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Samstag, eine Woche früher,das Womo hat Übergewicht
Nein, heute geht es noch gar nicht los in den Urlaub, wir müssen noch eine Woche arbeiten, auch wenn die Kids schon eine 1/2 Woche Sommerferien haben. Heute möchte ich das Auto wiegen, um keine Überladung zu riskieren. Nach dem Mittagessen steigen alle außer Marc und Astrid ins Womo ein, Marc liest die Radlastwaage ab, Astrid ist noch in England bei ihrer Sprachreise. Wir notieren alle Radlasten einzeln und rechnen am Schluss das Gesamtgewicht aus, 4.192 kg ohne Marc und Astrid, ohne die frischen Lebensmittel und das persönliche Reisegepäck jedes Einzelnen, wie Bücher, Nintendo oder Kamera. 4.250kg darf das Auto wiegen, das reicht nicht.
Ok, so geht das nicht, wir müssen leichter werden, nur worauf verzichten? Das Zelt bleibt da, -15kg.Der Radträger mit der darauf montierten Staukiste muss also auch daheim bleiben, -85kg. Macht zusammen ca 100kg gespart. Zusammen mit der Restzuladung von 50 kg müsste es somit für Marc und Astrid und das restliche Gepäck knapp reichen.
Nur wohin mit den sperrigen Sachen, wie Paddel, wasserdichtem Behälter fürs Paddeln, den Neoprenanzügen, der Rettungsweste etc etc. Die Paddel kommen auch noch aufs Dach, der Rest muss irgendwie im Womo einen Platz finden, mal sehen.
Gut, dass wir so rechtzeitig gewogen haben und nicht erst bei der Abfahrt.
Freitag, 03.08.12, es geht los, beinahe ein Fehlstart
Nachdem um 17.00 Uhr endlich die Arbeit in der Kanzlei geschafft ist, (die Gerichtspost kam erst gegen 16.00 Uhr und musste noch bearbeitet werden und ein Mandant kam um 16.15 Uhr auch noch) starten wir den Diesel, eine Stunde später als geplant. Wir düsen los, allerdings kann man nicht wirklich von "düsen" sprechen, nach der Unterführung in Blankenloch zieht der Wagen im 3. Gang mit Vollgas mit Mühe und Not noch 50 km/h. Auf der Landstraße nach Friedrichstal kommen wir mit Vollgas im 4. Gang auf 80 km/h. Ooh, den Fehler müssen wir finden, so wird es nichts mit den ca. 700km bis Travemünde heute Nacht. Ich fahre in Friedrichstal ab zum örtlichen Fordhändler, allerdings ist heute Freitag und es ist schon nach 17.00 Uhr. Ich öffne die Haube und suche den Fehler, der ist zum Glück schnell gefunden, der Marder hat uns wieder besucht (zum 3.Mal in 10 Jahren) und einen Unterdruckschlauch zerbissen. Ein ca. 10cm langes Stück hat er mitgenommen. Schnell sause ich zum Fordhändler, an der Ersatzteiltheke steht: Öffnungszeit bis 16.00 Uhr. Grr. Aber wir haben Glück: Ein Angestellter ist noch da und verspricht, im Lager zu schauen, ob er etwas Passendes findet. Genau den Schlauch hat er nicht, aber etwas ähnliches das wir passend machen können. Ein 5er wechselt den Besitzer und ich baue den Schlauch ein. Problem gelöst. Zum Glück hat der Marder keinen Kühlwasserschlauch zerbissen, den hätten wir nicht so einfach flicken können.
1,5 Stunden später als geplant starten wir, gegen 20.30 Uhr machen wir eine Pause. Bei der Weiterfahrt stellt Heike fest, dass wir Birgits Ausweis vergessen haben. Aber zurückfahren? Unmöglich, das würde uns mindestens 5 Stunden kosten und um 9.00 Uhr früh müssen wir an der Fähre einchecken. Das würde zu knapp. Also muss es ohne Ausweis gehen.
Samstag Kurze Nacht und lange Fährüberfahrt
Gegen 2.30 Uhr kommen wir am alten Gate des Skandinavienkais an, ein Zugang ist nicht möglich, aber wir können hier gut und ruhig übernachten. Am nächsten Morgen wird Heike um 7.00 Uhr wach, wir düsen zum Hafen und stellen uns in die Checkin-Schlange. Wenige Minuten später sind wir eingecheckt und stehen im Hafen und warten auf die Fähre. Pünktlich um 10.00 Uhr legt die Peter Pan ab, das Boot ist gut gefüllt, wegen des guten Wetters ist es aber kein Problem, im Boot einen Sitzplatz zu finden, viele sind außen.
Auf der Fähre
Um 17.30 Uhr legen wir in Trelleborg an und fahren nach Rydebäck, unserem heutigen Übernachtungsplatz. Die Kinder spielen Fußball, schaukeln, lernen eine Katze kennen. Später gibt es Abendessen und wir fallen alle müde ins Bett.
Steg am Stellplatz
Wir fahren nach dem späten Frühstück ca. 150km nach Varberg, dort soll ein Kite-Point sein, an dem Christian nach Möglichkeit kiten möchte. Der Parkplatz an Strand bietet ein Luxusklohaus mit Toiletten und Außenwasseranschluss. Die Kinder gehen baden, Marc und Fabian versuchen zu paddeln, leider ist die Bucht so flach, dass das Boot ständig auf Sandbänken aufsetzt.
