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Nachdem meine LAG Regina bereits sehr fleißig war und die ersten Reisetage aufgeschrieben hat, können wir nun zumindest einmal mit dem Bericht beginnen. Zunächst möchte ich einmal mit meinem Job beginnen, nämlich mit den Allgemeindaten zum Urlaub und für Interessierte auch für unser neues Womo, das wir ja nun auch zum ersten Mal richtig testen konnten.
Fähre: Wir hatten die Fähre Linea dei Golfi von Piombino nach Olbia und zurück gebucht. Preis über Internet: 237,40 € (Hin und Rück). Für ein 6,87 m langes Womo recht günstig, wie wir meinen. Es handelte sich sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise um relativ neue Schiffe. Die Fähr-Gesellschaft war u. a. darum sehr absolut empfehlenswert. Camping an Board kein Problem. Ich habe übrigens auch nirgends ein Verbot gelesen bzgl. Gasflammen (Kühlschrank), wie auf anderen Schiffen üblich. Essen kochen war also auch kein Problem. Reiseroute: Die Reiseroute ging über Rostock, Berlin, Leipzig. Nürnberg, München, Brenner, Verona, Bologna, Firenze nach Piombino. (knapp 1600 km) Sowohl in Österreich als auch in Italien haben wir uns die Maut gespart und sind Alternativstraßen gefahren. Die Brennerumfahrung war etwas mühsam, eigentlich aber ganz angenehm. So sind wir z. B. an dem herrlichen Walchensee vorbeigekommen. (Bilder folgen weiter unten). Die sehr kurvenreichen italienischen Landstrassen zogen sich jedoch sehr stark hin, sodaß bereits auf der Hälfte der Strecke klar war, dass wir uns das bei der Rückfahrt nicht antun. So war es dann auch. Auf der Rückfahrt sind wir ausnahmslos Mautstrecken gefahren. Insgesamt sind wir rund 5100 km gefahren, unter Abzug der 3200 km Hin und Rückfahrt waren es also rund 1900 km auf Sardinien. Da wir das erste Mal auf Sardinien waren, haben wir die Insel zum Kennenlernen zunächst umrundet, und zwar im Uhrzeigersinn. Doch dazu später mehr. Zum Wohnmobil: Unser Bürstner T 686 auf Renault-Master mit 3,0 Ltr.-Maschine hat sich als sehr zuverlässig, mit 136 PS ideal (für manche vielleicht sogar etwas zu stark) motorisiert und für 2 Personen als sehr altagstauglich erwiesen. Eine Einschränkung zur Zuverlässigkeit: Die Starterbatterie hatte das Problem, dass sie spätestens nach dem 2. Tag auf unter 11,5 V einsackte und ich insgesamt 3 Mal mit der Aufbaubatterie fremdstarten musste. Das Problem war schon vorher bekannt, darum hatte ich zum Glück Kabel dabei. Inzwischen weiß Bürstner auch warum: das Steuergerät entnimmt irrtümlicherweise teilweise Strom aus der Starterbatterie, welcher aus der Aufbaubatterie kommen sollte. In Kürze soll es ein Steuergerät mit neuer Software geben. Zum Verbrauch: Über die kompletten 5100 km hat der 3,0 Ltr-Motor (von Nissan) im Durchschnitt 12,1 Ltr gebraucht. Wenn ich auf den Autobahnen nicht so oft "Schumi" gespielt hätte, wäre er sicher auch mit 11 Litern zufrieden gewesen. Allgemeines zu Sardinien: Sardinien ist nach unserer Meinung eine traumhafte Insel mit sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Stränden. Auch Steilküste bietet Sardinien zur Genüge. Auch das Innere der Insel, was wir teilweise ebenfalls entdeckten, ist wunderschön. Als etwas Negatives sind die doch immer wieder, vermutlich von Einheimischen verursachten Müllberge. Müll wird offensichtlich wahllos in die Gegend geworfen, obwohl eigentlich -selbst in der Nachsaison- überall Mülltonnen stehen und diese auch abgeholt werden. Einkaufen ist auf Sardinien kein Problem, Preise in etwa wie bei uns. Etwas schwierig ist es jedoch immer wieder, einen Bäcker zu finden. Diese sind nicht so stark vertreten wie bei uns, sicher auch, weil die Sarden andere Essgewohnheiten haben als wir und nicht so ausgiebig frühstücken. Auch Wasserquellen sind etwas rarer als in anderen Urlaubsgebieten (z. B. die Türkei), was aber nicht bedeutete, dass wir damit echte Probleme hatten. Man musste nur oft etwas weiter fahren, um zu einer Quelle zu gelangen. zu Stellplätzen im September/Oktober: wie uns alsace ja schön berichtet hatte: Stellplätze im Herbst sind auf Sardinien i.d.R. kein Problem. Wir sind auf Parkplätzen, offiziellen Womo-Plätzen und einmal auch auf einem Campingplatz gestanden. Nur zweimal haben wir in den netto fast 3 Wochen bezahlt: einmal 8 Euro, einmal 14 Euro, der Rest war gratis. Im Norden stehen bedeutend mehr Verbotsschilder als im Süden. Diese kann man ab Mitte September, spätestens jedoch ab Anfang Oktober getrost ignorieren. An manchen Stränden werden sie zugehängt, an anderen scheint man es vergessen zu haben. Zwischen Porto Torres und Castelsardo übernachtet man aber schon wegen der vielen "Bordsteinschwalben" ungern. Allgemein hat uns der Osten, Süden und Westen besser gefallen als der Norden. Doch gesehen haben sollte man den Norden auf alle Fälle. Reiseführer: Als Reiseführer hatten wir den sehr hilfreichen "Die schönsten Routen durch Sardinien" von Peter Höh. Viele Tipps bzgl. Stell-/Campingplätzen, Wasserquellen, intensive und aktuelle Routenbeschreibung mit Kartenmaterial zeichneten diesen Reiseführer aus. Navigation: Kurz vor der Reise haben wir uns ein Medion-Navi mit Europakarten gekauft. (ca. 380 Euro). Wir wunderten uns immer wieder, welche Schotterpisten das Kartenmaterial beinhaltete. Das Navi war allgemein sehr zuverlässig, gut bedienbar, manchmal führte es uns allerdings auch in Gegenden und auf Wege, die wir sonst nie angesteuert hätten. So kam es schon mal vor, dass nach 5 km Rumpelstrecke Richtung Strand die Wege immer schlechter bzw. durch Schilfbewuchs immer enger wurden ( das nächste Mal nehmen wir die Heckenschere mit 8) ), dass wir kurz vorm Strand umkehren mussten. Oder wir befuhren z. B. Brücken mit einem sehr mulmigen Gefühl betr. der Tragfähigkeit. So viel vorerst zum Allgemeinen, jetzt ist Regina erst einmal dran. Wenn mir noch allgemeines einfällt, melde ich mich später noch einmal. Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch einfach. Uli Reisebericht von Uli und Regina in der Zeit vom 15.09.2005 bis zum 08.10.2005, geschrieben von Regina
