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Diabetes beim Hund


Die Rumtreiber am 14 Apr 2012 19:12:39

Nun hat es Rambo leider auch getroffen. :cry:
Er ist ein sog. Zuckerhund.

Es begann vor 2 Wochen, er schlabberte ständig seinen Wassernapf leer und musste entsprechend oft auf die Wiese. Zunächst dachten wir noch an eine Blasenentzündung, doch der Besuch beim Tierarzt ergab dann: Diabetes.
Rambo hatte innerhalb von wenigen Tagen ca. 3 kg abgenommen obwohl er als typischer Vertreter seiner Labbi-Rasse ständig fast alles was sich ihm bietet gefressen hat.
Die Blutuntersuchung ergab extrem hohe Zuckerwerte.
Derzeit sind wir noch in der Umstellung auf spezielles Diätfutter und er erhält täglich eine Insulin-Spritze.
Durch eine über 12 Stunden gehende Blutuntersuchung (im 2-Stunden Takt) hat die Tierärztin zunächst eine gewisse Dosis für die Insulinspritzen festgelegt. Ende nächster Woche erfolgt eine weitere Kontrolle um die Dosis evtl anzupassen.
Seine geliebten "LecGastes" müssen nun auch alle umgestellt werden (man glaubt gar nicht in wie vielen doch tatsächlich Zucker enthalten ist).
Nun heist es erst mal abwarten was die nächste Untersuchung ergibt.

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Bergbewohner1 am 14 Apr 2012 19:18:21

Hoffe es wird nicht so schlimm und mir der Futterumstellung wird positives erreicht. ich drücke euch und eurer Fellnase die Daumen.

zeus am 14 Apr 2012 19:19:32

Och Mensch, der süße Rambo :!:
Das tut mir Leid. Gerade weil er zu den "Gerne Essern" gehört.
Aber, wir wissen es ja, genau wie bei Menschen ist es bei Hunden gut behandelbar.
Ich drücke dem Rambo meine Daumen.
Wie alt ist er eigentlich? Ich habe das schon wieder vergessen.

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Die Rumtreiber am 14 Apr 2012 19:26:02

Rambo ist jetzt 3 1/2 Jahre jung. Mit den Spritzen und der Futterumstellung geht es ganz gut ("Fressen? egal was, ich ein ein Labbi und kann alles essen") würde er sagen....
Manchmal wirkt es etwas schlapp und lustlos, denke das liegt an der Umstellung.

Dulle am 14 Apr 2012 19:34:46

Hallo Gabi und Uli,

mein Kater hatte auch Diabetes und ich habe durchs Katzendiabetesforum sehr viel darüber erfahren und gelernt. Als erstes solltet ihr den Blutzucker vor jeder Insulingabe selber testen. Das ist nicht schwerer als das Insulin spritzen. Ich würde mich auch nicht selber spritzen, ohne zu wissen wie hoch oder niedrig mein Blutzucker ist. Zumal der Wert immer wieder schwanken kann. Beim Tierarzt haben die Tiere meistens einen höheren Zuckerwert als zu Hause. Das bedeutet, daß ihr möglicherweise zu viel Insulin spritzt. Die Blutzuckerwerte können auch erniedrigt sein, wenn Rambo mal weniger frisst ( was bei Labbis ja eher selten ist ), aber auch durch erbrechen sinkt der Blutzucker. Wenn ihr dann die "normale" Dosis Insulin spritzt, könnte Rambo unterzuckern, und daß kann gefährlich werden. Meldet euch am besten bei den Zuckerhunden an, oder leßt euch da zumindest durch. Wichtig ist, die Symtome einer Unterzuckerung zu kennen und entsprechend zu handeln. Diabetes ist für Tiere kein Todesurteil, solange richtig behandelt wird. Leider dosieren die meisten Tierärzte das Insulin zu hoch. Das alles könnt ihr auch nochmal bei den Zuckerhunden nachlesen.
Lieben
Bianka

creativi am 14 Apr 2012 19:43:17

Wir drücken euch mal alle Dauem und Pfoten das Ihr das geregelt bekommt.