Aber das Wetter ist super und Sonnenschein pur. Wir merken gar nicht, wie sonnig es ist, und haben am Abend alle Sonnenbrand. Abends spielen wir alle Völkerball, nach dem Abendessen ver- und entsorgen wir und verlassen den Parkplatz, da die Schilder dort Parkverbot nachts anzeigen. Wir wollen am Naturum übernachten, aber dort ist ein kostenpflichtiger Stellplatz, der uns mit umgerechnet ca. 15 Euro zu teuer ist. Wir suchen und finden in Varberg einen Parkplatz im Ort. Leider feiert der Kite-Point und die halbe Stadt eine große Feier, es wird sehr laut. Wir wollen aber nicht mehr umparken. Christian hat sich entschieden, heute Abend noch 2 Stunden weiter zu fahren, damit seine Kinder einschlafen und er morgen nicht mehr so viel zu fahren hat.
Montag, wir treffen Zankers am Mellanfrycken
Nach unruhiger Nacht starten wir, unterwegs kaufen wir ein, tanken und machen eine kurze Mittagsrast. Unterwegs regnet es stark, welch ein Unterschied zu gestern. Wir haben 350km vor uns. Gegen 16.30 Uhr erreichen wir unseren Stellplatz, Zankers und Heikes Bruder sind schon da.
Leider regnet es stark. Christian und Heike gehen trotzdem schwimmen. Lars und Theo schließen sofort Freundschaft und bauen aus Holz ein Floß. Abends sitzen wir im Womo zusammen, zuvor tippe ich den Reisebereicht der letzten 2 Tage. Außerdem teste wir den neu gekauften Internet-Stick. Leider ist die Telefonverbindung zu schwach, der Seitenaufbau dauert ewig.
Dienstag, Baden, Boot fahren und Angeln
Das Wetter ist durchwachsen, wir nutzen Regenpausen um zu baden und mit dem Paddelboot zu fahren. Die Jungs versuchen zu angeln, leider haken sich die Blinker auf dem Boden fest und 2 mal reißt die Schnur ab. Plötzlich ist an der älteren Angel die Öse für die Schnurführung ab, die andere Angel hat einen Schnurhudel. So bin ich ununterbrochen damit beschäftigt diese Probleme zu lösen.
Am Abend machen wir ein Lagerfeuer und gehen spät schlafen.
selbstschrauber am 31 Aug 2012 20:28:27
Mittwoch, ein Horrortag, oder Pleiten, Pech und Panne
Wir müssen dringend ver- und entsorgen. Außerdem regnet es in Strömen, also brechen wir nach dem Frühstück auf und fahren nach Sunne. Hier kaufen wir beim ICA ein, das Klohaus am Parkplatz nutzen wir zum ver- und entsorgen. Danach soll es weiter gehen zur Draisinefahrt in Uddeholm. Leider vera...uns unser Navi und schickt uns 40km in die falsche Richtung. So kommen wir als letzte in Uddeholm an. Es regnet aber immer noch in Strömen und so beschließen wir weiter zu fahren nach Orsa zum Bärenpark Grönklitten. Lars möchte bei uns mit fahren, Klaus wird eine andere Strecke fahren und sich Dala Floda anschauen. Nach ca. 45km tut es bei gemächlicher Fahrt mit ca. 90 km/h auf freier Strecke plötzlich einen heftigen Schlag. Es fühlt sich an, als wären wir auf der rechten Seite über etwas drüber gefahren. Christian kommt mit seinem Womo und hält an. Wir fragen ihn, ob etwas auf der Straße lag, er verneint dies. Also beschließen wir weiter zu fahren. Während des Anhaltens war mir aufgefallen, dass das Bremspedal einen zu weiten Weg hat. Während der Weiterfahrt stelle ich fest, die Bremse ist tatsächlich nicht in Ordnung, außerdem stinkt es nach verbranntem Belag. In Stöllet biege ich daher kurzentschlossen vor dem örtlichen Tante-Emma Laden nach links ab und stelle das Womo auf einen Parkplatz vor einer aufgegebenen Bankfilliale. Aus der linken Bremstrommel qualmt es, die Trommel ist sehr heiß.
Da liegt sie die "Bescherung"...
der defekte Radbremszylinder.
Oh je. Wir bocken den Wagen auf, entfernen Rad und Bremstrommel und sehen die Bescherung. Der Bremszylinder ist völlig zerstört, ebenso die Bremsbacken verbogen, auf einer Seite ist der Belag abgesprungen, auf der anderen Seite völlig herunter geschliffen. Bremsflüssigkeit läuft aus. Heike ruft Klaus an, damit er zu uns kommt, wir haben ja Lars an Bord und an eine Weiterfahrt ist nicht zu denken.
Danach rufen wir den ADAC in Deutschland an und schildern unser Problem. Die Dame will unser Auto abschleppen lassen, das wollen wir nicht, sondern an Ort und Stelle reparieren. Wir bitten, uns die nächstgelegene Fordwerkstatt zu nennen, das verweigert sie und teilt mit, den Abschlepper zu schicken.