Bevor ihr Euch quält und meine ewig langen Ausführungen lest eines vorweg: Es war ein wunderschöner Urlaub und wir sind nicht das letzte Mal auf Sardinien gewesen. Sardinien bietet als Urlaubsinsel so viele unterschiedliche Facetten, das hätten wir nicht für möglich gehalten und haben es uns auch nicht so schön vorgestellt. Traumhafte Strände ( von herrlichen Karibikstränden über feinen Kiesstrand ( nicht zu vergessen der Reiskornstrand) bis hin zu steinigen Stränden war alles vertreten, einsame Buchten, hohe interessante Berge, einfach eine schöne Natur, beschauliche Städtchen und interessante große Städte, sowie kleine ruhige Dörfer, nette Menschen und viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, tolle Möglichkeiten für Surfer und Wanderer einfach fast alles vorhanden was sich so ein Urlauberherz erträumt und wünscht. Wir sind am 15.09.2005 fast pünktlich um 12.30 Uhr gestartet, wobei ich „Regina „ noch gedanklich auf Arbeit war, denn ich habe noch bis 10.00 Uhr gearbeitet. Total im Stress habe ich noch die letzten Sachen ins Womo getragen und dann ging es los, bis 22.30 Uhr volle Fahrt voraus mit kurzen Pausen. Wir haben dann an den wunderschönen Walchensee (siehe Bilder) den ersten Stellplatz gefunden. Wie schön der See war, haben wir natürlich erst am nächsten Morgen gesehen und R.. hat festgestellt „ So ab jetzt hab ich wirklich Urlaub“. Denn dieser romantische See am frühen Morgen hat mich für den Stress der letzten Tage belohnt. 16.09.2005 war dann nur Auto fahren, weil wir die Maut sparen wollten sind wir mehr Landstraße gefahren und das zog sich verständlicher Weise hin. Wir haben nicht mit so vielen Kurven gerechnet. Abends gegen 22.00 Uhr sind wir in Piombino angekommen und haben direkt am Fährhafen übernachtet. Eigentlich hätten wir 8,00€ für diese Übernachtung (Standplatz) zahlen müssen, aber es ist niemand kassieren gekommen und so haben wir nichts bezahlt. Eine unserer Urlaubsbekanntschaften hat uns aufgeklärt, wir hätten ins Hafengebäude gehen müssen um so ordnungsgemäß diese Gebühr zu bezahlen. Na ja so schlimm fanden wir das auch nicht, wir wussten es ja nicht. das darf doch nicht wahr sein ! sieht aus wie im märchen ! als hätte man eine landschaft nach einer phantasie gebaut - unglaublich beeindruckende bilder ! 17.09.2005 war nicht so besonders nur die Überfahrt und da es nach kurzer Zeit anfing zu nieseln haben wir uns mehr im Womo aufgehalten bis zur Ankunft in Olbia. Das Runterfahren von der Fähre war problemlos, sie war aber auch nicht mal halb voll. Danach sind wir nicht mehr weit gefahren, auf Empfehlung von Alsace haben wir den 1.Standplatz ins Navi eingeben und sind direkt dahin gefahren (freier Standplatz). Sardinien hat uns nicht mit Sonnenschein empfangen und ich war schon etwas enttäuscht. Aber es konnte ja nur noch besser werden. Uli hat mich versucht aufzumuntern. Den ersten Urlaubsabend wollten wir gemütlich bei einem Glas Wein genießen, mussten jedoch feststellen das wir weder Wein- noch Schnapsgläser mit hatten und so kam es das wir den Eierlikör aus unseren Eierbechern tranken. ( siehe Foto) 18.09.05 wir wurden mit Sonnenschein geweckt und von nun an sollte das Wetter bis auf wenige Ausnahmen in den letzten 2 Urlaubstagen auf Sardinien nur noch besser werden. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir entlang der Küste losgefahren. Und waren überrascht wie schön es ist. Abends haben wir am Capo Comino auf Empfehlung von Alsace übernachtet. Ich bin nicht gerade sehr mutig und daher wirkte die felsige durchaus sehr schöne Landschaft und der etwas vereinsamte und vernachlässigte Leuchtturm im dunkeln, nicht sehr ermutigend auf mich: ein Glück, dass noch mehr Womos und Uli da waren (freier Standplatz aber man muss ein bisschen suchen um einen geraden Standplatz zu finden). Der vermutlich von Alsace beschriebene Platz war aufgrund tiefer Furchen nicht befahrbar. 19.09.05 die Morgensonne wischte meine Ängste der Nacht schnell weg ( die natürlich unbegründet waren, aber seht es mir nach, ich bin das erste mal mit dem Womo unterwegs gewesen) und nach unserem gemütlichen Frühstück ging es weiter. Diesmal ein Stück ins Landesinnere. Zuerst war das wichtigste Wasser zu tanken, das haben wir in der Nähe von Lula auch getan. Dann ging es weiter zu einem Brunnenheiligtum „ Su Tempiesu“ der Weg hinunter zum Brunnen ist als Naturlehrpfad gestaltet. Anschließend ging es zum Berg bei Gatelli „Monte Tuttavista“ mit dem imposanten Felsentor „ Petra Istampata „. Beides war gigantisch oben auf dem Berg zu stehen und in allen Richtungen das Meer zu sehen , sowie an einen schmalen Weg durch das 10 Meter hohe Felsentor in die Landschaft zu schauen. War schon mulmig dort zu stehen. Der Weg hoch auf den Berg ist allerdings nur was für hart gesottene. Denn die Serpentinen war zum Teil sehr steil und eng. Deshalb musste Uli zum Teil in der Kurve 2 mal ansetzen um mit unserem Womo rum zu kommen. Es hat sich aber gelohnt, wir sind mit tollen Aussichten belohnt worden. Aber Achtung der Weg hinauf ist nicht gerade gut ausgeschildert, wir sind erst etwa auf halber Höhe zu weit gefahren und als der Weg runter ging und nicht mehr hoch noch mal zurück in einen eingezäunten Waldweg rein und nun waren wir richtig. Berg runter, auf der Suche nach einem geeigneten Standplatz sind wir einer schön neu gebauten Straße nach gefahren. Na das war eine Überraschung für sich. Unser Navi kannte sich nicht aus, dafür wussten wir die Richtung zum Meer, so richtig funktioniert hat`s trotzdem nicht. Wir wollten schon umdrehen, weil wir plötzlich mitten auf dem Gelände einer Marmorfabrik waren, Wenn uns nicht ein Einheimischer bestätigt hätte das wir richtig waren. Nur der Weg war keine neue Straße mehr sondern eher nur für Geländewagen geeignet, aber unser Womo hat es geschafft. Und das alles nur weil wir nicht den gleichen Weg zurück fahren wollten. Unseren Standplatz haben wir dann seitlich von Cala Gonone gefunden an einer Straße direkt am Meer, die eine Sackgasse war. 20.09.05 wir sind erst weiter gefahren nach dem ich ausgiebig Schwimmen war. Leider war unser kleiner Rasko ( unser Hund) einer einheimischen Sonnenanbeterin ein Dorn im Auge so blieb Uli am Rand der Badestelle sitzen und wartete geduldig bis ich genug geschwommen bin. Nur so nebenbei, es war das einzige mal das unser Hund jemanden gestört hat. Wir sind dann auf einer schönen Straße bis nach Lido Orri gefahren. Das war unser Standplatz für die Nacht. Vorher waren noch Abstecher nach Abratax und Porto Frailis dran(beide Orte haben herrliche Strände). Dieser Standplatz war ein eingezäunter Standplatz direkt am Meer. Abends saßen wir in gemütlicher Runde mit einem Paar aus Stuttgart, einem Paar aus Dortmund und einem holländisch/sardischen Paar, es war ein lustiger und angenehmer Abend. 