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Moin, lese immer nur, dass eine Batterie für eine gewisse Zahl an Entladezyklen ausgelegt ist. Wenn ich 2x/Tag das Auto starte, wird ja schon 700x/Jahr nachgeladen. Andersrum wenn jetzt gemeint ist, dass ein Zyklus erst bei 40% Entladetiefe beginnt und ich in 10 Jahren nie ohne Nachladung mehr als 25% entladen habe, gab es dann nie einen Zyklus? :gruebel: Und der Lancelot sollte nicht als "aktives Mitglied" sondern als "Forumsarchivar" betituliert werden! Er weiss wo alles steht! :D UND : er kann "suchen" ... :lol: Ein Zyklus ist Entlade und wieder voll Laden. Der nächste Zyklus beginnt sofort nach Abschalten des Ladegerätes durch die Selbsentladung. Mein Auto bekommt an rund 200 Arbeitstagen also mindestens 400 Zyklen pro Jahr drauf. Je tiefer der Zyklus, desto weniger Zyklen schafft der Akku. Beim Auto starten sind das nur sehr wenige Prozent Zyklentiefe und es wird sofort wieder geladen - das hält selbst ein Starterakku lange und oft durch. Erhaltungsladung über einen langen Zeitraum ist keinerlei Problem, wenn die Ladespnnung passt. Für offene Akkutypen sind ungefähr 13,2V schonend. Weniger hält den Akku nicht voll und mehr führt langfristig zu Gitterkorrosion. Hallo, auch mich interessierte im letzten Jahr diese Frage, die hier verständlich beantwortet wurde: --> Link Nunja - in dem Thread steht viel Blödsinn und wenig korrekte Info. Insofern also vieleicht verständlich geschrieben aber sachlich schlicht und einfach falsch. danke für´s suchen! Hätt ja sein, können, dass es neue genau defiffinierte Erkenntnisse gibt. :nixweiss:
Danke Wolfgang, fürs Suchen und fürs Finden :) War auch für mich recht interessant, zeigt es mir doch, das ich alles einigermaßen richtig gemacht habe bisher. Unterwegs wo möglich am Strom, in der Garage/Ruhezeit alle 4 -5 Wochen für 24 - 36 Std. am Landstrom. [quote="Freetec 598"][quote="Lancelot"]:D ... in der Garage/Ruhezeit alle 4 -5 Wochen für 24 - 36 Std. am Landstrom.[/quote] Hallo ! Ich habe die Gelegenheit, meine drei Akkus (1xStarter, 2xAufbau) außerhalb der "tourzeit" immer am Landstrom angeschlossen zu haben. Ich denke, dass das den Akkus sehr gut tut !? LG STOB Wenn ich das hier so Alles lese, frohgemut und getragen von der finalen Erkenntnis..... :eek: . Das wäre viel zu einfach, um zu funktionieren. Die Ersten haben eine entsprechende Fachausbildung. Die zweiten bemühen den "richtigen" Fachhändler. Die Letzten lesen hier viel, erleiden zwangsläufig oft Schiffbruch, zahlen Lehrgeld und werden dann aus Erfahrung Wissende, jedenfalls für Ihr eigenes Womo und dessen Konfiguration.... :D Mehr nicht! Und Alle tummeln sich hier. Gut so! Ich gehör zu den Letzteren und manchmal, nein ziemlich oft frage ich mich, ob ich mehr Zeit und mehr Freude ins Basteln oder in Womo-Reisen investiere. Oder etwa BEIDES :eek: ? Felix52 :) Hallo Felix, ich will nicht basteln, weil ich nicht basteln kann. Deshalb reise ich lieber und lasse vom Freundlichen :) basteln :D Wenn der Murks macht, kann ich reklamieren, wenn ich Murks mache, nicht :D
All zu viel ist besonders bei Batterien möglicherweise ungesund. Schon Paracelsus wußte: Auf die Dosis kommt es an. Meine 3 Akkus , 2 Starter, eine im Aufbau werden nicht so verwöhnt, ich hoffe, sie danken es mir mit einer langen Lebensdauer, denn sie sind erst 6 Jahre alt. :D In diesem Sinne herzlich willkommen hier im Forum und aus Niederbayern! :) Wo kommst Du her? Was hast Du für ein WOMO, bist Du schon lange unterwegs damit ? Na ja, Freetec, Stob ist seit einem Jahr angemeldet und es ist jetzt sein erster Beitrag. Hoffentlich musst Du nicht zuuu lange auf ne Antwort warten... :D . Aber Deine Batterien sind ja auch noch nach 6 Jahren topfit..... :kuller: Ihr passt zusammen.... :D Sorry, alles "O.T."