Heike fragt im Coop-Laden nach der nächsten Werkstatt, die Angestellte ruft dort an, aber heute ist Mittwoch, die Werkstatt geschlossen. Über das Internet suchen wir selbst nach der nächsten Fordwerkstatt, in Torsby oder Sunne gibt es eine. Eine Telefonodyssee beginnt, wir landen immer bei einem Sprachband das uns auffordert bestimmte Nummern zu drücken, Trotz mehrerer Versuche gelingt es mir nicht einen richtigen Menschen ans Telefon zu bekommen. Bei einer anderen Werkstatt erreiche ich einen Menschen, als ich diesen auf englisch frage, ob er englisch kann, erschrickt er sich wohl so, dass er sofort auflegt. Entnervt gebe ich nach einer Stunde auf. Inzwischen ruft der Abschlepper an, er will uns nicht abschleppen, da der ADAC nur 1.800 Kronen dafür bezahlt, er will aber mehr Geld. Wir erklären ihm, dass wir nicht abgeschleppt werden wollen, sondern Ersatzteile brauchen. Er verspricht vorbeizukommen.
Nach insgesamt 2 Stunden kommt ein Schwede in einem alten Pickup zusammen mit seiner gepiercten Freundin und einem kleinen Hund auf dem Arm. Er sieht sich den Schaden an und bestätigt, dass wir Teile brauchen. Er wird das seinem Chef sagen, den sollen wir morgen früh zwischen 9 und 10 Uhr anrufen ob er helfen kann. Dann verschwindet er wieder. Inzwischen ist Klaus eingetroffen und parkt uns gegenüber.
Wir richten uns auf die Nacht ein, essen zu Abend. Dann gehen wir ins Bett.
Donnerstag, keine Ersatzteile und eine Draisinefahrt
Um 9.30 rufe ich nach schlecht geschlafener Nacht den "Chef" an, dieser ist zwar nett, kann aber nicht helfen, er kann die Teile nicht besorgen, wir müssten nach Sunne, in Torsby sei die Ford-Vertretung geschlossen. Das Problem sei das unser Transit in Schweden nie verkauft worden sei. Er gibt uns die Telefonnummer, ich rufe dort an und erreiche jemanden der mich an eine deutsch sprechende Mitarbeiterin verbindet. Ich schildere mein Problem, große Verwirrung und Beratung löst dies aus, Aber am Schluss wird festgestellt, dass die Teile lieferbar seien, mit etwas Glück seien sie am morgigen Freitag da. Diese Teile seien in den letzten 10 Jahren in ganz Schweden bislang 1 x verkauft worden. Ich bestelle noch 2l Bremsflüssigkeit dazu und erschrecke mich über den Preis der Ersatzteile, über 5.600 Kronen, d.h. rund 700 Euro, aua. Der Werkstattmeister meint, wir müssten die Radnabe mit demontieren und bräuchten dazu weitere Teile, nein wir wollen die Nabe nicht demontieren, der Werkstattmeister wünscht uns auf englisch "dann mal viel Glück".
Ok, was nun tun, hier auf dem Parkplatz den ganzen Tag verbringen ist nicht das Wahre. Also verteilen wir uns 6 auf die beiden Wohnmobile von Klaus und Christian und fahren zurück nach Uddeholm. Gegen 12.00 Uhr treffen wir dort ein und mieten die letzen 5 Drasinen. Um 13.30 Uhr können wir fahren. In der Wartezeit essen wir zu Mittag. Danach geht es zu lustigen Draisinnentour, die von allen als zu kurz empfunden wird aber viel Spaß macht.
Am Abend spielen wir in unserem Wohnmobil Karten und "Mäxchen" mit Klaus und Lars, Christian schaut in seinem Womo Olympia.
Wir hätten es mit unserem Platz schlechter treffen können, für die Lebensmittelversorgung sorgt der Tante Emma Laden, es gibt einen Altpapier- und einen Blechdosencontainer, die uns später noch nützlich werden, außerdem ist unser Parkplatz einigermaßen eben. Es fehlt zu unserem Glück nur ein Frischwasseranschluss oder noch besser ein Klohaus.
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selbstschrauber am 02 Sep 2012 09:55:30
Hallo,
soll ich weiterschreiben?
LG
Selbstschrauber
Gast am 02 Sep 2012 10:02:47
Ja, bitte. Ausweis vergessen, wohin mt den vielen Sachen... das klingt echt ... normal, und irgendwie recht bekannt. :)
kompakt am 02 Sep 2012 10:10:50
Jaaa, weiterschreiben bitte! :)
(ich warte doch schon drauf :oops: )
markgraefin am 02 Sep 2012 10:29:23
Bitte unbedingt weiterschreiben.
Ich frage mich nämlich, was ICH tun würde, wenn ich en Ausweis vergesse und der Bremszylinder hopp geht.
Ich hätte schon beim angenagten Schlauch umkehren müssen.
Also bitte, unbedingt weiter schreiben.
Markgräfin
pietter am 02 Sep 2012 10:29:58
selbstschrauber hat geschrieben:Hallo,
soll ich weiterschreiben?
LG
Selbstschrauber
Hallo Selbstschrauber,
sicher immer mehr davon. Ist wirklich kurzweilig deine Berichte zu verfolgen. Weiter so.
Gast am 02 Sep 2012 10:37:37
kompakt hat geschrieben:Jaaa, weiterschreiben bitte! :)
(ich warte doch schon drauf :oops: )
':daumen2:'
vg gerald
Gast am 02 Sep 2012 10:40:00
selbstschrauber hat geschrieben:Hallo,
soll ich weiterschreiben?