21.09.05 wir sind erst gegen 11.00 Uhr gestartet, wir waren uns eigentlich auch nicht sicher ob wir noch einen Tag bleiben. Der Standplatz und der Strand waren super. Aber wir wollten viel sehen und daher sind wir weiter gezogen. Nach dem Wasser tanken, zuerst nach Torre di Bari, hier gibt es einen wunderschönen, traumhaften feinen Kiesstrand ging`s ins Gebirge. Unser Ziel die „Grotta di Su Marmuri“ erreichten wir über Jerzu und Ulassai. Der Weg dorthin war Erlebnis für sich, eine wunderschöne Berggegend vergleichbar mit dem Meteoragebirge in Griechenland erstreckte sich vor uns (einfach super). Der Besuch der Grotte ist nur zu bestimmten Zeiten mit Führung zu 7,00 € pro Person (die letzte um 18,00 Uhr) möglich. Es handelt sich um eine der größten Tropfsteinhöllen Europas, sie ist ca. 1 km lang. Unser Standplatz war unterhalb des Kiosks zur Höhle (ca. in ¾ Höhe des Berges), Wir standen ganz allein da, ein bisschen mulmig war uns schon so allein dort oben. Aber wir haben uns abends etwas Mut angetrunken. 22.09.05 unser Ziel für heute war ein kleiner See bei Ballao und dann wieder an das Meer. Der kleine See im Landesinneren „ Piscina Naturale“ war um diese Jahreszeit zu flach zum Baden, aber er ist umgeben von einem nett angelegten Picknickplatz. Im See sind Goldfische und sogar eine ca. 1 m lange Schlange hab ich dort gesehen.. Auf dem Weg zum Strand sind wir an einem flachen See vorbei gekommen in dem viele Flamingos nach Futter suchten. Wir haben beide noch keine Flamingos in freier Natur gesehen. Über Muravera zum Capo Ferrato an der Costa Rei (superschöne Strände) vorbei nach P. Molentis wo wir unseren Standplatz fanden. 23/24.09.05 weiter ging es immer am Wasser entlang über Cagliari (wo wir eingekauft haben) nach Torre di Chia, wo wir 2T age geblieben sind. Ein Muss auf dieser Strecke war natürlich für uns „Cala Regina“ ist aber nichts besonderes nur ein Turm und steiniger Strand. In Chia gibt es zwei wunderschöne herrliche Strände. An dem einem sind Hunde erlaubt und man kann mit dem Womo fast direkt am Wasser stehen, hier gibt es einen kleinen Kiosk. Der andere ein lang gezogener Sandstrand mit Sonnenliegen und mehreren Kiosken sowie Parkplatz, aber kein direkter Standplatz für Womos mit Meerblick. Wir waren natürlich an dem Strand, wo Hunde erlaubt sind und haben den direkten Blick auf Meer genossen. Es gab nur eins was lästig war, das waren die Mücken die sich mit der Abenddämmerung einstellten. Am Sonntag kam auch ein Einheimischer vorbei und hat frisches Brot verkauft. Leider wussten wir das nicht und hatten uns schon vorher gut versorgt. Solche Reiseberichte sollten verboten werden !!!! Oder wenigstens rationiert, alle drei Monate einer !!!
Jetzt denke ich gerade über Griechenland nach, schon macht mich wieder jemand anders nervös. Wo soll ich denn noch überall hinfahren ??? Aber mal im Ernst: Toller Bericht !!!!! Der ist ja so detailliert, dass man sofort losfahren könnte, ohne überhaupt eine Karte mitzunehmen. Vielen Dank für die große Mühe. Lupo3 hallo Regina und Uli,
euer Bericht ist wirklich toll und ihr habt wunderschöne Bilder gemacht. Bin mal gespannt wie es weiter geht auf eurer Reise. Lieben Karin Der Bericht ist absolute Spitzenklasse. Auch die Bilder sind sehr reizvoll.
Da muss man sich ja grad beherrschen, um nicht morgen gleich nochmal Urlaub einzureichen ... :-) Andreas+Tina Wir bedanken uns für Euer Lob.
Der Rest des Berichts kommt kleckerweise, heute Abend gehts weiter. Eines kann ich noch versprechen: Es kommen noch eine Menge toller Bilder, die man sich teilweise z. B. auch als Desktophintergrund anlegen kann. Wenn übrigens jemand das ein oder andere Original-Bild haben möchte (mit mehr Pixel, also in besserer Qualität), bitte PM an mich, wird selbstverständlich per email gesendet. In diesem Zusammenhang möchte ich Flywolf und Alsace nochmals herzlich danken für die Unterstützung hinsichtlich des Hochladens der Bilder und der Bildbearbeitung. Uli Hallo Plaggehu und Regina,
suuuuuuuupiiii, sehr schön, sehr informativ, sehr detailliert. Ganz wunderbar. Man kann die Reiseroute komplett nachvollziehen und schwelgen ... Ein paar kleine Anmerkungen noch, zuerst zur Anreise, Du schreibst, von der "Brenner-Umfahrung" - seid Ihr etwa nicht mautfrei die Brenner-Bundesstraße gefahren? Zum Müll-Problem denke ich, daß dies kein eigentliches Problem Sardiniens, sondern Italiens nach der Hauptsaison überhaupt ist. Je südlicher man kommt, desto schlimmer wird es. Tut mir leid, dies so rigoros feststellen zu müssen, aber die Italiener sind tatsächlich alte Saubären, was ihr Verhältnis zum Müll angeht. Und nachdem die Inseln im Juli/August rappelvoll sind, die Herbststürme offenbar noch nicht richtig stattgefunden hatten, türmt sich die Hinterlassenschaft Tausender überall auf, das ist leider so und für uns auch ein Grund, im Frühsommer zu fahren, auch, wenn man da wg. des noch sehr kalten Wassers oft nicht baden kann. Und noch eins, weil da der Bericht grade steht: Kann man nun am Torre di Chia frei stehen? Wir finden die Ecke da unten auch ganz toll, aber bisher gab es nur den Camping dort, der war grade neu eröffnet, als wir das erste Mal dort waren, und ansonsten gab es keine Zufahrten, lediglich zum Turm und da war ausdrückliches Parkverbot. Ein Stück rechts neben dem Turm wurde ein Hotel gebaut, das war's. Sollte sich da einiges geändert haben, dann wäre dies mal wieder einen Abstecher wert, den man sich bisher verkniffen hatte, weil's ja doch irgendwie entlegen ist. Freu mich schon auf Eure Fortsetzung ... Viele und dankeschön!! Hallo Lira,
