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Reisebericht: Mit dem Wohnmobil in Nordspanien März 2013


bobergj am 22 Mär 2013 16:42:34

Traumstrände, Wein und Wintersport in Galicien

Nach vier Wochen Aufenthalt in Südportugal sind wir mit einem Zwischenaufenthalt in Barra bei Aveiro Ende Februar 2013 wieder nach Nordspanien gefahren. Hier hatten wir bereits den ersten Teil unserer Überwinterung verbracht, siehe

--> Link

Wider Erwarten haben wir den größten Teil dieser dreimonatigen Reise von Dezember 2012 bis März 2013 in Galicien verbracht und sind echte Galicien-Fans geworden. Deshalb hier zur Erklärung als Einleitung ein Absatz aus unserem Reisebericht mit einer Kurzbeschreibung unserer mittlerweile beliebtesten Reiseregion:

Für uns ist Galicien ein wunderschönes Land, denn es bietet

- die wilden Wellen des Atlantiks mit einsamen Stränden,

- die Rias (Fjorde) mit geschützten Buchten, die sich von Bergen umgeben weit ins Landesinnere hineinziehen,

- blühende Landschaften und Parks an den milden Küsten im gesamten Winter von Dezember bis März,

- Wildbäche und -flüsse in engen Tälern,

- üppige Gärten und grüne Felder,

- Weinberge und deren leckere "Produkte" als Rot- und Weißweine aus 5 Weinbauregionen,

- hübsche kleine Städte (nicht nur das berühmte Santiago de Compostela) mit viel Kultur

- und wenn man will auch noch ein Skigebiet im Winter

Das alles auf einer Fläche von 29.574 Quadratkilometern. Zum Vergleich: Brandenburg ist mit 29.483 qkm fast genau so klein und Bayern mit 70.550 qkm mehr als doppelt so groß. Ohne Brandenburg, Bayern oder andere Bundesländer und den Rest der Welt schlecht machen zu wollen - solch eine Vielfalt auf solch einer kleinen Fläche ist schon etwas ganz Außergewöhnliches!

Nach dieser "Lobrede" nun die Kurzfassung unseres Reiseberichtes, der vollständig auf unserer Seite

--> Link

verfolgt werden kann und auch einige Informationen zum Wetter in unserem Reisegebiet enthält.



In Redondela nutzen wir auf dem städtischen Wohnmobilstellplatz die V+E-Anlage und fahren weiter zu einem Parkplatz am Praia de Nerga, wo wir zwei ungestörte Nächte verbringen.



Etwa 2 Kilometer lang ist der Strand, der mehrmals durch Felsbarrieren unterbrochen wird. Ein schmaler Wanderweg führt vom Parkplatz am Strand entlang bis zum angrenzenden Naturschutzgebiet.



Große Flächen mit Krokussen und anderen Blumen bringen Farbe hinter den Strand.



Durch die Meerenge zwischen dem Festland und den Cies-Inseln führt die Route der Schiffe vom und zum Hafen von Vigo.



Wir setzen unsere Reise fort auf die nächste Halbinsel zwischen der Ria de Pondevedra und der Ria de Arousa é Noia. Hier finden wir direkt am Strand mit Blick aufs Meer westlich von Sanxenxo einen schön angelegten privaten Wohnmobil-Stellplatz im blühenden Garten. Hier auf dem "Camper-Park Besadoiro" gefällt es uns so gut, dass wir erst nach vier Übernachtungen die Reise fortsetzen.

Auch hier wechseln Sandstrand und Felsenküste und man kann herrlich wandern - wenn man es denn schafft sich aufzuraffen. Der Platz liegt so windgeschützt, dass man etliche Stunden in der Sonne baden kann, obwohl es während unseres Aufenthalts relativ kühlen Nordwind gibt. Aber die Sonne des Südens kann bei überwiegend wolkenlosem Himmel ihre volle Kraft entfalten.

Aber dann MÜSSEN wir weiter, der schönste und interessanteste Tag der Reise steht unmittelbar bevor!

Fortsetzung folgt!

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bobergj am 22 Mär 2013 16:55:44

Erstmal verbringen wir noch einen ruhigen Tag auf der Halbinsel O Grove.



Bekannt und im Sommer gut besucht ist der Traumstrand Lanzada am Damm zwischen Festland und O Grove.



Eine echte Touristenattraktion ist die kleine Kirche auf der Insel A Toxa, die man über eine Brücke von O Grove aus erreicht. Die gesamte Fassade besteht aus Jakobsmuscheln.



Dann steht uns ein volles Tagesprogramm in der hübschen Stadt Cambados bevor, an deren Hafen wir die folgende Nacht auf einem Parkplatz verbringen.



Cambados liegt im Weinbaugebiet Rias Baixas, einem von fünf galicischen Weinanbaugebieten in denen leckere Rot- und Weissweine erzeugt werden. Im Zentrum von Cambados steht eine Vinoteca neben der nächsten. Wir verzichten aber auf einen Besuch, denn unsere drei netten "Reiseleiterinnen" zeigen uns nicht nur viele Sehenswürdigkeiten der schönen Altstadt sondern machen mit uns auch eine Rundfahrt durch die Weinberge, die bis direkt ans Meer reichen.