LG
Selbstschrauber
Ja, unbedingt :!:
Hier schreibt nur keiner , weil niemanmd Deinen Bericht zerstören möchte :wink:
Es steht doch ausser Frage , das sich solch Ereignis mit Pannen bei jedem wiederholen kann und am Ende doch ein Happy End steht :!:
pipo am 02 Sep 2012 10:41:23
selbstschrauber hat geschrieben:soll ich weiterschreiben?
Aber sehr gerne, auch wenn ihr wirklich sehr viel Pech gehabt habt.
Habt ihr euch den Ausweis vom ADAC nachsenden lassen?
peter
Gast am 02 Sep 2012 10:44:57
selbstschrauber hat geschrieben:Hallo,
soll ich weiterschreiben?
LG
Selbstschrauber
Ja!
Bitte !
Lese Deine immer sehr informativen Berichte gerne.
Sehr beeindruckt haben mich auch Deine FORD Abenteuer
in der Türkei, wo Ihr mit Glück und Verstand Eure technischen
Pannen gemeistert habt.
Ich hätte die Kiste schon damals zum Teufel gehauen :D
weil ich leider leider überhaupt keine technischen Fähigkeiten
besitze, die über das übliche Maß hinaus gehen.
Gast am 02 Sep 2012 11:15:01
Um einmal mit Trappatoni zu sprechen:
"Was erlauben "selbstschrauber" ? Schreibt so unverschämt flüssig, daß keiner wagt, mit einem Kommentar zu unterbrechen, und dann fragt er, wie als hätte er Flasche leer, ob er weiterschreiben soll! Eine Unverschämtheit, diese Frage. Natürlich soll er!
Isch abe fertig!
selbstschrauber am 02 Sep 2012 14:45:42
Hi zusammen,
danke für die Kommentare. Hätte nicht gedacht, dass ihr den Bericht nicht unterbrechen wollt. - Mich stören die Kommentare bei den Reiseberichten anderer nie.
Zum Thema Ausweis: Wir haben einfach gar nichts gemacht und gehofft, dass keiner danach fragt. Genauso war es. Die Fähre hatten wir für 6 Personen schon vorgebucht und erhielten am Hafen GsD die Tickets einfach so. Auch auf dem Rückweg wollte niemand irgendwelche Papiere von uns.
In Schweden hatte ich schon gewitzelt, auf die bange Frage meiner 13 jährigen Tochter, was wir eigentlich machen, wenn die bei der Ausreise nach dem Ausweis fragen und sie deshalb Probleme bei der Ausreise bekommt:
Dann lassen wir dich am Hafen, es dauert keine 3 Tage und die lassen dich freiwillig ausreisen...
.
- Klingt jetzt hart, den Gag kann wahrscheinlich nur ein 4-facher Vater mit 2 pubertierenden Mädels und 2 vorpubertierenden Jungs verstehen...
Also Fortsetzung folgt...
LG
Selbstschrauber
selbstschrauber am 02 Sep 2012 15:02:56
Freitag, sind die Ersatzteile da?
Um 6.50 Uhr, noch vor dem Wecker werden wir wach, frühstücken und rufen um 7.30 Uhr bei Ford an, ob die Ersatzteile da sind. Es wird spannend..."Moment, ich frage mal nach.. ja, sie sind mitgekommen". Gott sei Dank, wir starten um 8.00 Uhr mit Christians Wohnmobil nach Sunne, nach ca. 70 Minuten kommen wir an und tatsächlich, der Vergleich der alten Teile mit den neuen ergibt, dass die Teile passen. Wir bezahlen über 5.600 Kronen ca. 700 Euro, fast der doppelte Preis der Teile in Deutschland, aber was sollen wir machen? Wir sind froh, dass wir die Teile haben und unser Womo wieder flott bekommen. Wir erkundigen uns noch wo der nächste Baumarkt ist, da wir eigentlich einen stark gekröpften 8er Ringschlüssel für die Entlüftungsschrauben der hinteren Radbremszylinder benötigen und einen durchsichtigen Plastikschlauch zum Entlüften der Bremse. Einen stark gekröpften 8er bekommen wir nicht, aber wenigstens einen normal gekröpften und Plastikschlauch. Um 11.00 Uhr sind wir zurück am Womo und sofort beginnt die Reparatur. Christian holt aus dem Altpapiercontainer eine große Pappe auf der wir uns unter das Auto legen können, ich aus dem Sammelcontainer für Blechdosen eine leere Blechdose zum Entlüften der Bremse. Dann geht's los. Gemeinsam mit Christian montieren wir die neuen Bremsbacken, wir bauen nicht die Hinterachse auseinander, wie Ford dies vorgibt, sondern manövrieren die Bremsbacken an der Radnabe vorbei. Dazu müssen wir die Federn aushängen, das Einhängen der Federn wird schwierig, aber gemeinsam schaffen wir es, auch die Haltefedern der Bremsschuhe einzuhängen. Probleme bereitet das Handbremsseil, ich krieche unter den Wagen und löse die Handbremsseile an der Handbremswippe, dann geht es. So, die Bremsanlage ist zusammen, nun muss noch die Trommel drüber, aber die passt nicht drauf!! Wir kämpfen wie die Weltmeister, aber es klappt nicht, der Grund ist unklar. Also beschließen wir die Rückstellung ganz zusammen zu drehen, dann bekommen wir die Trommel drauf. Anschließend entlüften wir gemeinsam alle 4 Bremsen. Dann folgt eine Probefahrt, aber oh weh! Die Bremse ist "weich" und Bremsleistung liegt bei geschätzt 20% des normalen. Da ist guter Rat teuer, wo liegt der Fehler? Ein Test der Bremstrommeln ergibt, dass die Fahrerseite kalt, die Beifahrerseite warm ist. Also liegt der Fehler wohl dort. Wir bauen die Räder und die Bremstrommel wieder ab, dann stellen wir den Nachsteller wieder auf "weit" Schrittweise näheren wir uns der maximalen Einstellung, bei der die Trommel gerade noch drauf geht, Nun geht es seltsamerweise auch mit aufgedrehter Nachstellung. (Grund ist offenbar der Bremszylinder, der nun "eingearbeitet" ist. Danach entlüften wir die Bremse noch einmal rundum, am hinteren, neuen Bremszylinder kommt zunächst nur wieder Luft. Dann folgt Probefahrt Nummer 2. Ok, nun scheint alles in Ordnung. Wir räumen alles auf und ein, die gebrauchte Bremsflüssigkeit vom Entlüften füllen wir in eine alte Milchtüte. Inzwischen ist es 16.00 Uhr. Notdürftig wasche ich mich, dann starten wir mit den 3 Wohnmobilen und fahren wir in Richtung Orsa, tanken und ver- und entsorgen alle 3 Wohnmobile, dann übernachten wir am Helvetsfallet.
