Moin moin, wir haben ein paar Monate vorher (Mai-Juni) eine ähnliche Tour unternommen und haben uns vorgenommen, noch mal in diese Ecke zu fahren.
Rabe´s Fazit:
Die Nationaltrust-Mitgliedschaft wäre für uns nicht interessant gewesen. Da wir nur sehr wenige Gärten oder sonstige Einrichtungen besucht haben wo wir von der Mitgliedschaft profitiert hätten. Die hochgelobten Gärten waren nicht so wie wir uns sie vorgestellt hätten. Da bieten die Botanischen Gärten in Köln oder Bonn schon mehr. Die Schlösser waren uns einfach zu teuer um uns zu einem Besuch zu reizen.
Man muss sehr genau überlegen, ob man eine (temporäre) Mitgliedschaft beim National Trust erwirbt. Ausserdem gibt es noch English Heritage. Das gibt´s mehr "Naturdenkmäler" anzuschauen und viele Parkplatzgebühren inklusive. Die Gärten fanden wir schon klasse, obwohl man schon ein "Gefälle" feststellen kann. Die Eintrittspreise für die Schlösser haben wir uns auch "geschenkt"
Fazit aus Womo-Sicht:
Wer keinerlei Kratzer auf seinem Womo mag, darf nicht dorthin fahren. Nervig sind die Nägel mitten in der Strasse. Bei kleineren Strassen mit links einer Hecke kann man es nicht immer vermeiden längere Zeit auf den Nägeln zu fahren. Grauwasser los zu werden ist ohne Campingplätze echt 'ne Qual. Unbeobachtete Gullis gibts nicht allzuviele. Selbst manche Campingplätze haben keinen Einlass dafür, oder jedenfalls keinen für ein Womo erreichbaren. Viele Ramps (verkehrsberuhigende hubbel) gibt es auch dort. In der Regel sind sie sehr heftig und sehr dicht gesetzt. Freies stehen ist theoretisch machbar aber nicht sehr praktikabel und es müsste als Standardausstattung eines Womo immer ein Luftgewehr dabei sein wegen den lauten Tauben, Möwen, Hähnen und Schafen, die einem die Nachtruhe rauben.
Ärgerlich fanden wir auch die vielen Schilder mit "no overnight camping/parking...." In dieser Region, kann man das freie Übernachtem eigentlich komplett vergessen. Und je weiter man gen Westen fährt, umso schwieriger wurde es unserer Meinung nach. Aber wir haben einige male für ein paar Pfund auf kleinen Campingplätzen oder Wiesen gestanden. Was das Gegacker von Hühnern und/oder Geblöcke von SChafen anbelangt ist mir dies allemal lieber als irgendwelcher Motoren- oder sonstiger Lärm. Ein stiller Platz ist natürlich noch besser.
Was die engen Straßen anbelangt, kann ich nur zustimmen. Es gab einige heckenbegrenzte Sträßchen, die mit unserem "schmalen"
Sprinter gut zu befahren waren. Mit einem Dickschiff wird das schon problematisch.
Mit der Entsorgung hatten wir nur einmal Probleme. Aber es gab viele öffentliche Toiletten. Dort habe ich erst die Toilette entleert und anschliessend das Grauwasser in die Kassette laufen lassen und dann ab damit in´s Klo.
Preislich fanden wir alles - mit Ausnahme des Dieselpreises -
z.Teil 1,40 € :eek: - in Ordnung. In den bestens sortierten Supermärkten gab´s oft Sonderangebote - Kauf 2, zahl eins oder ähnliches. Aldi und Lidl gibt´s natürlich auch. :wink:
Ein "must": Cream Tea in Cornwall: es gibt Tee mit frischen Scones. Diese werden mit Erdbeermarmelade bestrichen und obendrauf gibt´s einen "fetten" Klecks CLOTTED CREAM (ganz feste Sahne). Total lecker und ganz kalorienarm :D
Aber so unterschiedlich können die Meinungen sein. Und das ist gut so, sonst würden wir uns alle an den gleichen Stellen knubbeln.
In diesem Sinne. Have a nice day
Franz Peter