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Frankreich, die Zweite 1, 2


alzu am 30 Jul 2012 06:47:47

Hallo, da bin ich wieder.
Wir waren dieses Wochenende am Attersee, das Gewitter am Samstag Nachmittag hatte es in sich. Über 20 min. hat es nicht zu Donnern aufgehört, keine Sekunde Ruhe zwischen den Blitzen. Die Wellen des Attersees kletterten auf rekordverdächtige 3m Höhe, viele Straßen waren überschwemmt und Boote wurden aufs Ufer geworfen oder zerstört. G.s.D. haben wir erst am nächsten Tag davon erfahren, wo wir gestanden sind war es nicht so schlimm.
Nun aber weiter beim Reisebericht:



Sonntag, 03. Juni 2012, Tag 19

Brigitte holt frisches Brot und Crossaint vom Bäcker, Frühstücken können wir leider nicht im Freien, es nieselt. Danach entsorgen wir und bunkern frisches Wasser, dann fahren wir eine halbe Stunde nach Charron. Dort sehen wir viele Muschelpfähle und Schiffe im Dreck liegen.





Bei der Weiterfahrt bei der Kirche von Esnandes vorbei. Die Fratzen an der Fassade sollen wohl böse Geister fern halten.








Eine halbe Stunde dauert die Fahrt nach La Rochelle. Direkt am Yachthafen finden wir einen Parkplatz. Von dort können wir mit dem Bus de Mer direkt ins Zentrum von La Rochelle fahren.






Durch den Glockenturm führt ein Tor in die Altstadt.





Die Kathedrale ist leider eingerüstet und versperrt.





Durch die Arkadenstraße gehen wir zurück und biegen links ab zum Rathaus, leider ist das auch eingerüstet, aber der Innenhof entschädigt uns reichlich.











Durch belebte Gassen schlendern wir zurück zum Hafen. Bei einer Würstelbude genehmigen wir uns gegrillte Sardinen und gegrillte Calamari. Dann gehen wir noch ein Stück dem Hafen entlang.





Beim besten (und teuersten) Kaffe Frankreichs sitzen wir in einem Gastgarten und warten auf die Abfahrt des Bus de Mer , der uns wieder zurück in den Yachthafen bringt.








Wir fahren noch zum Museum Automaties und dem Museums Models Reduits. Im ersten Museum sehen wir Auto-, Schiffs- und Flugmodelle und sehen ein Spektakulum, ein unter anderem eine nachgestellte Seeschlacht.








Dann gehen wir ins zweite Museum. Dort sehen wir viele mechanisch betriebene Puppen und kommen in die Grottenbahn von La Rochelle.








Noch einmal eine halbe Stunde Fahrt, Brückenmaut € 8,-, wir kommen auf die Insel Re.





Auf dem Campingplatz Ocean suchen wir eine Bleibe für die nächste Nacht. Gebühr € 25,-

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alzu am 30 Jul 2012 16:37:18

Montag, 4. 06. 2012, Tag 20

Ein heftiger Regenschauer am Morgen lässt uns Böses ahnen, aber zeitgerecht zum Frühstück lacht wieder die Sonne und wir können draußen sitzen. Bei einem kurzen Fotostopp sehen wir die berühmten Austernbänke. Am Phare des Baleines erwartet uns der 55 m hohe Leuchtturm, wir gehen eine kleine Runde dem Strand entlang, das Meer ist nicht zu Hause.











Unterwegs sehen wir den schwarz-weißen Kirchturm von Ars en Re, leider gibt es dort keinen Parkplatz für Womos. Wir stellen uns in die Wiese am Straßenrand und marschieren in den Ort. Enge Gassen und eine hübsche Kirche.











Weiterfahrt nach Loix en Re. Jeder Reiseführer warnt davor mit dem Womo in die engen Gassen zum Zentrum zu fahren, wir finden außerhalb einen Parkplatz und wirklich sind die Straßen und Gassen sehr eng und verwinkelt.





Gleich neben dem Kirchenplatz finden wir einen Bankomat und gut bestückt geht es zurück zum Auto.





