Das Navi leitete uns auch direkt zum Stellplatz, sonst hätten wir suchen müssen, da der Stellplatz nicht ausgeschildert war.
Als wir ankamen, standen gerade mal 2 Womos dort. Wir suchten uns ein Plätzchen aus und ich erkundete erst einmal den Stellplatz.
Es gab eine Infotafel mit dem Stadtplan und der Platzordnung. Im Stellplatzverzeichnis stand der Platz noch als kostenlos beschrieben. Jetzt wird eine Gebühr von 10 Euro!! erhoben. Das ist meiner Meinung viel zu teuer, aber wir wollten uns die Stadt ja ansehen und der Platz schien ruhig zu liegen.
Erst einmal Kaffeetrinken und kurz darauf kam auch schon ein Mitarbeiter der Stadt und kassierte die Gebühr. Da die Frischwasseranlage defekt war, bot er uns an, an der angrenzenden Sporthalle Wasser zu entnehmen bzw. die Toiletten zu benutzen, wenn dort gerade Training o.ä. ist. Das wäre abgesprochen. Sie warten auf Teile für die Reparatur der V+E.
Jetzt aber Hund an die Leine und ab in die Stadt.
Nach ca. 5 Minuten waren wir am Anfang der Altstadt. In jeder Gasse Fachwerkhäuser.
Wir überquerten den Marktplatz, beim Rathaus konnte ich noch schnell in der Touri-Info Material holen und dann ging es weiter Richtung Hexenturm. Mir fiel gleich die Sauberkeit im Ort auf, das sieht man nicht oft. Ich brauchte nicht ständig darauf zu achten, dass der Hund in Scherben o.ä. tritt.
Uns hat die Stadt auf Anhieb sehr gut gefallen. Es gibt zahlreiche Gaststätten, für jeden Gaumen etwas dabei. Egal ob mexikanisch, spanisch, griechisch, deftige oder feine Küche. Man hatte die Qual der Wahl.
In der alten Feuerwehr befindet sich jetzt das Idsteiner Brauhaus mit sehr leckerem Bier.
Dort kehrten wir erst einmal ein und ließen uns das frisch gebraute Bier schmecken.
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Nach einer sehr ruhigen Nacht gingen wir zunächst einmal mit dem Hund eine Runde. Der Stellplatz grenzt direkt an Felder/Wald, so dass es für Hundebesitzer ideal ist. Anschließend machten wir uns auf, Idstein noch genauer anzusehen.
Zuerst zog es mich an den Hexenturm. Dort angekommen fiel mir wieder ein, dass der Schlüssel an der Touri-Info ausgeliehen werden kann. Aber kurz darauf erschien ein Mitarbeiter und hatte den Schlüssel dabei und öffnete die Türen. Wir machten uns auf, die vielen Stufen zu erklimmen und genossen die Aussicht von oben.
Die Sicht von oben:
Danach musste man sich schließlich wieder an der alten Feuerwache kräftigen, bevor es weiter ging. Die Unionskirche mit ihren Leinwandgemälden wurde auch noch besichtigt, bevor es zurück zum Wohnmobil ging.
Am Abend kehrten wir dann nochmal zum Essen und schliefen wieder sehr ruhig.
Bevor wir entsorgen konnten, sahen wir wieder einmal Wohnmobilisten, für die man sich schämen muss!
Die Toilette wurde nicht in dem dafür vorgesehen Abfluss geschüttet, nein, direkt in den Grauwasserabfluss. Dafür wurde das Grauwasser nicht in diesen Abfluss, sonder einfach während der Fahrt entsorgt.
Nachdem wir Entsorgt hatten, ging es durch das Lahntal über Runkel und Villmar durch das Weiltal über Weilburg zurück nach Hause.
Es war ein schönes Wochenende und Idstein schon mal eine Reise wert.
Näheres zum Stellplatz später noch hier: --> Link


