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Einbau einer Serviceklappe


Dieter Jaschkowitz am 08 Aug 2005 14:27:46

Hallo
Habe vor mir eine Serviceklappe in mein Neues WOMO (Bürstner)einzubauen.
Worauf muß Ich achten?
Vieleicht habt ihr ein Tricks und Tipps für Mich.
Vielen Dank
D.J.

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Lothar May am 08 Aug 2005 15:31:48

Das ist erst mal davon abhängig, wie die Wände deines Womos gebaut sind. Ist es Sandwichmaterial, dann kannst du einfach die Stichsäge nehmen und das passende Loch ausschneiden.
Gut, ganz so einfach nun auch nicht. Vorher guckst du innen, ob du nicht etwas mit durchsägst, was auf der Wand montiert ist. (Kabel, Wasse-oder GAsleitungen, Möbel, ect...). Dann aussen um die zu sägende Linie breites Klebeband anbringen, damit dir der Schlitten der Stichsäge nicht die Oberfläche ruiniert. Ist die Aussenwand aus GFK. Dann in den Ecken entweder mit min. 4cm Radius sägen, oder vor dem Sägen grosse Löcher in den Ecken bohren. An scharfen 90° Knicken kann GFK mit der Zeit reissen!!! Das Stichsägeblatt muß auch für GFK geeignet sein. Sonst brauchst du alle 5cm ein neues.
So, ist deine Womo-Wand aber aus einer Lattenkonstruktion mit Alu oder GFKbeplankung aussen , Styropor o.ä. zwischen den Latten und Sperrholz innen (halte ich bei Bürstner eher für wahrscheinlich) dann mußt du warten bis ein anderer sich meldet. Davon hab ich keine Ahnung. Ich denke Dokabastler sollte sich aufgerufen fühlen.
Ach ja, wenn du eine Kunststoffklappe von Seitz oder THetford einsetzen willst. Da ist schon eine Schablone für das auszusägende Loch dabei. Hat bei mir klasse geklappt. Dann aber auch auf der Innenseite des Sägestriches abkleben weil du das ausgesägte Stück in der Klappe wieder einsetzt.
Ich hoffe das hilft dir ein wenig. Lothar

Nasenbär am 08 Aug 2005 16:48:47

Hallo
Ausserdem musst du daran denken,dass, wenn es sich um ein neues Womo handelt, die Garantie beim Selbermachen meisst flöten geht. Also, wenn noch Garantie, dann besser nicht selber machen.

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dokabastler am 08 Aug 2005 17:27:40

Na, ist ja schon fast alles gesagt:

Klappe nur dort, wo es von innen her auch Sinn macht...
Bei Holzgerüstwand Klappenausschnitt möglichst dort, wo keine tragende Holzleiste in der Wand sitzt...da einem das aber niemend genau sagen kann, weils wenn überhaupt dann nur Bodenplattenskelettzeichnungen gibt (vielleicht gibts ja auch Wandskelettzeichnungen, bei mir gabs die nicht..)...und weil man ja nicht innen oder außen die Beschichtung abschält nur um zu schauen wo und ob eine Latte dahinter ist...daher Loch genau anzeichnen (meist ist Schablone dabei), dann an der Fahrspur der Stichsäge abkleben, damits keinen Kratzer gibt, ganz genau aussägen (den Ausschnitt nicht versauen, der kommt kleiner gesägt um die Klappenzarge nämlich wieder zur Verwendung in der Klappe)...

Wenn man eine Holzleiste durchgesägt hat im Besonderen und m.E. eigentlich zur Stabilisierung immer (besonders bei Stauraumklappen, bei einer Kleinen Außenduschklappe sicher nicht) habe ich einen neuen stabilen Holzrahmen in den Ausschnitt (dazu holz und Styro zwischen Alu und Holz im Zwischenraum so dich wie der Rahmen werdne soll rauspopeln) geschraubt (an die Holzlattenenden) und v.a. auch geklebt (mit Sikaflex).

War eine Fummelei, aber bei mir ist teilweise in der Wand schon mehr Loch als Wand (zusätzliche Klappwn, 2 Kühlschrankserviceklappen etc.)
und es sit stabil

wichtig:
kein Silikon verwenden sondern was gewscheites

viel Erfolg
klingt schlimmer als es ist

günter

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