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Reisebericht: Kroatien, Nord-Griechenland und Peloponnes


lucy05 am 19 Jul 2010 17:32:34

Hier also mein Reisebericht zum Griechenland-Urlaub im Mai 2010. Da ich Reiseberichte bei der Planung meiner Urlaube immer sehr gerne lese, möchte ich selber diesen Bericht nun auch Online stellen. Vielleicht hilft er ja dem ein oder anderen :)

Die Route: Kroatien (Tag 1-4) – Montenegro (Tag 5) – Albanien (Tag 6) – Nordgriechenland (Tag 7-9) – Peloponnes (Tag 9-21) – via Italien (Fähre) zurück nach Deutschland.

Wir haben uns auf der Hin-Tour für den Landweg entschieden, da mein Mann eigentlich in Kroatien tauchen wollte. Es kam dann aber doch alles anders…


Tag 1:

Unser erster größerer WoMo-Urlaub beginnt mit viel Fahrerei… Dauert halt alles etwas länger, als mit dem Auto. Nach etwa 12 Stunden erreichen wir am Abend den anvisierten kleinen Camping-Platz Radonja zwischen Zagreb und Plitvice. Dieser ist deutlich günstiger, als die Campingplätze direkt an den Plitvicer Seen und wunderschön an einem Fluß gelegen. So kann der Urlaub beginnen









Tag 2: Kroatien: Plitvicer Seen

Nach einem schönen Morgenspaziergang mit den Hunden am Fluss, fahren wir die letzten 30km bis zu den Plitvicer Seen. Der Parkplatz der Seen ist noch recht leer, dennoch sind schon einige Reisegruppen unterwegs. Wir verzichten auf die Bootsfahrt und umwandern die Seen. Ich denke, wir waren seit langer Zeit die ersten, die dies taten. Teilweise verlief der Weg im Wasser, versank im Schlamm und überall umgestürzte Bäume... Wunderschön war es dann ab dem Punkt, an dem das Schiff angelegt hätte. Das hätten wir einfacher haben können... Die Plitvicer Seen sind aber ein Erlebnis für sich. Wir waren vor ein paar Jahren schon mal dort und würden sie bei keiner Kroatien-Reise auslassen.





Nach etwa 4 Stunden Wanderung ging es weiter bis etwas südlich von Sibenik. Ein CP war schnell gefunden, 15€ die Nacht, aber ohne Strom. Auch recht einfach, aber nur durch eine ruhige Straße vom Meer getrennt.



Hier erwies sich unsere Angst, die Hunde dürfen sich dem Meer nicht nähern, als unbegründet. Es waren viele Hunde am Kiesstrand unterwegs, alles war entspannt. Für unsere Hündin war das Meer Liebe auf den ersten Blick, unser Rüde bekam erst eine Welle ab, merkte dann, das Wasser schmeckt salzig, und hielt sich für den Rest des Urlaubs vom Wasser fern…






Tag 3: Kroatien: Sibenik und Ston

Wir spazieren am frühen Morgen am Meer entlang, wunderschöne Stimmung, schon richtig warm, so soll es sein...








Später fahren wir nach Sibenik rein, wo der Parkplatz für WoMos unverschämte 3,50€ pro Stunde kostet! Die Altstadt und Festung hatte ich irgendwie schöner in Erinnerung, wir waren ja vor ein paar Jahren schon mal dort. Dennoch, ein schöner Bummel durch die engen alten Gassen, die vor einigen Hundert Jahren bereits fast genauso aussahen. Von den Satellitenschüsseln mal abgesehen. Die Hunde dürfen zu unserer Verwunderung auch ganz selbstverständlich mit auf die Festung.








Anschließend geht es weiter nach Ston. Dort erklimmen wir die alte Festungsmauer und stellen erst unten feste, dass dies eigentlich Eintritt hätte kosten sollen, zumindest irgendwann mal... Man ist gerade in den Renovierungsarbeiten. Auf jeden Fall sehr schön und noch alles umsonst, auch der Parkplatz. In Kroatien ist alles rund um Tourismus ja schon fast unverschämt teuer…






Danach geht es die letzten Kilometer weiter nach Mlini, etwa 8km südlich von Dubrovnik gelegen. Der Ort ist klein, eine Durchgangsstraße, ein paar Unterkünfte am Hang, über Stufen erreicht man den Strand. Im Sommer mag dort einiges los sein. Nun aber war der Strand gerade „im Aufbau“ mit einem Bagger, die Restaurants zum Teil noch geschlossen und die Tauchschule eigentlich auch noch zu. Der Besitzer war zwar schon anwesend, aber noch nicht bereit für einen Taucher (meinen Mann) aus zu fahren. Schade, was nun mit dem tauchen? Wir beschließen, in Griechenland nach einem TauchCenter Ausschau zu halten und den Aufenthalt in Mlini zu verkürzen. Wir bleiben 2 Nächte, um zumindest Dubrovnik in Ruhe besuchen zu können. Der CP war in Ordnung, offiziell 3 Sterne (CP Kate), aber ich fand ihn nicht überragend.




Tag 4: Kroatien: Dubrovnik

Wir fahren mit dem Boot nach Dubrovnik, da Parkplätze dort sowohl teuer als auch Mangelware sind. In der Nebensaison sind dabei auch Hunde an Bord willkommen, das ist in der Hauptsaison wohl anders. Nicht erst jetzt fällt auf, dass wir mit den Hunden in Kroatien eine kleine Attraktion sind. Immer wieder wird gelockt, es gibt anerkennende Kommentare und alle paar Minuten fällt irgendein Wildfremder über die Hunde her, knuddelt sie, meist ohne zu fragen, lässt sich quietschend abschlecken... In Deutschland habe ich das so noch nicht erlebt... Wir lassen es zu, Grisu weicht von selbst aus, wenn es im zu viel wird, Lucy genießt.

Dubrovnik ist absolut sehenswert, wunderschön! Selbst die 10€ Eintritt auf die Stadtmauer haben sich absolut gelohnt!












Tag 5: Montenegro: Bucht von Kotor

Wir brechen auf Richtung Montenegro, unser erstes Ziel ist die Bucht von Kotor. Die Grenze war schnell erreicht, 30€ Ökosteuer fällig, ansonsten wurden wir einfach nach kurzer Passkontrolle durch gewunken. Für die Hunde oder den sonstigen Inhalt des WoMos interessierte sich immer noch niemand...

Die Bucht von Kotor ist UNESCO Weltnaturerbe, entsprechend hoch waren die Erwartungen. Der erste Eindruck war eher ernüchternd, Herceg Novi war voll und wenig schön. Erst die Innere Bucht brachte die Schönheit zu Tage. Unser erster Stopp war in Perast, eine kleine schöne Hafenstadt mit engen alten Gassen und tollem Blick über die Bucht. Wir aßen dort zu Mittag und fuhren weiter nach Kotor. Das lohnt richtig! Kreuzfahrtschiffe im Hafen, eine sehr schöne Altstadt mit tollen Plätzen und Cafes, Kirchen, kleinen Läden und urigen Gassen und einer Festungsmauer, die sich den Hang hoch zieht. Wir bestiegen diese Mauer, was extrem schweißtreibend war, aber mit einem tollem Ausblick belohnt wurde.










In der Bucht von Kotor kamen immer wieder Hinweisschilder auf Höhlen, prähistorische und Tropfsteinhöhlen, Kirchen, Klöster und Wanderwege. Dies wäre sicher eine schöne Gegend, um auch ein paar Tage länger zu bleiben. Alleine Kotor lohnt sicher auch für 2 Tage.

