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Spannungsw. und EBL als Ladebooster nutzen?


camperkarl am 18 Mär 2013 23:14:42

Spannungswandler und EBL als Ladebooster nutzen?

Ich verfolge im Forum mit großem Interesse die vielen Beiträge zur Optimierung der Stromversorgung im Wohnmobil. Wir machen gerne Wintercamping und mein Apnoe-Beatmungsgerät benötigt jede Nacht ca. 30Ah. Ohne unseren kleinen Stromgenerator (Kipor 700W) kommen wir nicht über die Runden wenn wir die Batterien nicht zu weit entladen wollen.
Zusätzlich zum Standard ist bei mir bereits installiert:
- Solaranlage 100W
- Zweite Aufbaubatterie (= 2 x 100AH Blei/Säure)
- CETEK Ladegerät MSX10 mit temp. Fühler zusätzlich zum Schaudt EBL101
- Wechselrichter WAECO 1000W mit Vorrangschaltung

Jetzt fehlt mir nur noch ein “ Booster“ zur Optimierung der Ladung bei Kurzstrecken. Auf den Generator könnten wir dann vielleicht sogar verzichten.
Ich hatte jetzt folgende Idee, die ich gerne mal unseren Elektroexperten im Forum zur Diskussion stellen möchte.
Warum sollte man nicht die vorhandene, bereits mit einem Temperatursensor optimierte Ladetechnik auch während der Fahrt nutzen?
Ein Wechselrichter ist doch bereits vorhanden. Allerdings ist er an den Versorgungsbatterien angeschlossen. Da würde der Strom als "perpeto mobile" nur im Kreis fließen.
Idee:
Ich möchte das Kabel vom 12V Eingang am EBL trennen.
Gesteuert durch das D+ Signal möchte ich mit einem Relais den Eingang vom Spannungswandler zwischen Aufbaubatterie und Starterbatterie umschalten. Ein zweites Relais schaltet ebenfalls gesteuert über D+ die 220V Eingänge auf den Ausgang des Spannungswandlers.
Bis auf die 12V Versorgung für den Kühlschrank im Fahrtbetrieb müsste doch alles funktionieren?
Oder mache ich einen Gedankenfehler?
Ich finde die Idee echt cool, wenn statt Installation eines zusätzlichen Ladeboosters nur ein Relais für die Eingangsumschaltung am Wechselrichter benötigt würde um das gleiche zu erzielen.
Was sagen die Experten dazu?
Viele
CamperKarl

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mawogu am 19 Mär 2013 00:26:10

Hallo Camperkarl,

Klar kann man einen Booster durch einen Wandler und ein nachgeschaltetes Batterieladegerät ersetzten. Im Booster wird die LiMa Spannung auf einen etwas höheren Wert gewandelt und dann einem konventionellen Ladesystem zugeführt. In deiner Konfiguration wird eben der Umweg über die 220V Wechselspannung gemacht.

Ich habe im Prinzip diese Anordnung seit gut zwei Jahren realisiert.
Marginaler Unterschied, ich benutze kein Batterie-Umschaltrelais, sondern habe einen Wandler an der Aufbaubatterie und einen zweiten Wandler direkt an der LiMa/Starterbatterie angeschlossen. Die beiden Wandler werden mit D+ umgeschaltet. Das Ladegerät der Aufbaubatterie hängt einmal an diesem 2. Wandler oder an der externen 220V Einspeisung. Das Ladegerät muss natürlich dem Batterietyp angepasst sein.
Der Vorteil liegt - wie beim Booster- damit darin, dass die Aufbaubatterie (Gel/AGM/Kalzium) unabhängig von der Starterbatterie mit der richtigen Ladekennlinie geladen wird und der max zulässige Ladestrom verwendet wird.
Die zusätzlichen Verluste, die der Wandler verursacht, kann während der Fahrt wohl toleriert werden.



Manfred

Gast am 19 Mär 2013 00:42:39

Komisch. Als ich den Booster-Thread gelesen habe, kam mir auch der Gedanke.
Gehen wird es. Allerdings sollte dann das Trennrelais stillgelegt werden.(wie schon der Vorredner ganz richtig sagte).

mawogu hat geschrieben:Die zusätzlichen Verluste, die der Wandler verursacht, kann während der Fahrt wohl toleriert werden.

Ein Booster arbeitet auch nicht verlustfrei, was das ganze noch tolerabler macht.

Wie das dann mit der Landstromversorgung geht, sollte man auch noch bedenken (Umschaltbox, etc.).

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viking92 am 19 Mär 2013 09:52:47

camperkarl hat geschrieben:Warum sollte man nicht die vorhandene, bereits mit einem Temperatursensor optimierte Ladetechnik auch während der Fahrt nutzen?
Ein Wechselrichter ist doch bereits vorhanden.


