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Frage zur Haltbarkeit von Aufbaubatterien


kurt2 am 05 Mai 2012 10:35:39

Hallo zusammen,
ich bin nach wie vor dabei, die (für mich) dunklen Geheimnisse der Elektrik/Elektrotechnik etwas zu erhellen. :razz:

Nachdem ich Dank Euerer Hilfe weiß, was ein Batteriezyklus umfasst, frage ich mich nun, was denn die Herstellerangabe zur Zyklenfestigkeit genau bedeutet.

Eine normale Nassbatterie (Aufbaubatterie) wird in der Regel mit 400 Ladezyklen angegeben.

Bedeutet dies, dass die Batterie nach Verbrauch dieser Zyklen ziemlich tot ist, oder dass die Batterie erst nach Verbrauch dieser Zyklenanzahl zu schwächeln beginnt, also die Leistungsfähigkeit der Batterie bis zum Erreichen der angegebenen Zyklenanzahl kaum, aber ab dem Überschreiten der Zyklenanzahl dann stetig abnimmt.

Meine Frage begründet sich damit, weil der Batteriehersteller meiner Pedelec- Akkus (Lithium- Ionen) bei den ersten 150 Ladungen eine gleich bleibende Akkuleistung garantiert. Erst danach fällt nach Beschreibung die Leistung mit jeden Ladezyklus geringfügig ab.

Ist das vergleichbar mit den angegebenen Ladezyklen bei Nassbatterien?

Danke an die Spezialisten.

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BOWO am 05 Mai 2012 11:55:13

Die Anzahl der Ladezyklen ist abhängig von der jeweiligen Entladetiefe. Daher sind die Werbeangaben meist bezogen auf die Angabe der Zyklenzahl auf eine Entladetiefe auf 80% der Nennkapazität. Sprich 300 Zyklen = 300 mal Entladen/Laden bei einer hohen Entladung 80%. Geringere Entladetiefen erhöhen automatisch die Anzahl der Zyklen.

Eine Faustformel aus dem Internet entnommen lautet: bei 50% durchschnittlicher Entladetiefe verdoppelt sich die Anzahl der Zyklen gegenüber der Anzahl bei 80% Entladetiefe. Bei durchschnittlicher Entladetiefe von 20% verfünffacht sich die Zyklenzahl gegenüber der Anzahl bei 50%.

Wer also oft oder meist an Landstrom hängt kommt mit einer Blei-Säure Batterie bestens aus. Dann kommt es fast nie zu einer tieferen Entladung.
:)

Dies gilt nur für Blei-Säure Batterien! GEL und AGM vertragen tiefere Entladungen besser und haben daher auch natürlich mehr Ladezyklen. Daher rechnen sich die Teile gegenüber den Blei-Säure Batterien. :)
Freisteher und Stromgebührensparer sind mit diesen Batterien also besser bedient. :wink:

Zum Verschleiß:
Dies nennt man "Sulfatierung". Hierzu mal googleln, ist sehr technisch und bedeutet untern Strich eine Alterung der Batterie. Dadurch verliert die Batterie im Laufe der Jahre etwas der Kapazität. Es gibt "Refresher" oder auch "Pulser" genannt, die diesen Prozeß aufhalten oder teilweise auch rückgängig machen können. :)

kurt2 am 05 Mai 2012 14:32:55

Hallo BOWO,
danke für die schnelle Antwort.

Das bedeutet, dass die Batterien schon ab dem ersten Zyklus zu altern beginnen. Je nach Entnahmesituation zwar unterschiedlich, aber die Lebensdauer schrumpft ab den ersten Zyklus.

Dank und
Kurt

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