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Hallo zusammen,
wir betreiben eine Senseo an einem 1500-Watt-Sinuswechselrichter. Die Wohnraumbatterie hat 150 Ah. Mit einem Verbrauchsmessgerät habe ich ermittelt, dass pro Vorgang 0,03 KWh verbraucht werden. Mich würde interessieren, wieviel der Kapazität durch einmal Kaffeekochen verbraucht wird. Hat jemand von Euch eine Idee, wie man das ausrechnen kann? Danke für Eure Mühe. Stefan
hast es nicht gerade geschrieben. 0,03KWh. Da kommen nochmal die Wechselrichterverluste drauf! Erscheint mir allerdings sehr viel. Hallo Stefan,
rechnen kann ich das nicht, müsste ich zumindest länger nachdenken. Ich kann Dir aber sagen, dass mein Batterie-Computer für einen Senseo etwa 3AH Verbrauch anzeigt. Hallo Thomas,
sorry, was das Thema angeht bin ich Laie. Wieviele KWh habe ich denn in der Batterie? Stefan dann habt ihr den gleichen Verbrauch. - ungefähr - Bei 12 Volt müssten es 1,8 KWh sein, aber nur theoretisch. 0,03 KWh = 30W Plus 20% WR-Verlust ist 36W geteilt durch 12V = 3Ah Moin,
meiner Meinung so: Du hast vermutlich den Verbrauch bei 220V gemessen und nicht die 12V. das heist bei den gemessenen 30W kommen die Verluste des Sinus Dingelchen dabei. Ich sach mal das man min mit 35-40W rechen sollte Sagen wir 36.... 36W durch 12V ergeben 3AH Sprich....du kannst etwa 25 Kaffee machn bis die Bat leer ist....in der Theorie. Da die Bat aber sicher nicht 100% voll ist und der Entnahmestrom enorm hoch ist (paar huntert Ampere...ja richtig gelesen) kann man das so nicht genauer sagen...ausser das es weniger Kaffe sein wird die man ziehen kann. peter Ein Kaffee kostet dich 2,5Ah Batteriekapazität, wenn man von 12V ausgeht.
Plus Verluste. Edit: Die vor mir waren schneller Das geht ja wohl ein bisken genauer, lieber Raidy. :wink:
Die erste Tasse morgens mit echt kaltem Wasser dauert wohl 4 Minuten, wenn man die Senseo zeitnah abschaltet. In dieser Zeit zieht die Maschine dann also etwa 100 Watt inkl. 20 % Leitungs- und Leistungsverlust. Also etwa 7 Ah, wenn man Maschine und WR danach sofort abschaltet. Bei den nächsten Tassen reduziert sich das deutlich, weil Wasser und Maschine schon aufgeheizt sind und man, wie ich, schneller Kaffe schlürft, also schneller nachbestellt... Rechne ich da jetzt falsch? :wink: Macht sowieso nix, da wir nur ne Inventum mit 800 W haben und schnell unsere 6 Tassen morgens wegschmatzen.... :) Felix52 Warum hat eigentlich die "alte" Senseo, hab ich 2 von am Arbeitsplatz, so ca 10 Watt "Ruhestromberbrauch" :roll: , wenn sie ausgeschaltet ist? :) Lieber Felix,
du hast sicher recht......ABER..... mir wurden 0,03kWh zur Berechnung vorgegeben und dies war die Grundlage der Berechnung. Ansonsten hätte ich ja auch nach der Batterietemperatur, dem Ladezustand, den Kabelquerschnitten, der Wasserhärte, der Wassertemperatur, dem Standort ü.d.M.,....... fragen müssen :D Iss ja gut.....
:kuller: O.T. Übrigens, als nebensächliche Anmerkung: Der "Stürmer" sowie der "St. Laurant" kommen beide aus dem Elsaß.... 8) . Ich mag sie auch sehr.... :wink: Besonders abgefahren fand ich einmal die Situation, als sich unsere Freunde von der anderen Hälfte der Erdkugel jeweils eine Flasche in Graach bestellten (Federweißer) und am Loch rumnuckelten.... :stupid: Bis denne Felix52 :) Bei mir dauert der Senseo-Kaffee mit kalten Wasser am 1500 Watt WR insgesammt 100 Sekunden.