Jeder hat mal klein angefangen........ :D Der erste Schritt ist oft der Beginn eines langen Weges.......
Ja, die gibt es, hab aber die Quelle momentan nicht parat. Es gibt definierte Zyklen für Anlasserbetrieb, ne typische Zahl die eine Starterbatterie schafft ist mehrere Tausend. Für Womobetrieb mehr relevant ist aber ein Zyklus der zB 80% Entladung vorsieht. Da findet man eher Zahlen um 200 oder so für Blei-Säure, vielleicht 500 für die richtig guten Gels. Und wiederum ein paar 1000 für Panzerplattenakkus. Oder LiFePOs......
Nun... All zu viel was ist für Batterien ungesund? Ladespannung? Ladezeit? Ruhezeit? All zu viel Ladezeit ist für den Akku nicht ungesund. Ungesund ist es hingegen, wenn die anliegende Ladespannung für den Zeitraum der angegeben ist zu hoch ist. Dann kocht der Akku und geht kaputt. Beispiel gefällig? Exide gibt für die A500 Serie (Gelakku) zwei verschiedene Lademöglichkeiten an: 1. Dauerhafte Ladung (USV Betrieb) 13,8V, keine Zeitbeschränkung 2. Kennlinienladung: 14,4V Ladeschlussspannung, die 14,4V dürfen max. 8,12,14 Stunden (sorry - habs grad net im Kopf) anliegen, danach muss auf Erhaltungsladung mit 13,8V umgeschaltet werden Im Fall von 1. werden die Dinger meistens eingesetzt und nach 5 Jahren Turnusmässig gewechselt. Sie haben meißt nur sehr wenige Entladezyklen und sind in einwandfreiem Zustand. Sehr gute und oft sehr günstige Akkus für's WoMo Volk wenn man keine Angst vor "Gebraucht" hat.
Das ist viel zu undifferenziert. Mit Blei-Säure meinst Du vmtl Bleiakkus mit flüssiger Säure. Da gibt es extrem viele unterschiedliche Typen. Im Wesentlichen: - Sog. Solarakkus - Sog. Verbraucher- Zyklen- Traktionsakkus - Sog. Starterakkus - Sog. Panzerplattenakkus (und die als Ortsfest oder nicht) All diese Typen haben extrem unterschiedliche nutzbare Zyklen (wenn man gleiche Zyklentiefe vergleicht). Ein Starterakku schafft keine 200 Zyklen bei 80%, ein Panzerplattenakku hingegen wird über diese Aufwärmphase vor dem Training nur müde lächeln. Wobei grundsätzlich eine Zyklentiefe von 80% (also es verbleiben 20% Restladung im Akku) für den Akku sehr belastend ist - das schaffen nur sehr wenig gute Typen
Schon klar, für eine Abhandlung ist hier der falsche Platz..... So unterschiedlich sind die Ansichten... lieber eine korrekte Abhandlung als eine Antwort die vor lauter Kürze und Unvollständigkeit sachlich falsch ist und die gestellte Frage nicht beantwortet-
Nun, Du bist offenbar ein Profi und ich bin jemand, der immer gerne dazu lernt, besonders hier im Forum, weil mich das sehr interessiert. Wenn es gut ist, gut sein soll für Bleiakkus mit Säure :wink: , ständig am Strom zu sein, warum empfehlen dann die Hersteller, ruhende WOMOs nur alle 4 - 6 Wochen an den Landstrom zu hängen. Neue oder gebrauchte Batterieexoten möchte ich mir nicht antun, denn die beste Batterie taugt in meinen Augen nichts, wenn sie all zu schnell den Geist aufgibt, nur weil ich sie einen Augenblick aus den Augen gelassen habe oder sie nicht zur rechten Zeit den rechten Ladezyklus bekommen hat. Darüber kann man hier im Forum reichliche Klagen lesen, wenn man will. Das mögen dann Profis so einer wie Du verwenden. Ich lese immer wieder gerne über pflegeleichte Blei Säure Akkus, die wie ich und Millionen andere Fahrzeugbesitzer schon seit Jahrzehnten erfolgreich verwenden, einen wie ich ihn schon seit Jahren im WOMO Aufbau habe, der nichts anderes braucht, als 2 x im Jahr etwas dest. Wasser und hin und wieder Landstrom. Und wenn diese Batterie dann nach 10 Jahren ihren Geist aushaucht, dann bin ich zufrieden und kaufe wieder eine Neue.