Nächster Stop: St. Martin en Re, die Hauptstadt der Insel Re. Wir stehen neben dem SP auf einen Parkplatz und zahlen € 2,- für 3 Stunden. Wir schlendern wieder durch enge Gassen und kommen zum kleinen Hafen. Viele Restaurant und Geschäfte reihen sich aneinander. Auch wir finden in einen netten Restaurant Platz und stärken uns mit Garlettes. Nach dem Essen gehen wir noch auf dem Kirchturm, die Aussicht ist grandios.















Danach besuchen wir noch den Ort La Flotte. Am Strand entlang kommen wir zum Hafen und in das Zentrum, wieder enge Gassen und viele kleine Geschäfte. In einer Schokolaterie kaufe ich ein kleines Sackerl Bonbon um € 15,-.








Danach fahren wir noch weiter zum Pointe de la Fuemme, Fährhafen zur Insel Aix und wunderbarer Ausblick auf das Fort Boyard.











Der CP hat schon geschlossen wir stehen heute für € 7,- auf einen SP. Mit den Rädern fahren wir noch an die Landspitze, den Abend müssen wir heute im Auto verbringen.

alzu am 30 Jul 2012 16:54:57

Dienstag, 05.06.12, Tag 21

Nach dem Frühstück wollen wir die Stadt Rochfort besichtigen Auf dem Parkplatz ( 1000 Plätze) nahe dem Zentrum finden wir gerade noch einen Platz.











Wir wollen als erstes das Musee des Commerces d`Auttrefois. Über 4 Stockwerke werden die diversen Laden- und Handwerkseinrichtungen, unter anderem eine Zahnarztpraxis präsentiert.











Danach kommen wir zufällig auf dem großen Gemüsemarkt. Jetzt wollen wir noch nichts kaufen sondern zur Corderie Royale und zum Stadttor weitergehen. Die Corderie ist ein 370 Meter langes Gebäude, hier wurden früher Seile mit einem Durchmesser von bis zu 40 cm hergestellt.








Durch den schönen Park kommen wir wieder zur Marktstraße, wir kaufen Brot, Melonen, und Gemüse. Weiter fahren wir zur Pont Transpoteur, einer Seilschwebefähre über den Fluß.








Weiterfahrt nach Moeze, dort besichtigen wir das Hosianna Kreuz, das Croix Hosianna.





Nächste Station ist Brouage, dort jausnen wir erst einmal im Schatten der Kastellmauer. Wir wandern dann noch ein Stück auf der Stadtmauer und bald sitzen wir wieder im Auto.














Über die längste Brücke Frankreichs fahren wir auf die Insel Ile de Oleron.





In Chateau de Oleron finden wir im Hafen einen Parkplatz und sehen uns dann die vielen bunten Häuschen an, die das Stadtbild prägen.











Über den Ort Boyart Ville fahren wir zum Campingplatz Les Sau Monarts. ( € 11,-) Leider verschlechtert sich das Wetter, es fängt an zu regnen und wir essen heute wieder einmal im Auto.

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alzu am 30 Jul 2012 17:15:28

Mittwoch, 06. 06. 12Tag 22

Erster Besichtigungspunkt ist ganz draußen an der Landspitze mit einem schönen Blick auf das Fort Boyard, das wie eine überdimensionale Sardinenbüchse im Meer steht. Wir wechseln noch einmal unseren Standort und gehen wieder an die Küste. Wieder sehen wir die Sardinenbüchse vor uns, Renate und Brigitte gehen bis zu den Knien ins Wasser, es ist noch ziemlich kalt.








Unsere Weiterfahrt führt uns über St. Denis zum Phare der Chassiron. Wir gehen rund um den Leuchtturm, die Küste schillert in verschieden Grüntönen und dahinter ist das blaue Meer. Einfach wunderbar!

















In St. Pierre kaufen wir zum letzten Mal für die nächsten Tage in Frankreich und auch schon für zu Hause ein. Käse und Paste schmecken ja auch zu Hause noch sehr gut. Danach besichtigen wir noch die Stadt und auch die Totenlaterne.





Weiter geht es wieder über die Brücke nach Marennes, die Stadt der Austern, wir fahren an einem Kanal entlang, viele Fischerboote und Austernverkaufsbuden.