Von Kotor aus fahren wir weiter zur Küste, Richtung Süden. Eine häßliche Stadt schließt an die andere. BauBoom, Betonklötze, ab und an Strände, nichts, was überzeugt hätte. Wir beschließen, bis ganz in den Süden Richtung Ulcinj zu fahren. Kurz vorher geht eine Straße ab zu einer kleinen Bucht mit Kiesstrand und zwei Autokamps. In einem davon übernachten wir. 10€ inkl. Strom. Der Kiesstrand ist nett, das Autokamp sehr schön, vor allem im Vergleich zu Kroatien, wo vergleichbare deutlich teurer waren. Es ist kaum etwa los, wir teilen uns den CP mit einem Berliner, sonst sind die schönen Plätze unter den uralten riesigen Olivenbäumen frei.



Der Berliner teilt uns mit, er hätte von anderen Reisenden gehört, der Straßenzustand in Albanien sei tatsächlich katastrophal. Na da sind wir mal gespannt, was uns morgen erwartet.



Tag 6: Albanien

Wir starten um 9Uhr in Montenegro und erreichen nach etwa 1 Stunde auf sehr schmalen Straßen Albanien. Die Fahrt durch Albanien gestaltet sich auf den ersten Kilometern besser als gedacht. Ein Moment der Verwirrung, als eine schmale Holzbrückenkonstruktion vor uns liegt: das kann doch nicht der richtige Weg sein? Ein kleiner Junge bestätigt die Richtung, will Geld dafür. Das bekommt er nicht, rüber trauen wir uns dennoch.



Bis Durres geht es relativ gut voran, in etwa 2 Stunden ab der Grenze sind wir dort. Ein schlimmer Unfall auf dem Weg, da ein Seitenstreifen sich plötzlich in einen riesigen Krater verwandelt, ein Fahrer sah dies zu spät. So ein völlig unnützer und vermeidbarer Tod. Die Massen an Gedenktafeln am Straßenrand deuten an, dass dies eine sehr wahrscheinliche Todesursache in Albanien ist. Wir fahren mit größter Vorsicht weiter.
In Durres verfahren wir uns prompt, da die Straße eine einzige Baustelle ist, mit riesigen Schlaglöchern, die auch noch mit Wasser gefüllt sind. Vor lauter achten auf die Straße verpassen wir offensichtlich die Abzweigung. Dies kostet uns auch noch eine halbe Stunde...

Wir fahren über Fier und Gjirokaster, was eigentlich nicht die bevorzugte WoMo-Strecke ist, aber immerhin haben wir über diese Strecke im Vorfeld nichts negatives gehört (gleichbedeutend mit: gar nichts gehört). Bis irgendwo zwischen Fier und Gjirokaster ist die Straße passabel, dann mehren sich abgebrochene Teerpassagen, tiefe Schlaglöcher und Steine auf der Straße. Schließlich ist es nur noch eine Buckelpiste.



Nach etwa 1,5 Stunden mit 30km/h haben wir es geschafft: die Straße wird richtig gut und gegen 17:30Uhr erreichen wir die Grenze zu Griechenland. Nun sollen es noch etwa 25km sein bis zum Ziel und 1,5 Stunden laut Navi?!? Das kann nicht sein. Irgendwann geht uns auf, die Uhren gehen in Griechenland eine Stunde vor!!
So erreichen wir etwa um 19Uhr Ortszeit die Vikos-Schlucht. Unser Navi stoppt uns etwa 10km vor dem anvisierten Parkplatz und teilt uns mit, das Ziel befände sich „links“. Na prima. Die Straßen existieren nicht im Navi. Wir finden unseren Stellplatz nahe des Vikos-Balkon dennoch ohne Probleme, nicht ohne vorher einen Blick in die Schlucht geworfen zu haben. Es ist überwältigend, 900m geht der Blick in die Tiefe, wunderschön. Wir schlafen sehr gut in völliger Ruhe. Es ist sicher Platz für 50 WoMos über die Wiesen verteilt, es sind mit unserem 5.




Tag 7: Nord-Griechenland: Vikos-Schlucht

Früh am Morgen kletter ich mit den Hunden über die „Lasagne-Felsen“, genieße die Ruhe und die frische Luft und laufe anschließend noch zum Balkon.





Nach dem Frühstück geht es zurück zum Ort und von dort aus runter in die Schlucht. Schon beim Abstieg schwant mir übles. Ja, es sind 900 Höhenmeter und die laufen wir recht steil bergab. Das müssen wir nachher alles wieder rauf... Unten angekommen ist kein Weg in Sicht. Wir stehen im Flußbett und wissen nicht so recht weiter. Die Kühle des Wassers tut gut, die Sicht auf die Schlucht ist toll, die Hunde haben Spaß. So machen wir erst mal Rast. Schließlich wählen wir das Flußbett selbst als Weg und bewegen uns Flußabwärts.





Durch 2 streunende Straßenhunde werden wir dann auf einen Weg aufmerksam, der etwas oberhalb verläuft. Diesem folgen wir, die 2 Streuner im Schlepptau, noch etwa 1 Stunde. Die Umgebung ist toll und wir hoffen noch auf einen Rundweg. Irgendwann wird klar, dies ist kein Rundweg und wenn, was hätten wir davon, viele Kilometer vom Startpunkt entfernt bergauf zu laufen? Also drehen wir schließlich um. Der Aufstieg am Ende ist mörderich...!! Dennoch zieht es uns anschließend noch zum kleinen Kloster und zum „Zitterpfad“. Dies ist absolut für jeden empfehlenswert mit tollen Ausblicken, einem schönen Kloster und dem engen in die Felswand gehauenen Pfad. Beim nächsten mal würden wir uns hierauf und den Vikos-Balkon beschränken, so schön es unten in der Schlucht auch ist.








Anschließend fahren wir bis zu den Meteora-Klöstern. Ob es die Schuld des Navi ist oder unsere?! Wir kommen auf eine enge Passstraße. Anfangs ist alles gut, die Sicht schön, die Serpentinen ziehen sich den Berg hoch. Etwas seltsam vielleicht, dass uns nicht ein Auto begegnet... Irgendwann wird die Straße schlechter. Und noch schlechter. Es sind albanische Verhältnisse. Der Teer weggebrochen, die halbe Straße weg, Steine auf der Straße, einmal ein Baum, überall Schlaglöcher. Irgendwann ein Schild: die Straße ist gesperrt...!! Die Straße ist komplett unterspült worden und eingebrochen, der Teer aufgefaltet. Mein Mann besteht auf das weiterfahren, weißt auf ein paar Holzbohlen hin, die an der Abbruchstelle den Höhenunterschied etwas vermindern. Also versuchen wir es. Bzw. ich, denn ich habe das zweifelhafte Glück, fahren zu dürfen. Wir schaffen es und etwa 200m weiter gelangen wir auf die offizielle Hauptstraße...!!
So erreichen wir recht spät die Klöster, aber noch im Hellen. Sie sehen schön aus und wir freuen uns auf den nächsten Tag


Tag 8: Nordgriechenland: Meteora-Klöster und Thermopyles

In der Nacht hat es angefangen zu schütten, es regnet ohne Pause extrem stark. Wir warten den halben Vormittag, aber es wird nicht besser. Schließlich fahren wir im Regen hoch zu den Klöstern. Man erahnt, wie schön es bei Sonne aussehen muss, mehr aber auch nicht. Da die Reisebusse schon eingefallen sind und die eigentlichen Klöster im Regen-Nebel verschwunden, beschließen wir, weiter zu fahren und uns die Klöster für ein anderes Mal aufzuheben.



Sobald wir die Berge hinter uns haben, kommt die Sonne wieder. Einen kurzen Zwischenstopp auf der Fahrt Richtung Delphi legen wir bei Thermopyles ein. Dort warten Schwefelquellen auf uns. Heißes stinkendes Wasser dringt aus dem Boden und bildet ein kleines Flüßchen. Lucy findet es toll und wälzt sich hingebungsvoll im Schwefel-Matsch, bevor wir sie stoppen können. Anbei sind einige halb verfallene Häuser, die vielleicht einmal optimistisch als Kur-Hotel geplant waren. Dort treffen wir auf einige wenig freundliche Straßenhunde, die uns endgültig davon überzeugen, dass dies kein guter Übernachtungsplatz ist.