freut mich, dass Dir unser Reisebericht gefällt und wir Dir als "alte Sardinien-Häsin" noch Tipps oder Hinweise geben können. Zur Brennerumfahrung: gemeint habe ich die Umfahrung der mautpflichtigen Brennerautobahn. Wir sind dann selbstverständlich auch über die Brennerbundesstrasse gefahren. Wir haben ins Navi eigegeben "Mautstrecken verboten" und uns einfach leiten lassen. Sorry für meine etwas widersprüchliche Ausdrucksweise. Das Thema Müll war tatsächlich das einzige Negativ-Thema, wobei dieser weniger an den Stränden als vielmehr in der normalen Umgebung zu finden war. Wenn irgendwo eine Wasserquelle oder ein Rastplatz ohne Restaurant war, konnte man zumindest wenn man dann den Abhang runterschaute mit Bergen von Müll rechnen. Das scheint in der Tat ein Italien-Problem zu sein. Ich habe 4 1/2 Jahre auf Mallorca gelebt. Dort war es bei weitem nicht so ausgeprägt. Doch um das etwas zu relativieren: Das Müllproblem hat uns nicht etwa den Urlaub verdorben. Sooooo schlimm war es dann auch nicht, es war uns nur aufgefallen. Sicher hast Du recht, dass die Herbststürme wohl noch nicht stattgefunden hatten. Diese Stürme, die die ganze Insel "sauberfegen", kenne ich auch zur Genüge von Mallorca. Auch den Jahrhundertsturm vor ca. 4 Jahren habe ich miterlebt. Wir haben gedacht uns fliegt die Finca weg. :roll: Zum Freistehen am Torre di Chia: Wir sind an der kleinen Bucht (direkt neben dem CP) definitiv 2 Nächte mit weiteren 3-4 Womos gestanden und dies hat niemanden gestört. Wie Du auf dem Foto auch siehst, ist dort ein offizieller Parkplatz. Verbotsschilder haben wir keine gesehen. Den CP haben wir uns übrigens angeschaut: So gut wie leer, ein etwas muffeliger Platzwart, ansonsten aber nicht schlecht, vor allem viele Schattenplätze. An Preise kann ich mich nicht mehr detailliert erinnern, nur so viel: s...teuer ! Am großen Strand von Chia gab es einen noch im Bau befindlichen und auch für Womos nutzbaren Parkplatz, der mir allerdings auch sehr teuer in Erinnerung geblieben ist. (Vielleicht wurde er vom CP-Besitzer gebaut? :D ) Ansonsten waren die Stellmöglichkeiten dort eher mau. Übrigens, wenn ich das noch anfügen darf: die von uns ausgesuchte Reisezeit ab Mitte September empfanden wir als ideal. ca. 23-28 Grad Luft- und 22-25 Grad Wassertemperatur. Im Frühjahr wäre mir das Wasser zu kalt, brrrrrr. dann lieber etwas mehr Müll :D Uli Danke, Plaggehu, für Deine prompte und ausführliche Antwort !!!
Nein, so meinte ich das auch nicht, das mit dem Müll erwähnt man so, obwohl man sich vor Ort schon oftmals wundert - aber irgendwie gewöhnt man sich auch dran und wenn man wieder weiter nördlich kommt, ist's irgendwie sowas wie ein "Kultur-Schock", wenn der Müllwahnsinn ausbleibt ... Hm, das mit dem Torre Chia klingt interessant, wie erwähnt waren wir damals auf besagtem CP, aber das muß wohl 1993 oder so gewesen sein und da gab's dort unten nichts weiter. Ist ja toll, wenn man da auch außerhalb an der wirklich schnuckeligen Bucht stehen kann, ich hatte ob Deines Bildes auch gleich die Augen aufgerissen - man sieht: Reiseberichte im Wohnmobil-Forum lesen BILDET auf jeden Fall!!! 25.09.05
Nach dem Frühstück war unser Vorhaben, Wasser zutanken. Die Frage wo hatten wir schon am Abend vorher bei unseren Womonachbarn aus Potsdam geklärt (nämlich direkt an der Kirche im Ort). Nur war es für uns nicht so einfach, die Kirche zu finden, da die Ausschilderung wie sonst auch auf Sardinien nicht wirklich übersichtlich ist. Aber was solls, wir haben in aller Ruhe direkt an der Kirche getankt, er war ein Wasserhahn mit Schlauch und es ging auch relativ schnell. Anschließend gings wieder ein Stück ins Landesinnere zu den Felsengräbern von Montessu. Vorher sind wir noch ein Stück an der Küste entlang die Costa del Sud abgefahren, auch hier haben wir wunderschöne Strände und geeignete Standplätze gesehen und uns für das nächste mal vorgemerkt. Wir sind dann in Höhe von Teulada ins Landesinnere und wollten uns eigentlich die „Grotta is Zuddas“ ansehen. Da sie aber nur zu bestimmten Zeiten Führungen ( wir waren gegen 12.30 Uhr da) durchführen und wir keine Lust hatten bei dem schönen Wetter bis 14.00 Uhr zu warten (Eintritt übrigens wieder 7,00€), sind wir weiter zu den schon genannten Felsengräbern. Zum Glück wussten wir nicht was uns erwartet. Denn als wir ankamen, trafen wir einen deutschen der in seiner dienstfreien Zeit damit verbringt, die kulturhistorischen Besonderheiten regelmäßig aufzusuchen. Er hat uns genau erklärt, wo wir hin müssen, dass die Besichtung kostenlos ist und noch ein paar interessante Tipps für unseren Aufenthalt gegeben. So wussten wir schon mal das wir noch ein Stück höher fahren konnten und unsere Tageszeit sehr ungünstig war, weil viel zu heiß für die anstrengende Wanderung in der glühenden Sonne. Aber wir waren nun mal da und da hieß es auch für Uli, der am liebsten weiter gefahren wäre, Augen zu und durch. Es war tatsächlich anstrengend, in der Sonne diese Wanderung zu absolvieren (viele Treppen mit unregelmäßigen Höhen) aber auch Uli hat`s überlebt. Es ist nichts weltbewegendes, die Felsengräber zu sehen, müsst ihr selbst entscheiden ob ihr auf so was im Urlaub steht. Ich bin der Meinung, ein bisschen von der Kultur des Landes, sollte man schon sehen und da lohnt es sich halt mal mehr, mal weniger Strapazen für in Kauf zu nehmen. Danach sind wir über Carbonia vorbei an Gonnesa nach Nebida. Hier haben wir einen Stopp eingelegt und sind auf einem Spazierweg rund um den Berg gelaufen (unser Rasko brauchte auch ein bisschen Bewegung). War ein super Panorama was sich uns bot. Direkt auf diesem Weg gibt es kleine überdachte Gaststätte, dort haben wir bei einem Eis den super Ausblick auf uns wirken lassen. (übrigens kann man hier die Reste eines Minenbergwerkes bewundern) Danach haben wir unseren Standplatz für die Nacht angesteuert Buggerru. Schönes Panorama über die Bucht und gute Standplätze, der Weg von der Straße hinab zum Strand war mittelmäßig, aber unser Womo hatte auch schon schlimmere Wege bewältigt. 26.09.05
nach dem Frühstück ging es wieder los zu neuen wunderschönen Stränden. In Portixeddu haben wir einen richtig tollen Hafen gesehen und direkt daneben einen netten Strand mit Stellplatz direkt unterhalb einer Bergwerksruine. Anschließend ging es zu dem traumhaften Stränden des Seivu und der Piscinas, hier haben wir den größten Teil des Tages verbracht und sind erst zum späten Nachmittag weiter gezogen. Vorbei an der Costa Verde war unser Ziel Marina di Arbus. Das war ein angepeilter Parkplatz, den Uli sich vorher schon ausgesucht hatte. Der Parkplatz befand sich in guter Lage mit optimalen Stellplätzen vor dem kleinen Ort, hier gibt es auch einen kleinen Kiosk. Leider hatte die Dorfjugend beschlossen, an diesen Abend dort eines kleines, aber intensives Livekonzert zu veranstalten. Es standen dort 6 Womos. Alle haben überlegt, zu flüchten. Wir sind als Einzige noch bevor das Konzert begann in den Ort auf einen Parkplatz geflüchtet. Am nächsten Morgen war nur noch 1 Womo am ursprünglichen Standplatz. Selbst 2 km weiter vernahmen wir noch bis zum frühen Morgen die rhytmischen Klänge. So genug für heute, das Laden der Bilder dauerte lange heute.
