Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.
Tag 29, Donnerstag, 8. November 2012 Die Nacht ist sehr heiß. Frühstück kurz vor 08:00 Uhr. Meine softboilled Eggs sind wirklich weichgekocht. Dann fahren wir zu African Tracks, die Autos wollen zurückgegeben werden. Das funktioniert ohne Probleme, wir werden wunschgemäß ins Zentrum von Windhoek zurückgefahren. Wir ziehen noch einmal N$ 1000,- aus einem Geldautomaten, dann stürzen sich die Damen ins Einkaufsgeschehen. Eine CD und ein Plüschaffe für Clemens müssen noch sein. Peperl und ich machen uns gegen 10:30 Uhr auf den Heimweg zum Hotel. Die Sonne sticht schon wieder, es hat sicher 30 Grad im Schatten. Gerade die richtige Temperatur für einen Gin Tonic am Pool. Um 14:00 Uhr werden wir abgeholt, ein Ausflug zu einer Farm ist geplant, auf der wir Leoparden und Geparden sehen werden. Wir fahren ca. 1 Std. Richtung Norden, um dann links zur neuerbauten Hühnerfarm abzubiegen. Ab hier geht es langsamer, die Straße ist nur geschottert. Unterwegs sehen wir Warzenschweine und eine 10-köpfiges Oryxherde. Bei der Game-Farm angekommen zeigt uns unser Fahrer zuerst die Terrasse des Farmhauses. Dann steigen wir auf einen offenen Landrover um, wir erwischen noch die 1. Reihe.
Durch ein verschlossenes Tor geht es zum Leoparden. Der Fahrer legt Hühnerhälse als Futter auf einen Baum, um dann ein paar Meter zurückzufahren. Da kommt auch schon der Leopard und springt mit einem kraftvollen Satz auf den Ast. Wir kommen zu tollen Fotos.
Dann verlassen wir das Leopardengehege und wechseln zu den Geparden.
Da sind 2 Stück, die sich auch bereitwillig anfüttern lassen. Teilweise heben sie die Vorderläufe aufs Auto, um einen Leckerbissen zu erhaschen.
Als das Fleisch verfüttert ist, sagt unser Fahrer etwas von einem Problem. Wir haben eine Reifenpanne! Bei den Geparden ist das keine große Sache, der Reifen ist schnell gewechselt. Allerdings schaut unser Fahrer immer wieder zu den Tieren, doch diese sind vollauf mit dem letzten Stück Fleisch beschäftigt. Zurück beim Farmhaus gibt es dann eine Runde Bier. Bei der Rückfahrt nach Windhoek reden wir mit dem Fahrer, einem gebürtigen Wiener der schon 50 Jahre in Namibia lebt, über das heutige Abendessen. Er empfiehlt uns Joe´s Biergarten, wo wir auch unser letztes wundervolles namibisches Abendessen bekommen.
Er holt uns um 21:30 Uhr ab und bringt uns auch noch gratis zurück zu unserem Hotel.
Tag 30, Freitag, 09. November 2012 Die letzte Nacht in Windhoek ist nicht mehr ganz so heiß. Nach dem Frühstück werden wir von O’Berry zu einer Stadtrundfahrt abgeholt. Wir fahren auf einen der Hügel der Stadt, wo ein Wasserreservoir steht.
Wir erfahren viel über den jungen Staat Namibia, er wurde ja erst 1990 gegründet. Dann geht es in die alte Feste, wo wir durch die Ausstellung schlendern.
Es folgt eine Fahrt durch das Armenviertel, als Weißer sollte man dort lieber nicht allein unterwegs sein. Ein traditioneller Markt der Schwarzen beendet die Stadtrunde. Der Fleischmarkt ist nichts für schwache Nerven, die Fliegen verdunkeln zeitweise den Himmel.
