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Batterien, hohe selbstentladung, wann defekt?


flyingdutchman am 01 Mai 2013 18:52:57

Hallo,

Ich stellte fest, dass meine drei Gel Batterien (3x80Ah, drei Jahren alt, angenommen der Händler hat keine gebrauchte installiert) ziemlich schnell leer waren. Habe dann die Batterien aufgeladen (13,3V) und alle drei vom Bordnetz und von einander völlig getrennt (also nackte Polen). Nach eine Woche war noch 11,1V, 11,6V und 12.0V darauf. Für Gel Batterien also viel zu wenig nach eine Woche Standzeit. Meine Frage, kann ich mit diesen Batterien, wenn immer Landstrom vorhanden ist, noch eine Zeitlang weitermachen, oder besteht ein erhebliches Risiko, dass ich unterwegs plötzlich mit defekten Batterien darstehe?

Anton

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Gast am 01 Mai 2013 20:03:00

Ich weiß nicht genau wie die Ladespannungen von Gel- zu Säurebatterien vergleichbar sind. Wikipedia erzählt zu den Autobatterien (wollte nicht den halben wiki-Artikel hier reinkopieren), welche Spannungen zu welchem Ladezustand passen. Demnach: "Bei 12,24 Volt ist die Batterie halb geladen, bei 11,89 Volt ist sie fast entladen". Demnach wären die Batterien definitiv hinüber. Vielleicht macht es Sinn, nach den Ursachen zu forschen (falsches Ladegerät, falsche Ladeendspannung, etc.) und zu versuchen beim Händler Kulanz einzufordern.

viking92 am 02 Mai 2013 23:39:48

flyingdutchman hat geschrieben:Frage, kann ich mit diesen Batterien, wenn immer Landstrom vorhanden ist, noch eine Zeitlang weitermachen, oder besteht ein erhebliches Risiko, dass ich unterwegs plötzlich mit defekten Batterien darstehe?

Hy Anton,

den Werten nach zu urteilen, sind die Batt. hinüber.
Wenn Du eh immer an Landstrom hängst & die Batt. somit nicht benötigst, dann würde ich 2 davon rauswerfen.
Lasse eine drin, denn manch EBL zickt bestimmt ganz gerne rum, wenn keine Batt. vorhanden ist. ...oder das Frostschutzventil öffnet

Um Neue wirst Du jedoch nicht herum kommen. Wobei 3 Jahre ja eigentlich noch jungfräulich sind :wink:


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wohnwagen-otto am 03 Mai 2013 09:28:16

flyingdutchman hat geschrieben:...drei Gel Batterien (3x80Ah...) ziemlich schnell leer waren. Habe dann die Batterien aufgeladen (13,3V) ...

Welches Ladegerät ist bei Dir verbaut? Wieviel A bringt dein Ladegerät?
Hat das Ladegerät evtl. eine eingebaute zeitliche Begrenzung von 6-8h für den Hauptladevorgang?

Halte es auch für möglich, daß das Ladegerät es nicht schafft die Batterien in einem Hauptladevorgang komplett voll zu laden.

3x 80Ah = 240Ah
240Ah x 1,25 (Ladeverluste) = 300Ah sind einzuladen
Ein 30A Ladegerät bräuchte dafür mind. 10h.
Blöd, wenn dann eine eingebaute zeitliche Begrenzung, den Hauptladevorgang nach 6-8h abbricht.
Das 230V-Ladegerät hat dann bereits abgeschaltet, obwohl die Batterien noch nicht voll sind!!!!
---
Bei einigen Gel-Batterien soll mindestens 24h mit 14,1V geladen werden. Die chemischen Vorgänge brauchen ihre Zeit.
---
Ich würde die Batterien zunächst einzeln, mit mind. 2-3 Hauptladevorgängen laden.
Entweder manuell auslösen (sofern Schalter vorhanden) oder jeweils kurzzeitig das Ladegerät von 230V trennen.
Während der Ladevorgänge muss die jeweilige Batteriespannung auf 13,8-14,1V ansteigen. Die genannten 13,3V wären viel zu niedrig.
Die Wartezeit nutzen um die Batterie-Anschlüsse und Masseanschlüsse an der Karosserie auf Korosion prüfen/ metallisch blank machen.
Erst wenn die Batterien eine Chance hatten, wirklich voll geladen zu werden, sollte eine Aussage zu Restqualität gemacht werden.

Bergbewohner1 am 03 Mai 2013 19:37:00

Wenn sie nach Ladevorgang 13,4 Volt hatten waren sie voll, hast schon den Finger drauf mit dem Händler, wäre nicht der erste der verrauchte einbaut, wenn's dann weggeht.

