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Hallo, endlich kann ich die Einstellungen aus unserer Kombimass Mastervolt 12/2000 auslesen und ich war bei ersten Messungen und Vergleichen über die hohe Spannung gestolpert. Welche Auswirkungen hat ein Ladestrom von 14,6-14,7 Volt mit 40-50 Ampere auf AGM oder Gelakkus über einen Zeitraum von 60-120 Minuten ? mfg Jo Moin, eine Ladespannung von 14,7V....! Für eine AGM Bat genau richtig....für eine Gel/Nass...eigendlich der Tot. 40-50A zeugen erstmal für ein riesen Ladegerät.....eine AGM (grosse Bat) kann solche Ströme aufnehmen...eine Gel oder Nassbat nicht! Hast du beide Betterien verbaut? peter Strom (A) zieht er sich nur so viel wie er braucht. bei Spannung (V) kann das auch ins Auge gehen. Sorry bin kein Fachmann und versuche mit meinen fundierte Halbwissen das Ganze mal zusammenzubringen...:-)) ..... Das Ladegeräte arbeitet in drei Phasen, wobei die Erste (Bulk) nicht spannungsgeführt arbeitet, sondern gnadenlos mit einen Feststrom arbeitet.Erst wenn der voreingestellte Timerwert in die Adsorbtionsphase führt, arbeitet die Kiste nach Spannung und da halbiert sich der Stromstärke. Erschreckenderweise zeigt im Monitoring das Ladegerät eine Spannung von 14,4 Volt, hat an den Akkus aber 14,6 Volt ( 2 verschiedene Spannungsmessungen). Weder Gel noch AGM Akkus hielten länger als 2 Jahre, kann es einen Zusammenhang geben ? Kombimass Mastervolt 12/2000 kann man mit den Dip-Schaltern auf die richtige Batterieart einstellen. Steht in der Gebrauchs- anleitung LG Kari Moin, bitte nicht vergessen, dass die Mastervoltgeräte mit Temperaturkompensation arbeiten. 14,6 V können bei einer Batterietemperatur unter 10°C durchaus passen. Hi, das die Gel dabei hopps geht ist klar! Eine AGM stirbt meist an Tiefentladung...gerade die die es noch vor paar Jahren gab! Die neueren halten da weit mehr Entladungszyklen aus. Ich kenn die genaue Ladekennlinie für AGM nicht...ob das mit Festspannung arbeiten darf oder nicht, denke aber auf keinen Fall....schon garnicht bei den Ladeströmen....ich denke aber das hier eine Tempereaturabhängige Ladung wichtig ist....hat das Ding einen Temp-Sensor an der Bat? Ob die Bat tatsächlich 14,6V abbekommt kann ja nur mit einem "richtigen " Spannungsmessgerät nach gemessen werden....und ich meine keines für 6,99 eur. peter
Lade seit 2008 meine Exide Gel mit 14,7V, jetzt mit TK sogar im Winter noch höher. Auch mit Ladern bis 160A bisher keine Probleme. die Dippschalter waren immer korrekt ( für AGm und Gel gleich ) und liegt immer bei einer Temperatur um 20 Grad. Zum Testen habe ich ferne die Temp.-kompensation abgeschaltet und das Ergebnis führt immer zu einer um 0,15 Volt höheren Spannung. 3 Sätze Akkus sind nun innerhalb 4 Jahren tot, Gel 320 Ah je 160 AH , 630 Ah Agm je 210 Ah und AGM Mastervoltakkus 480 Ah zu je 160 Ah..... Alle Akkus haben nachdem Laden im Ruhezustand 13 Volt, zwar optisch schön aber keine Kapazität mehr. Die Batteriehersteller geben ja auch unterschiedliche Spannungen vor. z.B. Exide Gel 14,4-14,7V. andere Gel-Hersteller nur bis 14,4V. hier ein Auszug von den Mastervolt AGM : Verwenden Sie nur Ladegeräte mit IUoUo Merkmal. Spannungseinstellungen: Erhaltungsladung 13,80V 25ºC; Ausgleichsladung 14,25V 25ºC (max. 5 Stun- den). Ein Laden mit Temperaturausgleich wird empfohlen ( – 30mV/ºC Eingestellt war 14,4 Volt bei 360 Minuten Ausgleichsladung ...... bin kein Fachmann, aber wenn der Hersteller 14,25V vorgibt, werde ich nicht mit 14,4V laden. Oder? von wem ist denn die Ladetechnik, von Mastervolt? Mastervolt haben ja schon viele wegen Batteriesterben rausgenommen und gegen Victron getauscht (habe ich gelesen).
