oven-alk am 20 Apr 2012 10:47:08 Hallo,
bei meinem Ford Transit Bj. 93, 2,5 DI, 80PS geht der 1. Gang schwer rein. Meist flutscht es nur, wenn man schon leicht in den 2. Gang eiert und dann in den ersten hochrutscht. Manchmal ziemlich nervig, wenns nicht gleich rutscht. Frage:
Ist das ein Anzeichen einer schlecht trennenden Kupplung? oder kann im Getriebe was geschmiert werden / eingestellt werden?
Danke an die Fachleute und
Carsten
kintzi am 20 Apr 2012 11:19:03 Wenn andere Gänge leicht reingehen: nicht die Kupplung. Dann wahrsch. defekte Sperre auf der Schaltwelle (sperrt normal beim Schalten solange, bis Rad u. Welle über Synchronisation fast Gleichlauf.)
Keine zusätzlichen Schmiersubstanzen! Vor allem kein Molyabdänsulfit, Synchronisation hat dann keine Reibung mehr!
Versuch mal, vor dem Einlegen doppel zu Kuppeln, damit Antriebswelle in andere Stellung, wenn`s dann geht, stimmt obige Diagn. nicht. Wie ist es denn mit Rückwärtsg.?Hat mit 1. kaum was zu tun , aber zur Eingrenzung.
daffi2222 am 20 Apr 2012 11:20:25 Tret mal die Kupplung und hält die Bremse fest. 3 Gang rein und langsam loslassen. Bremse festhalten. Sollte der Motor weiterlaufen und nicht absterben, ist die Kupplung Defekt.
Sonst können es die Syncronringe sein.
Ralf
daffi2222 am 20 Apr 2012 11:22:16 Rückwärtsgang kann unsyncronisiert sein.
Unter Umständen auch der Erste Gang.
Ralf
kintzi am 20 Apr 2012 11:30:41 Hallo daffi, Rückwärtsgang immer unsynchr. Erste Gang nur bei Uralt nich synchr. Richi
daffi2222 am 20 Apr 2012 11:33:52 Guck mal auf das Baujahr, grins.
kintzi am 20 Apr 2012 11:51:08 Oh ja! Übersehen! Richi
Ostwestfale am 20 Apr 2012 12:26:38 Baujahr 93, da sind es die Synchronringe.
Unsynchronisierte Vorwärtsgänge findet man bei LKW aus den 50igern oder so.
Bon Voyage
Gast am 20 Apr 2012 12:31:48 Ostwestfale hat geschrieben:Baujahr 93, da sind es die Synchronringe.
Unsynchronisierte Vorwärtsgänge findet man bei LKW aus den 50igern oder so.
Bon Voyage
Daher auch der Begriff Schaltarm, da nur dort die Muckis saßen! :D
Ich würde versuchen immer im 2. anzufahren und den ersten kaum noch zu benutzen. (Am Berg wird es aber Sch...e! :evil:
Jörg
kintzi am 20 Apr 2012 13:09:04 Richtig! Da kribbelte es abends in der Hand, wenn man tagsüber einige Male
"gekratzt" hatte. Aber wenn man`s konnte, bei den langen Hebeln butterweich. immer 8 Wo Urlaubsvertretung auf Langschnauzer-Mercedes beim Konsum, fuhr damals Lloyd, 3-Gang auch unsynchronisiert.
daffi2222 am 20 Apr 2012 14:47:47 @ Ostwestfale
Da liegst Du nicht ganz richtig.
Die heutigen LKW Getriebe sind, soweit Automatisiert, alle Unsyncronisiert.
Auch Fuller ist es und es ist nicht selten.
Wenn es die Syncronringe sind, dann bleibt eine gute Instandsetzung, oder Austausch. Ich weiß, kostet Geld, aber wenn Du das Mobil länger fährst, lohnt das. Da macht das Fähren wieder Freude. Und immer daran denken, langsam schalten, Messing ist empfindlich. Dann hält ein Getriebe ein Leben lang.
Ralf
ductreiber am 20 Apr 2012 17:41:47 Nur mal so zum Verständnis: Wenn das Fhrzg steht ,man die Kupplung tritt und in den Rückwärtsgang schaltet,darf es nicht "Kratzen", wenn doch dann trennt die Kupplung nicht richtig,d.h. natürlich ,daß der 1.Gang dann auch nur schwer eingelegt werden kann,was aber trotzdem ohne "Knirschen geht wenn der synchronisiert ist. Trennt die Kupplung richtig, brauche ich im Stand überhaupt keine Synchronringe (ob verschlissen oder nicht). Es kann höchstens sein,daß manchmal "Zahn auf Zahn" steht und die Gangräder sich nicht schalten lassen. Dann hilft nur nochmal kuppeln, da dann die Zahnräder in einer anderen Stellung stehenbleiben und sich dann schalten lassen. Bei rollendem Fahrzeug in den 1.Gang zu schalten ist sowieso nur Verschleiß und völlig unnötig(2.Gang geht da immer),und einen so steilen Berg,daß ich in den ersten Gang zurückschalten musste habe ich bis jetzt auch noch nie erlebt.