Davon genau 70 Sek.aufheizen und 30 Sek.pumpen. Beim Aufheizen zieht sie ca.110 Ampere. Beim Pumpen sehr wenig. Rechnen könnt ihr selber :wink: Dieter Dieter,
hoffentlich liest das "Rolfblock" nicht..... :D Hallo Peter,
ja, ich habe den Wert an der 230V-Steckdose gemessen. Stefan Ich mach da immer Sychrontrinken mit meiner Frau. Wenn man flott den Kaffee wechselt, muss man für die zweite Tasse nicht vorheizen, dann geht es gleich los. Also machen wir die 2x2 Tassen gleichzeitig.
Das bescheinigt Dir jetzt nicht, was verbraucht wird, zeigt aber, wie es mit möglichst wenig Energie geht. Wenn Du Langschläfer bist und Solar hast, wird der Verbrauch zwischen den Tassen auch wieder nachgeladen. :)
Ich wende mich mit Grausen ab. Wo Energie in KWH statt kWh angegeben wird, Energie und Leistung sich vereinigen, Ampere mit Henry statt Stunden gekoppelt wird, erübrigt sich jede Rechnung.
Hast du den Spannungsabfall schon aufgekehrt? :D
Schade... ich hatte gehofft, hier eine kompetente Antwort zu bekommen. Stefan
Ok hier die kompetente Antwort: Du brauchst genau 30 Wh. Dazu ein wenig Wandlerverluste, sagen wir mal 30 Wh. Sind 60 Wh. Die geteilt durch 12 V gibt 5 Ah. Moin Stefan,
was fehlt dir noch, du weisst doch jetzt, dass du ca. 3 Ah/Bezug verbrauchst. wo kommen denn jetzt 100% Wandlerverluste her? :roll: Hallo zusammen,
danke für Eure Mühe. Stefan Wir brauchen übrigens mit unserer Krups T8 mit 850 Watt pro Kanne (1 Liter Kaffee) 15 AH laut Angabe des Batterie-Computers.
Mal so am Rande.
Na toll! Die erste Kanne braucht also 850 Watt, die 2. also 1700 W. Die 4. 3,4 kW. Die 8. Kanne beachtliche 6,8 kW. Da braucht man normalerweise schon Drehstrom. Für die 100. Kanne sind es dann schon 85 kW. Da brauchen wir jetzt eine 10 kV Leitung. Staune ich jetzt noch, was die Leute für einen Unfug schreiben?
Stimmt :!: :!: :!: Rolfblock,
wieso musst du es immer so streng und genau nehmen. Wir sind doch nicht auf der Uni. :( Aber für dich versuche ich es jetzt mal genauer: 1) Die Leistung Watt (Abkürzung W) ist das Produkt aus Spannung (U in Volt) * Strom (I in Ampere). Somit entspricht 1 Watt auch 1 VA. 2) Die elektrische Arbeit Wh (Wattstunde) ergibt sich aus der Leistung in Watt mal der Zeit (h für hour) in Stunden. Die elektrische Arbeit wird auch oft Energieverbrauch bezeichnet, was streng wissenschaftlich falsch ist (siehe weiter unten). 3) 0,03 kWh sind also 30 Wh, man könnte auch 30 VAh dazu sagen. 4) Du hast bei angenommenen 12 V Batteriespannung 30 VAh Energie gezogen. Das Wort "verbraucht" ist wissenschaftlich nicht richtig, da Energie stets nur umgewandelt aber nie verbraucht wird. Deshalb habe ich "gezogen" geschrieben. 5) Elektrische Arbeit (in Wh) / Spannung (in V) = "verbrauchte" Ah. 30 VAh / 12 V = 2,5 Ah. (ohne alle Verluste und Messfehler) 6) Auf der 230 V Seite deines Wandlers hast du 30 Wh an Verbrauch (gewandelter elektrischer Arbeit). Damit du diese 230 V und die geleisteten 30 Wh erzeugen konntest, wurden 12 V hochgewandelt. Dies aber geht nicht ohne Verluste, die da unter anderem sind: a) Die Leitungsverluste, da jeder Leiter einen Widerstand darstellt. b) Die Batterieverluste, die stark abhängig vom Typ und Alter der Batterie sind. c) Die Verluste, welche durch die Spannungswandlung entstehen. Entgegen vieler Prospektangaben sind diese Verluste nicht unbeträchtlich, da in diesen Leistungsregionen nur extrem hochwertige Wandler einen Wirkungsgrad >90 % liefern. Viel schlimmer ist jedoch der