Also so richtig klug werde ich nicht aus der Konfiguration. Aber sollte sowohl Gel als auch AGM Batterien gleichzeitig am gleichen Ladegerät hängen ist das grundfalsch. Unterschiedlicher können Batterien gar nicht sein. Wenn dann auch noch ein programmierbares Ladegerät mit unpassenden Parametern dazu kommt muss man sich über einen frühen Batterietot nicht wundern. Wobei bei den angegebenen Batt. Kapazitäten wahrscheinlich auch noch ein kräftiger Wechselrichter für starke Stossentladung sorgt (Vermutung) Wirkliche Hilfe ist meiner Meinung nach nur unter Angabe der Gesamtkonfiguration (Batterien/WR/Solar/Ladeendspannung in allen drei Phasen und der Ladedauer) möglich. Andreas
Hi Peter, so darf man das aber auch nicht stehene lassen - hinterher liest/glaubt das noch jemand :lol: Auch eine Nassbatterie darf mit solchen Strömen geladen werden. Ich mache das nun schon seit 2,x Jahren mit meiner offenen BS, egal ob 45A vom Booster kommen oder 43A via Landstrom. Wichtig ist nur, dass die Temperaturkompensation genutzt wird. Bei meiner simplen BS werden folgende Werte für die 230Ah Version angeben: - 45A max Ladestrom - ohne Temperaturkompensation !!! - 75A max Ladestrom - mit Temperaturkompensation !!! Es geht also, man muss nur auf die TK achten
Hy Jo, um überhaupt erstmal eine Grundlage zu haben, gib doch mal die Kapazität an.......Du hast Gel & AGM im Mix installiert? So wie Andreas schon sagt, unterschiedlicher können 2 Batt. kaum sein. Aufgrund Ihres Aufbaus benötigt eine GEL z.B. eine bedeutend länger Hauptladephase, allerdings eine geringere Spannung als AGM. Im Normalfall jedenfalls. Die 14,25V für die AGM von Mastervolt machen mich nur etwas stutzig. Aber wenn sie es sagen :wink:
Hy Peter, meine beiden Offenen bekommen seit 5 Jahren max. 14,8 V (bei Fahrt). Kann noch kein Ableben feststellen :wink: Für GEL ist diese Spannung jedoch echt tödlich. inzwischen habe ich die Bleitechnik verbannt und setzte auf Lifepo und um das Ladegerät anzupassen habe ich den sauteuren Adapter zwecks Konfoguration besorgt. Vorher waren Gel und danach Agmpacks benutzt worden, kein Mix. Von den möglichen Einstellung wird dem Normalkunden nichts erzählt. Aber vielen Concordefahrern wurde seitens der Werkstatt immer wieder die auslesbare Historie vor die Nase gehalten, weshalb die Akkus angeblich vorzeitig sterben....meist stand da ein Eintrag mit 9 Volt, also Tiefenentladung. Das ist aber so natürlich nicht richtig, denn wenn die Akkus schon einen Schlag hatte und der geneigte User einen Kaffee kocht sauste die Spannung kurzfristig in den Keller..... Ich glaube Mastervolt kann man hier keinen Vorwurf machen, dem Einbaubetrieb schon eher...denn sie wissen nicht wirklich was sie tun oder einstellen. Zwischen Gel und Agm besteht bezüglich der Ladeendspannung mit 14,4 Volt plus Temp.komp. kein Unterschied, erst bei der Adsorbtions und Erhaltungsspannung ergeben sich andere Werte.....und bei den vielen Wunderakkkus auf dem Markt müsste ein Ladegerät inzwischen 7 Ladeprogramme besitzen.... jo
Wenn ich das alles von Mastervolt so lese (GEL & AGM identische Kennlinie, AGM mit 14,25 V usw.) & die Werkstatt diese Komponenten nach Herstellervorgaben einbaut bzw. justiert......dann ist der Schuldige mit Sicherheit nicht in der Werkstatt zu suchen. Die Ladekennlinien für GEL & AGM unterscheiden schon erheblich. Nicht nur die Spannung, auch Faktor Zeit spielt da eine nicht untergeordnete Rolle. Im Grunde dürften 2 Kennlinien (Gel & Offene/AGM) reichen, wenn sie denn vernünftig programiert werden. & viel Erfolg beim LiFePo Umbau :top: ist alles einstellbar, sie tun es wohl nicht...... Also neben den Dipschaltern lassen sich per Adjustsoftware und Adapter alle Spannungen und Zeiträume einstellen. Für alle Mastervoltbesitzer ergibt sich aber eine tolle Lösung zum Eigenbau eines Li-Packs. Denn der Feststrom in die Bulkphase (13,9 Volt plus 2 Minuten) kann sehr gut auf das Pack abgestimmt werden und die Balancer werden von dem brachialen Lader nicht mehr überfordert bzw. der Ladestrom muss nicht ständig abgeschaltet werden. Mit der Adsorbtionsphase können alle Zellen sanft und spannungsgeregelt auf 100 % gefüllt werden. Und die Schutzabschaltungen bzw. Wiedereinschaltgrenzen für Über- oder Unterspannung kann frei eingestellt werden und erspart dicke Relais..... mfg Jo