Hy Karl,

ebendiese Variante schwirrte mir damals, vor Booster Einbau, auch im Kopf herum.
Technisch ist es machbar & wenn Du zu dem Schaudt noch das CTEK mit ranhängst, hast Du schon einen relativ hohen Ladestrom.

Du kannst jedoch auch die dadurch entstehenden Nachteile umgehen, indem Du z.B. nur ein (relativ starkes) LG, an den WR hängst & den Schaudt so belässt. Somit bleibt die 12V Versorgung des Kühli usw. während der Fahrt erhalten.

Du siehst, das Ganze lässt sich recht individuell realisieren.

Viel Erfolg noch


Gast am 19 Mär 2013 10:50:34

darf ich dem Zusammenhang mal was fragen, ich hab den EBL 99 und ein CTEK übrig, kann ich das Ctek irgendwie sinnvoll mit integrieren, und wenn ja wie?
Danke

viking92 am 19 Mär 2013 11:04:33

Ja kannst Du :wink: :wink:
Ich würds direkt auf die Batt. klemmen.
Ausser Du hast eine Kapazitätsanzeige, dann sollte es über den EBL laufen. Sonst wird der Ladestrom nicht erfasst.


Gast am 19 Mär 2013 11:31:00

viking92 hat geschrieben:Ja kannst Du :wink: :wink:
Ich würds direkt auf die Batt. klemmen.
Ausser Du hast eine Kapazitätsanzeige, dann sollte es über den EBL laufen. Sonst wird der Ladestrom nicht erfasst.



und das macht der Batterie nichts, dass Sie zweimal geladen wird, also übers CTEK und über den EBL99?

viking92 am 19 Mär 2013 11:35:57

Hy,

nein, absolut nichts. :wink:
Das Thema hatten wir hier schon ein paar mal.
Es gibt bei Solarreglern vereinzelt Probleme, die lassen sich etwas irritieren, wenn sie nicht die reale Batt.-spannung, sondern die eines zweiten Laders erfassen.


Gast am 19 Mär 2013 11:43:45

ich Danke

Gizmo am 19 Mär 2013 19:21:05

Hallo,

ist es wirklich sinnvoll und effektiv, die Spannung zweimal zu wandeln (14,4 V ---> 230 V ---> 14,.. V) mit den entsprechenden Verlusten ?

Um die Versorgungs-Batt. während der Fahrt schneller aufzuladen, habe ich sie mit 2 dicken Kabeln (unter Zwischenschaltung eines Hochleistungs-Trenn-Relais’, das von D+ gesteuert wird) mit der Starter-Batt. verbunden, so dass die Versorgungs-Batt. sowohl über den EBL als auch parallel dazu über diese Kabel (mit minimalem Spannungsverlust und somit schnell) geladen werden.
Dabei fließt der Haupt-Ladestrom über die dicken Kabel und somit ohne IUoU-Kennlinie und Temperaturkompensation; aber dafür kommt der EBL ab und zu ans 230 V-Netz.

, Gizmo

Ostwestfale am 19 Mär 2013 21:47:10

Ich bin überhaupt kein Freund dieser Trennrelaisorgien.

Denn die erste Batterie (Starter) ist in der Regel eine Blei-/Säurebatterie.
Die Aufbaubatterie ist eine AGM oder GEL - Batterie.
Beide haben verschiedene Ladecharakteristika unf Ladeschlußspannung.
Daher ein ziemlich fauler Kompromiß der immer eine Batterie unterlädt oder
mit geschickter Geschwindigkeit ins jenseits befördert.


Bon Voyage

e_boettcher am 19 Mär 2013 23:29:58

Komisch: durch wieviel Köpfe doch gleichen Gedanken schwirren!

Nachdem ich im Thema "Ladespannung Running Bull" vor ein paar Minuten meinen Beitrag abgesetzt hatte, habe ich hier entdeckt, dass @campercarl das fast gleiche Thema schon gestern aufgemacht hat.
Dann bin ich ja beruhigt, dass das nicht eine "Schnappsidee" war die mir den Kopf spukte.

Die Einspeisung der 220 VWs in das Bordnetz - ggf. über einen Vorrangschalter (Vorrang Landstrom) würde bei meinem Kühli mit manueller Betriebswahl den Vorteil der besseren Kühlung mit 220VWs beim Fahren bringen.


Edgar

Gizmo am 20 Mär 2013 17:27:28

Hallo,

die Frage ist, was für die Versorgungs-Batt. besser ist,

- entweder während der häufig nicht langen Fahrten im Urlaubsgebiet mit IUoU-Kennlinie und Temperaturkompensation nur halbvoll,

- oder mit dicken Kabeln (und somit hohem Ladestrom) fast voll und ab und zu mit 230 V-Netz am EBL ganz voll

geladen zu werden ?

, Gizmo

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