So erreichen wir am Nachmittag einen Stellplatz etwa 30km entfernt von Delphi an der Küste Richtung Galaxidis. Es ist sehr windig, so dass wir in der Nacht ordentlich durch geschüttelt werden.

der Stellplatz mit mehreren Wohnwagen im Winterschlaf:



ein wenig windig ist es…




Tag 9: Nordgriechenland: Delphi

Delphi ist absolut sehenswert. Wir schaffen es noch vor den ersten Reisebussen und genießen die Ruhe, den tollen Blick und die Vorstellung, wie es früher einmal dort gewesen sein muss. Das zugehörige Museum gibt einen guten Einblick, auch in die Mythen der damaligen Zeit. Als wir auf dem Rückweg zum WoMo sind, platzt Delphi aus allen Nähten. Man sollte unbedingt möglichst früh am Morgen hier sein, um die Atmosphäre dieses Ortes wirklich genießen zu können.










Fortsetzung Tag 9: Peloponnes

Mittags geht es weiter, das Ziel ist der Stellplatz bei Akrokorinth, der Festung hoch über der Stadt Korinth auf der Peloponnes. Vorher ein kurzer Besuch am Kap Ireon (den wir uns im Nachhinein besehen besser erspart hätten). Dort erwarten uns einige knuffige Hundewelpen, ein Leuchtturm und ein paar Überreste eines Hera-Tempels.



die Welpen belagern unseren Wassernapf




Auf dem Rückweg lotst uns das Navi durch extrem enge Gassen von Loutrio und anschließend über eine Holzbrücke, die eigentlich nur bis 3t frei gegeben gewesen wäre... Hinter der Brücke hätte man an einem schmuddeligen Sandstrand stehen können, der auch im Schulz erwähnt wird. Wir fuhren weiter. Das Navi lotste uns in immer engere Straßen, bis wir schließlich im Niemandsland der Außenbezirke von Korinth in einer Sackgasse standen... Die Straße war in eine Lagerhalle mit abgezäuntem Platz umfunktioniert worden... In bedenklicher Schräglage schaffen wir es schließlich zu drehen und fahren nun nach Gefühl, nicht nach Navi. Eine Karte haben wir leider nicht, die detailliert genug gewesen wäre... Als wir endlich in Akrokorinth ankommen, entschädigt dies für Alles. Eine tolle Sicht auf die Stadt, das Meer und das Umland und absolute Ruhe.






Tag 10: Peloponnes: Korinth, Nafplio und Gythio

Wir teilen uns die Nachtruhe mit 4 anderen WoMos und erklimmen früh am nächsten Morgen die einsame Festung. Die Hunde dürfen mit, der Eintritt ist frei, die Aussicht grandios.



Es fällt allgemein in Griechenland auf (vor allem im Vergleich mit Kroatien), dass die Parkplätze kostenlos sind und auch sonst das „Touri-Leben“ recht günstig ist.

Eigentlich wollten wir nun nach Nafplio und dort übernachten, vielleicht auch eine Tauchschule finden. Wir parken am Hafen, in dem man auch problemlos hätte übernachten können, und erwandern das Städtchen. Das ist durchaus schön, die Altstadt autofrei, der Strand aber weit weg und auch kein Campingplatz in Sicht, den wir nun nach 2 Nächten frei stehen gerne aufsuchen würden. Zum Ver- und Entsorgen und auch zum Wäsche waschen.

So beschließen wir, den Aufenthalt in der Argolis zu verkürzen und fahren direkt weiter nach Gythio, was unser nächstes Ziel gewesen wäre. Um kurz nach 16Uhr kommen wir an und finden schnell einen schönen CP (Gythio Beach), der mit 16,80€ inkl. Strom auch bezahlbar ist.
Wir richten uns ein und erfahren, es gibt sogar WLan und die Hunde dürfen mit an den Strand. Wow, das hätten wir nicht gedacht.

einsame Strände:



Lucy räumt auf




Später essen wir im nahe gelegenen Restaurant, was nicht nur günstig, sondern auch richtig lecker ist. Eine Karte gibt es nicht; für die Hauptspeisebittet uns der Besitzer in die Küche und lässt uns aus den Speisen auf dem Herd und im Ofen auswählen. Zum Schluss gibt es Apfel mit Zimt und einen Trester umsonst.


Tag 11: Peloponnes: Gytheo

Wir legen einen reinen Strandtag ein. Vormittags am CP, Mittags wechseln wir zu einem freien Stellplatz 8 km nordöstlich, dem Schiffswrackstrand. Wir stehen direkt an den Dünen zusammen mit etwa 5 weiteren WoMos. Der Stellplatz ist schön und ruhig und wir faulenzen den restlichen Tag am Meer.






Tag 12: Peloponnes: Mani

Morgens gehe ich 1,5 Stunden mit den Hunden am Strand spazieren. Wahnsinn, einsame Sandstrände mit den Hunden in Griechenland, wer hätte das gedacht.

das Leben ist schön



Lucy im Dienste der Müllabfuhr





der Stellplatz




Beim Frühstück lerne ich lerne mit Hilfe unseres Reiseführers die griechischen Schriftzeichen. Das zahlt sich tatsächlich aus, da es uns etwas unabhängiger von unserem Mistding von Navi macht…

Gegen 10Uhr brechen wir auf Richtung Mani und orientieren uns erst mal an dem „Schulz“. Möchte man die Tour so nachfahren, wie dort beschrieben, braucht man gute Nerven, ein nicht zu großes WoMo und eine Prise Abenteuergeist. Die Straßen werden immer schmaler, steiler und die Ortsdurchfahrten sind extrem eng.



Die Landschaft aber ist toll. Wir stoppen immer wieder und bestaunen die extrem karge Berglandschaft und die Wehrtürme, die den früheren Bewohnern als Häuser dienten. Ehemals vertriebene, die als Piraten ihr Dasein bestritten (wachsen tut dort auch nicht viel, was sonst Lebensgrundlage hätte sein können) und sich gegenseitig in blutigen Fehden bekämpften. Einen längeren Stopp legen wir in Lagia ein. Beim durchwandern des Ortes spürt man die Vergangenheit. Die Schroffheit der Landschaft, das raue Leben, das auf erbeuten, verteidigen und Stolz ausgelegt war. Viele Häuser sind mittlerweile verfallen, es leben nur noch wenige Familien hier. Was einen hier halten kann? Man muss wohl die Einsamkeit und Kargheit lieben.







Manch einer hat allerdings pompöse Nachbauten der Mani-Türme als Feriendomizil an die Küste gesetzt. Auch spürt man in einigen Dörfern die Hoffnung auf zunehmenden Tourismus.

Ganz im Süden der Mani liegt einer der südlichsten Punkte des Festlands Europas. Man parkt zwischen strahlend blauen Meer und vertrockneter steiniger Hügellandschaft. Das Meer schimmert in allen Blautönen, wie ich es außerhalb von Griechenland noch nie zuvor gesehen habe. Vom Parkplatz aus läuft man noch etwa 30 Minuten bis zum Kap mit dem Leuchtturm. Dort fristet ein Hund an einer Kette sein trauriges Dasein. Es scheint ein junger Bretone zu sein. Warum er dort ist? Wohnen tut dort niemand, beschützt werden muss auch nichts. Ich bedeute meinen Hunden zu warten und gebe ihm den Rest Trockenfutter aus meinen Taschen und fülle den Inhalt meiner Wasserflasche in seinen Napf. Mehr ist nicht zu helfen. Meine Hunde beobachten leicht fassungslos, dass ich ihr Futter an einen wildfremden Hund verfütter, der auch noch an mir hoch springt. Sie nehmen es hin, Hunde ertragen schon so einiges...






