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parallelschalten "guter" und "schlechter" Säure Batterie


harley64 am 02 Mai 2013 06:43:54

Hallo,
hab für meinen Aufbau im Mom. eine 60 Ah Säurebatterie im Motorraum.
Diese hat 4 Jahre auf dem Buckel und deshalb wahrscheinlich nur noch 50 -70 % der Ursprünglichen Kapazität.
Möchte nun eine neue, große, Banner 130 Ah hinten unter die Rückbank bauen (mit Moll Entlüftung)
Meine Frage:
Kann ich die beiden Säurebatterien parallel schalten, oder nimmt die neue Batterie davon Schaden.
Möchte nicht wirklich eine noch einigermaßen Leistungsfähige Batterie entsorgen.
Macht es evtl. Sinn einen "Knochen" zum Abschalten dazwischen zu hängen.
Falls ich die "alte" Batterie drin lasse, entstehen auch zusätzlich e Kosten durch zusätzliche Anschlussklemmen und eine
Fette Sicherung. Dennoch widerstrebt mir aus ökologischen Gründen die Entsorgung zum jetzigen Zeitpunkt.
Allerdings wenn ich dadurch die neue Batterie schädige, werde ich wohl nicht drum herum kommen.
zur Info:Die Batterien werden über Solarregler nachgeladen

Danke für Eure Tipps

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mueckenstuermer am 02 Mai 2013 08:22:43

Ergänzungsfrage dazu:

Wenn man eine weitere Batterie einbaut, wird der Ladungszustand der bereits vorhandenen und den zusätzlichen Batterien unterschiedlich sein. Soillte man also vorher die Batterien getrennt vollladen und dann erst mit einander verbinden oder ist das dem Ladegerät und den Batterien egal?

Meine Logik sagt, erst beide Batterien getrennt vollladen und dann erst miteinander verkabeln. Sonst müßte das Ladegerät eigentlich schon dann runterregeln, wenn die "vollere" Batterie ganz voll ist. Die andere würde dann nicht mehr ganz voll geladen, ähnlich wie es der Laderegler der Lichtmaschine ja mit der Motorbatterie und den Aufbaubatterien macht, und letztere deshalb im Fahrbetrieb nicht wirklich voll werden. Der Laderegler der Lima regelt immer dann schon runter, wenn die Motorbatterie voll signalisiert. Die Aufbaubatterien sind der Lima dann "Wurscht" und bleiben auf der Strecke.. Deshalb ja Ladebooster...

Gast am 02 Mai 2013 08:59:06

harley64 hat geschrieben:Kann ich die beiden Säurebatterien parallel schalten, oder nimmt die neue Batterie davon Schaden.
Davon ist dringend abzuraten.

Man sollte nur baugleiche Akkus etwa gleichen Alters Parallelschalten.

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macagi am 02 Mai 2013 09:24:55

Ich würde beide getrennt aufladen, dann erst zusammenbringen.
Viel passiert nicht beim Parallelschalten, ich habe mir diese Frage auch oft genug gestellt, und auch mal die beiden Batterien zuerst über einen 1 Ohm Widerstand verbunden um die Stromstärke zu begrenzen. Scheint aber alles unnötig. Beim Laden - und geladen wird ja erst bei Spannungen über 13V - fliesst einfach ein höherer Strom in die leerere Batterie.

Eine alte und eine neue Batterie parallelzuschalten ist nicht gut. Die Frage ist warum die alte Batterie nicht mehr gut ist - meist ist es nur eine Zelle die "schwach" ist. Diese Zelle entzieht dann der neuen, starke Batterie Strom, was schlecht ist.

harley64 am 02 Mai 2013 09:52:19

ob nur eine Zelle schwach ist oder das problem woanders liegt kann ich nicht sagen.
ATU kann angeblcih nur starter Batterien testen, da sie keine Daten von Aufbaubatereien haben !?!
Tatsache ist, das sie sehr schnell leer wird, d.h. z.B. nach 5 h laptop + SAT reciever kommt sie unter 10,5 V
was zur folge hat, das der Alarm des Spannungswandlers los geht.