Ach - ich glaube ich geb's demnächst auf! Dann schreib doch bitte deine Abhandlung, damit wir alle Bescheid wissen! [quote="Freetec 598"][quote="stob"][quote="Freetec 598"][quote="Lancelot"]:D [/quote] All zu viel ist besonders bei Batterien möglicherweise ungesund. Schon Paracelsus wußte: Auf die Dosis kommt es an. Meine 3 Akkus , 2 Starter, eine im Aufbau werden nicht so verwöhnt, ich hoffe, sie danken es mir mit einer langen Lebensdauer, denn sie sind erst 6 Jahre alt. :D In diesem Sinne herzlich willkommen hier im Forum und aus Niederbayern! :) Wo kommst Du her? Was hast Du für ein WOMO, bist Du schon lange unterwegs damit ?[/quote] Hallo Freetec ! Danke für den . Ich komme aus Heidelberg und nutze mein Hymer B544 überwiegend beruflich. 1 bis 2 mal pro Jahr gehts dann aber auf Tour. LG All zu viel ist besonders bei Batterien möglicherweise ungesund. Schon Paracelsus wußte: Auf die Dosis kommt es an. Meine 3 Akkus , 2 Starter, eine im Aufbau werden nicht so verwöhnt, ich hoffe, sie danken es mir mit einer langen Lebensdauer, denn sie sind erst 6 Jahre alt. :D In diesem Sinne herzlich willkommen hier im Forum und aus Niederbayern! :) Wo kommst Du her? Was hast Du für ein WOMO, bist Du schon lange unterwegs damit ?[/quote] Hallo Freetec ! Danke für den . Ich komme aus Heidelberg und nutze mein Hymer B544 überwiegend beruflich. 1 bis 2 mal pro Jahr gehts dann aber auf Tour. LG[/quote] Na dann viel Spaß hier im Forum ! :sky: :kette: :womobus: :daumen2: Moin, wie verhält sich das jetzt mit dem Ladezyklus, wenn man an Landstrom geht, soll man ja einen gesamten Ladezyklus durchlaufen lassen. Gut, mache ich auch wenn ich ans Netz gehe. Nun brauche ich wegen Solar fast nie ans Netz. Was sollte ich jetzt richtiger Weise machen, wenn ich z.B. mal 10Min. die 230V-Klima anschalten möchte? 10Min. Die Batterien über den Wechselrichter quälen oder für 10Min. mal das Netzkabel anschliessen? Was wäre das kleinere Übel?