Samstag, Lars hat 8. Geburtstag
Alle schlafen lang nach dem anstrengenden letzten Tag. Und so starten wir erst gegen 11 Uhr am Stellplatz auf dem wir wunderbar ruhig geschlafen haben. Wir fahren bis nach Östersund, unterwegs tanken, ver- und entsorgen wir, kaufen ein und erreichen den Stellplatz gegen 17.00 Uhr. Zum Glück nahm die Tankstelle unsere Bremsflüssigkeit zum Entsorgen an. Dann feiern wir Lars Geburtstag, Klaus hat Kuchen gebacken und später am Abend sitzen wir zusammen im Womo und spielen "Mäxchen".
Christian mit Edda
Sonntag,"Ich will kein rostiges Hähnchen"
Um 8.00 Uhr werden wir wach. Nach dem Frühstück fahren wir ins Industriegebiet in Östersund und kaufen ein. Danach gehts weiter nach Strömsund, wir besuchen nochmals das Freilichtmuseum beim Riesen Jörn. Die Kinder haben viel Spaß auf dem Spielplatz, außer Astrid, ihr ist schlecht und sie bleibt im Womo. Theo geht es wieder besser, er hat kein Fieber mehr. Da wir kein Klohaus zum Entsorgen gefunden haben, fahren wir den örtlichen Campingplatz zum Entsorgen an. Für unverschämte 5 Euro je Womo (40 Kr) dürfen wir die Klotanks entleeren.
m Museum, 2 "Fachleute" bestaunen die Außenbordersammlung
Danach fahren wir weiter auf unseren Lieblingsplatz am Torsfjärden und laden die Boote ab. Christian und Marc paddeln los, Marc in unserem, Christian in Klaus Boot. Auch Fabian paddelt, beide Jungs baden. Danach gibt es Abendessen, bei Christians Familie gibt es ein gegrilltes Brathähnchen, das an einer Stelle etwas stark geröstet ist. Theo möchte das nicht und sagt: Ich will kein rostiges Brathähnchen". Später zünden wir ein Lagerfeuer an und die Kinder haben viel Spaß mit gegrillten Würstchen und Marshmallows.
Wir genießen das gute Wetter, es ist zwar kühl aber trocken und am Nachmittag lacht die Sonne.
selbstschrauber am 02 Sep 2012 15:18:29
Montag,Klaus fährt Boot
Morgens ist es neblig, aber das Wetter verspricht schön zu werden. Nach dem Frühstück fahren wir zum Hällingafallet, wir laufen zum Fall, Klaus und ich gehen zum unteren Parkplatz und sehen nach ob die Stelle zum Einsetzen des Bootes geeignet wäre. Klaus möchte es probieren und so fahren wir gemeinsam mit seinem Womo zum unteren Parkplatz, Klaus startet mit seinem Boot, wir (Christian, Kirstin, Edda, Theo und ich) fahren das Womo bis zur Brücke. Bis hier will Klaus fahren und will dass wir ihn hier wieder aufsammeln. So geschieht es dann auch, nur Klaus ist enttäuscht, der Fluss führt zu wenig Wasser und so ist die Abfahrt für ihn enttäuschend. Am Abend grillen wir alle gemeinsam an der Feuerstelle, später nutzen wir das Grillfeuer als Lagerfeuer. Bis auf unsere 3 Wohnmobile sind wir ganz alleine, traumhaft. Nur Heike fühlt sich nicht gut und geht früh zu Bett.
Resümee des Tages, super Wetter tolle Stimmung, so kann es weiter gehen.
Dienstag, Wanderung und Gletschermühlen
Wir fahren nach dem Frühstück weiter, heute wollen wir wandern! Am Parkplatz erwarten uns schon die Mücken und es sieht so aus, als wolle es gleich regnen. Also Regenjacken mitnehmen. Laut Reiseführer soll die Wanderung ca. 4 Stunden dauern, wir packen daher 5 Liter Wasser ins Gepäck und dann bricht das Dutzend auf. (Edda im Rucksack auf Christians Rücken)
Nach 3km ist der erste Zwischenstopp, eine Schutzhütte erreicht. Von hier aus geht es für weitere 6km über Stock und Stein am Wasser entlang. Die Mücken sind eine rechte Plage, jeder freie Quadratzentimeter Haut wird von ihnen bedacht. Auf dem Weg sind auch einige Gletschermühlen zu bestaunen.
