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Fahren mit Pflanzenöl


BerndM am 28 Aug 2005 16:56:30

Hallo an Alle,
in Zeiten ständig steigender Spritpreise vielleicht auch für andere interessant: Ich füttere meinen "MB-100" seit einiger Zeit mit Pflanzenöl (Preise zwischen 0,68 (Tanke) bis 0,75 (Aldi/ Lidl)). Ausserdem sehr viel umweltfreundlicher.
Bei Interesse : --> Link und --> Link
Bernd I. :loldev:
(Kann sein, ich habe darüber schon einmal gepostet - dann "Sorry" :usa: - alte Männer sind manchmal etwas vergesslich)

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Wolfgang-Hinder am 28 Aug 2005 18:34:51

... davon wird ohne entsprechende Umrüstung d r i n g e n d abgeraten.
Viele
Wolfgang

Winni am 28 Aug 2005 20:24:06

Und schon mal garnicht bei einem Direkteinspritzer :( :(

Anzeige vom Forum


Gast am 28 Aug 2005 20:50:52

Warum so viel Angst?

Pflanzenöl eignet sich vorzüglich als Dieselersatz. Die oft befürchteten Probleme sind längst im Griff.

Aber soll doch jeder selbst entscheiden.

Spätestens bei EUR 1,60/lit/Diesel wird es logisch andere Energiemöglichkeiten zu nutzen.

lg
rup

spiti01 am 29 Aug 2005 01:02:44

Hallo Ölscheichs,

gegen Dieselkraftstoff auf Pflanzenbasis ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, aber......wer jetzt aber meint, jeden Diesel damit fahren zu können, der irrt gewaltig!

Bitte, im eigenen Interesse: holt Euch unbedingt das okay vom Fahrzeughersteller, sonst wird das eine sehr teure Angelegenheit :eek: :!: :cry:

Und Speiseöl (auch das feinste italienische Olivenöl) ist keinesfalls als Kraftstoff geeignet, denn es enthält Salze, die den empfindlichen Bauteilen jeglicher Dieseleinspritzungen über kurz oder lang absolut nicht schmecken!!

spiti01

HaraldF am 29 Aug 2005 20:56:21

Bei Direkteinspritzern gerät bauartbedingt immer eine geringe Menge von Kraftstoff in das Kurbelgehäuse. Bei Diesel ist das egal, Diesel verdunstet ohne Probleme wieder und zerstört, da chemisch mit dem Motoröl verwandt, nicht den Schmierfilm ! Wenn aber das Gleiche mit Pflanzenöl passiert, verflockt das Öl bei Motortemperaturen unter 80 Grad ( im Stau z.B.) und das führt unweigerlich zum Kolbenfresser oder Lagerschaden ! Ich hatte das hier schon mal vorgerechnet , bei einer durchschnittlichen Kilometerleistung des Womos von 10.000km im Jahr läge die Ersparnis mit PÖL bestenfalls bei maximal 500 EUR/Jahr. Das aber auch nur, wenn in Deutschland gefahren wird. Im Ausland ist der Diesel entsprechend billiger und dann sinkt die Ersparnis schnell auf die Hälfte. Zusätzliche Kosten werden ohne Umrüstung durch verstopfte Filter , häufigeren Ölwechsel, Risiko von Dieselpest ( Mikroben und Algen im Tank, da Pöl viel Wasser enthält - Folge: verstopfte Förderpumpe , Filter und Leitungen ). Eine Umrüstung auf ein Zweitanksystem würde mit rund 2.000 Eur zu Buche stehen.
Und dann das latente Risiko die Maschine ins Nirvana zu schicken !
Im schlimmsten Fall mindestens 3.000 EUR Verlust !
PÖL ist eine Milchmädchenrechnung !
Also lieber Finger weg !
Besser : Grösserer Tank und im Ausland günstig voll tanken - und Vollgas muß nicht sein - dreiviertel Gas reicht auch !

Harald :D

Gast am 30 Aug 2005 16:37:56

Jeder hat seine Erfahrung.

Bei mir ging der Test gut. 80.000km ohne Probleme. Öl- und Filterwechselintervalle beibehalten (30.000km).
Aber: zugegebenermaßen lief das Ding nur im Sommer problemlos. Also bei über 20 Grad. Unter 20 Grad sprang er schwerer an - und hätte ich im Winter nicht Diesel dazu getankt, hätte das Fahrzeug Urlaub gehabt.

Die Motorleistung blieb praktisch gleich. Auch der Abgasruß. Nur der Gestank ist fürchterlich mehr als bei Diesel.

Inzwischen gibt es Bausätze, die kompensieren. Da funktioniert es.

Eine Ölverunreinigung deutet auf einen schadhaften oder sehr alten Motor hin. Bei dem Wirkungsgrad über 40% der neuen und modernen Dieselmotoren bleibt bis heute nur noch das Problem von Ruß, also unverbrannten Kraftstoff, im Abgas.

Dennoch fährt mein Duc mit normalem Diesel. Ich habe nicht das Gefühl, das dieses Fahrzeug problemlos mit Pflanzenöl zu fahren wäre.

lg
rup

Mazda_Andi am 30 Aug 2005 18:51:49

Als zufriedener und sparender Pöler hier auch mal meine "2cent": Die alten Vor-und Wirbelkammerdiesel kann man -großenteils ohne viel umzubauen- mit Pflanzenöl fahren, am besten nen Mercedes mit Reihen-Einspritzpumpe. So wie in BerndM´s MB 100.
Ich selbst fahre einen Mazda E2200 mit Wirbelkammer und Bosch-Lizenz-Verteiler-ESP. Bin nun im Sommer bei 100% und habe lediglich einen Kühlwasser-Wärmetauscher und etwas dickere Leitungen eingebaut.
Moderne Diesel -also alles was es momentan neu zu kaufen gibt- sind stets Direkteinspritzer, was auch oft aus dem Namen hervorgeht (TDI, SDI, HDI, CDI usw.).
Bei diesen ist es eingeschränkt möglich, sie müssen aber auf jeden Fall einen Zweittank für Diesel zum Starten haben. Da ist natürlich das finanzielle Risiko größer, einen "Pölschaden" zu riskieren, da diese Hochdruckpumpen bzw. Pumpe-Düse-Elemente schweineteuer sind. Einen DI würde ich auf jeden Fall professionell umbauen lassen, z.B. bei Elsbett.
Ich habe beim Mazda die Erfahrung gemacht, dass er die gleichen Fahrleistungen und Verbrauch hat wie mit Diesel. Pöl beziehe ich zum Preis von 0,63€ und spare damit fast 50ct am Liter. Ob es sich für Euch lohnt, muss sich jeder selbst ausrechnen. Bei meiner Jahresfahrleistung von ca. 25.000km und nem Verbrauch von 10 Litern spare ich fast 1000Euro im Jahr.
Noch kurz der Hinweis, obwohl die meisten von Euch das wissen: Pflanzenöl ist NICHT Biodiesel. Dieser wird zwar aus Pöl hergestellt, ist aber aggressiv gegenüber Dichtungen und Lack, und fast genauso teuer wie Mineraldiesel.
Wer noch was wissen möchte zu dem Thema, die o.g. Links sind klasse, und ich selbst bin auch gerne bereit zu informieren.

Andi
P.S. Ne Pöl-Freigabe wird wohl kein Fahrzeughersteller der Welt geben...

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