xcamping
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Vendée 2012


Gast am 13 Aug 2012 18:43:08

Wir sind unterwegs. Nochmals einen Dank an alle, die uns im Vorwege mit Tips geholfen haben.

Nach einem Besuch in Amsterdam





ging es über französische Autobahnen weiter. Teuer! Aber wirklich erstklassig. Erschütterungsfreies fahren über hunderte von Kilometern, ohne jeden Stau.



Und solche Rastplätze haben wir noch nirgendwo gesehen. Nirgendwo.



Ohne Probleme sind wir in Barbatre auf der Ile de Noirmoutier angekommen. Bei 30 Grad und Sonne satt kann man es hier ganz gut aushalten.




Die Lebensmittelpreise sind ... erfrischend. Aber die Qualität ist auch um Welten besser als zu Hause.



Was heißt Weightwatchers auf Französisch?



Sprachprobleme haben wir hier gar nicht. Simple Worte wie Bon jour, Pardon oder Est-ce que vous pouvez m'aider tauen jeden Franzosen auf. Und da mein Schulfranzösisch doch noch vorhanden war verstehe ich hier mehr als in Dänemark. Fehlendes Französisch ist jedenfalls kein Grund, Noirmoutier zu meiden.

Was uns hier gefällt ist, das es hier zwar vor Touristen wimmelt, aber es sind kaum Deutsche darunter. Wir haben den Eindruck, hier machen Franzosen Urlaub.

In Noirmoutier en Ile haben wir wirklich gute Muscheln gegessen, und auch die Stadt selbst ist ganz nett. Außerdem verkaufen die Boutiquen Sommermode mit 50% Rabatt.







Mich ruft jetzt eine Quiche de l'Aubergine.

A bientot.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

nordlicht03 am 13 Aug 2012 20:54:47

Sehr schön! Das weckt Erinnerungen. Die Ecke habe ich innerhalb einiger Jahre mit Zelt, Wohnwagen und Wohnmobil erlebt. Dort schaue ich immer wieder gerne vorbei! :)
Obwohl der CP in Barbatre mit den ganzen Festwohnwagen nicht mehr so mein Geschmack ist. Aber der Strand ist nach wie vor Super!! 8)

Wir hatten leider letztes Jahr nicht so tolles Wetter.

cambodunum am 13 Aug 2012 21:05:16

sehr schöne Fotos , Danke. Wart ihr auch in Aizenay oder Umgebung ?
und OT..isst du wirklich Muscheln mit Pommes ???

Anzeige vom Forum


Chris_62 am 13 Aug 2012 22:16:54

Am Mittelmeer gibts auch nur Moules et Frites !

Schöne Bilder von der Ile de Noirmoutier :daumen2: ......

Aretousa am 13 Aug 2012 22:34:42

MMMMhhhhhhh Moules frites- ich liebe sie.
Und der Campingp. in Barbatre war auch unserer allerstes Ziel auf Noirmoutier vor vielen Jahren.
Erzähl ruhig noch ein wenig weiter. Ich freue mich drauf.

eva b. am 14 Aug 2012 09:55:31

Aretousa hat geschrieben:MMMMhhhhhhh Moules frites- ich liebe sie.

Oh ja, lecker. Die frites müssen im Muschelsud ertrinken :D
Aretousa hat geschrieben:Erzähl ruhig noch ein wenig weiter. Ich freue mich drauf.

Da schließe ich mich gleich an :francais:

uschi-s am 14 Aug 2012 10:04:05

Sehr schön, hoffentlich geht es noch weiter...

gary32 am 14 Aug 2012 13:00:00

Hallo,

die Insel Noirmoutier ist auch berühmt für den Anbau einer kleinen Kartoffelsorte , genannt " Bonnotte "...
Wird nur per Hand im Mai geerntet....

( sind allerdings nicht für Pommes-Frites geeignet... :D )

Empfehlen ist auch der CP Municipal " La Pointe " am oberen Ende der Insel im Ort la Herbaudière :

--> Link

.

gary32

nordlicht03 am 14 Aug 2012 17:49:39

@gary:
Ja, die Kartoffeln haben wir auch schon gelesen (natürlich zum eigenen Verzehr. :D ). Sie werden wegen ihrer dünnen Schale von Hand gelesen.