Danach suchen wir uns noch einen Übernachtungsplatz am Marennes Plage ein 3 Stern CP um € 12,-. Heute verbringen wir den letzten Abend mit Brigitte und Franky. Tolles Abendessen: Hummersuppe, Miesmuscheln in Weinsud und Lachs für Renate. Der neu gekaufte Muscheltopf will ja eingeweiht werden.







Donnerstag, 07. 06. 2012, Tag 23

Nach dem gewohnten Frühstück mit weichen Eiern und Wurst, Schinken, Pasteten und Käse, gar nicht zu reden von Marmelade und Nutella, verabschieden wir uns von Brigitte und Franky. Weil ihre Praxis am Montag noch geschlossen ist, können die Beiden noch einen Nachschlag genießen, während wir nach Hause müssen. Um 09:30 Uhr fahren wir los, von Marennes bis kurz hinter Strassbourg fahren wir knapp 12 Stunden. In der Nähe von Baden Baden fahren wir in Stollnhofen auf einen schönen SP, auf dem wir schon bei früheren Urlaubsfahrten waren. (€ 8,-). Langustinos mit Nudeln sind schnell zubereitet, mit den Piri Piri hätte ich sparsamer umgehen können.

Freitag, 08. 06. 2012, Tag 24

Abfahrt um 06:30 Uhr. Beim Bäcker holen wir frische Brötchen, auf einem Autobahnparkplatz kochen wir Eier und Kaffee. Gegen 13:00 Uhr gibt es in Suben eine warme Leberkässemmel, um 14:30 Uhr kommen wir wohlbehalten zu Hause an.


Nachsatz:
Unser besonderer Dank gilt Brigitte und Franky. Wir haben einen wunderschönen, völlig konfliktfreien Urlaub gehabt, bei dem wir sehr viel gesehen, erlebt und auch gelacht haben. Danke Brigitte und Renate für die perfekte Reiseleitung, ihr habt euch selbst übertroffen. Danke Franky, für die vorzügliche Küche, Du hast dich ebenfalls selbst übertroffen.
Zu den Kosten: Für Sprit sind € 560,- draufgegangen, für Maut ca. € 220,- dafür CP und Stellplätze deutlich weniger. Wir sind insgesamt 5420 km gefahren. Für Essen und Trinken haben wir auch ein bißchen was verbraucht, aber wir haben auch gelebt, wie Gott in Frankreich.


So, das wars dann. Wer mehr Bilder sehen will, der schaue auf meine HP unter der Rubrik Reisen 2012.

alzu am 01 Aug 2012 05:52:55

Hallo Jürgen,
der Hunde ist ein Hovawart, ein Mädchen namens Gipsy, ca. 3 Jahre alt und gehört unseren Freunden, mit denen wir die Reise machen durften.

lynni am 01 Aug 2012 08:10:39

Darf ich etwas fragen: ihr geht immer auf öffentliche Stellplätze/CP? Hat das einen Grund?

alzu am 01 Aug 2012 11:28:56

Hallo lynni,
stimmt nicht, wir stehen geanauso gerne frei, aber überall geht es nicht, asphaltierte SP mögen wir nicht, da lieber einen CP. Wir sind 6 x frei gestanden, die restlichen Nächte verteilten wir auf SP und großteils DP. Bei diesen Preisen (z.T. um die € 10,-) gönnen wir uns das einfach :D

lynni am 01 Aug 2012 11:52:52

Danke Dir, wollte nur wissen ob frei stehen ein Problem wäre. Geschmacksache ist es natürlich.... :wink:
Ich will kommendes Jahr auch nach Frankreich, deswegen frage ich.

hundaufreisen am 09 Aug 2012 08:09:06

Hallo Alfred,

was für ein wunderwunderschöner Bericht mit klasse Fotos.
Wir wollen in 5 Wochen wieder los und jetzt starten wir mit der Feinplanung. Dein Bericht macht wirklich Laune.

Besten Dank und aus Frankfurt

alzu am 10 Aug 2012 14:27:48

Hallo hundaufreisen und auch Ernst,
da wünsche ich Euch doch einen wunderschönen Urlaub!

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