Morgen gehts weiter Uli Schön, schön, schön ...
Na, Ihr seid ja ganz schöne fleißige Fahrer ... So am gleichen Tag von der Costa del Sud über die Costa Verde und gleich noch weiter - bin gespannt, wohin es Euch noch verschlagen hat! Tolle Bilder - ist das die Tordurchfahrt in Ingortosu?
Wir haben diese Frage lange diskutiert. Fakt ist, das Tor ist nicht weit weg von Ingortusu. Regina besteht aber darauf, dass wir VORHER durch dies Tor gefahren sind. Ich bin aber sicher, wir meinen das gleiche Uli 27.09.05 wie üblich gings nach dem Frühstück wieder los. Zuerst sind wir nach Funtanazza, hier gibt’s es eine Hotelanlage die seit 1991 verfällt. Dafür sieht sie aber noch recht gut aus. Die Wege sind noch gut erhalten und hier findet man optimale Stellplätze, der Strand ist herrlich. Von hier aus ging es weiter nach Torre die Corsari, ich habe hier gebadet. Anschließend waren wir in Flumentorgiu, auch hier gibt es einen super Strand. Danach ging es über eine Notbrücke ( die stabil und fest gebaut ist, sie ist nur nicht sehr breit, aber laut unserem Reiseführer auch für Womos befahrbar) nach Marceddi, danach über Arborea nach Oristano, weiter nach Marina di Torre Grande ( Spaziergang super Strand), weiter nach S. Giovanni di Sinis ( hier kann man, wenn man möchte, eine antike Römerstadt besichtigen, wobei man nicht bis direkt vor die Stadt fahren kann), weiter an S. Salvatore vorbei zum legendären Reiskornstrand bei Is Artus ( nur kostenpflichtige Stellplätze). Am Reiskornstrand ist es schön aber die Landschaft ist eher langweilig im Vergleich zu dem was wir vorher gesehen haben. Das Kassieren ging ganz locker von statten gegen 19.00 Uhr kommt der Bauer und treibt die Gebühr von 7,00€ ein und erklärt mehr durch zeigen als durch reden den Platz (Duschen und Toiletten). Nach der Besichtigungstour des Platzes stand fest, wir benutzen unsere Dusche und Toilette, nicht dass die auf dem Platz schmutzig waren. Nein sie waren sauber aber sehr einfach in Art großer Tonne oder Boiler untergebracht. 28.09.05 Wir haben lange überlegt und uns dann doch entschieden weiter zufahren. Es war wirklich nicht schlecht dort, schöner flacher Strand, ruhig und das Baden am frühen Morgen wirklich super. Nach Mari Ermi konnten wir vom Reiskornstrand aus sehen und das sollte zuerst das Ziel sein aber wir haben uns während der Fahrt um entschieden und sind weiter nach Putzu Idu. Von hier aus sind wir über S. Caterina di Pittinuri nach Cuglieri, hier haben wir an der Straße an einer Kirche Wasser getankt. Als nächstes stand auf unserem Plan die heilende Quelle San Leonardo di Siete Fuentes. Während Uli unser Mittag zubereitete erforschte ich mit unserem Hund den kleinen aber sehr schönen Ort und erkundete schon mal, wo man das heilende Wasser her bekommt. Die Quelle ( 7 Ausläufe ) befindet sich in einer herrlich schattigen Parkanlage mit Pichnickplätzen. Danach ging es wieder mal in Richtung Meer. Die Fahrt in Richtung Bosa ist landschaftlich sehr schön. Bosa ist wirklich sehenswert, hier werden wir beim nächsten mal garantiert mehr Zeit verbringen. Unser Nachtlager schlugen wir bei einem CP am Torre Argentina auf.
Schönes Panorama über die Bucht und gute Standplätze, der Weg von der Straße hinab zum Strand war mittelmäßig, aber unser Womo hatte auch schon schlimmere Wege bewältigt. Der Strand war von wundersam geformten Steinformationen umgeben, wir denken sollte man gesehen haben. Hier haben wir Abends mit einem sehr netten Paar aus Bielefeld zusammen gesessen (nur falls Mario und Silvia den Bericht auch lesen: „Lieben an euch zwei“) war ein sehr gemütlicher Abend. So, morgen gehts weiter.
Ich muss mich demnächst leider etwas zurückhalten mit Bildern, ich habe nämlich bereits jetzt 4 MB der möglichen 5 MB voll ! Wir hätten eigentlich insgesamt über 700 Bilder! Also Dirk, wie wärs wenn Du noch etwas space locker machst ? :D Uli Na gut, mach ich hier mal Werbung, aber fürs Forum:
Als Fördermitglied hast du 25 MB frei Na? Ist das was? Wolf Na, das wäre aber jammerschade, wenn wir auf die schönen Bilder verzichten müssten!! Sie eröffnen einem ja mal irgendwie andere Perspektiven.
Z.B. die Brücke bei Marceddi habe ich gar nicht mehr in Erinnerung, daß die so lang ist. Einmal ist uns, als wir bereits in der Mitte waren, ein Pkw entgegengekommen und hat fest auf uns draufgehalten. War einigermaßen nervenzerfetzend, aber der Pkw ist dann kurzerhand rechts auf den Gehweg, trotzdem hätte kein Buch mehr dazwischen gepaßt! Ebenso gings mir eben mit der Tordurchfahrt (die schon jene in Ingortosu sein müßte), da mußte ich immer rausspringen und winken und schauen (wir waren 3,30 m hoch aber nur durch eine Dachbox in der Mitte) - ist schon witzig, das mal so festgehalten zu sehen. Sehr interessant. Bin schon wirklich wieder gespannt, wie's weitergeht! Und muß nochmals bekräftigen: Ganz fleißige Fahrer, Ihr habt ja fast jede Ecke abgegrast (aber daß Ihr Tharros ausgelassen habt, wo Ihr schon so nahe dabei wart - oder packt Ihr das ein nächstes Mal, das ist schon sehenswert und gibt tolle Fotomotive mit den griechischen Säulen überm Meer) Viele Ok, Wolf, werde ich insbesondere für spätere Reiseberichte drüber nachdenken.