Werde wohl die halb-alte Batterie doch entsorgen ....

fuzzy am 02 Mai 2013 09:59:20

harley64 hat geschrieben:Werde wohl die halb-alte Batterie doch entsorgen ....


das ist die beste Idee, :!:

zweitbeste : niemals zu ATU :lach:

marmarq am 02 Mai 2013 11:02:46

harley64 hat geschrieben:hab für meinen Aufbau im Mom. eine 60 Ah Säurebatterie im Motorraum.

harley64 hat geschrieben:Tatsache ist, das sie sehr schnell leer wird, d.h. z.B. nach 5 h laptop + SAT reciever kommt sie unter 10,5 ....


Dafür das es eine 60er ist, kann die so schlecht nicht sein.

gr mani

Gast am 02 Mai 2013 14:33:16

Dem stimme ich zu, eine 60 Ah hat ja nur 720 W wobei man nur 360 W entnehmen darf, dass entspricht also einer normalen Entladung. Trotzdem darfst Du niemals eine 60 er und eine 130 er Parallelschalten. Zwischen den Akkus werden ständig Ausgleichsströme fließen und beide Akkus gehen dadurch in etwa einem Jahr kaputt.

Stell Dir so ein Pferdefuhrwerk vor, rechts hast Du ein Pferd und links einen Esel.

rolfblock am 02 Mai 2013 18:19:21

UlrichS hat geschrieben:Trotzdem darfst Du niemals eine 60 er und eine 130 er Parallelschalten. Zwischen den Akkus werden ständig Ausgleichsströme fließen und beide Akkus gehen dadurch in etwa einem Jahr kaputt.

Stell Dir so ein Pferdefuhrwerk vor, rechts hast Du ein Pferd und links einen Esel.


Wieder mal so ein pauschaler Unfug.
Ich schalte ohne irgendwelche Bedenken eine leere Batterie mit einer vollen bei sogar laufendem Motor mit Starthilfekabeln parallel. Dabei passiert aber auch schonmal garnichts! Es fließt ganz kurzzeitig ein hoher Ausgleichsstrom, na und? Lass doch Strom fließen. Dadurch geht überhaupt nichts kaput.
Schalt sie einfach parallel. Wenn es irgendwann verdächtig wird, schmeiss die alte weg.

Noch einen schlimmen Quatsch
"Die andere würde dann nicht mehr ganz voll geladen, ähnlich wie es der Laderegler der Lichtmaschine ja mit der Motorbatterie und den Aufbaubatterien macht, und letztere deshalb im Fahrbetrieb nicht wirklich voll werden. Der Laderegler der Lima regelt immer dann schon runter, wenn die Motorbatterie voll signalisiert. Die Aufbaubatterien sind der Lima dann "Wurscht" und bleiben auf der Strecke."

Wer Märchen mag kommt auf seine Kosten.

Gast am 02 Mai 2013 18:33:13

rolfblock hat geschrieben:Wieder mal so ein pauschaler Unfug....................Wer Märchen mag kommt auf seine Kosten.


Wenn ich Deinen Beitrag so lese, gebe ich Dir Recht, was ein Unfug.

Ich könnte es ja erklären, auch das wenn der kleine Akku kaputtgeht was nur eine Frage der Zeit ist, dass dann hohe Brandgefahr herrscht. Denn Bleischlamm durch ständigen Kapazitäts und Ladezustandsausgleich zwischen den ungleichen Akkus werden zu einem Kurzschluss im kleinen Akku führen. Wenn dann der Kurzschlussstrpom des grosen zusätzlich fließt, kann das Fahrzeug abfackeln.


Es geht keineswegs um eine einmalige sondern um eine dauerhafte Parallelschaltung, beim laden und beim Entladen werden die Akkus unterschiedlich ge- bzw entladen und haben unterschiedliche Spannungen, dies läßt ständige Ausgleichsströme fließen und die sind langfristig tödlich für die beiden Akkus.
Lies mal z.B. hier:

--> Link

Ansonsten gilt, jeder macht was er will, ich habe keine Lust als Handwerks- und Industriemeister der Elektrotechnik jemanden etwas zu erklären der keine Lust hat etwas dazu zu lernen.

