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Solarreweiterung


georg1025 am 28 Mär 2013 19:54:19

Frage an die Solarprofis.
Ich hab bereits eine 200Wp Platte auf dem Dach mit einem 320 MPP Regler von Votronic.
Nun möchte ich noch eine 190 WP Platte die schon im Keller steht auch noch montieren .
Kann ich die 190 Wp einfach an den 320 MPP Regler mit anschliesen oder ist brauch ich einen größeren Regler.

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vinga am 28 Mär 2013 20:51:47

Hallo Georg.Ich gehe mal davon aus,das dein Regler 20 AH hat.Als erstes musst du mal prüfen wieviel ampere deine Solarzellen leisten.Der Regler sollte mindestens 10 % mehr leistung haben als deine Paneele.mfg.Vinga aus Salzgitter

Gast am 28 Mär 2013 22:42:10

Und wenn die leistung der solarzellen höher ist, kann auch nichts passieren.
Du hast dann nur nicht die maximal mögliche ausbeute.
Aber bei 390wp hast du in den hiesigen gefilden bei flach montierten panels etwa 75-80% maximale ausbeute, entspricht dann etwa einer theoretischen stromstärke von 20-22A ladestrom.
Der mpp 320 kann 19A, hättest also leichte verluste, falls du mal wirklich 75-80% ausbeute hättest.
Ich hab 410wp aufm dach und auch nur nen solarregler, der 20A kann.


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thomas56 am 28 Mär 2013 23:39:51

conny7 hat geschrieben:Ich hab 410wp aufm dach und auch nur nen solarregler, der 20A kann.


Hallo,
ja ist schon blöd, die Platten werden immer günstiger und die Regler bleiben teuer! :wink:
Resultat ist ja wohl für mich als Laie, dass ich grosse Platten mit viel Gewicht auf das Dach baue und wenn die volle Leistung kommt, mache ich die Tür zu und lasse den Strom nicht komplett rein. :D
Bei der Geschichte sollten die Querschnitte der Kabel auch passen. :ja:

Gast am 29 Mär 2013 12:34:13

Und die Nennspannung der Paneele beachten, die sollte möglichst gleich sein.
Geringe Unterschiede sind hinnehmbar, ziehen jedoch die Leistung des stärkeren Moduls herunter. Bei mir wären das gut 7% gewesen, sodass ich es vorzog, die unterschiedlichen Paneele über 2 getrennte Solarladeregler laufen zu lassen. Auch das ist kein Problem; es wäre vorteilhaft, wenn die gleich oder gleicher Bauart wären.

rolfblock am 29 Mär 2013 22:31:23

superduty hat geschrieben:Und die Nennspannung der Paneele beachten, die sollte möglichst gleich sein.
Geringe Unterschiede sind hinnehmbar, ziehen jedoch die Leistung des stärkeren Moduls herunter. Bei mir wären das gut 7% gewesen, sodass ich es vorzog, die unterschiedlichen Paneele über 2 getrennte Solarladeregler laufen zu lassen. Auch das ist kein Problem; es wäre vorteilhaft, wenn die gleich oder gleicher Bauart wären.


Wie kann man sich das erklären, dass ein "schwaches" Modul die Leistung eines "stärkeren" Moduls runterzieht?
Ich gehe mal von einer Parallelschaltung der Module aus.

singlefreiheit am 30 Mär 2013 11:03:08

Seit 1845 wissen wir von Gustav Robert Kirchhoff, dass in einem Knotenpunkt die Summe aller zufliessenden Ströme gleich der Summe aller abfliessenden Ströme ist.
--> Link
Umsatzbeteiligte Solarmodulhändler berichten jedoch gerne von anderslautendem Verhalten der Elektronen. Das wirkt umsatzfördernd.
Wenn das so berichtet wird, wird es gerne so weiter erzählt.
Elektronen richten sich aber nicht nach den Aussagen der Modulhändler.
Liefert ein Modul 100 W und es wird diesem ein Modul mit 10 Watt parallel geschaltet, so beträgt der Gesamtertrag 110 Watt.
Wird nun noch ein weiteres Modul mit 50 Watt dazu geschaltet, dann werden insgesamt 160 Watt geliefert.

andwein am 30 Mär 2013 12:59:28

singlefreiheit hat geschrieben:Seit 1845 wissen wir von Gustav Robert Kirchhoff, dass in einem Knotenpunkt die Summe aller zufliessenden Ströme gleich der Summe aller abfliessenden Ströme ist.
--> Link
Umsatzbeteiligte Solarmodulhändler berichten jedoch gerne von anderslautendem Verhalten der Elektronen. Das wirkt umsatzfördernd.
Wenn das so berichtet wird, wird es gerne so weiter erzählt.
Elektronen richten sich aber nicht nach den Aussagen der Modulhändler.
Liefert ein Modul 100 W und es wird diesem ein Modul mit 10 Watt parallel geschaltet, so beträgt der Gesamtertrag 110 Watt.
Wird nun noch ein weiteres Modul mit 50 Watt dazu geschaltet, dann werden insgesamt 160 Watt geliefert.