Wirkungsgrad der Batterie. Bei den extremen Strömen die hier fließen, liefert die Batterie von "geladenen" 100Ah keine 70Ah zurück. Man muss daher davon ausgehen, dass die effektiven Energieverluste bei >30 % im Verhältnis zu den geladenen Energie ( in Ah) liegen. Somit dürfte die tatsächlich benötigte elektrische Arbeit wesentlich eher bei Abgegebene elektrische Arbeit +30% Energieverluste = 2,5 Ah + (2,5 Ah * 30%) = 3,25 Ah liegen. Und diese Angabe halte ich immer noch für sehr optimistisch. Eigentlich hätte ich die 30% "Verluste" der Batterie und die 10% "Verluste" des Wandler nehmen müssen. Warum halte ich es für sehr optimistisch? Weil unter dieser enormen Hochstrombelastung die Spannung der Batterie deutlich unter 12V fällt und daher noch mehr Strom benötigt wird, damit der Wandler die Ausgangsleistung liefern kann. Ich hoffe, dass dies deinen Wünschen eher entspricht, obwohl ich mir jetzt schon sicher bin, dass es wieder nicht 100% richtig formuliert ist. Und nun wollen wir Helmchens Aussage mal richtig formulieren: Er hat geschrieben: "Wir brauchen übrigens mit unserer Krups T8 mit 850 Watt pro Kanne (1 Liter Kaffee) 15 AH laut Angabe des Batterie-Computers." Richtig wäre: Unsere Krups T8 hat eine elektrische Leistung von 850 Watt und entnimmt der Batterie laut Anzeige des Bordcomputers 15 Ah um 1 Liter Kaffee zu machen. Wobei ich denke, dass der erste Satz zwar wissenschaftlich nicht richtig, aber trotzdem verständlich war. Mal so am Rande. Ich finde es schon richtig, wenn du Rolfblock immer wieder mal auf diese Fehler hinweist. Wenn du dies etwas freundlicher versuchen würdest, dann wäre der Lerneffekt des Laien höher wie die verständliche Abwehr- und Trotzreaktion auf deine oft forschen Antworten. Denn dein Fachwissen ist für das Forum sehr nützlich. :ja: Grüßle Raidy Ich will es gar nicht streng nehmen, nur richtig.
Und wenn jemand schreibt, dass er pro Tasse 850 W braucht, will ich damit seine Aussage in die Praxis umsetzen. Und das Ergebniss sind halt 850 kW für die 1000sten Tasse. Aber gut machen wir es doch so nach dem Verfahren: Spucks aus, ich sortiers dir. Und das ist eine Zumutung für die Laien. Der Fachmann kann es evtl. sortieren, der Laie wird abgehängt. Auch eine Möglichkeit, aber keine schöne. Nichts ausrechnen, dieses ganze Gedöns mache ich beim Kaffeekochen nicht. Den guten alten Flötenkessel aufgesetzt, Filter auf die Kanne, Filter und Kaffee dazu und einfach aufgießen.
Vielleicht solltest du den Beitrag noch einmal lesen. Ich bin ja elektrisch überhaupt nicht begabt und kann den meisten deiner Beiträge kaum folgen, aber bei deiner Antwort auf Helmchen hast du die Reste meiner geistigen Kapazität beansprucht....
Ehrlich, die einzige Zumutung ist dein Lehrer-Lämpel-Verhalten. Deine ständigen Beleerungen verwirren den Laien. Jeder halbwegs mit der allgemeinen Technik Vertraute interpretiert richtig und weiß, was gemeint ist. Und der, der es nicht versteht, versteht auch dein aufgezwungenes Fachgelabber nicht. Außerdem, wenn wir schon bei genau sind, Helmchen schrieb von einer Kanne und nicht von einer Tasse, ja? Hi,
er schrub: "Wir brauchen übrigens mit unserer Krups T8 mit 850 Watt pro Kanne (1 Liter Kaffee) 15 AH laut Angabe des Batterie-Computers." Ich lese und verstehe es so: "Wir verbrauchen übrigens mit unserer Krups T8 (mit 850 Watt) pro Kanne (1 Liter Kaffee) 15 Ah laut Angabe des Batterie-Computers." :wink: Das schrub :D ich genauso und war auch so gewollt.