Pünktlich um 11:50 Uhr sind wir beim Hotel. Wir ziehen uns noch um, für daheim brauchen wir wärmere Kleidung. Um 12:00 Uhr steht der Fahrer bereit, um uns zum 40 km außerhalb der Stadt gelegenen Flughafen zu bringen. Dort stehen wir fast 3 Stunden in der Warteschlange, eine Organisation scheint nicht zu existieren. Wir fliegen aber trotzdem pünktlich ab und kommen auch pünktlich nach Johannisburg. Die 4 Stunden Wartezeit vergehen wie im Flug, die Damen kaufen noch um die letzten Rand ein, Peperl und ich lassen uns die letzten Gin Tonic schmecken. Um kurz vor 23:00 Uhr heben wir mit fast einstündiger Verspätung ab, kommen aber trotzdem pünktlich in München an.
Tag 31, Samstag, 10. November 2012 Nach einem langen Nachtflug Ankunft in München. Peperls Koffer fehlt. Gerald erwartet uns schon, die Gepäckfehlermeldung dauert natürlich. Mit dem VW Bus des Familienbundes fahren wir nach Linz, nicht ohne in einer Metzgerei in einer kleinen deutschen Stadt noch ausgezeichnete Weißwürste zu verzehren.
SÄMTLICHE Schreibfehler sind zu ignorieren, zu verbessern oder zu übersehen. Ich habe diesen Reisebericht nach bestem Wissen und Gewissen verfasst, übernehme aber keinerlei Haftung für versteckte Lügen, Übertreibungen usw. :D
klausevert am 28 Dez 2012 17:01:19
Danke für den tollen Bericht und die super Fotos
Namibia ist auf meiner Liste jetzt ganz weit nach vorne gerutscht
Anzeige vom Forum
alzu am 01 Jan 2013 17:20:06
Da habe ich doch glatt vergessen, die Reiseroute zu zeigen.
Wir sind übrigends ca. 5200 km gefahren, davon ca. 800 km auf Asphaltstraßen.
Gast am 01 Jan 2013 19:55:13
Hallo Alfred
Wie ist das überhaupt mit dem max. Koffergewicht der Fluglinien. Kommt man denn mit 20 KG Gepäck aus ? Und für ich das größte Handicap, bin 193 cm , geht das mit dem Sitzenabstand im Flieger ?
LongJohn
alzu am 01 Jan 2013 20:24:18
Hallo LongJohn, Wir hatten 23 kg Freigepäck, das haben wir bei der Hinreise exakt eingehalten, bzw. ein wenig unterschritten. Bei der Rückreise sind doch einige geschnitzte Giraffen usw. dazugekommen, da hatte mein Koffer 23,4kg und der Koffer meiner Frau hatte 24,2 kg. Das ist zwar angemerkt, aber ohne Aufpreis akzeptiert worden. Flug war Simbabwe Airways von Windhoek nach Johannesburg, von dort nach München Britsh Airways. Beim Handgepäck wären 9 kg frei gewesen, die hat aber meine Fotoausrüstung allein schon um fast 3 kg überschritten. Es wurden aber dann doch nur die Außenmaße des Handgepäcks überprüft. Zum Sitzabstand kann ich schwer was sagen, da wir alle 4 Dir nicht das Wasser reichen können. :baetsch: Für uns war es ok. Und weil mein Freund Peperl ein Fuchs ist, sind wir unter € 950,- geflogen. Darum auch der Abflug am Donnerstag statt Freitag, kam pro Ticket um über € 200,- günstiger. Das haben wir für einen Tage länger Urlaub nicht verbrauchen können. Ich hoffe, dir geholfen zu haben.
luzie am 01 Jan 2013 20:36:49
Hallo, danke für den tollen Reisebericht. Eine Namibiareise ist auch ein Traum von mir. Wie habt ihr die Reise geplant? Habt ihr euch alles selbst "erarbeitet" oder gabs da so ne Art Vorlage?
Zum 50. plane ich auch eine Namibiareise. Da ich dann wohl ohne meinen männe fahren muss, fällt so eine Campingreise für mich flach. Ich habe zu viel Angst für so was. Ich brauche etwas Behüteteres. Aber keine Wandereise, wie bei Hummeldumm.
