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Frei Stehen in Griechenland?


otone am 28 Dez 2012 18:07:54

Hallo,
wir wollen im März/April 2013 für 6-7 Wochen (zum ersten mal mit Womo) nach GR: Ancona - Igoumenitsa, ca. 1 Woche Korfu dann Peloponnes bis Mani; Schwerpunkt antike Stätten und Wandern. D.h. wir wechseln häufig den Standort und stehen auch gerne frei.

Dazu folgende Fragen:
1. In mehreren -auch neueren- Berichten hier wird vom "frei stehen" gesprochen; vom ADAC habe ich jetzt die Info bekommen, dass freies Campen in GR grundsätzlich verboten sei. Ist dies nun neu oder ist mit campen=zelten gemeint oder gehen Freisteher das Risiko eines Verwieses/Strafe (oder was auch immer) ein?

2. Wir reisen mit Hund (trotz der nicht gerade ermutigenden Berichte hier) und wollen "Camping on Board" für die Überfahrt buchen; 17h sind aber eine lange Zeit: gibt es Möglichkeiten an Board, wo der Hund "sein Geschäft" erledigen kann?

3. Für den Rückweg wollen wir evt den Landweg übern Balkan nehmen. G-Mäps schlägt eine Route über Skopie/Mazedonien, bis Belgrad (E75) dann E70 durch Kroatien und Slovenien bis Villach/Österreich vor.
a) Ist das eine sinnvolle Route? Gibt es (bessere, schönere, sichere) Alternativen?
b) Gibt es Empfehlungen für Stell-/Übernachtungsplätze oder auch interessante Stätten/Orte/Sehenswürdigkeiten die man "mitnehmen" sollte auf der Strecke

Danke vorab für Tipps/Feedback.

Otone

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melina am 28 Dez 2012 18:59:46

Kalimera, frei stehen ist nicht angebracht , wenn man die Sprache nicht beherrscht kann man sich mit der Polizei schlecht auseinandersetzten. Die Fähre hat normalerweise an Deck Klos für den Wuff. Wenn Ihr wandert( nicht zu einsam ) , Hund immer angeleint lassen, es gibt zu viel wilde Hunde die sich aus Hunger zusammenrotten und sehr böse sind , auch dem Menschen gegenüber.
Waren 5.5 Jahre hintereinander in Griechenland mit Womo- Verwandtschaft- Vom Müller Verlag gibt es den Reiseführer Chaldikiki mit Stellplätzen- Campingplätze und Geschichte.
Patras ist eigentlich näher für die Peleponnes. Gute Reise Melina

volki am 28 Dez 2012 19:35:32

es gibt zu viel wilde Hunde die sich aus Hunger zusammenrotten und sehr böse sind , auch dem Menschen gegenüber.

Nach 40 Jahren Griechenland, davon 12 mit Womo, noch NIE eine solche "Meute" gesehen. "Wilde" Hunde haben mehr Angst von dir, als "zahme" Hunde :D
Das sind grossteils "Märchen" oder Erzählungen aus dritter Hand.

Wenn die GR-Hunde so "wild" sind, wieso werden sie dann "haufenweise" nach Deutschland importiert?
Sind die in D dann plötzlich lieb und zahm :?:

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charly49 am 28 Dez 2012 19:38:38

Aber wenn er doch nach Korfu will :)

Gast am 28 Dez 2012 20:03:31

Ich habe in Korfu kaum wilde Hunde angetroffen.
Einzig "gefährlich" finde ich dort die extrem vielen betrunkenen Engländer in Sidari. :lach: Die liegen morgens kreuz und quer am Strand und in den Ecken rum.
Korfu ist sehr schön, Sidari sollte man auslassen. Ich habe nicht ein wild stehendes WoMo auf der Insel gesehen und war eine Woche dort.
Aber damals (ca. 6 Jahre) hatte ich auch kein WoMo und somit kein Auge dafür.