Stephan
kintzi am 20 Apr 2012 19:00:51 Hallo Stephan, nur zum Verständnis: wie ich meine früher selbst als Schüler/Student reparierte Synchron-Getriebe kenne, sind bei der (üblichen) Porsche-Sychronisierung die Zahnräder (bis auf Rückwärts) permanent im Eingriff. Zahn auf Zahn(Flanke auf Flanke), kann`s da nicht geben, nur bei zahnradverschiebendem Schaltgetriebe Getriebe.
Beim Einlegen eines Ganges wird auf der Schaltwelle (immer die Abtriebswelle) das entsprechende Zahnrad zur stehenden Welle gekoppelt. Kopplungsmechanik mit Synchronring zusammen, dessen Reibfläche die Drehzahlangleichung macht sind also auch beim Einlegen im Einsatz. Bei Angleichung gibt dann eine Sperre zum Rasten frei. Motor dreht dann über die Kupplung ausgekoppelt leer, gesamte Getriebe steht bis zum Anfahren.
Wenn bei nicht vollständig trennender Kupplung Antriebswelle mit Motor-(Stand)-Drehzahl dreht, drehen sich die dauereingreifende Zahn-Räder der Schaltwelle (1 Abtriebswelle bei Fünfgang) alle mit , sind aber zur Welle nicht kraftschlüssig. Antriebswelle kann nicht auf Drehz.0 zum Einrasten abgebremst werden u. Gang nicht rasten.(Verzahnung der v. Schaltgabeln geschobenen Schaltmuffen.)
Drückt man die vollständig trennende Kupplung, bleibt das Getriebe nach kurzer Zeit stehen, das kann man durch den Wegfall eines leisen, schleifenden Geräusches hören. Denn,wenn dann der Gang immer noch nicht einlegbar ist, ist es klar der Mechanismus. Hier rutscht dann die Verzahnung nicht rein oder die Sperre gibt nicht frei. Richi
ductreiber am 20 Apr 2012 20:09:14 Hallo Richi, wie ein Getriebe funktioniert weiß ich auch, nur wollte ich eigentlich dem Fragesteller oben eine Hilfestellung geben,ob es an der Kupplung liegt oder nicht. Lassen sich im Stand bei laufendem Motor 1. und Rückwärtsgang ohne Geräusche einlegen ist die Kupplung i.O.,geht der 1.Gang schwer UND der Rückwärtsgang kratzt,trennt die Kupplung nicht richtig.
Stephan
netzroht am 21 Apr 2012 00:06:08 hmm...
wiso schaltet man von dem 2. gang in den ersten??..gut, an einem berg mit ewig viel steigeung, ganz eventuel mal, aber sonst??
kenne auch jemand mit der unsitte bis in den ersten gang zurück zu schalten...nagut, klingt dann auch ein bischen nach turbo, wenn die synkoniesierung so richtig schön heult...uuuuaaaarrr...*gänsehautkrieg*
ich nutze den ersten auschliesslich bei stehendem fahrzeug zum anfahren, solang das fahrzeug rollt schalte ich grundsätzlich nicht in den ersten gang
friedhelm28 am 21 Apr 2012 11:00:27 kintzi hat geschrieben:Hallo Stephan, nur zum Verständnis: wie ich meine früher selbst als Schüler/Student reparierte Synchron-Getriebe kenne,
Hallo Richi
Gab es denn da schon Autos. :kuller:
Liebe aus Lünen (Auch an die Frau) :hallo: :tach: :cat:
kintzi am 21 Apr 2012 14:27:05 Nö Friedhelm, waren Abenteuerspielzeuge, Wetten auf`s Ankommen konnten abgeschlossen werden. Richi
PS aber manchmal bessere als heute.
oven-alk am 25 Apr 2012 10:36:05 Vielen Dank für die bisherigen Tips. Die Kupplung wird es demnach nicht sein. Nach vielem Ausprobieren beschreibe ichs noch mal genauer.
das Einlegen des 1. Gangs geht schwer, wenn man wie gewohnt im Stand die Kupplung tritt um dann den Hebel ganz nach links und dann nach links vorne einlegen will. Jetzt hab ich rausgefunden, wenn man nicht ganz nach links und dann nach links vorne drückt, sondern einen kleinen Tick (und mit viel Gefühl) weiter rechts, daß der 1 Gang dann besser reingeht.
Frage: Wird die lange Schaltstange, bevor sie ins Getriebe geht noch mal geführt von irgendwelchen Kunststoffteilen? Oder Metallteile, die evtl. ausgeleiert sind...
Danke und
Carsten
friedhelm28 am 25 Apr 2012 10:55:09 Hallo Carsten
Das habe ich auch Ducato Bj.92 95 Ps. Vor allem wenn der Motor noch kalt ist.
Schalte mal immer vorher in den 2 Gang und dann hoch in den 1 Gang. Bei mir geht dann der 1 Gang wesentlich leichter rein.
Hoffe ich konnte helfen. :)
kintzi am 25 Apr 2012 11:19:43 Hallo Friedhelm, richtig, bischen Lockerungsübung f. den Ring. :razz:
Richi
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