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Wechselrichter


conrad163a am 23 Jul 2012 11:35:30

Hallo

Wechselrichter ?

Habe hier mal eine Frage an die Elektonikspezialisten

Ich möchte Elektofahrräder mit auf Womo-Reisen nehmen. Im Womo habe ich einen Wechselrichter "WAECO Perfect Power PP1000". Da das Ladegerät des E-Baikes eine 230V benötigt will ich es über den Wechselrichter betreiben. Die Batterien vom Fahrrad sind Panasonic Lithium Ionen, (LiNiMnCoO2 ), Batterien 36V 11,6Ah. Jetzt habe ich gelesen das nicht alle Ladegeräte für Fahrrad-Akkus mit Wechselrichtern funktionieren und auf Störung gehen wenn sie über Wechselrichter betrieben werden. Wird das was ich vor habe funktionieren??? Hat jemand Erfahrungen oder kennt damit sich aus ???

conrad

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ludwigsparky am 23 Jul 2012 11:53:59

Hallo Conrad,

Dein Wechselrichter hat eine Sinusähnlich Kennlinie. Jetzt kann es sein, dass Dein Ladegerät eine reine Sinuswelle benötigt.

Warum willst Du eigentlich über den WR laden?

conrad163a am 23 Jul 2012 12:06:28

Wo soll ich sonst 230V bekommen wenn ich unterwegs bin???

conrad

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luedenscheider am 23 Jul 2012 12:18:25

Hallo Conrad,
ich habe 2 Wechselrichter. 1X Waeco 150W für den Zigarrettenanzünder und einen festverbauten 1500W mit echter Sinuskurve.

Mit beiden kann ich meine Pedelec Akkus laden. Bei dem 150W Wechselrichter läuft nur permanent der Lüfter.

Einfach mal ausprobieren.

Pro Ladung (36V 10AH) entnehme ich meinen Batterien ca. 40 Ampere pro Akku(Akku nicht ganz leer).



HO

Helmchen am 23 Jul 2012 16:55:06

conrad163a hat geschrieben:Hallo

Wechselrichter ?

Habe hier mal eine Frage an die Elektonikspezialisten

Ich möchte Elektofahrräder mit auf Womo-Reisen nehmen. Im Womo habe ich einen Wechselrichter "WAECO Perfect Power PP1000". Da das Ladegerät des E-Baikes eine 230V benötigt will ich es über den Wechselrichter betreiben. Die Batterien vom Fahrrad sind Panasonic Lithium Ionen, (LiNiMnCoO2 ), Batterien 36V 11,6Ah. Jetzt habe ich gelesen das nicht alle Ladegeräte für Fahrrad-Akkus mit Wechselrichtern funktionieren und auf Störung gehen wenn sie über Wechselrichter betrieben werden. Wird das was ich vor habe funktionieren??? Hat jemand Erfahrungen oder kennt damit sich aus ???

conrad


Ich hatte den PP2000 und damit konnte ich meinen Flyer-Akku nicht laden. Das Ladegerät machte ein sonst nicht zu hörendes Geräusch und der Akku wurde nicht annähernd voll.
Jetzt habe ich den 1500er Votronic Sinus Wechselrichter und alles läuft perfekt.

drkluck am 23 Jul 2012 17:20:31

Lieber HO

Um einen 10AH Akku zu laden, entnimmt man 10AH +10% Verlust durch den WR, also 11AH, aus dem Fahrzeugakku. Normal wird der E-Bike Akku mit 2 Amper geladen. Hierzu benötigt man für einen 36V Akku einen WR mit 72 bzw. mit Sicherheitsreserve einen 100 Watt WR. Deshalb kannst Du mit Deinem Equipment die Akkus laden.

MFG Michael

Helmchen am 23 Jul 2012 18:29:25

drkluck hat geschrieben:Lieber HO

Um einen 10AH Akku zu laden, entnimmt man 10AH +10% Verlust durch den WR, also 11AH, aus dem Fahrzeugakku. Normal wird der E-Bike Akku mit 2 Amper geladen. Hierzu benötigt man für einen 36V Akku einen WR mit 72 bzw. mit Sicherheitsreserve einen 100 Watt WR. Deshalb kannst Du mit Deinem Equipment die Akkus laden.

MFG Michael


Deine Rechnung geht natürlich auf, wobei mein Ladegerät mit 4 Amp. lädt. Es geht aber wohl hier um die Frage, ob die Ladegeräte den sinusähnlichen Strom dieser Waeco-Wechselrichter mögen.
Und das traf bei meinem jedenfalls nicht zu. Deshalb meine Antwort.

drkluck am 23 Jul 2012 18:49:55

Hallo Ralf

Du hast ja recht. Ich wollte auch nur auf die Aussage von HO antworten, daß aus dem Fahrzeugakku 40 Ampere entnommen werden, um einen Akku mit 10AH zu laden. Es werden tatsächlich nur 11AH entnommen. Wenn Du mit 4 Ampere lädst, dann benötigst Du einen WR von mindestens 150 Watt für 24V Akku oder 200 Watt bei 36V Akku. Wenn Deine Ladegeräte nur reinen Sinusstrom verarbeiten, dann benötigst Du den entsprechenden Wechselrichter, den Du ja offensichtlich hast.