Klausimaus am 28 Dez 2012 20:40:28

Moin !
Na, das ist ein nicht ganz emotionsfreies Thema, jedenfalls für manchen. Also, zum "Freistehen": Lt. griech. Straßenverkehrsordnung (KOK) kann man überall dort parken - und nichts anderes ist das Freistehen - wo es nicht verboten ist. Stellt man Tisch und Stühle raus, fährt die Markise aus, nutzt den Grill usw., ist das "Camping" und das ist außerhalb von C-Plätzen verboten.
Zu Hunden:
Wir sind etliche Male in Griechenland gewesen, eine sich zusammenrottende Horde wilder Hunde haben wir bislang nicht erlebt. In aller Regel sind die frei laufenden Hunde darauf bedacht, Futter zu bekommen und machen "schön". Ich halte sowas auch für Märchen oder Erzählung von Leuten, die sowieso generell Angst vor Hunden haben.
Übrigens haben wir vor 4 Jahren einen der "wilden" Hunde aus GR mitgenommen, weil er schwer verletzt war und sonst nicht überlebt hätte. Den nutze ich in der Nachbarschaft als Therapiehund.
Zu Fähre:
Meines Wissens dauert die Überfahrt Ancona-Igoumenitsa 15 und nicht 17 Stunden. Wir haben selbst Hunde dabei und die Überfahrt mehrfach mit den Hunden gemacht. Sie können lange durchhalten, wenn sie doch mal ein "Geschäftchen" machen, feudeln wir das auf und der Boden des Decks ist hinterher sauberer als vorher.
Klausimaus, vielleicht guckst du mal auf unsere HP:
--> Link

peter59 am 28 Dez 2012 21:35:00

Servus Zusammen :) ,

mit "Freistehen" ist es so eine Sache.
Oft wird es geduldet bzw. ist es den Einheimischen "wurscht", speziell in der Nebensaison.
Oft bieten auch Tavernenbesitzer ihren Parkplatz zum "Freistehen" an. Essen in der Taverne sollte man dann aber schon.
Wir sind schon einige Male frei gestanden, hat niemanden gestört.
Ansonsten sind die Campingplätze nict übermässig teuer.

Zu den Hunden: Ich würde meinen Hund generell nur angeleint laufen lassen. Wenn nicht angeleint, dann nur mit Maulkorb. Warum: Nicht wegen der freilaufenden Hunde, sondern wegen der Unsitte, überall Giftköder aus zu legen.

lucy05 am 28 Dez 2012 22:27:14

Hi,

den Reisebericht von uns hattet ihr gelesen: --> Link ?. Mit Hunden, mit Freistehen, ähnliche Route, eine Richtung Landweg, Camping on Board!?! Dazu Fragen?

berndt am 29 Dez 2012 00:11:01

Hallo zusammen,

ich will hier ja keine gemachten Erfahrungen anzweifeln, aber wir fahren seit fast 30 Jahren mit dem Womo nach Griechenland. Als die Kids klein waren sind wir meist auf dem Pelopones gewesen, seit etwa 10 Jahren sind wir grösstenteils in Zentralgriechenland unterwegs. Meist standen und stehen wir frei und hatten nur ganz wenige unangenehme Begegnungen; meist sind die Kontakte zu Griechen oder der Polizei sehr freundlich.
Wilde Hunde gibt es viele, aber die sind froh, wenn man sie in Ruhe lässt. Wir hatten auch 11 Jahre lang einen Hund aus Griechenland. Es war der beste Freund, den man sich wünschen kann.
Auf den Fähren gibt es meist "Hundeklos".
Also, am besten Ihrmacht Euere eigenen Erfahrungen!
Viel Spaß dabei!

Viele aus Bayern,
Berndt

Gast am 29 Dez 2012 18:05:18

Wieso werden die armen strandhunde diskriminiert??
wir haben beim freistehen (war immer problemlos auch im august mögl), billig-hundefutter mitgenommen und dies an die armen kreaturen verfüttert (allerdings immer erst kurz vor der abreise), je urlaub 4wo aufenthaltca 20kg für ca 10E. als hundefreunde taten uns die tiere leid. wir sind nie angefallen worden, obwohl an mir viel dran ist. :D
lg
olly

motorhome43 am 29 Dez 2012 18:26:23

In Griechenland haben wir beim Freistehen bislang keine Probleme gehabt. S.a. unsere Homepage --> Link

