar kann man den motor damit zum laufen bringen..solange die guten nicht komplett die hufe hochreissen, allerdings stimmt der einpritzbeginn und menge nicht mehr und das kann bie zum kapitalen motorschaden gehen


Einmahlig geht das schon. Der Motor wird ja auch im Standgas gestartet, Ich blas ja auch nicht die ganze Flasche in den Ansaugtrakt. Einmal kurz sprühen reicht schon.
Mercedes macht es im übrigen nicht anders.

kintzi am 18 Apr 2012 08:21:39

Mecker :razz:
Entschuldige Timberjack, Standgas? Diesel wird über Kraftstoffeinspritzmenge geregelt, saugt immer voll Luft. Mit Spray wird diese Regelung umgangen. Richi

Timberjack am 18 Apr 2012 09:35:05

kintzi hat geschrieben:Mecker :razz:
Entschuldige Timberjack, Standgas? Diesel wird über Kraftstoffeinspritzmenge geregelt, saugt immer voll Luft. Mit Spray wird diese Regelung umgangen. Richi


Mit Standgas meine ich, den Motor nach dem Startvorgang nicht sofort hochzudrehen.
Ich habe das im übrigen damals schon mehrfach praktiziert. Unsere ersten Sprinter in 2000 und 2001 waren was die Injektoren angeht sehr anfällig.

Hat immer gut geklappt.

Gast am 18 Apr 2012 12:10:32

Hallo Leute!

Ich find´s schön, dasss mein Problem zunächst gelöst ist.

Warum daraus jetzt eine Diskussion über Fiat Injektordüsen entsteht, ist mir nicht ganz klar.

Mein Auto ist ein Mercedes Sprinter 313, d.h. 2,2 l 4Zyl.-Motor mit 129 PS, einer Laufleistung von jetzt genau 99480 km. Ich habe keine Zahnriemen im Motor und alle anderen Diskussionen sind m.E. müssig. Ich werde auf Empfehlung des KD-Meisters im Rahmen der nächsten Inspektion, die ich einmal jährlich vor dem TÜV durchführen lasse, die Injektoren auf ihren Zustand überprüfen lassen. Damit kann das Thema eigentlich geschlossen werden.

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