Mit 3 Jahren ist Euer Hund ja noch recht jung... weiß man denn woher dies kommen kann?

Alles Gute für euch und euern Süßen und liebe grüße
Lene

Dulle am 14 Apr 2012 19:53:04

Wenn Rambo manchmal schlapp und lustlos ist, schrillen bei mir die Alarmglocken. In so einer Situation würde ich sofort den Blutzucker testen, denn daß sind Symtome einer Unterzuckerung.
Lieben
Bianka

sini2000 am 14 Apr 2012 20:12:07

Oh je, da habt Ihr Einiges vor Euch mit Futterumstellung usw. Ich kenne mich mit der Krankheit leider nicht aus.

Wegen LecGastes kannst Du mal bei Alsa gucken, --> Link, die geben sehr genau an, was in den LecGastes drin ist, ich hole da für Sina die LecGastes, bei ihr muss Phospor niedrig sein, wegen der Nieren. Aber viele geben Phophor gar nicht erst an.

Bei Alsa finde ich auch immer, dass die total lecker riechen.

Oder Du backst selbst. ;-)

markgraefin am 14 Apr 2012 20:26:13

Hallole,
bei unserer Cockerhündin wurde in der Vorbereitung zur Kastrations-OP auch ein Diabetes festgestellt.

Sie wurde mit Spritzen, die ich ihr täglich geben musste, eingestellt.

Ich denke, die Dosierung war viel zu hoch, denn Yanka schlief nur noch.

Also habe ich, nach einem Telefonat mit dem TA, die Dosis verringert und immer weiter verringert, solange, bis ich wieder einen normalen Hund hatte.

Nach 6 Wochen wurde sie erneut getestet und siehe da, der Diabetes hatte sich wieder verabschiedet.

Sie bekam nur noch das Diätfutter und alle in der Familie wurden angewiesen, den großen traurigen Knopfaugen zu widerstehen und kein Essen "fallen zu lassen".

Hat geklappt und sie wurde fast 15 Jahre alt.

Vielleicht legt sich der Diabetes bei eurem Hund auch wieder. Ich wünsche es euch.

Viele
Markgräfin

Maggie am 14 Apr 2012 20:49:28

Hallo Gabi und Uli,

was macht der Rambo denn da für Sachen? Sagt ihm, er soll bis Pfingsten wieder viel Energie haben, denn dann kommt Tammy und erinnert sich sicher an wildeste Spiele. :D

Unsere (mittlerweile nicht mehr lebende) Katze Biggy hatte auch im Alter von 10 Jahren Diabetes entwickelt. Wir mussten bei ihr mind. 2x täglich Blutzucker testen (Ritz ins Ohr, Teststreifen dranhalten, dann Streifen ins Gerät und Wert ablesen).
Danach richtete sich die Dosis. Wenn es uns tagsüber komisch vorkam, haben wir anfangs nochmal getestet, bis man so ein Gefühl dafür entwickelt.

Und analog der Schilderung von Monika/markgraefin kann ich auch bestätigen, dass nach ca. 2 Monaten alle Werte immer besser wurden und nach 4 Monaten war die Katze wieder gesund und benötigte für ihre letzten 1,5 Jahre dann nichts mehr.

Hattet ihr sehr viel Stress in den letzten Wochen? Das war bei unserer Katze der vom TA im Nachhinein vermutete Auslöser.

Dicken Knuddler an den süßen Rambo
von

Maggie


PS: Mein Mann erinnert mich gerade daran, dass wir der Katze eine Bachblütenmischung gegeben haben. Das wurde uns damals empfohlen und vermittelt. Ob's das jetzt letztendlich war, weiß natürlich niemand.

Chris_62 am 14 Apr 2012 22:15:28

Och man Uli , so ein Mist :twisted: !

Ich drücke fest die Daumen , dass ihr das irgendwie hinbekommt !