Nach einer ausgiebigen Rast an der Schutzhütte sind wir gegen 16.30 Uhr zurück am Womo. Was nun tun, wo wollen wir übernachten? Auf dem Parkplatz sind uns zu viele Mücken, daher wollen wir unser Glück am vorderen Parkplatz am Fluss versuchen. Leider sind aber auch dort 1000 von Schnaken. Der gemeinsame Rat beschließt daher auf den ca. 800m hohen Fjell zu fahren, in der Hoffnung, dass dort keine Schnaken sind. Leider stellt sich diese Hoffnung als zu mindest teilweise unberechtigt heraus, auch hier oben sind - wenn auch nicht so viele- Schnaken. Egal, wir bleiben und gehen ins Bett.
selbstschrauber am 02 Sep 2012 15:36:04
Mittwoch, Treppenwasserfall und ....Schnaken, Schnaken, Schnaken
Wir fahren nach dem Frühstück weiter auf dem Wildmarkswägn,
unterwegs fassen wir bei einer Tankstelle Wasser und erreichen in der Mittagszeit den Treppenwasserfall. Von dort aus sind es nur 12km zu meinem Lieblingsstellplatz am Fluss. Das Klohaus, das wir nun alle dringend brauchen, steht noch, aber die Mülleimer fehlen. Dumme Menschen haben daher ihren Müll am Klohaus hinterlassen, dieses steht zu Glück vom schönen Ende des Stellplatzes weit entfernt und so richten wir uns häuslich ein.
Panorama aus dem Womofenster am Stellplatz
Mit unseren 3 Wohnmobilen ist der Platz gut ausgefüllt. Klaus lädt sein Boot ab und fährt auf dem Fluss. Die Jungs und ich gehen baden, am späten Nachmittag spielen wir nochmals Völkerball. Beim Abendessen reicht es den Kindern, sie flüchten schimpfend und fast schon verzweifelt vor den Stechmücken ins Womo. Nur mit Mühe gelingt es uns sie noch einmal zu motivieren dieses zu verlassen und nur für ihr Lieblingsspiel "Stille Post mit Bildern". Selbst das qualmende Lagerfeuer und "Autan" oder das schwedische "mückla" können die Mücken nicht abhalten. Danach gehen wir alle ins Bett.
Donnerstag, Ende des Wildmarkswägn
Wir nutzen den schönen Stellplatz und das gute Wetter aus, Klaus fährt nochmals Boot, Kirstin geht schwimmen und die Kids toben am Platz.
Als es mittags zu tröpfeln anfängt, brechen wir auf zum heutigen Tagesziel Strömsund. Unterwegs tanken wir Diesel und Wasser, kaufen ein und erreichen Strömsund gegen 17.00 Uhr. Das Wetter ist wieder super, es sind 23 Grad C und strahlender Sonnenschein.
Freitag, Ute kommt.
Bei strahlendem Wetter fahren wir nach dem Frühstück weiter nach Östersund. Unterwegs sind wir auf der Suche nach einem Klohaus um unsere Toilette zu leeren, leider erfolglos. Am Stellplatz angekommen gehen wir zum Jamtli-Musum das in 2 Tagen für dieses Jahr schließt.
Wir verbringen einen schönen Tag im Museum, leider haben einige Häuser und Attraktionen geschlossen, was wohl dem baldigen Saisonende geschuldet ist. Um 15 Uhr gehen wir zurück zum Stellplatz, Klaus fährt mit dem Womo los zum Flughafen um Ute abzuholen. Am Nachmittag nieselt es kurz, die Kids schauen einen Film im Womo, ich setze mich nach draußen vors Womo, Heike ist noch im Museum. Am späten Nachmittag wechsle ich den Toilettentank, der erste ist voll. am Abend sitzen wir noch ein wenig vor dem Womo, allerdings bei einem recht kalten Wind.
Impressionen aus dem Museum
schaetzelein am 02 Sep 2012 15:37:55
Oh mein Gott, für uns wär der Urlaub erledigt gewesen....
gut dass ihr so Schrauber seid :D
Ihr habt euch die traumhafte Landschaft aber wirklich mehr als verdient
:respekt:
und schick bald neue Bilder und Berichte
selbstschrauber am 02 Sep 2012 15:45:12
Samstag, Lange Fahrt ins Paddelrevier
Nach dem Frühstück brechen wir auf, wir wollen nach Dala Floda, dort möchte Klaus wildwasser-paddeln.
Vor uns liegen ziemlich genau 400km, eine weite Strecke. Unterwegs kaufen wir ein, ver- und entsorgen an einer Tankstelle bzw. einem Klohaus und erreichen erschöpft gegen 16.00 Uhr Dala Floda. Wir steuern den örtlichen Badeplatz an und richten uns ein. Klaus läuft zum Kanu-Center und berichtet, dass es geschlossen scheint und keine Öffnungszeiten anstehen. Gegen 18 Uhr kommt eine Schwedin und bittet uns den Platz zu verlassen, es fände heute ein Nachbarschaftsfest statt und wir würden dann gestört (bzw. wir stören) Wir fahren 2 verschiedene Plätze lt. Karte an bzw. versuchen dies, ein Platz ist nicht erreichbar, die Naturstraße ist 30cm hoch aufgewühlt. Die örtlichen Anwohner warnen uns weiter zu fahren, ich bin schon ausgestiegen und zu Fuß auf Erkundung. Also müssen wir ca. 1km rückwärts auf dem engen Weg fahren, bis wir drehen können.