Anschließend fahren wir noch etwa 20km weiter zum Sauriereierstrand, direkt neben der Bucht mit den Tropfsteinhöhlen bei Pirgos Dirou gelegen. Der Strand heißt so, da er aus sehr großen weißen Kieseln besteht. Saueriereier halt. Hier sind schon massig WoMos, eine lange Schlange am Strand aufgereiht. Ist hier im Sommer noch mehr los? Wo parken die dann alle? Wir laufen noch rüber zu den Kassenhäuschen der Höhlen, um zu sehen, wann es dort morgen los geht und um die Hunde noch einmal eine Runde drehen zu lassen. Letzteres hätten wir uns sparen können, beide sind totmüde und trotten nur ausgesprochen lustlos mit. Den Abend verbringen wir mit lesen, Sonnenbaden und grillen.



Die Temperatur liegt bei etwa 25 Grad, die ganze Zeit schon in Griechenland tagsüber. Als wie warm man das empfindet, hängt stark von den Windverhältnissen ab. Nachts kühlt es gut ab. Das Meerwasser ist eher zu kalt zum schwimmen.


Tag 13: Peloponnes: Tropfsteinhöhle Pirgos Dirou und Mystras

Wir schlafen relativ lange, so dass mein großer Frühmorgens-Spaziergang mit den Hunden heute ausfällt. Die Gegend hätte allerdings auch nicht viel hierfür hergegeben. Gegen 9:30 Uhr kommen wir über den Trampelpfad bei den Höhlen von Dirou an. Zusammen mit 6 weiteren Deutschen bekommen wir ein kleines Boot zugewiesen und starten die Fahrt durch die Tropfsteinhöhle. Es ist absolut eindrucksvoll. Auf engen, niedrigen Wegen wird das Bötchen durch eine Traumlandschaft aus Tropfsteinen gesteuert. Die Fahrt dauert 30 Minuten, ist aber im Flug vorbei. Am Schluß geht es noch etwa 300 Meter zu Fuß weiter. Wir lassen uns zurück fallen und bestaunen in völliger Ruhe die phantastischen Gebilde.





Anschließend trifft Frank seine Entscheidung: es soll nicht mehr auf die Insel Zakynthos gehen, das Tauchen fällt damit aus. So haben wir nun aber Zeit, noch etwas mehr von der Peloponnes kennen zu lernen. Wir beschließen, Messenien anzusteuern und auf dem, Weg dorthin Mystras mitzunehmen. Mystra, in der Nähe von Sparta, war im Mittelalter eine bedeutende Stadt, ist seit einigen Plünderungen vor rund 150 Jahren aber nur noch eine Ruinenstadt. Erhalten geblieben sind vor allem einige Kirchen und Klöster, sowie Überreste des Palastes und der Festung. Eines der Klöster wird sogar noch von Nonnen bewohnt. Die Kirchen sind schön, dennoch fällt es schwer, sich vorzustellen, wie das Leben früher einmal hier ausgesehen hat. Da sind die „lebenden“ mittelalterlichen Städte Dubrovnik, Sibenik oder Trogir in Kroatien sehr viel eindrucksvoller.







Über Pässe geht es weiter. Die Ausblicke sind schön, aber man kommt nur langsam voran. Griechenland ist tatsächlich in erster Linie Bergland, wo auch immer man unterwegs ist. So kommen wir erst um 18Uhr in Methoni an, was unser Ausgangspunkt für die Erkundung der Messenischen Westküste sein soll. Hier suchen wir den kommunalen CP, da wir gerne Ver- und Entsorgen möchten, alle 3 Tage CP scheint ein gutes Maß zu sein. Der CP ist schnell gefunden, am Eingang redet ein älterer Grieche auf uns ein. Wir verstehen nicht. Er sucht einen jungen Arbeiter, der übersetzt: der CP ist noch nicht geöffnet, wenn wir möchten, können wir aber dennoch bleiben, umsonst. Auch Strom und Ver- und Entsorgung ist somit frei. Gut, wir bleiben. Bezahlt hätten wir für diesen Platz allerdings auch eher nicht. Sehr herunter gekommen alles, die sanitären Anlagen grauenvoll und wir sind wirklich nicht pingelig...

Wir spazieren mit den Hunden am Strand entlang in den Ort, sehen ein paar schöne Gaststätten und beschließen, heute noch mal Essen zu gehen. Immerhin erst das zweite mal in Griechenland. Der Ablauf ist wieder ähnlich: es gibt keine Karte, wir werden in die Küche gebeten, suchen uns dort die Speisen aus und zahlen am Ende erstaunlich wenig für sehr leckeres Essen.

Am Ortsanfang hätte man wohl auch frei stehen können, trotz Camping-Verbotsschild, zumindest stehen dort eine Reihe von WoMos. Die Polizei wird das wohl auch zumindest so lange tolerieren, wie der CP noch geschlossen ist.

Am späteren Abend fängt es an leicht zu regnen. Zu spät merken wir, dass wir ein Fenster einen Spalt offen gelassen haben, es wimmelt von Mücken und die nächste halbe Stunde verbringen wir mit Mückenjagd.


Tag 14: Peloponnes: Methoni, Pylos und die Navarino Bucht

Mitten in der Nacht ist der Strom ausgefallen... Morgens stellen wir dann fest, dass die Entsorgungsmöglichkeiten nicht zugänglich sind. Na prima, den CP hätten wir uns wirklich sparen können. Also nur kurz Wasser auffüllen und ein paar Meter weiter zum Ort fahren.

Das Kastell überrascht sehr positiv. Die Ausmaße sind gewaltig, der Eintritt frei und die Hunde dürfen uns begleiten. Franzosen haben nach dem großen Befreiungsschlag des Landes von den Türkischen Truppen vor etwa 180Jahren viele Gebäude innerhalb des Kastells zerstört. Dennoch kann man sich vorstellen, wie es früher ausgesehen hat. Eine Kirche ist erhalten, türkische Bäder, eine Pyramide, die als Pulver-Lager diente, die ausgetretenen Hauptstraßen, die unter anderem zu den Hafen-Öffnungen führten, und der verfallene Turm eines Minaretts. Dies entnehmen wir dem Info-Blatt, das umsonst am Eingang verteilt wird. Außerhalb des eigentlichen Kastells liegt noch ein vorgelagerter Turm im Wasser. Dieser diente als Ausguck und auch als Gefängnis.
Der Himmel ist bewölkt, was gut zu der Stimmung im Kastell passt. Wir fühlen uns fast an die Küsten Englands versetzt.










Mittags geht es weiter nach Pylos an der Navarrino Bucht. Hier wurde vor etwa 180 Jahren ein wichtiger Schritt zur Unabhängigkeit Griechenlands getan. Die Bucht ist fast vollständig von Felsinseln umgeben, der Durchgang zum Meer hin ist eng. Hier lag fast die gesamte Türkisch-Ägyptische Flotte vor Anker, über 80 Kriegsschiffe, man fragt sich, wie diese alle in die Bucht gepasst haben. Die Bucht war das Feldlager, man fühlte sich sicher. Ein Missverständnis sorgte dann für den Untergang fast der gesamten Flotte. Um ein wenig die Muskeln spielen zu lassen, ließ eine Allianz aus Frankreich, England und Russland ein paar Kriegsschiffe auflaufen, man wollte Präsenz zeigen, mehr nicht. Auf einem türkischen Kriegsschiff versagten aber jemandem die Nerven, ein Kanonenschuss wurde abgegeben. In der Bucht war kein Manövrieren möglich, die Schiffe steckten sich gegenseitig in Brand und verhinderten ein effizienten Kämpfen, als daraufhin die Alliierten das Feuer erwiderten. Die Alliierten hatten kaum Verluste, die Türkisch-Ägyptische Flotte allerdings war kaum mehr existent. Heute erinnern Denkmäler an diesen entscheidenden Schritt im Freiheitskampf. Die Bucht ist noch voll von den Wracks der Schlacht.