Oder auch plözlich diese Krankheit los seid !

:daumen2: :daumen2:

Odilintintin am 15 Apr 2012 12:41:44

Hallo ihr beiden,

das ist nun erst einmal ein Schlag ins Gesicht, ganz sicher, aber wichtig ist, dass ihr euch jetzt erst einmal nicht verrückt macht bzw. verrückt machen lasst.
Wir wurden vor etwas mehr als 3 Jahren mit einer Diabeteshündin konfrontiert, die zu uns in Pflege kam und aufgrund ihrer vielen Krankheiten gar nicht mehr vermittelt werden konnte, so dass sie bis zu ihrem Lebensende bei uns blieb. Keine Angst: Lisa war schon viel älter als euer Labbi, und Diabetes war noch das kleinere Übel, das sie hatte...

Leider muss ich Bianka Recht geben:
Dulle hat geschrieben:Leider dosieren die meisten Tierärzte das Insulin zu hoch.

Schade auch, dass unser gutes Diabetesforum nicht mehr existiert, da der Verantwortlichen die Zeit für eine qualitativ gute Betreuung fehlt. Deshalb würde ich euch aus Erfahrung zu Folgendem raten:
1. schafft euch ein Blutzucker-Messgerät an, das nur sehr wenig Blut braucht. Es gibt in online-Apotheken sehr günstige (teils für 5 €), und über ebay kann man versuchen die Teststreifen günstiger zu ersteigern, als wenn man sie über die Apotheke beziehen würde.
2. hat schon jemand geschrieben: Zuckermessen beim TA bedeutet meist Stress. Ich würde euch raten, dass ihr eine Woche lang dieselbe Insulinmenge beibehaltet, dasselbe Futter, denselben Rhythmus, und dann in Ruhe zu Hause ein Tagesprofil macht. Das heißt folgende Messungen:
vor dem Fressen, direkt nach dem Fressen, dann 30-60-120 Minuten nach dem Fressen und alle 2 Stunden bis zur nächsten Fütterung, dann den Mess-Rhythmus wiederholen.
Wenn euer Hund immer wieder so schlapp ist kann es gut sein, dass er zuviel Insulin erhält aber es ist nicht sinnvoll, das jetzt drastisch runterzufahren, sondern sich erst einmal Sicherheit zu verschaffen. Und auch bitte niemals nicht schlagartig die Insulineinheiten erhöhen oder erniedrigen, sondern schrittweise, damit der Körper sich langsam umstellen kann (Ausnahme: Der Hund rutscht ständig und lebensgefährlich in den Unterzucker).
3. Was fütterst du und wie oft? Ihr steht noch komplett am Anfang, von demher würde ich erst einmal so weitermachen wie euer TA das empfohlen hat. Sollte es mit einer guten Insulineinstellung aber nicht klappen, würde ich an eurer Stelle überlegen, Rambo auf selbst zusammengestelltes Futter umzustellen, das man individuell auf seine Bedürfnisse zusammenstellen kann UND womit man bei möglichen "Ausrutschern" des Zuckerspiegels besser reagieren kann.
4. Insulin, ich vermute ihr spritzt Caninsulin??? Und nur 1 Mal am Tag? Aus der Erfahrung mit allen Zuckerhunden heraus, die ich persönlich kennen gelernt habe und die ich in den Jahren beraten habe, ist das Spritzen 1 Mal pro Tag weniger sinnvoll, sondern sollte auf 2 Mal täglich verteilt werden, alle 12 Stunden. Dasselbe gilt fürs Futter, weil Caninsulin ja Kohlenhydrate braucht, die es verbrennen kann. Womit wir dann beim Problem sind was passiert ,wenn Rambo mal nicht fressen mag (auch wenn er ein Labbi ist), krank ist oder Durchfall hat - Caninsulin muss IMMER gespritzt werden und der Hund braucht den Anteil am Langzeitinsulin, da kann man schnell mal in Teufels Küche kommen.
5. Leckerchen: Ausgezeichnet bei Diabetes ist getrocknete Rinderlunge, da sie keine Kohlenhydrate enthält (und deshalb den Zuckerspiegel nicht nach oben treiben kann) und fettarm/fettfrei ist. Da kann man auch super kleinste STückchen abbrechen. Die meisten anderen Leckerchen gehen leider nicht...
6. Gewicht: Macht euch wegen dem Gewichtsverlust jetzt keine Gedanken, Rambo wird auch nicht zunehmen, wenn seine Zuckerwerte nicht konstant unter 250 mg/dl bleiben, da könnte er Tonnen an Futter verdrücken und es würde nichts bringen.