Gast am 14 Aug 2012 20:35:50

Wir werden morgen nach Notre Dame de Monts auf den Campingplatz L'Orgatte wechseln. Das ist einer der Camping Municipal Plätze, der sehr, sehr gepflegt ist. Les Oncheres ist alles was Hygiene angeht etwas ... speziell und dafür zu teurer. Aber als erster Platz war er gut. Und für zwölfjährige Jungs ist er super.

Der neue Platz liegt ganz günstig für ein paar Ausflüge in die Vendée. Und am Wochenende sind wieder Sonne und 30 Grad angesagt. Was wir nächste Woche machen wissen wir noch nicht genau.

Für die nächsten Tage sind das Ecomuseé Le Daviaud, le Kulmino und der jardin du vent in der Auswahl. Mal sehen, wohin es uns treibt, vielleicht kommen wir auch noch mal auf die Insel zurück. Dank an Gary für den CP-Tipp.

Klar esse ich Moules Frites, mit triefenden Frites. Bis zum Ende...



Hier gibt es wirklich ausgefallene Wohnmobile: Dual use mobiles... oder AB Urlaub für die Feuerwehrleute hier...



Und echte Traumautos...



Die Kartoffeln von Noirmoutier sind übrigens sehr gut, wir müssen schon nachkaufen.

Abendliche aus Noirmoutier.



A bientot...

Gast am 14 Aug 2012 20:39:55

PS: Wer (wenn auch vor ewigen Zeiten) in der Schule Französisch hatte, der ist mit dem "Kauderwelsch-Sprechführer Französisch Wort für Wort" sehr gut bedient. Tante Google weiß mehr...

Und von wegen sture Franzosen; ein halber Satz auf französisch, und hier wird einem der rote Teppich ausgerollt. Überall.

Gast am 14 Aug 2012 20:44:20

PPS: Ob die Franzosen wirklich so ein Radfahrer-Volk sind wage ich zu bezweifeln. Zumindest dieses Exemplar hat seine letzte Fahrt noch zu Lebzeiten von de Gaulle gemacht. :)


Anne42 am 15 Aug 2012 18:08:54

klasse, freue mich schon auf die Fortsetzung

al am 15 Aug 2012 21:57:28

schön, sehr schön...
und jetzt mehr!

Gast am 16 Aug 2012 16:27:01

Der gestrige Morgen begann … atemberaubend. Da der Wind stark auffrischte hatte ich früh morgens die Markise eingefahren, die sich durch lautes Gezerre am Auto bemerkbar gemacht hatte. Gegen 9 Uhr hatte sich der ruppige Wind dann zu einem Sturm entwickelt, der in Böen bis zu Stärke sieben ging.

Wir hatten am Vorabend bereits ausgecheckt und wollten die Insel verlassen. Bei dem Wind war es aber fraglich, ob wir mit dem Wohnmobil über die Brücke kommen würden. Windböen bis zu 40 Knoten in 50 Metern Höhe sind kein Kinderspiel mehr. Vor dem Aufbrechen nahmen wir deshalb nochmal Wasser an Bord. Falls wir nochmals auf der Insel übernachten müssen würden wir das freistehend tun.

Nachdem wir gegen Mittag Barbatre verlassen hatten ging es zur Passage de Gois. Diese Straße führt bei Ebbe, und auch nur dann, durchs Watt zum Festland. Wir kamen ca. zwei Stunden nach Niedrigwasser dort an und konnten noch die letzten Autos sehen, die mit hochaufspritzendem Wasser die Überfahrt wagten. Eine halbe Stunde Später war die Straße dann wieder unter Wasser. Es erstaunte mich, wieviele Fußgänger trotz unzähliger Schilder und Hinweise trotzdem noch nasse Füße und Hosen bekamen, als das Wasser die Straße erreichte. Für Eltern mit Kindern ist dieses Schauspiel besonders interessant, da die Gezeiten in einer halben Stunde erschöpfend und anschaulich erlebt werden können. Ein französische Freundin erzählte uns, das jedes Jahr vier bis fünf (vornehmlich einheimische) Autos beim Wettkampf, wer die späteste Durchfahrt wagt, auf der Straße im Wasser stecken bleiben. Die Insassen werden dann mit Boot oder Hubschrauber aus den Rettungsplattformen. Immer noch besser als illegale Autorennen, aber auch ein sehr teurer Spaß.