Uschi - die das Reisefieber jetzt endgültig gepackt hat
alzu am 02 Jan 2013 07:02:07
Hallo Uschi, wir haben die Reise selbst geplant. Grundlage dafür waren verschiedene Reiseprospekte, eine ADAC Reisekarte und viele I-net Recherchen. Die geführten Touren waren uns alle zu schnell, wir wollten keinesfalls 600km täglich in einem Autobus sitzen. Andererseits wollten wir einfach viel sehen, daher auch die Entscheidung, die Autos in Vic Falls zu übernehmen (kostete € 400,- mehr, ersparte aber ca. 1000 km Fahrt und 2 Tage). Für die ersten 14 Tage haben wir CP und Lodges vorgebucht, wobei der Preis für Lodges für 2 Personen nicht über € 75,- liegen sollte (Ist nicht immer aufgegangen). In Namibia mit dem Mietauto zu fahren ist nicht anders, als in Europa herum zu kurven. Allerdings wurde in Windhoek am Ende unserer Fahrt immer wieder erstaunt darüber reagiert, dass wir nicht eine Reifenpanne hatten (Wir hatten die Fahrzeuge mit 2 Reservereifen bestellt). Die ebenfalls bestellte elektrische Reifenpumpe ist vorteilhaft, wenn zwischendurch weiche Sandstrecken befahren werden, aber das muß ja nicht sein (In der Namibwüste bei Sussuflei ist am Ende der Asphaltstr. ein großer Parkplatz, von dort weg geht es um wenig Geld auch mit Safariautos für die letzten 6 km weiter). Wir hatten ein Satellitentelefon dabei, habe wir aber nur zur Beruhigung meiner Frau gebraucht, telefoniert haben wir nicht damit. Du bist nie in so einsamen Gegenden unterwegs, dass nicht ein Auto daherkäme, und gegenseitige Hilfeleistung ist fast selbstverständlich. Viel Spaß bei der Reiseplanung!
Gast am 02 Jan 2013 10:29:43
Danke für den Tollen Reisebericht mit den Super Bildern. Das weckt Erinnerungen. Wir haben eine ähnliche Reise auch schon erleben dürfen, auch alles selbst geplant, haben uns aber am Iwanowski orientiert. --> Link
eaglesandhorses am 02 Jan 2013 13:02:12
Ein ganz dickes Dankeschön für die viele Arbeit, die Du Dir mit diesem super schönen Bericht gemacht hast!!!
Eddy am 02 Jan 2013 19:04:45
Hallo,
ganz tolle Bilder und schöner Bericht.
Wir waren im September für 3 Wochen mit Seabridge in Namibia und haben viel erlebt. Ein Bericht ist auf der Seite von Seabridge, ich sortiere immer noch die Bilder, werde wohl auch in nächster Zeit einen Bericht einstellen.
aus Kiel
Eddy
alzu am 03 Jan 2013 15:04:04
Hallo, Inzwischen gibt es von der Reise ein Fotobuch. --> Link Ein Tip: Die Qualität des Buches ist gut genug, man kann mit gedrückter Strg Taste und dem Scrollrad ziemlich weit in die Bilder zoomen. Außerdem gibt es noch viel mehr Bilder auf meiner Website unter der Rubrik Reisen, 2012, Namibia.
klausevert am 03 Jan 2013 16:05:10
Danke
heidchen am 03 Jan 2013 18:42:48
Gaaaanz toll, vielen vielen Dank für's Mitnehmen. :daumen2:
Die Rumtreiber am 03 Jan 2013 19:37:01
Danke für das "Mitreisen dürfen" durch Namibia. Tolle Reise und supertolle Fotos. :daumen2:
reisetanteuta am 03 Jan 2013 19:48:59
Hallo,
sehr interessanter Reisebericht mir großartigen Bildern!
Vielen Dank, dass ich "mitreisen" und an euren Erlebnissen teilhaben durfte. Eine Traumreise!
Einmal auf eurer Homepage, fand ich aber auch eure anderen Reisen interessant. Ich habe gestern den ganzen Tag mir Schmökern verbracht und mir viele Anregungen geholt. Dank auch dafür.
Uta
q2v am 04 Jan 2013 23:51:55
Toller Reisebericht. Vielen Dank für die Mühe und die vielen schönen Bilder.