Ich war über die Ostertage auch unterwegs und möchte Euch nun hier meine Eindrücke zum Lesen und Anschauen schildern.
Am Morgen des Karfreitags wurde schnell das Wohnmobil beladen, so viel benötigte ich für die vier Tage ja nicht. Nach etwa einer Stunde stand das Fahrzeug abfahrbereit vor der Haustür.
Also los, einsteigen und die Türen schließen, Vorsicht bei der Abfahrt!
Über die Bundesstrasse 64 gelangte ich zunächst an die nordwestlichen Ausläufer des Harzes und führ dann über die Bundesstrassen 248 und 82 über Goslar nach Bad Harzburg. Weiter ging es dann auf der B 6 an Wernigerode , Blankenburg und Quedlinburg vorbei bis nach Nachterstedt bei Aschersleben.
Eigendlich wollte ich in Wernigerode ja schon Halt machen und diese Stadt anschauen, aber es war regnerisch, bitterkalt und einfach ungemütlich.
So kam ich also nach Nachterstedt. Sagt Euch dieser Ort etwas?...
...Richtig: Nachterstedt, das war der Ort am Concordia-See in Sachsen-Anhalt, wo am 18. Juli 2009 ein Erdrutsch mehrere Häuser in die Tiefe des Concordia-Sees riss.
Nun mag ich hier keinen Sensations-Tourismus auslösen, an die Unglücksstelle kann man sowieso nicht heran, dort ist alles abgesperrt. Ich konnte nur vom gegenüberliegenden Ufer bei Schadeleben ein paar Fotos machen, dort befindet sich eine (auch derzeit noch abgesperrte) Freizeitanlage mit Bootsliegeplätzen. Ob und wann hier mal wieder Offen sein wird, ist wohl derzeit nicht absehbar.
Hier mal ein paar Bilder:
^Wenn mann rechts am Bildrand weitergehen würde, käme man zu der Unglücksstelle.
^Hier die Bootsanlegestelle mit Badestrand.
^Die Absperrung
^Dieses Restaurant am See hatte geöffnet, unweit von Schadeleben. In der Nähe gibt es noch eine Bungalow-Siedlung. Auch einige Wohnmobile standen neben dem Restaurant, sind aber wohl Einheimische, deren Boote dort am See liegen. Die Zukunft dieses Ortes liegt im Ungewissen.
Mit einem Blick auf Schadeleben
möchte ich diese Region nun verlassen und setzte dann meine Tour nach Magdeburg fort. Über die B 18o und B 81 erreichte ich die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts an der Elbe.
Hier fuhr ich zunächst auf den Stellplatz am Periförder, der direkt an der Elbe bei den Schiffsanlegern der "Weissen Flotte" liegt.
Die Einfahrt zu diesem Stellplatz ist leider etwas umständlich, denn sie ist von drei Pollern blockiert, von denen sich der mittlere nach Einwurf von 5,-- € absenkt und die Zufahrt freigibt. Dafür darf man dann aber auch bis zu drei Tagen bleiben. Strom oder V+E ist aber hier nicht möglich. Ein WC-Häuschen befindet sich auf dem oberen Teil des Parkplatzes am PKW-Parkplatz. Restaurant "Periförder" und das Büro der "Weissen Flotte" befinden sich an der Zufahrt zum Stellplatz
Magdeburg ist sehr sehenswert und direkt hier vom Stellplatz fahren die Boote zu Stadtrundfahrten oder zu einer 4-stündigen Fahrt zum Wasserstrassenkreuz bei Rothensee ab.
Von meinem Stadtrundgang in Magdeburg und vom weiteren Verlauf der Fahrt berichte ich Euch heute Abend dann mehr, jetzt ist es Zeit für
einen Spaziergang in der Sonne.
Also, bis später.
Frank