Die Polizei verteilte unterdessen Strafzettel an Falschparker, die den Wendeplatz am Ende der festen Straße blockierten. Unser Wohnmobil fand glücklicherweise kein Interesse, obwohl das Heck auf dem zu kleinen PKW-Parkplatz fast einen Meter in die Straße ragte.

Da der Wind zwischenzeitlich merklich auf Böen von 25 Knoten abflaute entschieden wir, die Überfahrt zu wagen und die Insel über die Brücke verlassen. Kurz vorher haben wir noch kurz auf einem Acker angehalten und an einem Stand Melonen und Nektarinen eingekauft. Das man hier reifes Obst kaufen kann, das man nach dem Kauf essen kann ist großartig. Zu Hause verpasse ich so oft die minimale Zeitspanne zwischen steinhart und verschimmelt...

Die Überfahrt bot einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik. Nachdem die Kaltfront zwischenzeitlich durchgezogen war hatte der Wind den Himmel frei geblasen und die See lag unter uns in der Sonne in schönstem Rückseitenwetter.

Zurück auf dem Festland fuhren wir nach Notre Dame de Monts auf den Camping Municipal L'Orgatte. Dieser Platz ist günstiger als Les Oncheres, vor allem aber wesentlich gepflegter und nicht so herunter gewirtschaftet. Außerdem ist der Platz nicht so sandig, so daß man sich nicht, wie vorgestern passiert, auf dem Stellplatz fest fährt. Ich mußte mir glatt die Strandschaufeln meiner Kinder ausleihen, und aufs Ausbuddeln von Dreieinhalbtonnern hab ich keine Lust mehr.

Wenn Gogolo mal seinen Wagen verkaufen will, ich hätte jetzt Interesse...

Für die kommenden Tage mit Sonne und 30 Grad haben wir einen tollen Platz unter alten Bäumen gefunden. Mit nur 400 Metern Fußweg zum Strand. Nach dem Essen (Pommes risolees, Legumes de campagne, saucissons) ging es dann erstmal dorthin. Der Wind blies zwar noch kräftig, aber für so ein Peeling zahlen andere Menschen sehr viel Geld. Die Dünung stand noch circa anderthalb Meter hoch, und ich habe selten so einen Spaß beim Baden gehabt.











Eine besondere Erwähnung verdienen die Damen der Rezeption von L'Orgatte. Ich hatte nach einer Brasserie oder Restaurant für den Geburtstag meiner Frau gefragt, in dem es Muscheln gibt. Ich bekam eine Brasserie empfohlen, die sogar eine Kinderecke hat, nachdem die Dame bei allen in Frage kommenden Restaurants vorher anrief und sich für uns erkundigte, ob es dort auch wirklich Muscheln gäbe. Ein paar Brocken französisch, und man bekommt hier den roten Teppich mit Goldkante ausgerollt.

Abends sind wir dann nochmal zum fern-sehen an Strand gegangen, wo sich der Tag so verabschiedete, wie er war. Atemberaubend.





A bientot...

bambiball am 16 Aug 2012 16:58:43

Bei den Bildern von den Muscheln fang ich fast an zu sabbern.
Lecker.
Schade das der Camping Les Oncheres nicht sauber ist. Vor 2 Jahren als wir da waren war der echt top. Wir waren aber auch im Mai/Juni dort und in der Nebensaison ist ja bekanntlich alles anders.
Falls du in deinem Bekanntenkreis einen Hobbykoch hast mit gehobenen Ansprüchen, musst du dem unbedingt Meersalz "Fleur de Sel" mitbringen.
Der freut sich wie bolle.

Gast am 17 Aug 2012 13:06:48

Nach dem Ecomusée Bourrine de Bois Juquaud ist der Jardin du Vent, der Garten des Windes, das zweite kleine Museum, das uns sehr beeindruckt hat. Klein in dem Sinne, das es jeweils ein klar umrissenes Thema hat, das auf überschaubarem Raum dargestellt wird.