Ich habe allerdings gestern festgestellt, dass ein paar nicht verkleinerte Bilder reingerutscht sind, die mein Kontingent natürlich stark belastet haben. Vermutlich werde ich diese löschen und sie zusammen mit anderen Bildern verkleinert einstellen. Aber trotzdem danke für den Tipp, das mit dem vergrößerten Space für Fördermitglieder wußte ich noch nicht. Uli Hallo Lira,
wie soeben beschrieben, wirst du noch ne Menge Bilder zu sehen bekommen, nachdem ich die mit dem größeren Platzbedarf gelöscht habe. Bei der Brücke von Marceddi war uns bei der Auffahrt ganz schön mulmig, eben weil sie so schmal und relativ (ich schätze, so 7-800 m) lang ist. Dass da 1 Womo und 1 PKW nebeneinder drauf passen, hätte ich nicht gedacht. Zur Tordurchfahrt: Bereits an der Hauptstrassenabzweigung hing ein Schild: Durchfahrt verboten für Fahrzeuge mit mehr als 2,60 m Höhe, was uns mit unseren 2,65 m zunächst überlegen ließ, ob wir überhaupt reinfahren sollen. Ich glaubte jedoch, dass wir die 5 cm noch irgendwie "durchquetschen" werden. Letztendlich stellte sich raus, dass wir locker durch passten. Probleme gibt es da nur für breitere Fahrzeuge, da die Durchfahrt oben enger wird. Aber dass Ihr es mit 3,30 m Höhe auch noch geschafft habt..... Klar, die Dachbox steht meistens weit über das Womo-Dach heraus, kenne ich von meinem früheren Alkoven-Womo. Dies hatte mir so einige Wege versperrt, warum ich jetzt einen TI mit genügend Stauraum habe. Tharros haben wir im Reiseführer irgendwie übersehen, obwohl es sich -wie ich soeben feststellte- in der Tat interessant anhört. Danke für den Tipp, werden wir mit Sicherheit nächstes Mal wahrnehmen! Uli Hallo Plaggehu,
danke für Deine Erläuterungen, na, wir hätten damals auch nicht geglaubt, aneinander vorbeizukommen, aber unser "Gegner" hatte offensichtlich Erfahrung damit. Tja, und das erste Mal als wir zur Costa Verde runterfuhren, gab's da oben noch keine Schilder und wir standen halt einfach vor der Durchfahrt. Da mußte ich raus und eifrig schauen und tatsächlich, die Dachbox stand nicht ganz mittig, das ging dann schon und die weiteren Male wußten und kannten wir das. Jetzt mit dem 3,5 m hohen Wohnmobil werden wir's wohl nicht mehr riskieren und "unten rum" über Marina di Arbus und den Rio Piscinas fahren müssen, rumpelt zwar ein bißchen, aber geht bestimmt. (Mein Liebling will nächstes Mal unbedingt mal wieder zum Le Dune und fährt auch mit dem großen Teil alle möglichen und unmöglichen Strecken) Tja, und ein paar Ziele muß man sich einfach aufheben, sonst hat man ja keinen Grund zum Wiederkommen?! Schön, daß Du weitere Bilder einstellst, ich freu mich schon. Danach sind wir nicht mehr weit gefahren, auf Empfehlung von Alsace haben wir den 1.Standplatz ins Navi eingeben und sind direkt dahin gefahren (freier Standplatz).
Hallo, der Reisebericht ist super. Was ist nun aber "Alsace", da wir im Mai/Juni 2006 die gleiche Route planen interessiert es mich sehr. Ich vermute Du meinst einen Reiseführer. Viele Uwe
Alsace ist ein zweibeiniger Reiseführer und gleichzeitig Forumsmitglied. :D :D :D Sie wird Dir bei Fragen sicher gern helfen. Schick ihr doch einfach eine PM. Uli[/quote] hallo Regina und Uli,
euer Reisebericht ist wirklich toll! Hab auch schon einiges neues entdeckt. Nur leider kommt bei mir sehr viel Wehmut auf wegen der Erinnerung an unseren Urlaub. Es war leider der letzte mit beiden Hunden. Der Rüde ist gestern abend völlig überraschend gestorben. Ihr könnst euch sicher vorstellen wies einem da geht. Liebe Karin Hallo Alsace, tut uns sehr leid mit Deinem Hund, hast eine PM von uns.
Uli und Regina 29.09.05 heute sind wir nur am Meer entlang gefahren und auch nicht so
weit, über Alghero nach Fertilla, danach zum Torre Nuova. Hier gab es Mittag. Uli hat wieder mal ein lecker Essen zubereitet und Rasko und ich haben die Gegend erkundet bzw. habe ich den Reiseführer studiert und die weitere Route präzisiert. Dann ging es zur Grotta di Nettuno, auf dem Weg dorthin haben wir mehrere kleine Pausen eingelegt. Angekommen bei der Grotte ( die man auch per Boot erreichen kann) musste Uli erstmal überzeugt werden, die 654 Stufen runter und auch wieder hoch zusteigen. Ich habe in der Treppenanzahl etwas tief gestapelt und ihn so überreden können. Der Eintritt in die Grotte kostet 10,00€. War schon ein bisschen anstrengend aber es hat sich gelohnt. Danach sind wir wieder ein Stück zurück gefahren und haben fast direkt am Strand auf einem guten Rasenplatz übernachtet bei Mugoni. 30.09.05
und wieder ging es nach dem Frühstück los, das Wetter war heute nicht so sehr schön (es war ganz schön windig). Daher haben wir auch eine ganze schöne Strecke mit unserem Womo zurück gelegt mit vielen Pausen zum Gucken und Staunen. Also zuerst sind wir nach Arentiera einer Geistersiedlung in der früher Silber abgebaut wurde. War schon eine irre Atmosphäre dort umher zu stiefeln. Danach ging es über Pozzo S. Nicola zum Capo del Falkone, hier habe ich wieder mal gebadet, während Uli für leibliches Wohl gesorgt hat. Es waren herrliche Wellen und die Kulisse traumhaft, man hatte das Gefühl bis zur Isola asinari schwimmen zu können, (eine frühere Gefängnisinsel auf der die großen Mafiabosse Italiens einsaßen) was natürlich auf Grund der Strömung selbst bei nicht so hohem Wellengang nicht möglich ist. Nach dem Essen ging es weiter nach Porto Torres einem Surferparadies. Eigentlich wollten wir hier auch stehen bleiben, was wir uns dann wegen der präsenten Polizei nicht getraut haben. Also ging es weiter, leider haben wir auf dem Stück bis nach Castelsardo keinen geeigneten Standplatz gefunden, nicht mal die CP`s hatten offen. Des weiteren schreckte uns der Kommentar in unserem Reiseführer (Diebstähle in Womos) und die Damen der käuflichen Liebe an der Straße auch ein bisschen ab. Langsam hatten wir auch beide die Nase voll und wollten nur einen Stellplatz finden, weil die Dämmerung auch schon herein brach. So haben wir einen CP aus unserem Reiseführer ins Navi eingegeben und ihn direkt angesteuert. Der CP war sehr gut ausgestattet mit allem was so ein Urlauberherz begehrt. Bar, Restaurant, Kiosk, Tennisplatz, Swimmingpool und da er nicht direkt am Meer lag sondern noch ein Kanal dazwischen, gab es auch Boote zum übersetzen. Leider hatte der CP den letzten Tag geöffnet. Name des CP „La Foce“ bei Valledoria, Preis 13,80 für 2 Personen und Womo, im Preis enthalten Ver- und Entsorgung. Auch wenn es der letzte Abend war, im Restaurant gab es eine Spitzen-Pizza und das Personal gab alles um die Gäste zu frieden zustellen. 01.10.05
Die Sonne lachte und es sollte wieder ein herrlicher Tag mit super Wetter, schönen Stränden und Überraschungen werden, obwohl wir gar nicht so weit gefahren sind. Zuerst ging es nach Isola Rossa ein herrliches kleines Örtchen mit Turm und einem super Strand direkt am Ort. Hier haben wir es lange ausgehalten, nach einem Spaziergang und Kaffee, sind wir an den Strand, auch Uli hat diesmal gebadet (was nicht so oft vorkam). Dann ging es weiter, die Suche nach einem Nachtstellplatz war nicht ganz so leicht, weil es hier mehrere Privatstraßen gibt. Letztendlich haben wir in einer Feriensiedlung Namens „ Costa Paradiso“ übernachtet. Natürlich eigentlich auch Privat mit Pförtnerhäuschen, da wir aber schon mal rein gelassen wurden, sind wir frecher Weise aber über Nacht dort geblieben. Bei dieser Feriensiedlung muss man schon zugeben, haben sich die Architekten sehr viel Mühe gegeben eine perfekte Symbiose zwischen Natur und Ferienhäusern herzustellen. Wir standen in einer traumhaften Kulisse und die Überraschung des Tages sollte uns beim Abendspaziergang im Stockdustern! begegnen: Wir hörten auf einmal ein Getrappel in etwa 10 m Entfernung, dann leuchteten wir mit der zum Glück mitgebrachten Taschenlampe dorthin und was sahen wir: Eine komplette Wildschweinfamilie !!! Mitten in der Siedlung! Uli rutschte fast das Herz in die Hose, während ich das relativ locker sah. Als Uli mir dann sagte, dass so ein Keiler in Verbindung mit den Frischlingen manchmal etwas wütend werden kann, wurde mir allerdings im Nachhinein noch mulmig. Entschuldigt bitte, wenn wir heute etwas Pause mit unserem Bericht machen. Wir haben heute ein Zimmer zu renovieren. (Alles anstreichen, meine Lieblingsarbeit :cry: ).