Fazit: Die Mastervolt-Sachen sind für die meisten Monteure zu kompliziert und der Endkunde hat kaum Möglichkeiten was zu überprüfen (außer er ist so fit wie du). Wer kauft von einem Hersteller viel zu teure Li-Packs, wenn dessen AGMs der Reihe nach über den Jordan gehen? Da hätte ich kein Vertrauen zu - egal ob die Probleme an Mastervolt oder dem einbauenden Betrieb liegen. Bin mal gespannt, wann die Hersteller damit aufhören das Zeugs zu verbauen. grübel, also ich bin alles andere ....aber kein Fachmann in diesem Bereich. Und ich versuche mein fundiertes Halbwissen mit den Rückmeldungen anderer User hier im Forum abzugleichen um eine für mich vernünftige Lösung zu finden. Dafür möchte ich an dieser Stelle allen danken, denn meine Umrüstung auf Li und so manche Reperatur am Womo wären grandios in die Hose gegangen ! Also Danke ! mfg Jo Hallo Joekel, ich muß auch die Parameter meines Mastervolt Ladegerätes anpassen, habe aber auf Anfrage direkt bei Mastervolt zum Typ des Adapters keine Antwort erhalten. Welchen Adapter benutzt Du dazu und hast Du die Abschlußwiderstände in dem zweiten, freien RJ45 Port eingesteckt? Uwe also unsere Anlage ist aus 2007 und hat drei RJ 12 Stecker am Gerät und einer an dem das AC Kontrolpanel hängt bildet den seriellen Port. 200 Öcken später hat man einen Adapter auf 9 pol D-SUB für den direkten Anschluss an einen PC. Die neueren Geräte sind inzwischen mit einem Bussystem und RJ 45 ausgestattet und da braucht es die neue BOX zum einstellen und endet praktischer am USB ANschluss.
stimmt, die 16 DIP-Schalterchen in Verbindung mit dem hochtechnischen Handbuch sind wirklich nicht jedermanns Sache, und bei eingeschaltetem Wandler hängt der AES-Kühlschrank dann ganz fix mit 220V dauernd an der Batterie. bezüglich der Auswahl Gel/AGM darf man den DIPs wohl auch nicht unbedingt trauen: Hauptladequelle sind bei mir 330W Solar, und nach den Datenblättern vertragen sich meine AGMs am besten mit dem Solarregler wenn dessen DIP auf Gel steht grüße klaus Uff... Hier geht's ja zu. Eigentlich isses einfach. Ohne konkrete Angaben zur Kappazität der Akkus kann man zum Ladestrom nix sagen. 50A in der Bulk Phase sind bei Akku Kappazitäten von 200Ah und noch mehr unkritisch, und zwar für fast alle Bleiakkutypen. In der Bulk (Haupt-) Phase wird üblicherweise auch nicht nach Zeit ohne Rücksicht auf die Spannung der Akku mit dem maximalen Ladestrom gegrillt, sondern es wird abgeregelt. Entweder bei Erreichen des maximalen Ladestromes, oder bei erreichen einer bestimmten Spannung. Zur Sicherheit kann zusätzlich eine Zeitüberwachung eingesetzt werden um unplausibel lange Aufnahme eines hohen Ladestromes (bei dem der Akku normalerweise nach ein paar Stunden ziemlich voll sein müsste) zu verhindern (das deutet im Normalfall auf einen Defekt hin, ist also ein Reiner Schutzmechanismus). Wenn in der Bulk (Haupt-) Ladephase die Ladeschlussspannung erreicht ist, beginnt die Ausgleichs-Ladephase. Hier wird jetzt die Spannung gehalten, während der Strom immer weiter sinkt. Nach Unterschreiten eines Mindeststromes (eventuell auch für eine feste Zeitspanne) wird dann auf Erhaltungsladen umgeschaltet, also die Spannung reduziert und dauerhaft gehalten. In dieser Phase fließt kaum noch Strom. ja so dachte ich auch, definitiv haut der Mastervoltlader mindestens 50 -80 Ampere in der Bulkphase auf die Akkus. Wenn die Zielspannung ( 14,4 Volt ) erreicht wird, ist der Timer ( 30 min) aktiviert und schalten dann erst auf Adsorbtionsladung und damit spannungsgeregelt um. Daher konnte ich immer bei den Bleiakkus eine Spannung von 14,7 Volt in dieser Zeit im Panel sehen. Inzwischen habe ich die Bulkphase an die Li angepasst, bis 13,9 Volt darf voll draufladen plus 2 Minuten Timer.....dann landet er bei 14 Volt und arbeitet spannungsgeregelt auf 14,4 Volt weiter. mfg Jo |
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