Lasst euch jetzt erst einmal Zeit, euch in die neue Situation einzufinden, beobachtet Rambo gut und achtet auf mögliche Anzeichen von Unterzucker, und nehmt Änderungen schrittweise vor, um seinen Körper nicht zu doll auf einmal zu belasten. Wenn ihr Hilfe braucht zwecks Einstellung oder Futter helfe ich euch gerne weiter. Leider sind meine Erfahrungen bezüglich Diabetes-Einstellung durch Tierärzte weniger gut, wobei ich euch natürlich total die Daumen drücke, dass eure Tierärztin und ihr das gut hinbekommt!!!

FrankundMone am 21 Apr 2012 19:32:17

Wie geht es Rambo denn jetzt?
wie mißt man bei einem Hund den Blutzucker? ich kenne das ja nur von meinem Sohn. Und was macht Ihr beim Unterzucker?? bekommt Rambo dann auch Traubenzucker?
Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute!!!

Die Rumtreiber am 21 Apr 2012 20:43:59

Vielen Dank zunächst mal für die vielen Tipps und die Links zu diesem Thema. Es erfordert viel Zeit sich überall durch zu arbeiten, aber ab Freitag haben wir ja zum Glück Urlaub.

Wir waren dann gestern mal wieder bei der Tierärztin zu Kontrolle und weiteren Absprechen was nun geschehen soll.
Der Blutzuckerwert lag gestern Mittag, 7 Stunden nach der Insulinspritze (16 Einheiten) und 2 Stunden nach seiner 2. Mahlzeit, bei 450. Daraufhin wurde die Dosis auf 19 Einheiten erhöht.
Derzeit sind wir noch in der Futterumstellung auf Diabetiker Futter vom „Königlichen Kaninchen“ (Royal …). Er bekommt mengenmäßig nun erheblich mehr Futter als von seinem „Alten“ Futter. Das hat natürlich zur Folge, dass er auch etwa 8 mal täglich (leider auch in der Nacht) raus muss, um sich zu entleeren.
Wir werden in der kommenden Woche ein Messgerät besorgen, um die Blutzuckerwerte selbst kontrollieren zu können (sollen es lt. TÄín auf der Innenseite der Lefze probieren Blut zu entnehmen). Aufgrund der dann gemessenen Werte werden wir mit Abstimmung mit der TÄín evtl. auf zweimal täglich spritzen übergehen. Er hat nun ca. 4 kg abgenommen (nicht weiter tragisch) und es scheint sich nun wohl einzupendeln.
Für den Fall der Unterzuckerung wurde uns Traubenzucker oder Honig empfohlen. Haben wir auch nun immer dabei mit der Hoffnung das nie einsetzen zu müssen.
Heute hat er somit erstmals diese 19 Einheiten Insulin erhalten. Er war heute auch bedeutend agiler und fordert derzeit gerade meine bessere Hälfte zum Spielen auf (obwohl wir gerade erst von einer Feldrunde zurückgekommen sind). Die letzen Tage war er eher müde und schlapp. Also schon mal ein Pluspunkt. Nun werden wir sehen was die Nacht und die nächsten Tage bringen.
Es grüßt Euch alle
Euer Rambo :runningdog:

zeus am 21 Apr 2012 20:47:12

Läuft ja genau wie beim Menschen.
Ich drücke Euch und v.a. Rambo die Daumen.