Hallo @singlefreiheit
Wenn man die Module für sich betrachtet (ohne Regler) gebe ich dir recht.
Wenn man die Anlage komplett betrachtet (mit Regler) stellt sich für mich zumindest bei den immer empfohlenen MPP-Regler die Frage aber trotz Kirchoff. Denn ich bezweiffle, dass der MPP-Regler dann immer (bei wechselnder Einstrahlung/Temperatur) den besten Arbeitspunkt (der unterschiedlichen Solarpanel) in diesem gemeinsamen ausgeglichenen Strom/Spannungsgemenge findet.
Zweifelnd, Andreas

singlefreiheit am 30 Mär 2013 13:40:36

Werden unterschiedliche Panele (alle für 12 V Nennspannung) einfach parallel an einen MPPT-Regler geschaltet, so ist das für den Regler ein einziges grosses Panel.
Der MPPT-Regler kann dann nur dafür dafür sorgen, dass aus diesem zusammengefassten Panel die maximal mögliche Leistung entnommen wird.
Haben die Panels unterschiedliche Technologien, also unterschiedliche Kennlinien, dann ist dieses nicht die Maximalleistung, die möglich wäre, wenn jedes Panel mit einem eigenen MPPT-Regler versehen wäre.
Wird für jedes einzelne Panel (mit unterschiedlichen Kennlinien) ein eigener MPPT-Regler verwendet, so wird für jedes Panel der Arbeitspunkt optimiert. Die erzielbare Leistung ist dann etwas grösser.
Ich bezweifle aber, ob sich der Aufwand lohnt.

Gast am 30 Mär 2013 22:58:18

Hallo Thomas,
man kann unterschiedliche Module sicherlich über einen MPPT Regler laufen lassen, allerdings nur mit einer Leistungseinbusse gegenüber 2 seperaten MPP Reglern. Der MPPT Regler sucht das Maximum des Produktes U*I(U). Bei 2 unterschiedlichen Solarmodulen gibt es dann 2 Leistungsmaxima die entsprechend weiter auseinanderliegen, je weiter die einzelnenen MPP Punkte der Einzelmodule voneinander entfernt sind. Das würde in meinem Fall schon durchaus bei - als annähernd konstant angenommenem I - eine Leistungsminderung von 100 *(17,9 - 16,6)*2/(17,9+16,6)% = 7,5 % bedeuten.
Jeder muss eben selber einschätzen, ob so ein Verlust für ihn ok wäre. Wegdiskutieren lässt er sich jedenfalls nicht.

andwein am 31 Mär 2013 11:12:45

singlefreiheit hat geschrieben:Werden unterschiedliche Panele (alle für 12 V Nennspannung) einfach parallel an einen MPPT-Regler geschaltet, so ist das für den Regler ein einziges grosses Panel.
Der MPPT-Regler kann dann nur dafür dafür sorgen, dass aus diesem zusammengefassten Panel die maximal mögliche Leistung entnommen wird.

Genau so sehe das Thema auch und dann stimmt auch Kirchoff wieder, nur die MPP-Technologie ist kontraproduktiv.
Andreas

franz_99 am 31 Mär 2013 11:21:19

wenn man dann einstellige Verluste haben sollte kann man die leicht mit einem zusätzlichen 20 -50W Modul kompensieren

daffi2222 am 31 Mär 2013 13:32:04

...und im herauszufinden welches die Nennspannung ist, das Panel vom Regler trennen und messen wieviel dort Anliegen? Falls man keine Werte am Modul ablesen kann.

singlefreiheit am 31 Mär 2013 14:17:21

daffi2222 hat geschrieben:...und im herauszufinden welches die Nennspannung ist, das Panel vom Regler trennen und messen wieviel dort Anliegen? Falls man keine Werte am Modul ablesen kann.


Die Leerlaufspannung eines Solarmodules ist ungefähr das 1.8-fache der Nennspannung.
Module für 12 V Nennspannung haben also ca. 22 V Leerlaufspannung.

Werden Solarpanel unterschiedlicher Leistung zusammengeschaltet, so addieren sich deren Ladeleistungen.
Das gilt auch, wenn diese unterschiedliche Charakteristiken haben, z.B. monokristallin und polykristallin.
Es ist nicht richtig, dass dann ein schwächeres Modul ein stärkeres "herunterzieht".
Werden Solarpanele gleicher Technologie, aber unterschiedlicher Leistung über einen MPPT-Regler betrieben, so findet der Regler den optimalen Arbeitspunkt.
Es wird dann auch die maximal mögliche Ladeleistung erreicht.
Werden aber Solarpanele unterschiedlicher Technologie, also mit unterschiedlichen Charakteristiken parallel über einen MPPT-Regler betrieben, so kann ein MPPT-Regler nur den optimalen Arbeitspunkt finden, der sich aus dieser Parallelschaltung ergibt.
Die dabei erzielbare Ladeleistung ist etwas geringer als die, die mit jeweils einem MPPT-Regler für jede Panel-Technologie erreichbar wäre.

Gast am 31 Mär 2013 19:59:00

singlefreiheit hat geschrieben:. . . Werden aber Solarpanele unterschiedlicher Technologie, also mit unterschiedlichen Charakteristiken parallel über einen MPPT-Regler betrieben, so kann ein MPPT-Regler nur den optimalen Arbeitspunkt finden, der sich aus dieser Parallelschaltung ergibt.Die dabei erzielbare Ladeleistung ist etwas geringer als die, die mit jeweils einem MPPT-Regler für jede Panel-Technologie erreichbar wäre.


Na das war doch mein reden.
Hatte mich zuerst wohl etwas missverständlich ausgedrückt.

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