Klaus findet einen Platz neben der Straße im Wald, leider ist das Ufer des Sees sumpfig, aber für heute reichts uns. Alle sind entnervt und erschöpft. Später spielen wir zusammen Canasta und gehen müde zu Bett.
Sonntag, schöner Badeplatz in Sala
Nach dem Frühstück fahren wir ohne Zankers weiter. Klaus möchte Wildwasser-Kajak fahren, wir verabreden uns auf einem Badeplatz in Sala. Nach dem nächtlichen Regen steigert sich das Wetter und am Nachmittag erreichen wir glatte 25 Grad C bei 19,5 Grad C Wassertemperatur.
(WIE ZUR HÖLLE DREHT MAN DIE BILDER HIER??)
Die Kids baden und fahren Boot, später am Nachmittag spielen wir Kniffel im Womo.
Die nächsten Reparaturen am Wohnmobil kündigen sich an, die Dachluke im Bad lässt sich nicht mehr kurbeln, der Mechanismus dreht durch, ein Brettchen eines der Bettauszüge an der Dinette ist an der Schraube ausgerissen und das Heizungsventil der Zusatzheizung im Aufbau ist auch nicht mehr ganz in Ordnung. Zum Glück alles keine dramatischen Probleme, die bis nach dem Urlaub warten können. Gegen 18.00 Uhr treffen Zankers am Stellplatz ein.
franz_99 am 02 Sep 2012 16:00:07
sehr schön, muß mir auch wohl noch ein Kajak anschaffen.
Drehen kannst du die Bilder nur mit einem Photoprogramm z. B. Windows Bild und Faxanzeige bei XP dabei.
selbstschrauber am 02 Sep 2012 16:02:13
Montag, wir treffen Christian wieder
Um 9.00 Uhr starten wir uns fahren weiter nach....auf dem dortigen Badeplatz haben wir uns verabredet mit Christian und seiner Familie. Christian hat an der Küste versucht genügend Wind zum kiten zu finden, was aber leider nicht gelang. Die Kinder versuchen Boot zu fahren, aber es ist recht windig und das paddeln sehr anstrengend, so dass sie schnell aufgeben. Am Abend stoßen Zankers zu uns und viel zu schnell ist der Tag vorbei. Inzwischen wird es bereits um 20.30 Uhr wieder dunkel, was die Kinder beim abendlichen Versteckspiel etwas behindert.
Dienstag, das war das beste Museum, was wir bisher angeglubscht haben....
sagte Marc als Kommentar zu den Drehorten an denen die "Michel-Filme" gedreht wurden, als er feststellte, dass man nicht in die Gebäude hinein kann und somit keine "langweilige Museumsbesichtigung" anstand. Sein ganzer Satz war:
"ich muss mich korrigieren, das ist das beste Museum, dass wir bisher angeglubscht haben und auf dem Klo ist sogar noch der richtige Gestank".
Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach "Bullerbü", die Kinder klettern in den hohlen Baum und springen im Schuppen ins Heu.
Christian beginnt eine Heuschlacht und danach sehen alle entsprechend aus. Danach fahren wir zu einem nahegelegnen Stellplatz im Wald und alle stürzen sich ins relativ warme Wasser des Sees. Am Abend machen wir ein Abschiedslagerfeuer, Christian und seine Familie brechen um 21.00 Uhr auf zur Fähre.
Auch das Bild gehört gedreht,,,k.A. wie, sorry
franz_99 am 02 Sep 2012 16:05:43
so:
selbstschrauber am 02 Sep 2012 16:09:01
Mittwoch, auf nach Öland.
Nach dem Frühstück versorgen wir in Vimerby und kaufen ein, dann gehts los zur ca. 200km Tour nach Öland. Auf Öland besichtigen wir die "Königin der Windmühlen" und den Leuchtturm.
Danach fahren wir durch einen Platzregen zum Stellplatz. Laut dem "Schulz" soll man dort kostenfrei am Meer stehen können, allerdings trifft dies nicht mehr zu, der Platz wurde durch Findlinge abgesperrt , stattdessen vermietet der örtliche Bauer seine direkt daneben gelegene Wiese für 5 Euro. Wir haben keine Lust was anderes zu suchen und fahren auf die Wiese. Mittlerweile regnet es zwar nicht mehr, aber heftiger Wind bläst- hier könnte Christian bestimmt kiten. Die Jungs lassen sich nicht abhalten, sie ziehen ihre Neoprenanzüge an und gehen im Meer und den Wellen baden. Später buddeln sie zusammen mit Lars im Sand am Strand.
an die liegenden Bilder habt ihr euch ja schon gewöhnt..
selbstschrauber am 02 Sep 2012 16:16:23
Donnerstag, Tauziehen und andere Spiele
Nach dem Wachwerden starten wir den Diesel und fahren die wenigen Kilometer bis zur Festung Eketorp.
Den Eintritt finden wir mit 10 Euro je Erwachsenen und 5 Euro je Kind recht hoch, aber Heike möchte trotzdem hinein. Ein frohe Überraschung ist es daher, als die Kassiererin uns mitteilt, heute sei der Eintritt frei, da ein Film für Schüler gedreht würde. Wir besichtigen die wiederaufgebaute Festung. In dieser gibt es verschiedene Spielangebote für Kinder, Bogenschießen, Tauziehen, Wikingerschach,
Balancieren auf einem Balken und versuchen sich gegenseitig herunter zu werfen etc.