Zentrum des Jardin du Vent ist eine alte Mühle, deren Mühlenflügel durch eine moderne Segelkontruktion ersetzt wurde, die man nicht mehr in den Wind drehen muß. Allein dieser Mühlenkopf ist schon eine Attraktion. Allerdings nur für Papas...





Um die Mühle herum sind zahlreiche andere Geräte, die das Thema Wind aufnehmen. Ein Karussel, das mit Segeln betrieben wird.



Rohre, die Sprache über größere Distanzen übertragen.



Eine kleine Windmühle, die man erklettern kann.



Ein Steingarten, in dem Wasserdampf in die Luft geblasen wird und man die Windbewegung sehen kann.



Der ganze Garten ist sehr schön und liebevoll angelegt.

Das beeindruckendste waren jedoch zwei große Satellitenschüsseln von je zwei Meter Duchmesser, die ca. 25 Meter von einander entfernt auf einander ausgerichtet aufgestellt waren. Spricht man genau im Zentrum der Schüssel in ca. 40 cm Entfernung in die Schüssel, dann sind die gesprochenen Worte an gleicher Stelle in der gegenüberliegenden Satellitenschüssel zu hören. Trotz der Entfernung, an einem windigen Tag. In HD-Qualität. Sogar ein Flüstern war deutlich zu verstehen. Von diesem Experiment waren wir alle völlig begeistert.

Garniert wird das ganze mit Gedichten, Faktentafeln und technischen Geräten wie einem Anemometer etc. Auch die Entstehung der Beaufort-Skala für Windstärken wird erklärt. Und auch wenn alle Schilder, von denen es reichlich gab, in französischer Sprache sind, bekommt man am Eingang einen kleinen Führer in deutscher Sprache, auf dem sogar die Gedichte übersetzt sind. Im Eingansgebäude gibt es zudem eine unglaublich gut sortierte Bibliothek von Büchern und Kinderbüchern, die uns ebenfalls beeindruckt hat. Und das alles für ca. 10 € für eine fünfköpfige Familie.

Im Anschluß daran ging es dann, wen wunderts, zum Strand. Nach dem gestrigen Sturm erreichte der für die Biskaya typische Schwell die Küste. Die Dünung lief heute anderthalb bis zwei Meter auf. Außerdem war am späten Nachmittag Hochwasser, so daß vereinzelt sogar Surfer zu sehen waren. Auf jedenfall hat das Baden einen unglaublichen Spaß gemacht.

Morgen werde ich mit dem Rad mal in Richtung Saint Jean de Monts fahren, die Radwege hier, soweit ich sie bisher gesehen habe, machen Lust auf eine Tour.

A bientot...

Aretousa am 17 Aug 2012 13:11:13

In St. Jean de Monts waren wir im Juli. Dort gibt es einen sehr schönen Stellplatz und einen tollen Strand. Aber der Ort ist eine Touristenhochburg mit viel ?demmi und Urlauberhochhäusern. Länger als die beiden Tage, die wir dort waren würde ich es dort nicht aushalten.

Gast am 18 Aug 2012 13:08:49

Strandtag bei 20 Grad und wolkenlosem Himmel. Morgen mehr. Vielleicht... :)

Aretousa am 18 Aug 2012 13:59:24

20° :roll: :roll:
Hier (Limburg/ Hessen) sind´s 35°. Dafür haben wir keinen Strand :cry: :cry:

Gast am 18 Aug 2012 23:13:36

Das kurze Zeit später einsetzende etwas bedeckte Wetter mit kühlem Wind hat uns die Entscheidung leicht gemacht, das Ecomusée Le Daviaud zu besuchen. Auf einem sehr großen, natburbelassenen Areal wird die Entstehung und das bäuerliche Leben in den Salzmarschen der Vendée beschrieben. Obowhl ich unseren „Pass“ für reduzierten Eintritt auf dem Campingplatz vergessen hatte bekamen wir den reduzierten Eintrittspreis. Bei drei Kindern reicht das ein paar Eis.