Man könnte in den Satz sicher noch ein paar Kommas einbauen, aber das ist nach neuer Rechtschreibung nicht mehr so gewollt.
Manche Flexionsformen sind sehr kreativ und vor allem unterhaltend. Lieben thoreau
Mit den Angaben kann man den Verbrauch für einen Bezug schon grob ausrechnen. Wattangabe steht auf dem Gerät und die Zeit kann man stoppen. Meine Nichtsenseo hat einen Verbrauch von 1500 Watt. Meine Akkuleistung liegt bei 170 Ah.
Wandlerverlust hatten wir mal 20% angenommen. Ist nicht der teuerste. batteriespannung am Morgen: 13,4 V. Wenn ich jetzt einen Kaffee mache, schaffe ich mit Glück 2 Tassen. Kann man das so stehen lassen? Kann der Verbrauch wirklich so hoch sein? Bei 11,8 V schaltet der Wandler ab.
Mit vollen Batt.? Das nich viel :?
Nein, da stimmt definitiv etwas nicht. Dass die Spannung während solcher Last einbricht ist normal und stark abhängig vom Batterietyp und Alter. Aber sie muss sich nach wenigen Minuten wieder erholen und deutlich an die Spannung zuvor herankommen. Ist dies auch nicht der Fall, dann hast du Batterieprobleme. Welche Batterien hast du? Welchen Maximalstrom darf man denen entnehmen? Wie alt sind diese? So , ich habe nochmals etwas recherchiert.
Um 1 Liter Wasser zum kochen "verbraucht" ein Wasserkocher ca. 0,1 kWh. (Hätte mehr erwartet) --> Link Deine Batterie hat 170 Ah, wovon du bestenfalls 50% entnehmen solltest um ihr nicht zu schaden. Somit hättest du theoretisch 85 Ah entnehmbaren Energie. 85 Ah * 12 V = 1020 VAh = 1020 Wh = 1,02 kWh Rein theoretisch solltest du also 1,02 kWh / 0,1 kWh pro l = 10,2 l Wasser kochen können, bevor die Batterie "leer" ist (nutzbarer Bereich) Selbst wenn ich wenn ich jetzt noch 40% Verluste jeglicher Art abziehe, wären noch immer 6 l Wasser zum kochen da, bevor die Batterie am unteren Entladende ankommt. Du hast definitiv ein Problem! Dann nehme ich doch lieber Gas. Mir wird ja Angst und Bange um meine armen Batterien. :D
Finde ich so oder so die bessere Lösung. Ich habe einen Edelstahl-Kaffezubereiter, der macht 2 große Pötte mit einem Aufwasch (12 Espresso-Tassen laut Prospekt). Geht Ruck Zuck, schont meine Batterien und schmeckt. Mit der
Krups T8, 850 Watt, koche ich auch Kaffee. Da wir nie am öffentlichen Stromnetz hängen, koche ich bei geringerer Ladung der Batterie das Wasser mit Gas vor. Die T8 gebe ich nie mehr her. Sie kocht Kaffee mit Druck. Er schmeckt uns so seit 40 Jahren am Besten. Christel Meine Akkus sind 2Gel. Sie sind 2 Jahre alt. Die beiden regenerieren sich auch recht gut. Sind nach 10 min. in etwa bei 12,8 V. Dann kann man Gerate mit 600Watt ewig betreiben. Vielleicht ist der Wechselrichter das Problem. Der ist ja nur für 1500Watt ausgelegt. Gerate mit geringerer Spannung machen keine Probleme. [quote="daffi2222".... Gerate mit geringerer Spannung machen keine Probleme.[/quote]
Du meintest bestimmt: Gerate mit geringerer Leistung machen keine Probleme. Gemäß deinen Angaben scheint es mit hoher Wahrscheinlichkeit so zu sein, dass deine Batterien das Problem sind. Unter den extremen Strömen bei 1500 W Leistungsentnahme bricht die Spannung ein. Jetzt solltest du unbedingt nachschauen, wie hoch die maximale entnehmbaren Ströme laut Datenblatt dieser Batterie sind. Ansonsten kann es dir passieren, dass sie nur ein kurzes Leben haben werden. So lange sie sich jedoch schnell wieder erholen muss es nicht tragisch sein, kann aber schädlich sein. Die Antwort weiß nur das Datenblatt. Wie hoch ist deine Spannung, wenn die Batterien voll geladen sind? Steht dein Ladegerät auf Gel? |
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