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Hallo Gemeinde.
Heute auf der Autobahn : Habe ein Tablet als Navigation. Da es für dieses (noch) kein Kfz Ladekabel gibt, habe ich einen Wechselrichter im Einsatz. Am Anfang war noch genug Akku vorhanden und des GPS Empfang war spitze. Als der Akku zu neige ging kam der Wechselrichter zum Einsatz. Plötzlich navigierte ich jenseits der Autobahn. Das ging so lange, bis der Akku voll war und ich den Wechselrichter wieder abklemmen konnte. Da der Wechselrichter ziemlich klein ist habe ich ihn im Handschuhfach deponiert. Kann das sein, dass er Einfluss auf den Empfang hat? Finde ich ja schon komisch und möchte das nicht so richtig glauben. Jörg Wenn der Wechselrichter schlecht entstört ist und Störfrequenzen bei 1575,42 MHz sendet, könnte er den GPS-Empfang stören. Das ist aber eher unwahrscheinlich.
Aber warum hast Du kein KFZ-Kabel dran, das aus dem mitgelieferten USB-Kabel deines Tablets und einem KFZ-zu-USB-Adapter besteht? Hat jede Elektronikbude im Angebot. Beim MT 230-I handelt es sich um einen Wechselrichter mit Profiausstattung, der keinesfalls mit den einfachen Geräten aus Fernostproduktion vergleichbar ist. Leise laufende Lüfter, Stand-By-Funktion und eine stabilisierte Ausgangsspannung sucht man bei diesen Geräten zumeist vergebens - ebenso wie ein störungsfreies TV-Bild. Beim MT 230-I können diesbezüglich nur noch bei sehr empfindlichen Geräten Störungen auftreten, beim
MT 200-SI sind Störungen gänzlich ausgeschlossen. Jeder Empfänger empfängt neben seiner Sollfrequenz auch unerwünschte Nebenempfangsfrequenzen.
Die können bei einem GPS-Empfänger durchaus im Bereich der Störstrahlung des Wechselrichters liegen. Da GPS-Empfänger ein Signal empfangen, welches an der Grenze des physikalisch Machbaren liegt, äussern sich schon kleinste Empfangsstörungen als verringerte GPS-Genauigkeit.
Smartphones kann man üblicherweise über den USB-Anschluss laden. Ich kenne aber kein Tablet-PC, bei dem dies möglich wäre. Mein ALDI-Tablet braucht zum Laden 12 V 1.5 A über einen exotischen Stecker.
Ich schon. liegt vor mir: Huawei Mediapad mE Danke für den Hinweis, das scheint aber eine seltene Ausnahme zu sein, oder gibt es noch andere Tablet-PCs mit USB-Lademöglichkeit?
ich glaube Motorola Xoom 2 Media Edition Ich nutze das IPad über 12 Volt. Man muss nur einen 12v auf USB haben, der mehr als die 0,5 Ampere liefert. Gibt es aber überall. Ok, ihr seid im Recht und ich habe was dazu gelernt!
--> Link Laut USB-Spezifikation ist der Strom auf 0.5 A begrenzt, aber das scheint heute niemanden mehr zu interessieren. Ich habe gerade gelesen, dass mit bis zu 3 A über den USB-Anschluss geladen wird. :eek: Da wird auch so manches USB-Kabel ungemütlich warm. Gibt es noch andere Android-Tabletts mit USB-Ladung?
Genau aus diesem Grund habe ich mir den Wechselrichter besorgt. Das Aldi Tablett kann man nicht per USB laden und es gibt nichts im Zubehör. Leider Aber was passiert, wenn ich den Wechselrichter nicht im Handschuhfach sondern weiter weg vom Tablet verbaue. Dies werd ich mal versuchen. Dann werde ich sehen,ob noch Störungen auftreten. Es gibt schon 12 V-Adapter für die ALDI-Tablet-PCs: --> Link
Die sollen aber unterschiedlich sein zwischen P9514 und P9516. Ich habe bisher *nur* Tablets mit USB-Lademöglichkeit gesehen - iPad (typisches Kabel Apple-auf-USB), diverse Android-Tablets (Micro-USB, wie auch bei allen Smartphones seit Jahren). Für die anderen gilt doch aber im Zweifelsfall, dass garantiert irgendeine Bude alternative Kabel herstellt bzw. vertreibt (z.B. Pearl). Oder es ist eben einfach ein 5- oder 12-Volt-Anschluss mit Hülsenstecker. Wie wird denn das Aldi-Tablet an den PC angeschlossen - nicht per USB? Oder ist hier USB nur zum Datenaustausch, aber nicht zum Laden? der HTC.Flyer lädt (notfalls) auch über USB
Das aktuelle ALDI-Tablett hat eine proprietäre, vielpolige Buchse. Die kann entweder als 12 V-Ladeanschluss oder mit Adapterkabel als USB-Anschluss verwendet werden. Eine USB-Lademöglichkeit besteht nicht. Ich finde diese Lösung nicht soo toll. ![]()
Leider nur für den Datenaustausch.
