Spannungswandler und EBL als Ladebooster nutzen?
Ich verfolge im Forum mit großem Interesse die vielen Beiträge zur Optimierung der Stromversorgung im Wohnmobil. Wir machen gerne Wintercamping und mein Apnoe-Beatmungsgerät benötigt jede Nacht ca. 30Ah. Ohne unseren kleinen Stromgenerator (Kipor 700W) kommen wir nicht über die Runden wenn wir die Batterien nicht zu weit entladen wollen.
Zusätzlich zum Standard ist bei mir bereits installiert:
- Solaranlage 100W
- Zweite Aufbaubatterie (= 2 x 100AH Blei/Säure)
- CETEK Ladegerät MSX10 mit temp. Fühler zusätzlich zum Schaudt EBL101
- Wechselrichter WAECO 1000W mit Vorrangschaltung
Jetzt fehlt mir nur noch ein “ Booster“ zur Optimierung der Ladung bei Kurzstrecken. Auf den Generator könnten wir dann vielleicht sogar verzichten.
Ich hatte jetzt folgende Idee, die ich gerne mal unseren Elektroexperten im Forum zur Diskussion stellen möchte.
Warum sollte man nicht die vorhandene, bereits mit einem Temperatursensor optimierte Ladetechnik auch während der Fahrt nutzen?
Ein Wechselrichter ist doch bereits vorhanden. Allerdings ist er an den Versorgungsbatterien angeschlossen. Da würde der Strom als "perpeto mobile" nur im Kreis fließen.
Idee:
Ich möchte das Kabel vom 12V Eingang am EBL trennen.
Gesteuert durch das D+ Signal möchte ich mit einem Relais den Eingang vom Spannungswandler zwischen Aufbaubatterie und Starterbatterie umschalten. Ein zweites Relais schaltet ebenfalls gesteuert über D+ die 220V Eingänge auf den Ausgang des Spannungswandlers.
Bis auf die 12V Versorgung für den Kühlschrank im Fahrtbetrieb müsste doch alles funktionieren?
Oder mache ich einen Gedankenfehler?
Ich finde die Idee echt cool, wenn statt Installation eines zusätzlichen Ladeboosters nur ein Relais für die Eingangsumschaltung am Wechselrichter benötigt würde um das gleiche zu erzielen.
Was sagen die Experten dazu?
Viele
CamperKarl