FrankundMone am 21 Apr 2012 20:50:13

Ist bei Hunden der Richtwert des BZ auch zwischen 80 und 120???
Gibt es auch sowas wie Ketoazidose bei Hunden? Also wenn mein Sohn Ketone hat, ist er auch total schlapp und bricht auch oft.

Die Rumtreiber am 21 Apr 2012 20:54:34

FrankundMone hat geschrieben:Ist bei Hunden der Richtwert des BZ auch zwischen 80 und 120???


Genau das sind die Werte, welche die TÄín uns als "normal" genannt hat. Letzte Woche, bei der ersten Untersuchung lag er bei über 680.
Ketoazidose? den Begriff habe ich noch nicht gehört, habe aber gerade im Zuckerhundeforum gestöbert. Das gibt es auch bei Hunden, werden wir uns also mal mit beschäftigen.

Maggie am 21 Apr 2012 21:57:47

Ach, ihr Ärmsten - man hat ja sonst nichts zu tun. :troest:

Aber das sucht man sich ja nicht aus - und's Hundi auch nicht. Der arme Rambo. So ein saustarker Kerl und dann schlapp in der Ecke hängen - unvorstellbar.

Ganz liebe und bis bald

Maggie

Dulle am 22 Apr 2012 18:52:06

Ich finde es toll, daß ihr euch bei den Zuckerhunden erkundigt. Dort bekommt ihr wertvolle Tips und Ratschläge. Besorgt euch am besten eine Tube Jubin. Das ist flüssiger Zucker, den man im Notfall bei Unterzucker ins Maul schmieren kann. Die Jubinlösung bekommt ihr in der Apotheke.

Lieben
Bianka

Odilintintin am 23 Apr 2012 18:26:12

FrankundMone hat geschrieben:Ist bei Hunden der Richtwert des BZ auch zwischen 80 und 120???

Man geht bei den Hunden in der Regel etwas höher, weil Unterzucker gefährlicher ist als leichter Überzucker und der Hund in der Regel nicht anzeigt, dass er ins Unterzucker rutscht. Man strebt Werte zwischen 100 und 150 an, wobei halt die Faustregel ist, dass er konstant unter 250 liegen sollte, damit der Körper halbwegs gut arbeiten kann.
FrankundMone hat geschrieben:Gibt es auch sowas wie Ketoazidose bei Hunden? Also wenn mein Sohn Ketone hat, ist er auch total schlapp und bricht auch oft.

Ja, die gibt es, und es geht den Hunden damit ähnlich schlecht wie deinem Sohn...

FrankundMone am 23 Apr 2012 19:35:56

Dankeschön für die ausführlichen Infos - ich bin bei dem Thema echt neugierig.

Odilintintin am 23 Apr 2012 23:29:52

jepp, es ist schon sehr interessant und man glaubt gar nicht, was durch Kleinigkeiten angepasst werden kann, positiv und negativ.

Vor 4 Jahren hätte ich wohl noch ein Buch über Hundediabetes schreiben können, unsere Zuckermaus ist im August 2009 über die Regenbogenbrücke gegangen, seitdem habe ich immer nur "aus der Entfernung" geholfen wenn jemand Hilfe brauchte... aber es ist immer wieder interessant zu lesen, wie individuell diese Krankheit doch ausfällt und die Erfahrungen sind!

Die Rumtreiber am 24 Apr 2012 17:45:44

So, ein kurzer Zwischenstand.
Rambo geht es so weit ganz gut. Er wirkt nicht mehr so schlapp wie in den ersten Tagen.
Er bekommt nun drei mal am Tag Futter (für einen Labbi natürlich wunderbar) und derzeit nach dem Frühstück 19 Einheiten von Caninsulin.
Eben ist gerade das Blutzuckermessgerät geliefert worden. Nun werden wir uns mal damit vertraut machen und schauen, wo man unseren Rambo am besten "anzapft" ohne Ihm zu schaden.
Unsere Tierärztin meinte am besten wäre es auf der Innenseite einer Lefze da diese am besten und schnellsten verheilen würde.
Hat da jemand Erfahrungen die er uns mitteilen kann?
Rambo lässt Euch alle grüßen. :runningdog:

Tipsel am 24 Apr 2012 17:48:49

Erfahrung hab ich keine, aber hab schon gehört, dass mans am Ohr machen kann.