Ich schätze, dass wir morgen, spätestens übermorgen wieder dazu kommen werden. Uli So Leute, nun gehts endlich weiter mit dem Endspurt. Entschuldigt die Pause.
Uli 02.10.05 heute war das Wetter etwas stürmisch, aber das hielt uns nicht davon ab weiter zu ziehen. Zuerst ging es nach Capo Testa, hier sind wir eine ganze Weile über den „Friedhof der Steine“ geklettert. War schon beeindruckend die vielen unterschiedlich geformten Steine so auf einem Fleck. Anschließend waren wir am „ Spiagga Rena Maiore“, ein schöner Strand, leider war das Wetter zu stürmisch zum baden. Unser Nachtlager schlugen wir auf der Insel „ La Maddalena“ auf, auf dem gleichnamigen CP. Der CP war sehr einfach ausgestattet und am 02.10.05 fast menschenleer, warum wir wohl auch für die Übernachtung nichts zahlen mussten. 03.10.05 das Wetter war heute leider auch nicht viel besser, die Sonne ließ sich nur gelegentlich blicken. Nach dem Frühstück ging es erstmal einmal um die Insel La Maddalena rum. Wir haben mehrere kleine Buchten gesehen die zum Baden ideal sind,nur das Wetter spielte nicht ganz mit.
Dann sind wir über Palau zum Capo d Orso. Hier haben wir das Wahrzeichen „ den großen Bären“ aus Stein (der unserer Meinung nach eher wie ein Elefant aussieht) erklommen. Der Eintritt ist frei, aber die Parkgebühr ist für eine Std. 3,00€ und für 2 Std. 4,50€, wenn man aber Glück hat, kann man entlang der Straße einen kostenfreien Parkplatz finden. Nun ging es zum Luxusort Porto Cervo , nur um mal zu schauen wie so die Schönen und Reichen Urlaub machen. Viel gesehen haben wir nicht, aber die Hafenanlage ist sehr schön. Unseren Stellplatz für die Nacht fanden wir direkt am Strand der Spiaggia Rena Bianca. Der Weg zum Stellplatz war wieder alles andere als einfach, aber Uli hat es wieder einmal geschafft unser Womo kratzer- und beulenfrei sicher an eine gute Stelle zu bringen. Der Strand war sehr schön und mit dem Baden hat es am nächsten Morgen auch wieder geklappt. 04.10.05 heute haben wir uns mit dem Start Zeit gelassen. Wir haben lange überlegt, ob wir noch eine Nacht an dem Stellplatz bleiben. Das wechselhafte Wetter hat dann den Ausschlag gegeben und wir sind weiter gezogen.
Morgens sah ich beim Spaziergang mit Rasko zwei herrliche Regenbögen. Auf dem Plan stand heute „ Golfo Aranci“ ein hübsches kleines Hafenörtchen, leider schon zu sehr auf Urlauber eingestellt. Die Tour endete heute im Hafen von Olbia. Und nun ist unser Urlaub mit Ausnahme der Rückreise, dessen Beschreibung ich mir hier erspare, auch schon fast vorbei. Fest steht, das wir die Insel auf jeden Fall wieder besuchen werden, weil es ein traumhafter Urlaub war. Mit weiteren Fotos wird es nun leider etwas eng, obwohl wir Euch noch ca. 700 zeigen könnten ! Einzige Möglichkeit wäre, oben einige irrtümlich zu groß reingerutschte zu löschen. Bitte gebt Bescheid, wenn Ihr noch ein paar Fotos sehen möchtet. Wir würden dann noch ein paar schöne raussuchen. Wir würden uns freuen, wenn Euch der Bericht gefallen hat. Liebe Uli und Regina Hallo miteinander,
komme auch erst heute wieder zum Schreiben ... @Alsace Das tut mir aber leid, woran ist denn das Hundle so plötzlich gestorben?? Gab es schon irgendwelche Anzeichen? Uns starb mal einer "von heute auf morgen" - wortwörtlich, nachts um halb drei im Kofferraum auf dem Parkplatz vor der Tierklinik - an Magendrehung, das ist schon schlimm, ich kann Dir gut nachfühlen!! Auf jeden Fall hast Du mein ganz herzliches Mitgefühl!! Vielleicht brauchst Du ja wieder Ersatz - schau mal, was sich da im Forum so tut ... Plaggehu, schön, schön, schön, na, stell doch noch ein paar Bilder ein, wenn's irgendwie geht. Schöne Bilder macht Ihr schon, so fleißig sind wir eigentlich immer nicht, obwohl es hinterher schon schön ist, sie anzuschaun. (Wir hatten letztes Jahr 70 gemacht und dachten schon, das wäre viel!!) Darf ich noch ein paar Anmerkungen loswerden? Aaaalso zur Neptunsgrotte. Schön, an diese Himmelsleiter mit den vielen Stufen kann ich mich auch noch erinnern. Wir waren 1992 dort, als wir (per Pkw.) das erste Mal auf Sardinien weilten. Unser Kleiner war 1 1/2 Jahre alt und ich trug ihn die Treppen runter und rauf (warum wundert man sich eigentlich Jahre später, wenn die Knie beim Teufel sind?) und es dauerte ewig, daran erinnere ich mich auch noch, aber auch daran, daß ich froh war, die Stufen und nicht das Schiffchen genommen zu haben, das in halsbrecherischer Aktion bei relativ belebter See festmachte und die Leute über den munter schwankenden Steg dem Höhleneingang zuströmten. Offenbar seid Ihr keine Stadt-Besichtiger, sonst hättet Ihr doch sicher in Alghero, unserer Meinung nach der schönsten der sardischen Städtchen, Halt gemacht?! (Oder hebt man sich natürlich auch fürs nächste Mal noch was auf?) Empfing es uns 1992 noch sehr morbid und baufällig, wurde die Stadt nach und nach immer weiter renoviert und mittlerweile ist ein richtiges Schatzkästlein aus Alghero geworden, auch natürlich ein Touristenzentrum. Aber uns fasziniert jedesmal der katalanische Atem, der dort vorherrscht im Vergleich zur Hauptstadt Cagliari, die doch schon wieder mehr arabisch/afrikanisch angehaucht ist. Und nach den schönen Landschaften und Stränden und der Ruhe tut ein gewisser "Rummel" für einen Tag mal wieder richtig gut. Auch schätzen wir ein feines Abendessen im "Il Pavone", nur leider mußten wir letztes Jahr im Mai feststellen, daß