Wie schon in anderen Museen erlebt bekamen wir einen Führer in deutscher Sprache mit auf den Weg. In mittlerweile schönstem Sonnenschein gingen wir dann über das Gelände. Die Bilder sprechen für sich.





Unsere Kinder fanden es riesig, mal ausgiebig „na du dickes Schwein“ sagen zu können. Die waren nämlich wirklich dick. Und dreckig. Richtig schön.



In einer Saline kann man die Salzgewinnung mitmachen.



Was hier an Fleur de Sel herumliegt reicht für eine Woche Urlaub.



Ein wirklich tolles Museum, oder wie immer man so eine Einrichtung nennen will. Auf dem Rückweg haben wir dann noch Salz und Honig aus dem Museumsladen gekauft.

Abends gab's dann die beim Schlachter gekauften Brochettes d'Agneau, mit viel Schalotten und Knoblauch.

Was übrigens gar nicht geht: Mit zu kleinen Radtaschen nach Frankreich fahren...



A bientot...

Gast am 19 Aug 2012 22:12:38

Muscheln in Curry. Vivre comme Dieu en France...



A bientot...

Gast am 28 Aug 2012 16:21:31

Nach zweieinhalb Wochen an der Atlantikküste haben wir uns auf den Rückweg gemacht. In der ersten Etappe ging es nach Paris. Kurz vor Paris war dann die Autobahn wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitung war allerdings sehr gut ausgeschildert, so daß wir einige sehr interessante Straßen im Süden von Paris kennen gelernt haben.

Um halb ein Uhr morgens erreichten wir dann unseren Stellplatz am Chateau de Vincennes. Hier steht man kostenlos direkt vor dem Parc Floral de Paris, und mit der Metro, die direkt am Schloß endet, ist man in 20 Minuten in der Innenstadt.



Mit dem Paris Visite Ticket, das man Tage- und Zonenweise nach Bedarf kaufen konnte, sind wir für relativ kleines Geld den ganzen Tag mit Metro und RER durch die Stadt gefahren. Das Netzt ist sehr dicht, die Züge sauber, und alles ist sehr deutlich ausgeschildert. Züge fahren eigentlich alle 2-3 Minuten.

Was uns an Paris sehr unangenehm auffiel war der allgemeine Dreck, Schmutz und Verfall, der überall zu sehen war. Lediglich die Hot Spots wie Notre Dame oder Tour Eiffel waren gepflegt.

Pittoresk anzusehen sind die vielen Fahrrad-Wracks, die überall zu finden sind.



Wohnmobil und Klebeband, Freunde fürs Leben.


Es gibt sie aber natürlich, die schönen Ecken.

Notre Dame


Willkommen in der Winkelgasse.


Ein armes Schwein.



Mieträder, in ganz Paris zu finden.


Spatzenfüttern vor Notre Dame


Wo bitte ist der Eiffelturm? Ach, da...


Und das bei meiner Höhenangst. Was tut man nicht für seine Kinder...


Die Übelkeit kam aber nicht von der Höhe des Turms, sondern der Höhe der Preise.


Blick vom Tour Eiffel auf die Champs de Mars.


Nach einem schönen Tag in Paris sind wir dann abends in Richtung Heimat aufgebrochen, und dort nach einer Übernachtung in Kortrijk in Belgien am nächsten Abend gesund und heil angekommen.

Zahlen, Daten, Fakten

Dauer: 20 Tage
Strecke: Winsen, Amsterdam, Angers, Barbatre (Ile de Noirmoutier), Notre Dame de Monts, Paris, Kortrijk, Winsen
Distanz: 3093 KM
Péage: € 153,70
Diesel: 330,24 Liter
Verbrauch: 10,6L / 100 KM
Campingplätze: Les Onchères, Barbatre (Noirmoutier), L'Orgatte, Notre Dame de Monts
Kosten Camping: € 430,92
Stellplätze: Almere Haven (NL), Les Mentilents (F, A11), Chateau Vincennes (F, Paris)
Kosten SP: € 30,00

Was uns Erinnerung bleibt:

Die Rastplätze


Die Strände


Die Blumen


Das Essen


Und natürlich ... Franzosen, die sehr viel netter, höflicher und aufgeschlossener sind, als das Gerücht behauptet.