Pylos selbst ist eine nette Kleinstadt mit schönem zentralen Platz am Meer und vielen kleinen Geschäften. In eins davon flüchten wir bei einem Regenschauer. Der Besitzer drückt uns ein Getränk in die Hand und weiß tatsächlich eine Tauchschule im Ort. Damit hätten wir nun nicht gerechnet. Nachdem der Regen aufgehört hat, laufen wir zur Tauchschule. Der Besitzer hat leider zur Zeit zu wenig Taucher an der Hand, als dass sich das Rausfahren lohnen würde, notiert sich aber unsere Handy-Nummer und verspricht sich zu melden, falls sich etwas ergibt.

Anschließend fahren wir noch ein paar Kilometer weiter. Von der Navarrino-Bucht durch eine schmale Landzunge getrennt, liegt ein Brackwasser-See, an dem sich ein Nature-Trail, ein Naturlehrpfad befindet. Diesem folgen wir und entdecken mehrere Schildkröten, Libellen, Schmetterlinge, Schlangen und Salamander.





Zum Meer hin ist ein kleiner Berg, auf dessen Spitze sich die Ruine einer Festung befindet. Wir laufen hinauf, wobei wir uns unter Unmengen von Spinnennetzen mit riesigen Spinnen hindurch ducken müssen. Der Ausblick von oben lohnt die Mühen. Der Blick geht herunter zur Ochsenbauchbucht, eine kleine runde Sandbucht, die auf der anderen Seite des Sees liegt, ebenfalls nur durch einen schmalen Landstreifen von diesem getrennt. Da der Tag schon recht weit fortgeschritten ist, heben wir uns die Bucht für ein anderes mal auf.

Blick auf die Ochsenbauchbucht und den Brackwasser-See





Wir steuern einen CP an, der ein paar Kilometer weiter nördlich liegen soll. Wir müssen immerhin noch entsorgen. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass er noch geschlossen hat. Also noch ein Stück weiter, auf der Suche nach einem anderen CP. Der nächste, in Kyparissia, entpuppt sich dann aber als Großbaustelle, auch hier ist kein übernachten möglich. Erst zwischen Elea und Tholo werden wir fündig: Camping Apollo. Der Platz ist schön, groß und schattig. Das beste: eine schier endlose Dünenlandschaft schließt sich am Meer an, Kilometerweit nichts als einsamer Sandstrand. Das ganze hat seinen Preis: stattliche 17,50€ ohne Strom. Trotzdem beschließen wir spontan, 2 Nächte zu bleiben und hier einen Strandtag einzulegen.






Tag 15: Peloponnes: Giannitsohori:

Der Tag beginnt sonnig und ich mache einen langen Spaziergang mit den Hunden am Strand entlang. Nach dem Frühstück verbringen wir dann zusammen die nächsten Stunden mit lesen und sonnen am Strand. Da erreicht uns eine SMS, wenn Frank wollte, könnte er morgen tauchen. Er sagt zu. Damit geht es morgen noch einmal nach Pylos, was mir die Gelegenheit gibt, die Ochsenbauchbucht zu besuchen. Gegen 14:30 Uhr ziehen dann Wolken auf, es fängt schließlich sogar an zu regnen. Den restlichen Nachmittag wechseln sich Sonne, Wolken und Regen ab. Der Tag vergeht ruhig mit lesen, dösen und sonnen und endet mit einem schönen Sonnenuntergang vor mittlerweile wieder wolkenfreiem Himmel.














Tag 16: Peloponnes: Pylos und Ochsenbauchbucht

Wir fahren am frühen Vormittag wieder zurück nach Pylos (70km), wo mein Mann tauchen geht. Ich parke erneut am See und laufe Richtung Ochsenbauchbucht drum herum. Zwischen See und Bucht liegt eine ausgedehnte Dünenlandschaft, über allem thront die Ruine des Kastro. Da Pfingsten ist, ist es an der wunderschönen Bucht sehr voll. Ich suche mir also ein Plätzchen an der Landzunge mit Blick über die Bucht und das Meer. Dabei fällt mein Blick auch auf die Nestor-Höhle, die ich schon nicht mehr zu finden dachte. Sie liegt über der Bucht etwas unterhalb des Kastro am Hang. Hier hat König Nestor seine Vieh gehalten, bzw. das Vieh seiner Raubzüge versteckt, je nach Quelle. Aber erst einmal verbringe ich die nächsten 2 Stunden an der Bucht mit lesen und die Aussicht genießen.



Die Nestor-Höhle ist etwa 30 Meter tief, ein großer Raum mit kleiner Öffnung an der recht weit entfernten Decke nach oben.





Das Tauchen war weniger spektakulär, zu den Wracks der Schlacht darf man nicht, diese sind auch ein einziges großes Grab. So sind sie um Felsen und durch Höhlen getaucht, viel zu sehen gab es aber wohl nicht.
Abends bummeln wir durchs Städtchen, finden eine schöne Kirche und gehen essen. Das WoMo parken wir im Hafen, wo wir auch übernachten. Auf dem großen Parkplatz ist das übernachten mit WoMo verboten, am Hafen nicht.

Kirche in Pylos:




Tag 17: Peloponnes: Messini und Gortys

Gegen 9:30Uhr starten wir unsere letzte größere Tour, über Messini nach Gortys. Von Pylos bis Messini dauert es eine gute Stunde (70km), über erstaunlich gute Straßen, dafür dass sie auf unserer Karte kaum existent sind. Das antike Messini ist eine kaum besuchte Sehenswürdigkeit und kostet keinen Eintritt. Umso erstaunlicher, dass es tatsächlich sehr sehenswert und zu guten Teilen aufwendig restauriert ist. Theater und Tempel und ein Stadion sind zu bestaunen, eingebettet in schöne grüne Landschaft.





Wir fragen uns, wo bloß das im Reiseführer abgebildete große Tor ist?! Bei der Weiterfahrt nach Gortys entdecken wir es. Die Straße führt hindurch ;)




Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir Gortys, beschließen aber dennoch, uns die Wanderung bis zum nächsten Morgen aufzusparen. Nach Gortys runter führt eine schmale 6km lange Straße, aber unser Navi behauptet, es seien noch etwa 28km, will uns wer weiß wo lang schicken. Wir haben mittlerweile gelernt, mehr unserem Gefühl als dem Navi zu vertrauen und kommen so ohne Probleme am anvisierten Parkplatz an. Der ist erschreckend klein und voll. Ein Deutscher WoMo-Fahrer kommt uns entgegen und meint, er fährt in 10 Minuten, wir können dann seinen Platz haben. Er rät auch, falls es zu voll wird, zu dem sehr schönen Ausweichstellplatz zu fahren, der im Schulz beschrieben ist.
Sehr viele Griechen sind hier, aber oft nur für 5-15 Minuten, werfen einen Blick auf alles und fahren wieder. Wir erkunden das antike Gortys und verbringen 1,5 Stunden am Lousios Fluss.



die beiden steinernen Wächter des Heilbades sind noch in Originalfarbe erhalten:



Ab etwa 17 Uhr wird es sehr ruhig. Ein weiteres WoMo rollt zum übernachten an, mit deutschen Globetrottern an Bord. So wird sich die nächsten Stunden viel ausgetauscht. Unter anderem messen wir die winzige enge Brücke aus, über die Schulzens, die Verfasser des WoMo-Reiseführers, ehedem gefahren sind. Wir können es nicht glauben, dass da irgendein noch so schmales WoMo drüber passen könnte... Mittlerweile ist die Brücke erneuert worden, neue Steine innen aufgemauert und dadurch nur noch 2,04m breit, nicht mehr 2,17m. Jetzt würde auch Familie Schulz wenden müssen...


Tag 18: Peloponnes: Lousios-Schlucht

Heute war ein ziemlich anstrengender Tag, aber das wussten wir zu Beginn noch nicht. Die Wanderung von Gortys zu den zwei Klöstern sollte insgesamt etwa 3 Stunden in Anspruch nehmen auf leichten Wegen. Nun gut, gegen 9 Uhr starten wir, und erreichen nach etwa 45 Minuten Wanderung durch die Lousios-Schlucht das erste Kloster. Das hängt, einem Flickenteppich nicht unähnlich, in der Felswand.