Gast am 03 Mai 2013 21:06:59

flyingdutchman hat geschrieben: Nach eine Woche war noch 11,1V, 11,6V und 12.0V darauf. Für Gel Batterien also viel zu wenig nach eine Woche Standzeit.
Miss mal die Kapazität der Akkus, einzeln. Also einzeln laden und einzeln entladen und dabei die Spannung messen.

Natürlich hast Du bei den Werten ein Problem, erst mal die tatsächliche Kapazität ermitteln:

Kannst hier lesen:

--> Link

flyingdutchman am 05 Mai 2013 14:13:08

hallo,

danke für die Antworte.
Zum Ladegerät: es betrifft ein modernes IUoU Gerät. Jetzt bin ich dabei die Batterien wieder zu laden. Anfangs hat es mit einem hohen Strom (25'A) geladen und die Spannung ist von etwa 13.3V bis 14V gestiegen. Dann ist bis jetzt 24 Stunden lang die Spannung nahezu konstant (von 14.0bis 14.2V angestiegen) mit abnehmender Strom (mein Batteriecomputer meldet jetzt 85% Ladung). Das Ladegerät scheint also in Ordnung zu sein.

Zur Kapazitätsmessung. Werde ich mal versuchen, obwohl ich bezweifele ob das Resultat aussagekräftig ist, da gleichseitig die hohe Selbstentladung abläuft. Es sollte also ein Test mit hoher Belastung sein.

Ich habe übrigens ein Megapulser bestellt, obwohl der für die jetzigen Batterien wohl nicht mehr von Nutzen sein wird.

Anton

thomas56 am 05 Mai 2013 15:15:20

Voll sollte die Batterie doch frühestens sein, wenn der Lader auf Erhaltungsladung (13,8V) geht.
Hierbei muss man vorausgehen, dass der Lader auf den Batterietyp eingestellt werden kann. Mit TK wäre dann noch besser.

flyingdutchman am 07 Mai 2013 14:42:26

Das Gerät ladet und ladet und ladet... mit 14,3V und 2.A und erreicht nicht den Abschaltpunkt wo die Erhaltungsladung startet. Ich nehme an, das war es. Die Batterien kann ich wegschmeißen.

Anton

flyingdutchman am 09 Mai 2013 13:06:03

Das Ladegerät CBE A2035 ladet noch immer (seit 5 Tagen) mit ca. 3,5A bei 14,3 V. ohne die Erhaltungsphase zu erreichen (14,4V angeblich). Wenn die Batterien in Ordnung sind, müsste doch der Ladestrom auf null gehen auch wenn das Gerät nicht auf Erhaltungsspannung schaltet. Ich denke, dass heißt die Batterien sind hin. Aber könnte auch das Ladegerät nicht richtig funktionieren?

Anton

viking92 am 09 Mai 2013 22:57:43

Hy Anton,

klemme das LG mal ab & lasse die Batt. ein paar Std. stehen.
Dann einfach mal messen, wo sie von der Spannung her liegen.
Sie sollte um die 13 V sein.

Ansonsten war's das wohl :?


captnsharky am 10 Mai 2013 11:55:49

Meine Versorgungsbatterie 92 Ah war zunächst auch bei 13,2 Volt geladen. Dann Deckenlampe und Radio angeschaltet. Beim Multimeter konnte ich zusehen, wie etwa jede Sekunde 0,01 Volt Spannung abnahm. Auch beim stehen ohne Verbraucher verliert sie geden Tag 0,2 Volt. Damit war dann wohl klar, dass hier nix mehr zu retten war (ok, habe ich durch Tiefentladung nach dem Winter selbst geschrottet).

Empfehle Dir daher , einfach mal unter etwas Last die Spannung messen. Wenn diese sichtbar abnimmt, kannst Du die Batterie meines Erachtens nur entsorgen. :(



Volkmar

flyingdutchman am 10 Mai 2013 17:25:06

Jetzt 24 St vom netz. Spannung auf 12,7V gefallen. Defekt also. Die 3.5A Ladestrom, der nach 5Tg noch immer lief war wohl die Kompensation der Selbstentladung. Wurde bedeuten nach etwa drei Tagen 240Ah entladen, also leer. So etwas habe ich gemessen (nach 3-5Tg vom Netz: leer).

Anton

viking92 am 10 Mai 2013 20:17:32

flyingdutchman hat geschrieben:Jetzt 24 St vom netz. Spannung auf 12,7V gefallen. Defekt also.

Möge sie in Frieden ruhen :wink:

Ja, das wars dann wirklich :(


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