Mein Hp Läppy hatte auch nen exoten Stecker der auf die schnelle nicht zu bekommen war. Da ich Pragmatiker bin, habe ich das Kabel durch schnitten, und einfach einen 2Pol Stecker Buchse (Cinch) verbaut, dann eine zweite Buchse an den 12V/19V Adapter mit Autostecker und schon war alles Gut. Sollte bei Dir doch auch die einfachste und günstigste Lösung sein. G OW Das war zuerst auch mein Plan, zumal ich alle 12 V-Kleinverbraucher im WoMo über Cinch-Stecker betreibe. Aus Garantiegründen habe ich es bei dem Teil noch nicht gemacht.
Ich warte jetzt mal ab, bis irgendeine Klitsche ein Kabel anbietet, welches sowohl USB als auch externe Stromversorgung gleichzeitig zulässt. Ich weiss allerdings noch nicht, welchen Spannungsbereich das Tablett verträgt. Mein Eee-PC akzeptiert externe Stromversorgung nur zwischen ca 11.5 und 12.5 V. Bei laufendem Motor ( >12.5 V) schaltet er auf Akkubetrieb um. Thomas,
wegen der Garantiegeschichte mache ich mir bei solchen Änderungen keine Sorgen, gab da auch bei HP keine Probleme, haben mir zB sofort ein neues 120W Netzteil geschickt, weil ich monierte das das gelieferte 90W bei Laden und gleichzeitigen Betrieb viel zu heiß wurde, hätte man als Warmhalte-Platte nutzen können. Der Spannungsbereich ist freilich ein Problem, wird ja leider meist gespart wenn ein Netzteil vorgesehen ist. ..also ja... mein billig-China-Inverter strahlt auch auf allen möglichen Frequenzen und eine Störung des GPS-Empfangs ist sicher denkbar.
In meinem Auto mit Alkoven geht GPS-Empfang eh schon schlecht, deshalb habe ich eine Antenne auf dem Dach... Allerdings geht nicht ans Tablet anzuschließen, nur an meinen alten Garmin Empfänger. Mein Tablet (Asus eePad Transformer TF101) hat am Netzteil ebenso einen USB Stecker, ist aber damit an keinem Gerät ladefähig, nicht einmal als Ladungserhaltung während des Betriebes taugt es. Für dieses habe ich auch noch keinen Spannungswandler gefunden. Also auch immer mal Betrieb an einem Inverter. Hat schon jemand eins für dieses Tablet? Mein Netbook benötigt 15 oder 19V, um 1A, dafür habe ich einen Spannungswandler gefunden, in Zigarettenanzünderstecker-Form. Es sind ja nicht nur die Oberwellen (Störfrequenzen), die eventuell die GPS Signale stören, es kann auch die nicht saubere 230V Sinuswelle sein.
Geräte, die aus der 230V/50hz Sinuswelle eine "Clockfrequenz" erzeugen/steuern/synchronisieren können da schon aus dem Takt kommen. Ob das allerdings auf das Pad/den WR zutrifft kann man aus der Ferne nicht sagen. Aber man kann testen: Den WR in eine Blechdose stecken und diese mit einem Massekabel (4mm) an einen Massepunkt anschliesen. Störungen über Funkwellen müssten dann ausgeschlossen sein. Störungen über den 230V Eingang kann man mit Entstörfilter minimieren. Andreas
Das ist im Prinzip richtig, allerdings ist der Empfänger des äußerst schwachen GPS-Signals auch sehr gut gegen betriebsfremde Störungen abgeschottet, sonst würde der Empfänger bei jedem "natürlichen" hochfrequenten Grundrauschen einer Neonröhre oder Schaltnetzteil aussteigen. Wenn die Oberwellen eines Wechselrichters, die mit steigender Frequenz immer schwächer werden, auf dieser hohen Frequenz noch "Schaden" anrichten, dann müßte man eigentlich am ordnungsgemäßen CE-Zeichen von einem der Beteiligten zweifeln, denn das schreibt eine gewisse elektromechanische Verträglichkeit vor, die sowas eigentlich ausschließen soll...
Das ist im Prinzip richtig und über dieses Thema wurde diese Doktorarbeit geschrieben: --> Link Zusammenfassung: GPS-Empfänger können durch breitbandige Störsignale, wie sie auch von einem Spannungswandler abgestrahlt werden können, beeinträchtigt werden. Ursache für diese Beeinträchtigung ist, dass GPS-Empfänger Breitbandstörungen (auch weit neben den GPS-Frequenzen) als zusätzliches Rauschen empfangen und damit die Satelliten schwächer empfangen. Nachzulesen ab Seite 84 der obigen Doktorarbeit.
Das kann man nicht ausschliessen.
Thomas, Danke für deinen ausführlichen Hinweis ;-) Bei meinem Einwand ging es weniger darum, welche Störungen es gibt und wie sie entstehen, sondern darum, wieviel Störung erlaubt ist. Dies ist in zahlreichen Grund- Produkt- und Prüfnormen genau geregelt. "Störungen" und die dazugehörige "elektromagnetische Verträglichkeit" ist ein sehr komplexes Thema, ich möchte der Leserschaft die Zitierung der einzelnen Vorschriften ersparen ;-)
...ein weiteres "Problem" ;-) Wenn man nicht weiß, auf welchem der vier(!) möglichen Verbreitungswege eine Störung wirkt, kann man dem Themenstarter auch keine verlässlichen Tipps zur Abhilfe geben. Da hilft nur Probieren ;-) Achim |
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