Leider war das Tor verschlossen, so dass wir weiter zum nächsten Kloster, dem Filosofou-Kloster, wandern. Nach gut 30 Minuten erreicht man das frühere, verlassene Kloster. Sehr interessant, wie unglaublich spartanisch die Mönche damals in Felsnischen wohnten. Ein effizient aussehendes Bewässerungssystem scheint der einzige Luxus gewesen zu sein.





Daneben sieht das neue Kloster, 10 Geh-Minuten weiter, wie ein Kur-Hotel aus.



Man kann hindurch spazieren und steht dann am Ende einer Teerstraße. Da machen wir einen Fehler. Wir überlegen: der Straße folgend müsste man doch eigentlich auf das andere Sträßchen nach Gortys stoßen, das an der schmalen Brücke mündet. Trotz der mittlerweile hohen Temperaturen stapfen wir also optimistisch drauf los. Lucy ist die erste, die am liebsten aufgeben würde, aber sie hat ja keine Wahl. Wir folgen der Straße ganze 40 Minuten bergauf (!), anfangs tatsächlich an der Schlucht entlang, später wer weiß wohin... Irgendwann drehen wir dann um, obwohl wir immer noch glauben: aber hinter der nächsten Kurve müsste doch...

on the road to nowhere:





Als wir dann nach insgesamt fast 5 Stunden Wanderung wieder bei Gortys ankommen, entnehmen wir der Wanderkarte, dass wir dieser Straße nur noch ungefähr 4 Stunden hätten folgen müssen, um auf den Weg zurück nach Gortys zu stoßen...

Um 14 Uhr verlassen wir also die eigentlich wirklich sehenswerte Schlucht Richtung Olympia. Unser Navi besteht darauf, über das Brückchen zu fahren, um dann irgendwann auf die Hauptstraße Tripoli-Pyrgos zu stoßen. Tja, geht beim besten Willen nicht... Man hätte die Schlucht zu diesem Zweck wohl auch umkurven können, aber wer weiß, ob die Straße vollständig für uns befahrbar gewesen wäre. Also fahren wir bis Andritsena und dann quer rüber nach Olympia. Das sieht auf der Karte sehr fahrbar aus, aber der Straßenzustand ist katastrophal. Riesige Schlaglöcher, teils der Teer aufgefaltet und abgesackt, teils überhaupt kein Teer mehr. So brauchen wir für die 90km fast 2,5 Stunden. Da hätten wir es vielleicht doch besser mit den auf unserer Karte nicht existenten Sträßchen um die Schlucht herum probiert...

In Olympia soll es drei Camping-Plätze geben. Frank meint, wir könnten sie ja alle abklappern und den schönsten und günstigsten nehmen. Ich beschließe, wir nehmen den ersten, der uns unter 20€ kostet. Das ist tatsächlich der erste, den wir ansteuern, er kostet 19€. Im Nachhinein besehen nicht die beste Wahl, nicht wegen des Preises, sondern wegen der Lage. Wir müssen noch einkaufen und die CP-Besitzerin (?) schildert uns den Weg: in den Ort, dann bei der Kirche, dort soll ein Metzger und ein Supermarkt sein. Wir finden beides auf Anhieb und erstehen Brot und ein Kilo Fleisch (Frank hatte um drei Koteletts gebeten, in kleiner gab es die wohl nicht). Aber zumindest gut, dass wir eh grillen wollten, denn die Auswahl in den Läden hätte nicht viel mehr hergegeben.
Das Problem war der Rückweg: gut 1km bergauf bei hohen Temperaturen. Ja, das klingt nicht viel. Aber es ist viel, wenn man vorher schon den halben Tag mit laufen verbracht hat... Und ein anderer CP-Platz hätte beim Einkauf um die Ecke gelegen... Zumindest konnte ich mir beim Anstieg zurück zum CP immer mehr vorstellen, tatsächlich ein halbes Kilo Fleisch zu essen.

Der CP an sich ist übrigens ganz nett. Schattig, gute sanitäre Anlagen, ein Pool. Wir beenden den Tag mit einem kühlen Bier am Pool. Die Hunde verbringen den Rest des Tages im Tiefschlaf.


Tag 19: Peloponnes: Olympia und Manolada

Wir schaffen es erst um 9 Uhr am Eingang von Olympia zu sein. Uns wurde vorher von anderen Urlaubern berichtet, dass heute in Olympia die Passagiere eines großen Kreuzfahrtschiffs zugegen sein werden und wir rechnen mit dem schlimmsten. Tatsächlich ist es erstaunlich leer. Die Ruinen und die Stimmung fand ich weniger eindrucksvoll, als Delphi. Die Erklärungstafeln sind allerdings alle auch in Deutsch, wohl weil ein Deutscher Olympia wiederentdeckt und ausgegraben hat. Dieser Mann ist auch verantwortlich dafür, dass wir heute wieder Olympische Spiele abhalten.
Am weitesten weg vom Stadion sind die Übungsstätten der Athleten, außerdem Werkstätten und Gästehäuser. Dann kommen verschiedene Tempel und Schatzhäuser mit Geschenken der verschiedenen Stadtstaaten, die es früher gab. Die Olympischen Spiele wurden damals tatsächlich zu Ehren von Zeus ausgetragen. Später im Museum erfahren wir, dass die Athleten enormes Ansehen und auch Reichtum für ihren Sieg bekamen. Im Stadion kann man die Markierungen der damaligen Version des 100-Meter-Laufs sehen (es waren gute 180 Meter) und etliche Touris laufen die Strecke ab oder lassen sich in Start-Position photographieren. Frank kann ich nicht dazu überreden.

Es gibt daneben 2 Museum. Eins ist ein archäologisches und stellt die Fundstücke aus, die in der Ausgrabungsstätte gefunden wurden. Das andere kostet keinen Eintritt und erklärt, wie die Olympischen Spiele entstanden, was es für Disziplinen gab und wie die Spiele in der Antike abliefen. Dieses Museum fand ich am interessantesten.



Opfergaben:




Mittags fahren wir weiter. Unser Ziel für die letzten 1,5 Tage in Griechenland ist der Strandabschnitt zwischen Killini und dem Kap im Nordwesten Nahe Patras, von wo aus wir Freitag mit der Fähre nach Italien fahren werden. Über diesen Abschnitt der Peloponnes hatte ich im Vorhinein kaum etwas gelesen, es scheint touristisches Niemandsland. Dennoch klingt im Reiseführer an, dass es hier tolle einsame Strände gibt.
Unser erster Versuch nahe Killini ist wenig einladend: der Strand eng und mit griechischen PKW, Sonnenschirmen und einer Gaststätte begrenzt. Also weiter. Wir steuern einen Strand Nähe Manolada an, laut Reiseführer über Varda zu erreichen. Unser Navi führt uns aber an Varda vorbei und gegen besseres Wissen vertrauen wir ihm... Wir werden in einen Feldweg geführt und schlängeln uns etwa 3km über eine Schlagloch-Schotterpiste, bis unser Navi uns mitteilt, dass wir uns auf keiner existierenden Straße mehr befinden (danke auch für den Hinweis…).



Oh, wie oft in diesem Urlaub hätten wir das Ding schon in die Tonne kloppen können...!! Da es eh nicht möglich war zu wenden, fahren wir weiter und irgendwann hat uns das Navi tatsächlich wieder.

So erreichen wir gegen 14 Uhr den anvisierten Strand. Wow, ein Traum. Extrem flaches, warmes Wasser, endloser Sandstrand, grünes Hinterland, einfach wunderschön. Den in Griechenland allgegenwärtigen Müll muss man lernen auszublenden... Allerdings wird unser Traumstrand voller und voller mit griechischen Tagesgästen, so dass wir unsicher sind, ob wir die Hunde mit ans Wasser nehmen können. Außerdem moniert Frank, wir könnten nicht in der ersten Reihe direkt am Strand stehen, da dort schon zwei andere WoMos sind. Ja ja, man wird anspruchsvoller...