Dann gibt es in einer "Strausswirtschaft", die kein Fremder je finden würde, eine kräftige Stärkung unter dem Orangenbaum mit typisch galicischem Essen, leckeren Weinen wie dem für diese Region typischen Albariño und eine Führung mit weiteren Weinproben im Weinkeller. Danach folgt dann noch die Besichtigung eines Kamelienparks an einem galicischen "Pazo".

Mehr dazu in Wort und Bild und zu den drei netten Reiseleiterinnen (oben im Bild) gibt es im 9. Teil unseres Reiseberichtes:

--> Link

Von dort kommt man auch "virtuell" zu den weiteren Stationen unserer Reise im galicischen Skigebiet Manzaneda, dem "Goldland" Las Medulas in Kastilien-Leon und den Stränden an der Atlantikküste Nordspaniens in Galicien und Asturien.

Hier im Forum endet unser Reisebericht mit der dringenden Empfehlung: Galicien ist mehr als eine Reise wert!

Vielleicht treffen wir uns dort mal?

Viele

tuga am 22 Mär 2013 17:33:16

Hallo Jürgen,
wieder einmal ein schöner Bericht von Dir Danke!

Was mich mal interessieren würde wäre, könnte man Deine tollen Touren auch mit über 3m hohen Womos nachfahren? Leider finde ich darüber so gut wie nie einen Hinweis in deinen Berichten.
Vielleicht könntest Du in Zukunft mal erwähnen wo das nicht möglich ist. Mit deinem Kastenwagen kommst Du ja überall hin. :)

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bobergj am 22 Mär 2013 17:49:41

Hallo tuga,

also in der Regel fahren wir ja auf öffentlichen Straßen die auch von LKW und Bussen benutzt werden. Wenn es mal echt eng wird und ich dran denke weise ich in den Berichten darauf hin, z.B. beim Playa de Cuevas de Mar und bei der Rückfahrt von Las Medulas. Nun aber überall auf die Höhe zu achten und das während der Fahrt zu dokumentieren, das ist mir denn doch zuviel Arbeit. Ich versuche bei den Übernachtungsplätzen möglichst die Fotos so zu machen, dass man in etwa die Länge abschätzen kann, denn da sind manche Plätze für Womos mit deutlich mehr als 6m Länge nicht geeignet.

Viel Erfolg beim Nachfahren - fast alles wird Dir gelingen - und viele

dudelduke am 14 Okt 2013 21:28:28

Hallo.

Ein toller "Teaser" über Galicien, der definitiv Lust auf mehr macht! Ich bin derzeit hin und her gerissen, ob ich mit dem neu angeschafften "Wuchti" diesen Winter Nordspanien machen soll. Ich bin aber skeptisch ob des Wetters, es soll ja sehr viel regnen dort und auch die Temperaturen liegen wohl deutlich unter dem, was man an der Costa Blanca oder Costa del Sol oder auch im Süden Portugals erwarten kann. Obwohl: Ihr scheint ja ausgenommen gutes Wetter gehabt zu haben. Wie ist es denn da so mit größeren Fahrzeugen? Der "Wuchti" hat nämlich um die 9m bei 2,50m Breite und man kann ihn ja nicht knicken... Ist für mich Premiere mit so einem großen Auto. Die Hauptrouten werden vermutlich kein Problem sein, da fahren ja auch Reisebusse und LKW, aber schön wird es vermutlich immer dann, wenn man sie verläßt...

Viele
markus

bobergj am 17 Dez 2013 18:16:54

Hallo Markus,

leider habe ich erst jetzt Deinen Beitrag entdeckt. Entweder habe ich keine Mailbenachrichtigung bekommen oder sie übersehen.

Die meisten Plätze kannst Du auch mit dem Großen erreichen. Wenn es ganz eng wird wie durch den Felstunnel beim "saufenden Pferd" oder auf den Pisten am Guadiana in Südportugal siehst Du anhand unserer Fotos, dass das für Dich ein "No go" ist.

Beim Wetter kann man Glück haben wie wir in den beiden letzten Wintern oder Pech, wie es uns bisher erspart geblieben ist. Auf unseren Seiten habe ich mehrmals Screenshots von Wetterprognosen eingefügt - nur so als historischer Nord-/Süd-Vergleich. Die Langfristprognosen sind recht zuverlässig und der Wechsel von Galicien nach Südportugal um mal einige Wochen ins Warme zu kommen ist bequem an einem Tag möglich - oder mit einer Unterbrechung mit lecker Essen auf dem kostenlosen SP in Barra, siehe --> Link.

Das es im Durchschnitt an Andalusiens Küste wärmer ist und weniger Regen gibt ist natürlich klar.

Egal wohin es Dich zieht - ich wünsche Dir/Euch Frohe Weihnachten und einen angenehmen Winter im Süden. Wir werden am Samstag (21.12.)starten - 2 Monate Marokko und dann noch 1 Monat Südportugal und natürlich (!) Galicien.

Viele

Jürgen aus Lippe

willi_chic am 17 Dez 2013 19:33:54

die beste Art Nordspanien kennenzulernen sind die Jakobswege,vor einigen Jahren mit dem Womo hinwärts den Camino de la Costa nördlich des Küstengebirges, heimwärts den Camino Frances, Dauer 8 Wochen. Absolut sehenswert sind die Picos de Europa in Asturien, Stichworte dazu Rio Cares und Fuente De

grüße Klaus

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