Ich denke mit dem Wort "quälen" hast Du Dir das selbst beanwortet. Rechne mal was bei 2000 Watt Klimaanlage an den Batterien fürn Strom fließt. Da biegen sich die Platten. Hallo, Eine Batterie hält je nach Typ und Qualität nur eine bestimmte Anzahl an Zyklen. Ein Lade-/Entladezyklus ist der Vorgang, bei dem eine Batterie auf 0% ihrer Kapazität entladen und wieder auf 100% aufgeladen wird. Zweimaliges Wiederaufladen, nachdem auf 50% entladen wurde, ist ebenfalls ein Zyklus wie viermaliges Entladen auf 75% und Wiederaufladen. so definiert es Mastervolt, wobei das mit dem 0% mißverständlich ist. Besser wäre die Formulierung daß 100% der Batteriekapazität 1x durchgesetzt wurden, was im Normalfall ja eine Reihe von Entlade/Ladefunktionen ist als konkretes Beispiel: ich habe eine 400Ah-Anlage mit MICC Batterieschutz (= besserer Batteriecomputer), und die Daten dieses Jahres sagen: - Verbrauch 11 Zyklen - Durchsatz 4300 Ah - durchschnittliche Entladung 46,4 Ah (d.h. durchschnittliche Entladetiefe 12%) - max Entladung 200 Ah (d.h. 50%) - Ladefaktor (CEF) 88% geladen wird die Batterie praktisch immer am nächsten Tag, sei es durch die Lima, sei es durch Solar mit den Angaben von MV daß die Batterie bei 80% Entladetiefe 300 Zyklen schaffen würde, kann ich noch ein langes Batterieleben erwarten grüße klaus Hallo, diese Frage hatte ich mir auch schon gestellt, da ich Solar habe. Ich bin davon ausgegangen, das einen Tag mit Solar aufladen schon ein Zyklus ist (was ein Glück das es nicht stimmt). Ich hatte das Glück auf der Messe ein langes Gespräch mit Mastervolt führen zu dürfen. Jetzt bin ich mir sicher, das 95% der Batterieschäden selbst verursacht werden. Fast "tödlich" ist das Tiefentladen, das schneller verursacht wird als man glaubt. Genauso "tödlich" ist die Batterie über Netz vollladen und dann lange Womo fahrten machen. Wo bei die Lichtmaschine ständig ladet, obwohl sie randvoll ist (alles die Aussagen von Mastervolt!). bussi
Moin, da hast Du mit Sicherheit irgendwas falsch verstanden, denn mit einer serienmäßigen Lima kannst Du einen Blei-Säureakku nicht überladen. , Charly sorry, doppelt
Eine leicht andere Definition kann man anderen Batterieherstellern und Wikipedia entnehmen: Ein ganzer Ladezyklus bedeutet: Entladung einer vollen Batterie (100%) bis zum Punkt Tiefentladung (20%) und anschließendes Laden bis zur Vollladung. Als Faustformel für die mögliche Anzahl von Ladezyklen gilt: • Nass:ca. 150x bei 100%, 300x bei 50% und 700x bei 30% Entl.Tiefe • Gel: ca. 300x bei 100%, 600x bei 50% und 1300x bei 30% Entl.Tiefe • AGM:ca. 200x bei 100%, 400x bei 50% und 900x bei 30% Entl.Tiefe Das heißt für mich im Klartext, werden aus einer Batterie mit 100Ah Kapazität regelmäßig nur etwa 33Ah entnommen bzw. geladen, hält sie die doppelte Zyklenzahl durch, als wenn jedes Mal 50Ah entnommen/geladen werden!. Andreas
ja irgendwie schon, aber wie verhält es sich mit der Ladeunterbrechung/Abbruch, ist das absolut bedenkenlos? :?: Vielleicht kann man die Frage auch einfacher beantworten. Gibt ein Hersteller für einen 100Ah-Akku bei max. 30% Entladetiefe 1600 Zyklen an kann ich dem Akku 1600 x 100Ah also 160.000Ah insgesamt entnehmen ehe der chemische Vorgang erschöpft ist, d.h. wenn ich bei 30Ah Entnahme spätestens wieder auflade. Sagt er dann bei 50% Entladetiefe sind nur noch 600 Zyklen möglich kommt man auf 600 x 100Ah also 60.000Ah Gesamtleistung usw. . Das hat nichts mit den realen täglichen mehrfachen Lade-Enlade-Zyklen zu tun. Damit gibt der Hersteller nur an bei welcher Belastung die Batterie wie lange hält. Ein 2. lebebsbestimmender Faktor für die Batterie ist das Ladeverfahren, das wurde hier aber nicht gefragt. Uwe |
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