An die Lefzen würd mich unsrer nicht ranlassen :D

Odilintintin am 24 Apr 2012 21:20:12

Die Lefze wird auch gerne zum "anzapfen" genommen, aber ich war einfach zu doof dazu... mir ist die immer zwischen den Fingern weggerutscht, als ich gerade einen schönen Blutstropfen hatte *hmpf*

ich habe bei Lisa immer am Ohr gepiekt, mit der Stechhilfe klappte das super. War das Ohr zu kalt, habe ich den Reis-Waschlappen benutzt (Reis in Waschlappen, diesen zunähen und bei Bedarf ein paar Sekunden in die Mikrowelle, dann das warme aber nicht heiße Ding ans Ohr halten und fertig, dann klappt die Durchblutung besser und man bekommt einfacher einen Blutstropfen) und es ging echt prima dazu. Würde aber, wenn ihr die Stechhilfe benutzt, erst einmal "trocken" üben, weil nicht alle Hunde den click-Laut direkt am Ohr gleich ohne Erschrecken tolerieren.

Das Futter, das ihr 3 Mal täglich gebt, ist das das Tierarzt-Trockenfutter???

Die Rumtreiber am 24 Apr 2012 21:35:21

Danke für die Hinweise,

ja es ist das Tierarzt Trockenfutter von Royal Canin Diabetic, derzeit noch gemischt mit seinem "alten" und geliebten Trockenfutter von Bosch.

Haben auch gerade unsere "erste" Messung mit Piekser in der Lefze problemlos getestet. Wert: 494 :cry:

Maggie am 24 Apr 2012 21:46:58

Bei unserer Katze damals haben wir's auch am Ohr gemacht.

Allerdings haben wir das mit einer kleinen Nadel, die ich jedes Mal vorher desinfiziert habe, 'angeratscht' und dann das Blättchen an den Tropfen gehalten.

Maggie

Odilintintin am 27 Apr 2012 21:54:51

Die Rumtreiber hat geschrieben:ja es ist das Tierarzt Trockenfutter von Royal Canin Diabetic, derzeit noch gemischt mit seinem "alten" und geliebten Trockenfutter von Bosch.

Dachte ich mir. Der Hund bekommt morgens massenhaft Insulin, wobei das darin enthaltene Langzeitinsulin durchaus passen könnte, aber die Menge an schnell wirkendem Insulin ist natürlich der Hammer, wenn die Futtermenge auf 3x täglich verteilt wird. Und wenn der Hund dann die anderen 2 Portionen bekommt, ist leider kein schnell wirkendes Insulin mehr da, das die Kohlenhydrate im Futter auffangen könnte... ganz ehrlich bezweifle ich ,dass ihr mit diesem Spritz- und Fütterungsschema wirklich weiter kommen werdet, und ich will ganz und gar nicht wie ein Lehrmeister klingen, aber leider kennen sich ja Betroffene oft besser aus als Ärzte, die NICHT mit den Patienten zusammenleben...
Die Rumtreiber hat geschrieben:Haben auch gerade unsere "erste" Messung mit Piekser in der Lefze problemlos getestet. Wert: 494 :cry:

Herzlichen Glückwunsch!!! Ganz oft verzweifeln die Halter beim Messen, weil sie keinen ordentlichen Tropfen hinbekommen und ständig nachpieksen müssen. Dass es gleich beim ersten Mal geklappt hat ist großartig, verhilft euch zu mehr Ruhe und damit auch eurem Zuckerhund!!!

Liebe und weiter so!

Diana

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