MFG Michael

luedenscheider am 23 Jul 2012 20:09:12

@Ralf
@drkluck

Der TE eröffner hat nach Erfahrungen gefragt ob die Aufladung klappt.
Dazu habe ich meine Erfahrungen geschrieben.
Da der angegebene Wechselrichter schon seit 03 auf dem Markt ist, könnte es auch nicht funktionieren.
Aber,dass hat Ralf ja schon gesagt.


Wenn ich einen Akku mit 12V lade, dann mag die Aussage von drkluck durchaus richtig sein.
Da die Pedelecs aber in der Regel mit 42V und mindestens 2 Ampere geladen werden, passt die Aussage von drkluck überhaupt nicht.

Ich muss aus 12V 42V machen. Irgendwo muss ja die Energie herkommen.

Das ist das 3,5 fache.

Mein BC zeigt beim Laden eine Entnahme von 9AH/h die Stunde an. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der große Wechselrichter schon alleine eine Stromaufnahme von 1,5AH/h hat, sobald er eingeschaltet ist.

Das heißt: 2,0AH x 3,5=7AH/h plus 10% Verlust.

Ladezeit ca. 4- 5 Stunden

= 4X 8AH/h plus 6AH/h für den Wechselrichter.

Das sind knapp 40 AH/h

Alles Aufgerundet und grob gerechnet.

Und das werden die Elektroniker hier im Forum auch so bestätigen.



HO

singlefreiheit am 23 Jul 2012 21:25:21

Die Pedelec-Akkus haben eine Nennspannung von 36 V und eine Kapazität von 11.6 Ah.
Bei einer mittleren Ladespannung von 40 V und einem Lade/Entladewirkungsgrad von 90 % muss folgende Ladeenergie zugeführt werden:
40 V * 11.6 Ah / 90 % = 516 Wh
Wenn das Ladegerät einen Wirkungsgrad von 90 % hat, benötigt es bei einem Ladevorgang folgende Energie:
516 Wh / 90 % = 573 Wh
Wenn auch der Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 90 % hat, wird der 12 V-Batterie folgende Energie entnommen:
573 Wh / 90 % = 637 Wh
Das entspricht folgender Ladungsentnahme aus der 12 V-Batterie:
637 Wh / 12 V = 53 Ah

luedenscheider hat geschrieben:Pro Ladung (36V 10AH) entnehme ich meinen Batterien ca. 40 Ampere pro Akku(Akku nicht ganz leer).

Du schreibst 40 Ampere und meinst vermutlich Amperestunden (Ah).
Dann kommen die 40 Ah hin, weil deine Akkus kleiner (10 Ah statt 11.6 Ah) sind und nicht ganz leer waren.

drkluck hat geschrieben:Um einen 10AH Akku zu laden, entnimmt man 10AH +10% Verlust durch den WR, also 11AH, aus dem Fahrzeugakku.

Wenn das auch in diesen Fall der 36 V-Pedelec-Akkus stimmen würde, wäre längst ein Nobelpreis für das erste funktionierende Perpetuum-Mobile geschaffen und dir verliehen worden.

pfalzcamper am 23 Jul 2012 21:32:03

@Thomas: 53Ah fuer einen 11,6er Akku? :eek:

Soll das heissen, dass ich fuer 2 Akkus mehr als eine meiner beiden 105er Batterien verbrate ( da die ja nie die vollen 100% der 105Ah liefern )?

singlefreiheit am 23 Jul 2012 21:35:31

Wenn die 11.6 Ah-Akkus eine Nennspannung von 36 V haben und zu Ladebeginn vollständig entladen sind, dann ist das so.

pfalzcamper am 23 Jul 2012 21:37:59

singlefreiheit hat geschrieben:Wenn die 11.6 Ah-Akkus eine Nennspannung von 36 V haben und zu Ladebeginn vollständig entladen sind, dann ist das so.


Ich brauch mehr Batteriekapazitaet :twisted:

Na das schockt mich jetzt aber gewaltig. Da laesst man sich sauteures Energiesparzubehoer einbauen und versemmelt die Ersparnis dann wieder mit dem ollen Fahrradakku.

singlefreiheit am 23 Jul 2012 22:12:32

Um die ursprüngliche Frage, ob das Ladegerät mit dem Waeco-Wechselrichter --> Link zusammen funktioniert, zu beantworten:
:?: :?: :?:
Dieser Wechselrichter liefert positive und negative Rechteckimpulse, deren Spitzenspannungen höher sind wie bei einem Sinus-Wechselrichter.
Ob die Pedelec-Ladegeräte das vertragen, weiss nur der Hersteller dieser Ladegeräte.
Es kann durchaus sein, dass das funktioniert, es kann aber auch sein, dass sie durch die höhere Spitzenspannung der Rechteckimpulse kaputt gehen.
Ich habe mal mit einem alten Honda-Generator EX350, der eine ähnliche Ausgangsspannnung liefert, ein Schaltnetzteil geschrottet.

luedenscheider am 23 Jul 2012 22:26:02

luedenscheider hat geschrieben:Pro Ladung (36V 10AH) entnehme ich meinen Batterien ca. 40 Ampere pro Akku(Akku nicht ganz leer).