Wir müssen eh noch einkaufen und probieren auf dem Rückweg eine andere Zufahrt zum Strand. Der Stellplatz ist nicht weniger schön, direkt am Strand in den Dünen, der Strand ist aber etwas mehr von Steinen und abgestorbenen Pflanzenresten durchsetzt. Dafür ist es unser Privat-Strand, den wir nur mit einem zum WoMo umgebauten Unimog teilen. Frank stürzt sich direkt mit Fragen auf dessen Besitzer, ich genieße die tolle Umgebung. Hier bleiben wir.

Das Abendessen nehmen wir draußen an „unserem“ Strand ein und ich denke mir, so etwas bekäme man für viel Geld nicht schöner.






Tag 20: Peloponnes, Nähe Manolada

Wir verbringen den Vormittag mit schwimmen, lesen und Strandspaziergängen, und beschließen dann doch noch, bis zum Kap hoch zu fahren. Wir müssen eh noch mal los, der Kaffee ist alle. Die Hauptstraße ist durch Demonstranten gesperrt, so dass wir erst nach einigen Umwegen im vom Reiseführer hoch gelobten Kalogria ankommen. Dies scheint sehr touristisch und ganz auf WoMos eingestellt. Ob es am Reiseführer liegt? Wir fahren noch bis zum Kap, so weit es das Militärgelände dort zu lässt. Hätten wir noch mehr Tage Urlaub zu Verfügung gehabt, hätten wir diese Gegend wohl genauer erkundet und sicher auch schöne Ecken entdeckt. So wollten wir einfach nur den Rest des Tages genießen und was wir bisher sahen, war wenig einladend. Wir drehen um und kehren zu unserem schönen Strand-Platz zurück, wo wir den Rest des Tages am Meer genießen. Hier könnten wir gut auch noch ein paar Tage länger bleiben. Leider steht morgen die Heimreise an…

die Dünenlandschaft:










Tag 21: Peloponnes: Manolada und Patras-Fährhafen

Bis Mittags genießen wir den Strand, dann müssen wir leider Abschied nehmen. Der Besitzer des Unimog-WoMos bleibt noch bis Oktober in Griechenland...

Patras erreichen wir eine gute Stunde später, verfahren uns einmal auf dem Weg zum Hafen, die Beschilderung ist sehr bescheiden. Dann wissen wir nicht so recht, woher wir die Tickets bekommen, werden von A nach B geschickt, und als wir sie endlich haben, landen wir dann erst mal am falschen Pier. An der Fähre sind wir dennoch die ersten. 1:45h Minuten vor der offiziellen Abfahrtszeit, eigentlich soll man spätestens 2 Stunden früher dort sein. Nun, alle anderen WoMos haben alles offensichtlich noch schlechter gefunden, bzw. weniger Pufferzeit eingeplant. Oder sie wussten, dass man die 2 Stunden nicht ernst nehmen darf. Wir stehen nun 1,5 Stunden vor der Fähre rum. Die Zollbeamten finden 2 illegale Möchtegern-Einwanderer an Bord, so muss auch ein LKW die Fähre endgültig wieder verlassen. Alle anderen, auch wir, werden durchsucht. Angesichts der Hunde werfen die Zollbeamten allerdings bei uns nur einen sehr kurzen Blick ins WoMo. Zumindest Grisu hätte auch keinen blinden Passagier herein gelassen oder es zumindest lautstark gemeldet. Da kann ein Hund schon sehr beruhigend sein; selbst im Reiseführer wir dringend dazu geraten, sein WoMo im Hafen auf keinen Fall aus den Augen zu lassen. Das Problem der illegalen Einwanderer nach Italien scheint ein sehr großes zu sein.

Mit etwa 1 Stunde Verspätung legt die Fähre dann endlich ab.
Lucy frisst unsere Schoko-Kekse, während wir das Schiff erkunden. Zum x-ten Mal denke ich mir, eigentlich kommt für sie nur die (hoffentlich in weiter Ferne liegende) Todesursache „Vergiftung“ durch was auch immer in Frage. Beide Hunde sind heute sehr schlapp, es ist in den letzten Tagen sehr heiß geworden auf der Peloponnes. Der Mai scheint mir der letzte Monat zu sein, in dem man mit den beiden mit halbwegs gutem Gewissen hier Urlaub machen kann.

Abgesehen von den Schokokeksen, gab es heute für die beiden überhaupt nichts zu fressen und tatsächlich umgehe ich so das Problem, Hundehaufen auf dem Camper-Deck einsammeln zu müssen. Wir haben Camping on Board gebucht, schlafen also im WoMo und haben auch Strom. Das Camper-Deck dürfen die Hunde im Gegensatz zu uns allerdings nicht verlassen.


Tag 22: Italien

Wir haben schlecht geschlafen, es war zu laut und zu warm. Mit Verspätung erreichen wir am frühen Nachmittag Ancona und stehen erst mal im Stau. So kommen wir an diesem Tag nur noch bis Fontallenato bei Parma. Der offizielle Stellplatz dort ist kostenfrei, das Örtchen selbst sehr schön und die Parma-Schinken-Pizza dort extrem lecker!


Tag 23

In etwa 12 Stunden mit nur kurzen Pausen fahren wir die restlichen etwa 950km zurück Nachhause.

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Waschbaer am 19 Jul 2010 18:00:02

Hallo Lucy05,

ich habe eben nur wenig Zeit und deshalb den Bericht erstmal nur überflogen.

Aber ich muss jetzt schon sagen: SUPER!

Obwohl ich Griechenland ein wenig kenne, erzeugen Deine Bilder sofort wieder Fernweh, die Bilder haben viel Athmosphäre und die Hunde sind sicher als Modell ausgebildet :D

Den Bericht muss ihr mir später ausführlich "reinziehen".


Waschbaer

hast29 am 19 Jul 2010 18:06:13

Hallo,

klasse Bericht, super Bilder und eine echt tolle Tour.....

Jaja, der Herr Schulz, wir hatten ihn in diesem Jahr auch mal dabei....hin und wieder hätten wir ihn am liebsten ..... wenn die Straßen mal wieder gaaaaanz eng waren und die Serpentinen noch enger als eng waren.....

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fuzzy am 19 Jul 2010 18:23:09

:cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

Ich will da sofort auch endlich mal wieder hin !

Klasse, stimmungsvolle Bilder, Herzlichen Dank dafür :!: :D

Anne42 am 19 Jul 2010 18:46:59

hallo Lucy, danke für diesen wunderbaren Bericht und die tollen Fotos!!!

Beduin am 19 Jul 2010 19:26:37

Haste toll gemacht!

Gast am 19 Jul 2010 20:12:18

Einsame Spitze! Toll!
Vielen, vielen Dank.

womo-klaus am 19 Jul 2010 21:35:29



Hallo Lucy,

toller Bericht und noch schönere Fotos.

Welches Navi hattet Ihr denn dabei...

... oder sind die Straßen in GR alle neu :D


Danke für den tollen Reisebericht... so ist das Forum wirklich

super informativ :!: :!: :!:

maxe am 19 Jul 2010 22:12:25

Ganz toll, ein super Bericht mit tollen Bildern. Vielen Dank. :)

Klausimaus am 20 Jul 2010 09:17:44

Hallo Lucy !
Ein supertoller Bericht und wunderschöne Fotos. Eure Hunde sind ja wirklich echte Hingucker. Hat Spaß gemacht zu lesen und zu schauen. Danke dafür.
Klausimaus

intertrailer am 20 Jul 2010 15:35:01

Servus Lucy!

Danke für deinen schönen Bericht!
Fang da richtig an zu sabbern.... :)
Bei uns dauert es noch ein Monat :eek:

Hab jetzt aber eine Frage bzgl. Wauzi auf der Fähre:

Mit welcher Gesellschaft seid ihr da geshippert?