die Wohnmobile nun aus dem Zentrum verbannt wurden. Früher standen wir mitten im Hafen und haben dort auch schon (naja, nicht besonders ruhig, aber halt zentral) übernachtet, aber das ist jetzt rigoros verboten und es wurde eine Möglichkeit in einem (ruhigeren) Wohngebiet auf asphaltierter Fläche ohne Flair geschaffen mit Busverbindung in die Altstadt. Die Suche dieses Platzes ließ uns letztes Jahr dann schon mal das seit Jahren im Pkw. vorhandene Navi vermissen ... Man könnte sich auch gut auf dem Camping Mariposa (zwar relativ teuer, hat aber ein Stückchen Strand, besser als nichts), niederlassen, der liegt ca. 6 km außerhalb und man kann mit Fahrrad oder auch Bus gut zum Zentrum gelangen. Eure Erfahrungen an der Nordküste decken sich so ziemlich mit den unsrigen - Stintino, da waren wir einmal, eine Bekannte von uns fährt auch immer wieder hin, aber uns persönlich ist dort das Wasser zu flach, Platamona Lido und der gesamte großräumige Bereich um Porto Torres ist einfach furchtbar, lieblicher und schöner wird's dann wieder erst bei Valledoria, ab da nach Osten kommen wieder die schönen Strände, allerdings auch wesentlich mehr Tourismus als im Süden und ich glaube auch als im Osten (z.B. am Golfo di Orosei). Der Bär von Palau war jahrelang Pflichtprogramm für die lieben Kleinen, wohin wir per Rad vom Camping Isuledda gefahren waren, allerdings gehört ein Sonnenuntergang auf den Steinen des Capo Testa unterhalb des Leuchtturms in 14 m Höhe auch immer zu unserem Repertoire. Überhaupt finde ich persönlich sehr schön an Sardinien, daß man in der ersten Woche tolle Sonnenaufgänge über dem Meer, in der anderen, ganz herrliche Sonnenuntergänge über dem Meer beobachten kann, wo gibt's das schon in einem Urlaub?? Auf La Maddalena waren wir auch, allerdings mit Wohnmobil nur einmal, zusammen mit Italienern, die wir in Valledoria kennengelernt hatten. Wir gingen in einer ganz hübschen Bucht 2 Std. zum Baden, ließen die Wohnmobile oben stehen - naja, das Übliche halt: Bis wir zurückkamen, waren sie aufgebrochen und ausgeraubt. Das muß aber nichts heißen, wir waren halt einfach leichtsinnig und haben aus diesem Vorfall einiges für unser weiteres Wohnmobil-Verhalten gelernt ... Schön, daß Ihr so einen schönen Urlaub auf meiner erklärten Lieblingsinsel hattet. Wir haben auch schon Leute getroffen, die an Sardinien so gar nichts fanden, und es auch nicht verstehen konnten, wie man so oft dahin fahren kann, aber das ist halt alles relativ - zum Glück, denn leider - nicht alle verhalten sich so, wie es sich eigentlich gebühren würde, was dann eben zu den üblichen Regelements führt, aber das ist ja überall so. Wir werden das nächste Mal voraussichtlich im Frühsommer 2007 erst wieder dahin aufbrechen, fürs nächste Jahr haben wir bereits andere Pläne. Und, tatsächlich, es gibt noch viel, das wir auch noch nicht gemacht und gesehen haben!! So geht es Euch offensichtlich auch, ich wünsche Euch noch gute Eingewöhnung und immer schöne Erinnerungen an Sardinien. Viele Isa Hallo Isa,
das mit dem "bewegten" Boot an der Neptunsgrotte kann ich voll bestätigen (s. a. Bild dazu). Ich, der ich auch über 2 Jahre ein Boot hatte, hätte dieses Anlegemanöver nicht gewagt. Zu Alghero: Wir sind in der Tat nicht dieeee Stadtbesichtiger. Wir hatten aber von Alsace von der schönen Stadt Alghero gehört und hatten tatsächlich die Absicht, diese zu besichtigen. Wir also mitten durch die (enge) Innenstadt, endlch 2 Parkplätze, wo wir dann etwas schräg reinpassten. Wir hatten das Womo noch nicht verlassen, da kam eine Polizistin (Politesse?) auf uns zu und wies uns bestimmt, aber sehr freundlich darauf hin, dass hier Womos nichts zu suchen haben. Nachdem wir uns dann vom Acker machten und in näherer Umgebung keinen gescheiten Parkplatz fanden (war in der Stadt wie Du auch schreibst nicht möglich) fuhren wir weiter und sahen leider nur sehr wenig von Alghero. Aber man muss ja schließlich noch etwas für den nächsten Urlaub übrig lassen. Ja, die Sonnenauf- und untergänge. Ein Traum auf Sardinien. Auch hiervon habe ich etliche Fotos gemacht. Ein paar werde ich auch hiervon noch reinstellen. Zum Aufbruch Eures Womos: Wir haben zwar nie irgendwo von Aufbrüchen gehört, geschweige denn selbst Erfahrung damit gemacht, was uns aber aufgefallen war, dass an unzählig vielen Parkplätzen, teilweise auch inoffiziellen Stellplätzen, verteilt auf der gesamten Insel, Mengen von Glassplittern herumlagen. Also vermutlich diese Sorte Verbrecher, die mit laufendem Motorrad die Scheiben einschlagen, schnell greifbare Dinge klauen und blitzschnell verschwunden sind. Wir haben zwar eine elektronische und eine futterfressende Alarmanlage dabei, was hilft das aber, wenn wir nicht da sind, die (elektronische) Alarmanlage jault und die Jungs womöglich mit ein paar teuren Dingen längst über alle Berge sind. Also ich muss sagen, das kannte ich von der Türkei oder Griechenland nicht. Also, auf Deinen besonderen Wunsch hin :wink: habe ich einige Bilder gelöscht und stelle anschließend noch ein paar, zwar unbeschriftete, aber chronologisch geordnete Bilder rein. Ungefähr kann man sich vielleicht vorstellen, von wo die Bilder in etwa sind, wenn man weiß, dass wir in Olbia gestartet sind und im Uhrzeigersinn weitergerfahren sind. Ich hoffe, dass sie Dir und anderen Mitgliedern gefallen. Uli Sardinienbilder |
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