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Reisebericht: Ein Wochenende in der Sächsischen Schweiz


herrjeh99 am 20 Apr 2013 18:07:17

Viel schöner, mit Bildern, hier im Blog:
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Sächsische Schweiz 13.-15. April 2013

Samstag

Samstag früh starten wir in Richtung Elbsandsteingebirge. Zunächst fahren wir an der Elbe entlang Richtung Tschechien. In D??ín (Tetschen-Bodenbach) kaufen wir unsere Biervorräte für die nächsten Wochen (Gambrinus Excelent 11° und leichtes Budweiser, beides Sorten, die es in D nicht gibt). Durch Zufall finden wir auf der Suche nach einem Parkplatz das Café-Restaurant “Franz Josef I.”. Hier kehren wir also zu Mittag ein und genießen fernab von Touristen unter Einheimischen tschechische Knödel mit allem, was dazu gehört. Als Vorspeise gibt es Feigen im Schinkenmantel gebraten, zu den Knödeln Lendenfilet mit Preiselbeeren und Sahne, dazu Bier und Café. Auf die Leckereien im Kuchentresen müssen wir verzichten, der Hauptgang war einfach zu üppig. (Und nur am Rande, das alles hat inkl. Trinkgeld 16 Euro gekostet, für uns beide zusammen wohlgemerkt.)

Am Nachmittag fahren wir zurück bis Bad Schandau, überqueren die Elbe und biegen dann in die Berge ab. In Gohrisch, die Gemeinde nennt sich auch nicht zu Unrecht das “Reich der Steine”, suchen wir im Ortsteil “Kurort Gohrisch” den Campingplatz. Hier wollen wir zwei Nächte bleiben, der Platz ist relativ leer – auch hier ist erst seit ein paar Tagen der Winter wirklich vorbei.

Gleich nach der Ankunft drehen wir noch eine kleine, erste Runde. Knapp 5 km um die Felder, die direkt an den Ort anschließen. “Um die Folgenfelder” heißt der Weg und bietet einige Blicke auf die Festung Königstein, den Lilienstein am anderen Elbufer und auf den Kurort Gohrisch.

Sonntag

Der Sonntag beginnt mit leichtem Regen, so bleiben wir einfach im Wohnmobil und starten erst gegen Mittag zu einer Wanderung. Durch den Ort Gohrisch geht es nach Süden über angrenzende Wiesen. Hier haben wir einen schönen Blick in Richtung Schrammsteine. Dann laufen wir immer in Richtung Cunnersdorf durch den Wald über gut ausgeschilderte Wege. Im großen Bogen umgehen wir den Pfaffenstein im Süden und erreichen ihn dann am westlichen Aufstieg. Im Aufstieg und zwischen den einzelnen Felsformationen liegt noch immer Schnee, Dylan freut sich wohl als einziger darüber. Von oben gibt es bei mittlerweile schönem Wetter einige weitreichende Ausblicke. Natürlich fehlt auch der Blick auf die Barbarine, die im Süden vorgelagerte Felsnadel aus allernächster Nähe nicht. Die Treppen, Stufen und die engen Durchgänge haben es Dylan besonders angetan, er jagt meist hindurch ;-) . Nur den Abstieg im Norden des Pfaffensteins müssen wir leider auslassen, hier gibt es einige Leitern, die fast senkrecht stehen und damit nicht hundgerecht sind.
So nehmen wir wieder den “bequemen” Abstieg an der Westseite und laufen über Pfaffendorf wieder durch den Wald zurück nach Gohrisch. (12,8 km, 2:45 h Laufzeit, 310 h Höhenunterschied).