Wir fahren heuer erstmalig mir Hund auf der Fähre und ich bilde mir ein gelesen zu haben das Hunde zwar nicht in die Aufenthaltsräume und Restaurants dürfen, man sie jedoch mit auf Deck nehmen darf. Wir haben bei Minoan gebucht...

lg Ferdl

bärnd am 20 Jul 2010 16:00:47

Super Bericht mit tollen Bildern, danke dafür!

Was habt Ihr denn für eine Kamera benutzt?

lucy05 am 20 Jul 2010 17:43:48

Freut mich, dass der Bericht euch gefällt :D

hast29 hat geschrieben:Jaja, der Herr Schulz, wir hatten ihn in diesem Jahr auch mal dabei....hin und wieder hätten wir ihn am liebsten ..... wenn die Straßen mal wieder gaaaaanz eng waren und die Serpentinen noch enger als eng waren.....


Ja, er scheint die Welt mit etwas anderen Augen zu sehen... Wir hatten verschiedene Reiseführer dabei, ich habe die Strecken dann ausgeguckt. Und wenn wir mal wieder kaum noch vor oder zurück kamen, meinte mein Mann: na, die Strecke ist doch sicher wieder auf Schulzens Mist gewachsen... Gott sei Dank ist unser WoMo ja eher klein, so ging es dann doch immer gut :) . Scheint gut Abenteuergeist zu haben der Mann...


womo-klaus hat geschrieben:
Welches Navi hattet Ihr denn dabei...

... oder sind die Straßen in GR alle neu :D


Nee, neu :roll: . Ich weiß selber nicht so recht, was wir falsch gemacht haben. Oder warum unser Navi uns nicht mag :? . Es ist eins von Navigon, ganz neu gekauft für den Urlaub... Na ja, positiv gesehen: so hat es unseren Orientierungssinn und unseren Abenteuergeist geschult :razz: .


Klausimaus hat geschrieben:Eure Hunde sind ja wirklich echte Hingucker.


Ich hatte schon Sorge, der Bericht ist viel zu hundelastig... Aber auf den meisten Fotos sind sie eh drauf ;D


intertrailer hat geschrieben:Hab jetzt aber eine Frage bzgl. Wauzi auf der Fähre:

Mit welcher Gesellschaft seid ihr da geshippert?

Wir fahren heuer erstmalig mir Hund auf der Fähre und ich bilde mir ein gelesen zu haben das Hunde zwar nicht in die Aufenthaltsräume und Restaurants dürfen, man sie jedoch mit auf Deck nehmen darf. Wir haben bei Minoan gebucht...

lg Ferdl


Anek Lines. Ich habe dort auch Hunde auf den Decks gesehen. Allerdings war schon beim Treppenhaus-Zugang des Camper-Decks ein Hundeverbotsschild...

bärnd hat geschrieben:Was habt Ihr denn für eine Kamera benutzt?


Leider die Nikon D70... Wir haben auch die D90, aber die mussten wir natürlich Zuhause liegen lassen :?

hast29 am 20 Jul 2010 18:27:38

Zum Herrn Schulz noch mal:

Von solch einem Schotterweg war im Schulz nicht die Rede....hier ist ja noch ein wenig Leitplanke, aber vorher war nichts. Was auch nicht so gut raus kommt: rechts ging es gut Bergab....Wir machten ein Abenteuerliches Wendemanöver. Gegenverkehr war sehr gut möglich....
Wenn wir nicht solch einen Schiss gehabt hätten, wir hätten glaube ich den Schulz gleich in die Tonne geklopptt-


Mein Mann hat geschworen: WEnn ich wieder einmal einen Schulz kaufe, dann kann ich alleine (na ja, mit Herrn Schulz) in den Urlaub fahren :(

Gast am 21 Jul 2010 12:43:42

schöner Reisebericht und super Fotos.

Dürfte man fragen welchen Foto Fotoapparat Du benutzt? Die Qualität der Fotos sind ja einmalig.


Seppl

Tipsel am 21 Jul 2010 12:58:18

Sehr schöner Bericht und traumhafte Bilder, danke dafür.

:daumen2:

Ich finds erstaunlich wie gesittet eure Hunde schmale Felswege meistern. Meiner würde am Abgrund die Eidechsen suchen und ich dabei tausend Tode sterben.

Stephan99 am 21 Jul 2010 13:09:19

Super Bericht und wirklich ganz tolle Bilder :gut: . Da steigt die Vorfreude umso mehr. :D

Vielen Danke für die Arbeit

monana am 23 Jul 2010 10:45:40

Einfach Klasse :dankeschoen:

LG
monana

quez am 23 Jul 2010 13:18:20

Vielen Dank für diesen klasse Bericht mit den wunderschönen Bildern.
Heike

SabineG am 23 Jul 2010 15:42:15

Hallo,
auch von mir herzlichen Dank für den tollen Bericht!
:zustimm:

schulgarten1 am 24 Jul 2010 18:35:50

Hallo und aus Österreich. Sehr schöner Bericht, viele Plätze kennen wir selber da Githio einer unserer Lieblinge in GR ist.

Stefan-Claudia am 25 Jul 2010 09:08:06

:respekt: :respekt: :respekt: :dankeschoen:

Säcker am 02 Sep 2010 18:18:57

Ich kann es nicht anders sagen, es sind supergeile Fotos in dem Bericht. Vielen Dank! Solch tolle Bilder konnten wir schon lange nicht mehr anschauen.

Gast am 03 Sep 2010 08:31:18

Der Reisebericht des Jahres!!!!!

Die Bilder sind einfach nur beeindruckend!!

Toll!!!

:daumen2: :respekt: :dankeschoen:

uschi-s am 03 Sep 2010 08:55:27

Was für ein toller Bericht und was für tolle Bilder. Vielen Dank, einfach super. Aber da habt Ihr ja auch so manches Abenteuer überstanden. Wenn ich an die Straßenbeschreibungen denke, oh wei, ich weiß nicht, ob ich da gefahren wäre.

schulgarten1 am 04 Sep 2010 16:20:59

Ein SUPERSCHÖNER BERICHT! Danke schön!
wir fahren in einer Woche.... das war so schön als Einstimmung.

lucy05 am 04 Sep 2010 20:36:39

Es freut mich wirklich so sehr, dass euch der Reisebericht gefällt :) . Dafür ist der Bericht hier ja gedacht, um bei der Urlaubsplanung zu helfen und ein paar Orte wieder erleben zu können. Dann werde ich in Zukunft auch weiter unsere Reiseberichte einstellen, zum mit-erleben, dass ein paar schöne Gedanken, Erinnerungen und Planungen daraus entstehen :)

Maxima am 04 Sep 2010 20:55:53

Wie kann das nur passieren, dass mir dieser tolle Reisebericht bisher durch die Lappen gegangen ist. :eek:
Ich bin sehr begeistert von den wunderbaren Bildern. Na und Eure Fellnasen, superschöne Hundefotos.
Ich weiß nicht wie ich von den Welpen losgekommen wäre, vermutlich waren sie auch Streuner?! Gott sei Dank bin ich in solche Situationen noch nicht geraten, ich glaube das würden meine Nerven nicht aushalten und meine Urlaubsstimmung wäre vermutlich dahin. :(

nowfi am 07 Sep 2010 13:28:57

Hallo,

ich bin neu hier in eurem schönen Forum und bin bei meiner Urlaubsplanung direkt auf diesen äußerst gut geschriebenen Reisebericht gestoßen.
Nachdem wir (Freundin und ich) die nächsten drei Wochen relativ kurzfristig Urlaub haben wollten wir mit unserem Bus (VW T4 ohne Campingausstattung) noch mal richtung süden fahren.
Ich hoffe du hast nichts dagegen wenn ich mir da deine Tour klau;)?
Vielleicht hast du noch ein paar Hinweise für mich bzw eine Liste der Übernachtungsplätze denn ich ware noch nie in den Ländern die wir jetzt bereisen wollen (au0er Italien;) Auch sind die Campingerfahrungen bisher eher mau aber mei irgendwann muss man ja mal anfangen;)

Danke schon mal und viele

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