Mit Vorfreude haben wir die Berichte der Baumaßnahmen, sowie der Parkplatzerweiterung am Kaffeehorst im Internet verfolgt. Endlich tut sich etwas im (West)Harz, um die Attraktivität für den Wintersport und den vielen sommerlichen Sportaktivtäten zu steigern. Die endlosen Warteschlangen an den Liftanlagen und die gegenwärtige Parkplatzsituation sind/ waren einfach nicht mehr zeitgemäß.
Gestern hatten wir nun die Möglichkeit uns von den Geschehnissen vor Ort zu überzeugen. Mit dem Wohnmobil reisten wir voller Erwartung am Kaffeehorst an. Das Bild was sich uns bei der Anfahrt bot, schlug gelinde gesagt, dem Fass den Boden aus. Zig „Keine Wohnmobile“ Schilder weisen unmissverständlich darauf hin, dass man am Kaffeehorst als solventer Besucher mit dem Reisemobil nicht erwünscht ist. Ja welch ein Wahnsinn!!!!!!!!
In den vielen Urlauben, die wir mit unseren Reisemobilen verbracht haben, wurden wir noch nie, wirklich nie auf so unmissverständliche Art darauf hingewiesen unerwünscht zu sein, wie am besagten Parkplatz Kaffeehorst. Das Gegenteil ist in aller Regel der Fall. Und dabei spreche ich von deutschen und europäischen Gemeinden, die es weiß Gott nicht so existenziell nötig haben, jeden Cent umzudrehen bzw. auf jeden Cent (evtl. von Reisemobilsten) angewiesen zu sein, wie die Harzregion um Braunlage.
Nach diesem „Erlebnis“ stellt sich uns -und bestimmt auch weiteren Reisemobilisten- die Frage, ob dieser Planungsstand der Endgültige sei. Wenn dem so sein sollte, so haben die Planer aus dem Harz immer noch nichts dazugelernt!
Andere Städte/ Gemeinden (nicht nur im Harz) machen es vor und schöpfen das Potenzial der Wohnmobilgemeinde dankend aus.
Ähnliches habe ich vor Jahren schon einmal als Motorradfahrer erlebt. Bevor die allgegenwertigen „Biker welcome“ Schilder aufgestellt wurden, waren wir auch nirgends willkommen………..