Montag

Der Campingplatz ist fast leer, so müssen wir nicht vorm Mittag abreisen und können noch eine ausführliche Wanderung unternehmen. Heute zum ersten Mal bei wirklich strahlendem Sonnenschein, allerdings mit etwas frischem Wind. Zunächst gehen wir den selben Weg wie gestern zum Pfaffenstein, biegen dann aber in südöstliche Richtung ab und gehen somit südllich um den “Gohrisch” bzw. Gohrischstein. Weiter in östliche Richtung umrunden wir als nächstes den Papststein ebenfalls südlich und streifen dabei auch die Ortschaft Papststein. Hier ist besonders die Kirche ein markanter Blickfang.
Da wir es heute nicht so mit dem Bergebesteigen haben umrunden wir auch noch den dritten Stein, nämlichen den Kleinhennersdorfer. Hier sind die Höhlen recht bekannt, die wir aber nicht besuchen. Dafür erfreuen wir uns am auch so genannten “Schrammsteinblick”. Den Ort Kleinhennersdorf streifen wir ebenfalls, um von dort aus dann alle drei Steine auch noch im Norden zu umwandern. Eine schöne Sammlung von Bilder aus dieser Gegend findet sich hier.
Wir genießen die Gegend und den Wald, der doch recht sehr an den Thüringer erinnert, nur dass zwischendurch eben immer mal größere und kleinere Steine in der Landschaft herumstehen. Am Nordrand des Papststeines gibt es nun doch noch ein paar Höhenmeter für uns, und vom Gohrischstein aus machen wir uns nordwärts wieder auf in Richtung Campingplatz. (11,3 km, 2:20 h Laufzeit, 230 Höhenmeter).

Die Rückfahrt am Nachmittag führt uns noch durch Cunnersdorf südlich am Pfaffenstein vorbei in Richtung Bielatal. Auf der Bielatalstraße fahren wir nur kurz nördlich und biegen dann nach Leupoldishain ab. Am Ortseingang geht es scharf nach links und dort recht steil bergauf, in einer Kurve zweigt der Weg zum Campingplatz “Nikolsdorfer Berg” ab. Hier stoppen wir kurz, schauen uns den Platz an (nicht so schön wie Gohrisch, aber sicher auch “brauchbar”) und fahren dann weiter an den Anlagen der Wismut unterhalb des Königsteins vorbei wieder auf die B172 in Richtung Dresden und weiter nach Hause nach Radebeul.

Fazit:
Es wurde Zeit, mal wieder im Elbsandstein zu wandern. Wir werden das sicher öfter wiederholen, zumal es von Radebeul aus nur knapp 50 km sind. Zu Fuß sind an den Wochenenden recht viele Menschen unterwegs, allerdings wollte wohl auch am ersten wirklichen Frühlingswochenende jeder ins Freie.
Der Campingplatz in Gohrisch ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. Sämtliche Anlagen (Sanitär, Küchen, etc.) sind neu und super gepflegt. WLAN ist am Platz verfügbar, Strom, Wasser und V+E ebenso. Die Gaststätte auf dem Platz haben wir nicht getestet. Die Preise sind für das gebiotene Niveau völlig in Ordnung. Die Stellplätze sind angenehm groß, sicher deutlich über 100 qm. Dennoch “könnte” der Platz bei voller Belegung (und das ist laut Aussage der sehr netten Chefin recht häufig) ein wenig eng wirken. In der Hauptsaison sollte man auf jeden Fall vorab reservieren.
Alles in allem ein sehr schönes verlängertes Wochenende!
151 km gefahren
29 km gewandert in glatt 6:00 h Laufzeit, dabei 630 Höhenmeter bewältigt

Zu finden im Blog herrjeh99.wordpress.com
Zu unserer Reise ins Weinanbaugebiet Saale-Unstrut gehts hier lang: --> Link

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eisloewe62 am 22 Apr 2013 13:30:27

:top:
Sehr gut geschrieben, vor allem auch sehr gute Tipps für Wohnmobilisten.

abba am 28 Apr 2013 15:02:10

:top: Superschöne Fotos hast Du da gemacht und der Bericht war sehr informativ und gut anschaulich geschrieben. Danke!

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