tobi4z hat geschrieben:Hallo,
Mein Vater und Ich wollen ein Funkgerät im Wohnmobil einabuen, wenn wir unterwegs sind nicht immer mitem Handy uns verständigen müssen ein Funkgerät ist da um einiges besser.
Gute Idee, dafür ein kostenloses Nahbereichs-Kommunikationsmittel zu verwenden ;-)
Da gibts doch so Masselose Funk-Antennen von Albrecht GL 27 oder ist so ne Scheiben Antenne da doch besser??
Diese "masselosen" Antennen, z.B. für Boote oder sonstige Kunststoff-Aufbauten, beziehen "ihre Masse" aus dem abgestimmten Antennenkabel, das eine bestimmte Länge hat und nicht gekürzt oder verlängert werden darf. Ein zu langes Kabel muß daher aufgerollt werden, ausserdem bilden sich aussen auf dem Antennenkabel geringe "kontrollierte Funkwellen", die eine Elektronik in nächster Nähe gelegentlich etwas aus dem Takt bringen kann.
Scheiben-Klebeantennen arbeiten kontaktlos von innen nach aussen und funktionieren nur bei Glasscheiben ohne (aufgedampfte metallische) Wärmeschutzschicht, nicht bei den Kunststoff-Fenster im Campingbereich.
Auch hier hat man das Problem mit der "künstlichen" Masse durch das Antennenkabel.
Welches Funkgerät könnt ihr mir noch dazu Empfehlen??
CB-Funkgeräte sind für deinen Zweck eigentlich etwas übermotorisiert.
Man braucht einen Platz fürs Gerät, oft auch mit Schraubenlöcher, Platz für eine Antenne, und in der Anschaffung sind sie nicht so billig wie Alternativen.
"Sichtbare" Funkantennen könnten evtl. ausländische Kontrolleure "anziehen", denn nicht alle CB-Geräte sind überall erlaubt.
Z.B. sind 80-Kanal-Geräte nur in Deutschland erlaubt.
Die kleinen Handfunkgeräte nach dem PMR-Standard wäre einer bequeme und günstige Wahl, das Paar ist schon für 20€ zu bekommen.
Wenn du nicht durch andere Frequenz-Mitbenutzer gestört werden willst, kostet die entsprechende Option ungefähr 10-15€ Aufpreis.
haballes hat geschrieben:Ein Funkgerät darf allerdings auch nicht überall benutzt oder gar eingeführt werden. Manche Länder strafen dies empfindlich ab.
Stimmt, die veralteten LPD-Handfunkgeräte oder die "Freenet"-Geräte sind, wie hier schon verlinkt, auch in vielen Länder nicht erlaubt, mal davon abgesehen, ob das überhaupt jemand kontrolliert.
Ostwestfale hat geschrieben:Die Dinger muss ich zwar alle 3 Jahre neu kaufen weil die Batterie ausgelaufen ist oder der Einschaltknopf kaputt.
Tipp:
Beim Akku-Spezialisten
--> Link gibt es für die meisten tragbaren Amateurfunkgeräte Batterie-Leergehäuse, manchmal auch welche, die in Europa gar nicht angeboten werden (z.B. für mein Icom-T81). Für unzählige akkubetriebene Geräte aus etlichen Kategorien gibt es Ersatz-Akkus.
tobi4z hat geschrieben:ja so ein fest Funkgerät wer mir lieber so "Handpusten" hatten wir schon war nicht so das Wahre kaum verstanden und batterien waren au schnell leer
Das ist allerdings der große Nachteil an den PMR-Dingern.
Fast alle werden mit drei oder vier Microzellen betrieben, kaum eins mit Mignon.
Der Sender leistet 1 Watt (davon gegen 0,5W über die Antenne), was die Microzellen relativ zügig leersaugt, wenn man zu lange Sprechdurchgänge macht. Einzige Hilfe: Fasse dich kurz. ;-)
raidy hat geschrieben:Wenn du eine Antenne fest verbaust und den Sockel mit der Aluhaut verbindest, dann ist das die gleiche Masse wie wenn es Stahl wäre.
Und wenn er einen einen GFK-Aufbau hat? ;-)