Du schreibst 40 Ampere und meinst vermutlich Amperestunden (Ah).
Dann kommen die 40 Ah hin, weil deine Akkus kleiner (10 Ah statt 11.6 Ah) sind und nicht ganz leer waren.

Hallo Thomas,
ja, ich meinte natürlich Ah.

Vielen Dank für die fachliche Untermauerung meiner wohl doch recht laienhaften Darstellung.



HO

conrad163a am 24 Jul 2012 09:24:04

Hallo Thomas

Genau das wollte ich wissen, denn ich will ja auch keinen teuren Schaden machen.
Ich muß ja aus 12V DC, 220V AC machen und mit dem Ladegerät aus 220V AC die 36A DC Batterien laden. Und aus diesem Grund wollte ich wissen ob da mein Wechselrichter
"WAECO Perfect Power PP 1000" geeignet ist.
Ich habe aber bei Googl ein 12V DC Ladegerät gefunden das für
Pedelec - Batterien entwickelt worden ist. Es heißt
" m Velo Ladegerät für Pedelec" und kostet 119,- €
Hat das schon einer ausprobiert und damit Erfahrungen ???

conrad

singlefreiheit am 24 Jul 2012 10:03:18

Hallo Conrad,
das wäre auf jeden Fall eine effizientere Lösung als der Umweg über 230 V.
Schau mal im Flyer nach, ob dein Pedelec zu den kompatiblen gehört, d.h. ob der Ladestecker zu deinem Akku passt. --> Link

conrad163a am 24 Jul 2012 11:07:46

Ich wollte Pedelecs von der" Mifa" Werk (Mitteldeutsche Fahrrad Werke) Sangerhausen kaufen. Motore sind aus China aber die Akkus sind
LiNiMnCoO2 36V, 11,8Ah von Panasoc haben keinen Memoryeffeckt, das sollte schon nicht schlecht sein. Hat jemand solche Räder??? Ich wollte aber vorher eine Klärung über Möglichkeiten der Ladung haben wenn kein 230V Netz zur Verfügung steht. Ich bin oft länger ohne Netzanschluß unterwegs, habe 220W Solar auf dem Dach und 2X 100Ah AMG Batterien. Habe dann bei der Suche auf das Ladegerät "m Velo Ladegerät für Pedelec"

conrad

Sellheimer am 01 Sep 2012 20:06:29

singlefreiheit hat geschrieben:Die Pedelec-Akkus haben eine Nennspannung von 36 V und eine Kapazität von 11.6 Ah.
Bei einer mittleren Ladespannung von 40 V und einem Lade/Entladewirkungsgrad von 90 % muss folgende Ladeenergie zugeführt werden:
40 V * 11.6 Ah / 90 % = 516 Wh
Wenn das Ladegerät einen Wirkungsgrad von 90 % hat, benötigt es bei einem Ladevorgang folgende Energie:
516 Wh / 90 % = 573 Wh
Wenn auch der Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 90 % hat, wird der 12 V-Batterie folgende Energie entnommen:
573 Wh / 90 % = 637 Wh
Das entspricht folgender Ladungsentnahme aus der 12 V-Batterie:
637 Wh / 12 V = 53 Ah


ich komme mit der Formel nicht klar.
100 % bei 40 V und 11.6 Ah wären 464 Wh. 10 % Restkapazität ist noch in der Batterie, bleiben somit 417,6 Wh zum Aufladen übrig.
417,6 Wh / 90 % (Ladegerät) ergeben 464 Wh.
464 Wh / 90% (Wechselrichter) ergeben 515,5 Wh.
Ladungsentnahme aus der 12 V Batterie somit 43 Ah.

Bitte nicht erschlagen, wenn´s nicht stimmt, ich bin keine Profi, aber ich stolpere über den ersten Ansatz. :)

Kann mich jemand aufklären?

Sellheimer

singlefreiheit am 01 Sep 2012 20:31:44

Hallo Sellheimer,
bei deiner Berechnung bist du davon ausgegangen, dass der Akku nur zu 90 % entladen ist und einen 100 %igen Wirkungsgrad beim Laden/Entladen hat.
Ich bin davon ausgegangen, dass der Akku zu 100% entladen ist und 90 % Wirkungsgrad beim Laden/Entladen hat.
Das macht genau diese Differenz aus.
Ein Li-Ionen-Akku hat einen Wirkungsgrad von ca 90%: --> Link
Man muss also 10 % mehr Ladeenergie reinstecken wie man danach entladen kann.

Sellheimer am 01 Sep 2012 20:40:30

Danke,

jetzt sehe ich deutlich klarer!

Sellheimer

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