lucy05 am 29 Dez 2012 21:38:09

Noch mal kurz zu den Hunden. An "Touri-Orten" leben Hunde ja in der Regel von Touristen, werden gefüttert, Einheimische wissen, dass "gewalttätiges" vertreiben der Hunde eher ungern gesehen wird... und die Hunde sind meist kaum ein Jahr alt. In Griechenland fand ich es nicht so krass, wie z.B. in Ägypten, aber es ist schon grob so: je jünger der Hund (und was passiert im Winter mit ihnen?), umso verspielter/"netter", und Hunde lernen ja, wer ihnen Gutes tut. Straßenhunde aus Osteuropa haben nicht umsonst den Ruf, wesentlich "reservierter" zu sein, ein Straßenhund kämpft ums Überleben und verhält sich entsprechend. Kommt er dadurch durch, dass er einen auf unterwürfig macht (oder ist halt entsprechend jung), verhält er sich halt so. Wenn er wirklich auf sich gestellt + erwachsen ist, ist jeder fremde Hund ein Konkurrent und wird sicher nicht freudig begrüßt. Der nimmt Nahrung, Übernachtungsplätze und Paarungspartner weg, Punkt. Wir hatten auch in Griechenland beides: abgelegen lebende Straßenhunde, die absolut nicht erfreut über unsere Hunde in ihrem Revier waren, und in Touristen-Gebieten ausnamslos sehr "nette" Hunde. Alles andere würde in Touri-Gebieten auch nicht lange überleben, welcher Tourist möchte sich schon von einem Straßenhund bedroht sehen? Da hört die Schutzzone dann auf, so tierlieb der Touri auch sein mag :roll: . In Punkto Hundehaltung hat mir Griechenland als "europäisches Land" einen echten Schreck eingejagt. Ich hätte es so krass nicht erwartet. Kettenhunde, verstümmelte Hunde, halb verhungerte Straßenhunde, Griechen, die beim Anblick meiner angeleinten (!), großen, selbstbewussten Hunde mit Panik im Blick die Straßenseite gewechselt haben (ein erwachsener Mann ist kreischend auf eine Bank rauf...). Mit in Städte genommen haben wir sie nicht mehr, nach den ersten Erlebnissen, gut, dass dies eh nicht unsere Art Urlaub ist. Aber Griechenland hat auch: viel Natur, tolle Wandermöglichkeiten, einsame Strände... ich würde jederzeit wieder mit Hunden nach Griechenland, nur sollte man wissen, was mit Hunden geht und was nicht. Ein kleiner, weißer Puschelhund mag da vielleicht was anderes sein?!

otone am 30 Dez 2012 21:09:09

Vielen Dank erstmal für die hilfreichen Rückmeldungen!
@lucy05: toller Reisebericht mit super Fotos auch von den Hunden; denen scheint es ja gut gefallen zu haben :)

In die verschiedenen HP habe ich reingeklickt und mich gleich "verlesen" - da brauche ich noch einige Tage um mich da "durch zu arbeiten".
Respekt, welcher Aufwand da getrieben wird; gibt mir Ansporn auch eine HP einzurichten!

Beste und einen guten Rutsch
Otone

womobiker am 31 Dez 2012 13:21:17

zu deinen 3.Punkt Rückreise übern Autoput.

Wir sind jetzt 2 mal von Thessaloniki über Skopje - Nis -Belgrad - Budapest - Wien heimgefahren.
Null Probleme, wichtig ist die grüne Versicherungskarte. Tanken geht mit Kreditkarte oder bar. In Serbien nehmen sie aber nicht überall Euro an den Tankstellen.
Wir haben vorher etwas getauscht für die Maut. In Mazedonien sind ca. 10 Euro Maut fällig in Serbien ca. 20Euro, dazu 12Euro in Ungarn und 8Euro für Österreich
Die Strassen sind recht ordenlich, in Serbien bauen sie die Autobahn bis zu Ungarischen aus, so das man teilweise durch die Baustelle fahren muss.
Diese Streckenvariante ist für uns am kostengünstgsten Mautmässig und ich finde sie ist schneller als über die Tauern und Karawanken. Denn du kannst Autobahn bis NIs in Serbien fahren.
Lg Michi

Übernachtet haben wir in Serbien einmal auf einen Privaten Autobahnparkplatz und einmal auf einen Stellpaltz der hier im Forum beschrieben wurde.

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