Fazit:
Wir werden im nächsten Jahr wieder nach Frankreich fahren.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns vor der ersten Frankreichtour mit Tipps unterstützt haben und uns ermuntert haben, nach Frankreich zu fahren. Wir haben es nie bereut.

A bientot...

anguilla am 28 Aug 2012 18:06:05

Hallo Aldebaran,

dein toller Bericht und Deine Bilder haben mich überzeugt:

bevor ich zur Il de Re und Ile de Oleron fahre geht es nun erstmal zu Ile de Noirmoutier.

Und ne große Fahrrdtasche anstelle des kleinen Körbchens wird auch noch angeschafft.
Am Wochenende gehts los.

Vielen Dank für Deine Impressionen.

Wolfgang

al am 28 Aug 2012 18:39:15

das fällt uns auch immer wieder auf

diese blumenpracht am strassenrand, an den laternen, oder gar auf dem mittelstreifen.
von den stränden, dem essen und der freundlichkeit der menschen müssen wir erst gar nicht anfangen

nochmals bedankt für bericht und bilder.

uschi-s am 28 Aug 2012 18:50:11

Sehr schöner Bericht. Dankeschön.

gary32 am 29 Aug 2012 09:17:58

al hat geschrieben:das fällt uns auch immer wieder auf

diese blumenpracht am strassenrand, an den laternen, oder gar auf dem mittelstreifen.

nochmals bedankt für bericht und bilder.


salut al,

es gibt einen Label der am Ortseingang darauf hinweist dass es sich um " Ville ou Village fleuri " handelt.

Hier ein Verzeichnis :

--> Link

A+

gary32

Gast am 29 Aug 2012 10:13:08

anguilla hat geschrieben:bevor ich zur Il de Re und Ile de Oleron fahre


Als ich in Notre Dame de Monts meinen Bruder traf kam er gerade von der Ile d'Oleron, und er war auch von der Insel sehr beeindruckt.

Gast am 29 Aug 2012 10:24:54

Noch eine Bemerkung zum Thema Stell- und Campingplätze:

Unser Eindruck ist, das man sich zumindest in der Vendée auch in der Hochsaison keinerlei Gedanken über Plätze und Ver- und Entsorgung machen muß. Plätze und V/E-Stellen findet man eigentlich "an jeder Ecke".

Oft wird am Ortsschild die Infrastruktur für Wohnmobile erklärt. Man sollte einfach auf Schilder für "camping cars" achten, und sich besser auch daran halten. Falschparken kostet zwischen € 17,00 und € 375,00.

Bestes Beispiel: Noirrmoutier en Ile. Dort ist das Parken von Wohnmobilen in der Stadt, wie so oft, untersagt, "stationnenment reglementé aux camping cars".

Aber am Ortseingang ist ein riesiger Stellplatz nur für Wohnmobile, den man tagsüber kostenlos benutzen kann, und von dem aus man in 3 Minuten zu Fuß in der Stadt ist. Außerdem geht einer der Radwege direkt am Platz vorbei. Und das ist in vielen Ortschaften so.

Bonne route...

Gast am 29 Aug 2012 10:33:24

gary32 hat geschrieben:
al hat geschrieben:das fällt uns auch immer wieder auf

diese blumenpracht am strassenrand, an den laternen, oder gar auf dem mittelstreifen.

nochmals bedankt für bericht und bilder.


salut al,

es gibt einen Label der am Ortseingang darauf hinweist dass es sich um " Ville ou Village fleuri " handelt.

Hier ein Verzeichnis :

--> Link

A+

gary32


Nicht zu vergessen die Mittelinseln der Kreisel. Was wir da an kleinen Themengärten sahen hat uns oft sprachlos gemacht.


hundaufreisen am 30 Aug 2012 08:31:29

Vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht und die tollen Fotos
Auch unsere Planung haben v.a. die Fotos beeinflusst. Noirmoutier ist jetzt fest in der Planung - noch 2 Wochen, dann geht's los.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Suche Campingplätze am Strand / Normandie u. Picardie
Campingplatz 4 Sterne kann ich nur empfehlen.
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt