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Ich habe, etwas kurzfristig, vor unserem heute beginnenden Urlaub meine Solaranlage erweitert.
Montiert sind nun zwei 80W und ein 100W Panel. Der neue Laderegler ist nun leider noch nicht eingetroffen. Z.Zt. ist ein 16A Laderegler im Einsatz. Wir fahren nach Sizilien. Die Panele sind flach auf dem Dach montiert. Wie schätzen die Experten im Forum die Wahrscheinlichkeit ein, dass tatsächlich mal mehr als 16A Ladestrom fließen. Theoretisch könnten bei maximaler Sonneneinstrahlung und leeren Batterien etwa knapp 22 A fließen. Vielleicht suchst du dir einen schattigen Platz im Urlaub oder deckst eine Zelle ab. Dann könnte es passen (Angabe ohne Gewähr). 22A halt ich für sehr hoch, ich würde es riskieren. Aus eigener erfahrung wirst du die 16A ladung mit 260wp wohl nicht überschreiten.
Wenn doch, dann verbrät normalerweise der regler den überschuss in wärme. Sollte diese zuviel werden, macht der regler ganz zu, bis er wieder betriebstemperatur hat. Wenn du ganz vorsichtig sein willst und die leistung kommt an die 16A - Marke, dann deckst du ein panel mit nem handtuch ab und gut sollte sein (ich geh mal davon aus, dass alle panels parallel geschaltet sind}. Ich habe 310wp aufm dach und meine maximale ladung in diesem sommer waren 17,5A. Die sonneneinstrahlung in sizilien dürfte um diese jahreszeit wohl etwa dem maximum im deutschen sommer entsprechen. Schönen urlaub!! Die tatsächliche Leistung der Module und damit auch der Stromfluss ist von vielen Faktoren abhängig und wird wohl nie bei 100% liegen.
Aber bei 260 W maximaler Modulleistung auf dem Dach finde ich (ohne groß den Taschenrechner zu bemühen) einen 16A Laderegler doch sehr grenzwertig. Ich würde das nicht riskieren wollen. Passieren wird, bei entspechender Absicherung der Anlage, wohl nicht viel. Die Sicherungen verhüten da das Schlimmste. Aber der dauerhafte Betrieb des Ladereglers im Grenzbereich tut diesem mit Sicherheit auch nicht gut. Der wir ganz schön heizen. Ich würde ein Modul abklemmen/abdecken bis der neue Regler da ist. Andy Danke für die Stellungnahmen, das deckt sich mit meinen Erwartungen.
Vielleicht habe ich ja Glück und der neue Regler ist geliefert wenn ich nach Hause komme. Andererseits, wenn mit 310W nie mehr als 17,5A erreicht wurden werde ich es, auf eigene Gefahr, riskieren. Rechnen wir mal nach 260 Wp /18 V = 14,44 Ap
Ampere Peak. Das gilt bei senkrechter Sonneneinstrahlung. Wenn es ein Shuntregler ist, kann also überhaupt nichts passieren!!! Ich würde den alten Regler ganz einfach drin lassen und den neuen nicht mal auspacken. Und für die Freunde des MPP Reglers nochmal die Rechnung: 260 Wp / 13 V = 20 Ap Minus 30 % Abschlag für schräge Sonneneinstrahlung gibt 14 A. Also auch in diesem extrem Fall einer leeren Batterie kein Problem. Ich würde genauso den neuen Regler nicht mal auspacken. Ich habe ebenfalls 2x80 und 1x100 drauf und hatte bisher max. 12-13A auf der Uhr.
Hat Dein Laderegler eine Sicherung, was ich eigentlich hoffe, dann mache einfach eine 15A-Sicherung rein und es kann nichts passieren. Normale Regler schalten einfach weg.Es kommt dann der Fehler.Dieser setzt sich danach zurück.
Hallo, wenn ich das jetzt richtig verstehe, habe ich mit einem MPPT-Regler einen Mehrertrag von 38%. Ich habe es immer so verstanden, dass ein MPPT nur sinnvoll ist, wenn man in kalten Gebieten steht und nicht im Hochsommer an der Adria.
Magst du mir/uns verraten, warum du einmal mit 18 V und einmal mit 13 V anstatt mit 12 V rechnest?
Der shuntregler verarbeitet lediglich den vom modul kommenden strom (A), und berücksichtigt nicht die spannung des moduls (ca. 18V), Zb. Modulleistung 5A bei 18V ergibt dann bei einer ladespannung von 13V einen ladestrom von 5A. Es gehen praktisch die 5V unterschied verloren. Ein mppt regler dagegen setzt die höhere spannung in strom um. Zb. Modulleistung 5A bei 18V ergibt bei einer ladespannung von 13V einen ladestrom von knapp 7A. Deshalb rechnet er bei einem shuntregler 18V (modulspannung) und bei einem mppt-regler13V. Vielen Dank für die Antwort. Ich kann auch mit 12 V statt 13 V rechnen, habs aber mit Rücksicht auf die "nur 50 % Entladen" Fraktion bei 13 V gelassen.
Zur Frage vom Thomas. Ein MPP Regler lohnt sich genau dann, wenn die Modulspannung hoch (kalte Module) und die Arbeitsspannung niedrig ist. Z.B. wenn tagsüber viel Strom verbraucht wird. Je niedriger deine Batteriespannung, desto besser wirkt der MPP. Und natürlich dann, wenn man wie ich, ein 200wp modul aufm dach hat, das eine spannung von fast 37Volt bringt.
Mit nem shuntregler hätte man da mehr als 50%!!! Verlust gegenüber einem mppt-regler. Dies nur mal so noch zur erklärung. Also ich glaube, hier verwechseln einige etwas ganz deutlich.
Die Antwort auf Deine Frage, ob mit Deinem 16A Laderegler auch mehr als 16A Ladestrom fliessen (nur weil Du mehr Leistung auf dem Dach hast) ist ganz klar: NEIN! Wenn Du den aktuellen Regler (16A) beibehälst gehst Du KEINERLEI Risiko ein. Es wird nichts überlastet und es wird auch nichts warm NUR weil Du mehr Leistung auf dem Dach hast. Die Erklärung ist recht einfach: Das Netz, welches zuhause hinter Deiner Steckdose hängt hat 230V und könnte THEORETISCH einige 1000 Ampere liefern. Wenn Du nun ein einfaches Handy-Ladegerät nimmst, fliesst da nur weil das Netz Dir mehr Leistung geben kann als Du brauchst mehr Strom in Dein Handy? NEIN Ein Laderegler regelt den Ladestrom und das eben bis zum maximal angegebenen Ladestrom (in Deinem Fall 16A). Wenn Du nun mehr Leistung auf dem Dach hast als Du für 16A Ladestrom brauchst dann nimmt er sich diese Mehrleistung eben nicht und übertragen hast Du Dir einfach zuviel aufs Dach gebastelt. Stört den Regler aber nicht! Also keine Panik, für Deinen Urlaub passiert da GAAAAAAR NIX! Nun zur Frage, ob Du einen "grösseren" / "stärkeren" Laderegler verbauen solltest. HIER kommt tatsächlich die Mehrleistung auf dem Dach ins Spiel. Wenn Deine Leistung auf dem Dach GRÖSSER ist (unter Berücksichtigung von Einstrahlwinkel etc.) als Dein derzeitiger Laderegler umsetzen kann DANN und nur genau DANN macht ein grösserer Laderegler Sinn. Wie oft das im Jahr vorkommt, das bleibt Deiner Phantasie überlassen. Das Eine ist die THEORIE und das Andere ist die Praxis ;-) Also vergiss alles, was zuvor geschrieben wurde und fahr beruhigt in den Urlaub, es wird NICHTS aber auch gar nichts passieren ...
Und wegen der theoretisch 38% Mehrleistung mach dir auch keine Gedanken, siehe Theorie und Praxis. (gemessen hat die nämlich über den Tag keiner). Alle MPPT Anwender/Freunde mit normalen Solarpanel (18V Spannung) dürfen mich steinigen, aber erst wenn sie ein 12 stündiges Messprotokoll eines Hochsommertages zum Vergleich vorlegen) Andreas
Nanana, jetzt mal nicht ganz so pauschal. Die meisten antwort haben ja genau das mehr oder weniger deutlich ausgesagt.
Ähm ja, viele Antworten suggeriern, dass es schlimm ist, einen "zu kleinen" Laderegler verbaut zu haben weil dann sicher mehr Strom fliesen WIRD als dieser kann. Da steht doch zum Beispiel zu lesen, dass der Regler die Mehrleistung verbraten wird. Das ist schlicht und ergreifend FALSCH. Oder es steht zu lesen, dass ja Sicherungen verbaut sind, die dann auslösen. Auch quatsch. Es ging mir darum, den Thread-Eröffner nicht weiter zu verwirren sondern ihm GANZ KLAR UND DEUTLICH zu sagen, dass ihm NICHTS aber auch GAR NICHTS passieren kann wenn er mit seinem alten Regler in den Urlaub fährt und genau so ist es! Basta!!! (-;
Wo er recht hat, da hat er recht
Man darf bei allen Betrachtungen auch eines nicht vergessen: Den Ladestand der Batterien! Ein Regler ist genau dazu da, zu erkenne, wann eine Batterie VOLL ist und dann wird umgeschaltet auf Erhaltungsladung (mit kleinem Strom). Jetzt nehmen wir mal an, es würden tatsächlich 8 Stunden lang 20A in eine Batterie fliessen, das wären schlappe 160Ah an Ladung... So leer müsste die Batterie ja erst einmal sein, um diese Ladung auch aufnehmen zu können. Und wenn man reichlich in der Sonne steht ist es doch grad wurscht, ob die entnommenen 50Ah in 3 Stunden (grob gerechnet bei 16A Ladestrom) oder in 2,5 Stunden (grob gerechnet bei 20A Ladestrom) wieder nachgeladen wurden. Viele Womo-Fahrer denken es muss möglichst viel Leistung aufs Dach ohne den eigenen Verbrauch (und damit die nachzuladende Batteriekapazität) genauer zu betrachten. Geb ich dir recht
Nur gehts ja nicht immer nur darum, die batts zu laden. Da ich meinen kühli mit solar versorge, der benötigt immerhin ca. 15a, ist hier dann mehr schon mehr, sprich besser, bzw sogar nötig
Da magst du recht haben, aber nicht alle Laien oder Halbwissende machen das so. :wink: Meine 410Wp über Shuntregler langen mir z.B. nicht, es fehlen alleine schon für den Hochsommer min. 30%. Da würde es mir besser passen, die Ladung durch den Regler zu erhöhen, als die Modulkapazität um 30% erweitern zu müssen.
Was spuckt denn dein solarshuntregler so maximal aus? Ich hab auch 410wp aufm dach, 1modul 190wp mit 37v und zwei 60wp mit je 18,5v in reihe und zum 190er parallel. Dazu natürlich nen mpp-regler. Hatte diesen sommer im südwesten der republik max. 17,5A
Und damit zeigst Du ja schon, dass Du Dich mit dem Thema auseinenandergesetzt hast... Nur mal aus Interesse: Was braucht bei Dir so viel Saft? Ich habe 160Wp und 200Ah Batteriekapazität und hatte bisher noch NIE Probleme - auch bei autarkem stehen vier Wochen am Stück nicht ...
Kaffeevollautomat über WR Fön über WR 200l-Kompressorkühlschrank 50l-Kompressoerbox 5Std. Laptop, TV, Radio Staubsauger über WR elektrische Markise elektrischer Dachlüfter elektrische Treppe und der Kleinkram vom Womo :D Gesamt schätze ich 150Ah/Tag 1.Tag abends 13,0V 2.Tag " 12,7V 3.Tag " 12,7 4.Tag " 12,6 5.Tag " 12,4 6.Tag " 12,3V 7.Tag morgends 12,2V - Ladung! Ich schätze, dass am 6. Abend 270 von 470Ah verbraucht wurden. Wenn ich ca. 120Ah/Tag nachlade, habe ich ein Defiziet von ca. 150Ah in 5 Tagen aufgebaut. Also fehlen nach meiner Schätzung noch min. 130Wp. Nochmal:
Wieviel leistung bringt deine pv - anlage? Habe keine Geräte, wo ich das ablesen kann. Gehe einfach von einem Ertrag von 30Ah/100Wp aus. Also ca. 120Ah/Tag
das sind dann aber 310Wp. Oh je, stimmt, hast recht.
Hab die nächsten 100wp ja noch gar nihct montiert, liegen noch on der garage 490Wp Solar 400Ah Batt. PWM-Regler 25A
max Ladestrom sind 28,9A dann schaltet der Regler einfach ab und geht auf Selbstschutz. Das habe ich diesen Sommer hier in Nord-D. vielleicht knapp 10 mal erlebt. Damit kann ich sehr gut Leben. (ist meist nur kurze Zeit) Thomas, mein Verbrauch ist ähnlich Deinem, bei meinem 4 1/2 Wochenurlaub (Meck-Pom) war ich bis auf 3mal stromautark damit, also 3mal in der Zeit musste ich mit Efoy Nachfüttern (3x24h also rund 3x100Ah) weil es zu lange hintereinander geregnet hat (dunkel war). Verbrauch der Efoy dabei rund 1l auf 24h.
Also auch zu wenig auf dem Kasten (Dach)? :D Aber sonst steht man ja auch nicht solange und würde schon über Lichtmaschine ausgleichen. Mit deiner Efoy bekommt ja keiner etwas mit. Den Generator habe ich zwischendurch mal 2 Std. laufen lassen, die 70-80Ah haben das Defiziet aber nicht zu 100% ausgeglichen. Ich kenn das Problem hier nur umgekehrt. Steh in der Türkei auf dem Campingplatz nach 150 km Fahrt. Alle Akkus voll bis übervoll. Strom ist nicht separat, muss ich also immer bezahlen.
Die Lösung: Kühlschrank auf 230 V Landstrom. EBL 99 vom 230 abgeklemmt, (Stecker gezogen). So verhindere ich ein weiteres Laden der Akkus. Alle Stromverbraucher incl Wechselrichter, der gerade die Fahradakkus lädt, laufen auf Wohnraumbatterie. Somit hab ich morgen wieder Kapazität, damit meine 140 Wp nicht vergeblich sich mühen. Fazit 140 Wp reicht im Sommer im Süden immer, es sei denn man hat keine E-Bikes, dann ist es zu viel, trotz Laptop und TV.
Ich weiß ja nicht, welche version des ebl99 du hast - Aber mein ebl99 beendet die ladung bei vollen batts, sowohl bei anschluss an landstrom, als auch über 12v?!?! Sollte es so nicht auch sein?
Thomas, "genug" ist wie immer relativ. :D Ich könnte noch zwei 30er nach setzen, und ne 100er Batt. dazu tun. Nur, wenn dann 3Tage Dauerregen sind, reicht das ohne Verbrauchseinschränkung ja auch wieder nicht. Deshalb finde ich die Efoy inzwischen für solche Situationen schon nicht schlecht. Im Oktober ziehe ich in Meck Pom noch mal 3Wochen am Stück durch, allerdings alleine mit dadurch etwas weniger Verbrauch. Mal sehen was da das Wetter und die Sonne noch hergeben, vielleicht kommen die beiden 30er ja doch noch drauf, machen aber den Kohl bestimmt nicht mehr fett. Aber das wäre die letzte Lücke auf dem Dach die noch zu schließen wäre, dann könnte ich sagen nun geht absolut nichts mehr, und auf den Fuffi kommts ja auch nicht mehr an. :oops:
Du weißt noch zu welchem Fahrzeug ich dir mit dem grossen Dach geraten habe? :D Letztendlich bleibt immer die Rechung mit den Unbekannten wie Wolken und Sonne, da hilft nur die Glaskugel. Irgendwann wird ein Hersteller die Idee meiner Frau umsetzen und aus Dachschubladen 20m² Solar statt Markise ausfahren. :D 8) Gibt es schon! --> Link Mann müsste diese nur noch auf die Originalmarkise aufwickeln lassen. |
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