Plötzlich finden die Kinder das Museum nicht mehr so langweilig. Nach dem Mittagessen geht es weiter, zurück aufs Festland. Die ca. 200km ziehen sich ganz schön, da für schwedische Verhältnisse sehr viel Verkehr ist und auch die Straßen nicht viel Tempo hergeben. So ist es fast 18 Uhr als wir an der Küste am Stellplatz eintreffen. Marc zieht sich den Neoprenanzug an und geht im Meer baden, Fabian und dem Rest ist es zu kalt. Am Abend spielen wir mit Zankers "Phase 10" fertig und Mäxchen.
selbstschrauber am 02 Sep 2012 16:31:05
Freitag, Abschied von den Zankers
Wir schlafen aus, nach dem späten Frühstück spielen wir Canasta und andere Spiele. Marc und Fabian baden nochmals im Meer. Traurig verabschieden wir uns von Familie Zanker, Klaus macht noch ein Gruppenbild von allen. Zankers haben noch bis Mittwoch Urlaub, wir müssen am Samstag auf die Fähre. Nach dem Mittagessen starten wir in Richtung Trelleborg, 110km liegen vor uns. In Trelleborg kaufen wir im ICA am Hafen ein, tanken im Ort an der Tankstelle Wasser und für 200 Kronen Diesel, dann suchen wir den kostenlosen Stellplatz am Hafen auf. Inzwischen ist es 16.00 Uhr geworden, wir trinken Kaffe, ich checke die E-mails und schreibe den Reisebericht. Heike und die Kinder spielen Halma. Nach dem Abendessen richten wir schon einige Dinge, die wir morgen früh mit auf die Fähre nehmen wollen und gehen schlafen.
Samstag / Sonntag es geht heim
Wir checken auf der Fähre ein. An Bord nutzen wir den kostenlosen Strom und das W-Lan, ich überarbeite den Reisebericht und "klebe" die Fotos zu den Texten ein.
Um 17.30 Uhr erreichen wir Travemünde und nach dem Dieseltanken steht Fahren, Fahren, Fahren auf dem Programm, wir wollen alle nach Hause. Gegen 0.30 Uhr machen wir auf der Höhe Frankfurt/ Main eine letzte Übernachtung und erreichen am Sonntag gegen 11.00 Uhr unser Haus.
Danke liebe Zankers und danke liebe Kleiners für den schönen gemeinsamen Urlaub und die Hilfe bei unserer Panne!
Hoffe, Euch hat der Bericht gefallen
maxe am 02 Sep 2012 16:48:06
Toller Bericht, schöne Reise, vielen Dank. :D
markgraefin am 02 Sep 2012 17:15:10
Einfach nur schön.
Danke!
Markgräfin
nuvamic am 02 Sep 2012 17:31:25
Danke für den schönen Bericht... und Glückwunsch euren kfz-handwerklichen Fähigkeiten - da sähe ich wirklich alt aus (egal was im Pass steht)....
wiebke am 02 Sep 2012 17:41:22
:daumen2:
ein rundum toller Bericht
kompakt am 02 Sep 2012 18:15:16
Ein richtiger Abenteuerurlaub! :razz:
Herzlichen Dank fürs "Mitnehmen", und Toi, Toi, Toi, daß jetzt keine größeren Reparaturen mehr anstehen.
:dankeschoen:
Gast am 02 Sep 2012 18:41:10
Danke für den schönen Bericht !
Ich wünsche Euch noch viele schöne und pannenfreie Reisen !
Vielleicht wird es eines Tages doch noch ein WOMO ohne solche
Pannen unterwegs ? :wink: :D
Schreibt ein Transitfahrer, der GsD in 6 Jahren
mit seinem TEC auf FORD Transit unterwegs noch nie eine Panne
erleiden mußte. :D
pipo am 02 Sep 2012 18:59:45
Wir haben den ganzen Tag im Schwimmbad mitgefiebert, wie ihr wohl das
Bremsenproblem in den Griff bekommt. Wirklich klasse :zustimm:
Und jetzt noch die schönen Bilder von schönen Landschaften und
glücklichen Kindern, toll :D
Nur mein Nacken tut jetzt etwas wegen den "schiefen" Bildern
weh :grinsevil:
peter
uschi-s am 02 Sep 2012 20:16:08
Sehr schöner Bericht. Prima, dass Ihr Euch die Laune von dem Missgeschick nicht verderben lassen habt.
CKgroupie am 02 Sep 2012 20:17:28
Toller Bericht, danke!
Allerdings wären wir ja so was von aufgeschmissen gewesen hätte uns das gleiche Missgeschick wie euch ereilt!
Gast am 02 Sep 2012 20:27:13
:daumen2:
Adveture Urlaub pur :!:
Toller Bericht -> Mir persönlich und meiner Familie ,liegt die Natur auch näher, wie irgend eine Innenstadt einer Metroplole :D
Die Rumtreiber am 02 Sep 2012 20:50:03
Ein sehr schöner Bericht über eine super Reise. :daumen2:
Das könnte mir auch gefallen, aber wenn meine bessere Hälfte das mit den Schnaken liest....... :bindagegen:
Auch Hut ab vor Euren Schrauberkünsten. Ich hätte da auf verlorenem Posten gestanden.