Gast am 02 Mai 2013 19:21:35

Man schreibe das Wort "Batterie" und schaue dann zu, wie sich die "Spezialisten" kloppen. Klappt IMMER! :?

UlrichS hat geschrieben:Es geht keineswegs um eine einmalige sondern um eine dauerhafte Parallelschaltung, beim laden und beim Entladen werden die Akkus unterschiedlich ge- bzw entladen und haben unterschiedliche Spannungen, dies läßt ständige Ausgleichsströme fließen und die sind langfristig tödlich für die beiden Akkus.

Parallel geschaltete Batterien haben IMMER die gleich Spannung, IMMER. So ist das bei einer parallelen Schaltung nun mal. Elektrotechnik Grundkurs 1. Das hätte dir als Meister aber nicht passieren dürfen.

hotdog am 02 Mai 2013 19:27:22

raidy hat geschrieben:Man schreibe das Wort "Batterie" und schaue dann zu, wie sich die "Spezialisten" kloppen. Klappt IMMER! :?


:kuller: :kuller: :kuller:

franz_99 am 02 Mai 2013 19:29:08

aber ob Älektro Uli ein Spezialist ist?

Gast am 02 Mai 2013 19:31:16

fuzzy hat geschrieben:
harley64 hat geschrieben:Werde wohl die halb-alte Batterie doch entsorgen ....

zweitbeste : niemals zu ATU :lach:



neee - ist doch die beste :D :D :D

Gast am 02 Mai 2013 19:44:53

raidy hat geschrieben:Parallel geschaltete Batterien haben IMMER die gleich Spannung, IMMER.[/i][/b] So ist das bei einer parallelen Schaltung nun mal. Elektrotechnik Grundkurs 1. Das hätte dir als Meister aber nicht passieren dürfen.
Dann belaste mal die beiden benannten Akkus mit einem Verbraucher, die Akkus sind zunächst Parallel geschaltet. Nach sagen wir zwei Stunden Entladungszeit klemmst Du die beiden auseinander und vergleichst die Spannungen. Die sind 100 %ig sehr unterschiedlich, da durch unterschiedliche Innenwiderstände die Akkus nicht konform entladen wurden.

Wenn Du jetzt ein Strommessgerät in den Stromkreis der Parallelschaltung einbindest siehst Du das ein Ausgleichsstrom fließt. Dieser Ausgleichsstrom fließt ständig da durch die Standzeit die Akkus unterschiedlich Ladung verlieren und sich ausgleichen.

Das war`s was ich meinte und ich denke das wusstest Du auch.

Fakt ist zwei derartig unterschiedliche Akkus Parallel zu schalten heißt beide Akkus kaputt machen. ( wenn auch nicht von heute auf morgen )

raidy hat geschrieben:Man schreibe das Wort "Batterie" und schaue dann zu, wie sich die "Spezialisten" kloppen. Klappt IMMER! :?

Ich klopp mich nicht ich versuche dem TE zu helfen.

OttoWalke am 02 Mai 2013 20:11:40

UlrichS hat geschrieben:Die sind 100 %ig sehr unterschiedlich, da durch unterschiedliche Innenwiderstände die Akkus nicht konform entladen wurden.


Sorry Ulrich,
das ist aber nun schon der nächste Schnitzer,
gerade durch den unterschiedlichen Innewiderstand werden auch Batt. unterschiedlicher Kapazität aber gleicher Bauart bei parallel Schaltung prozentual gleich stark entladen (natürlich auch geladen).
Bedingung es liegt kein Defekt vor.


G OW

Gast am 02 Mai 2013 20:17:07

OttoWalke hat geschrieben:gerade durch den unterschiedlichen Innewiderstand werden auch Batt. unterschiedlicher Kapazität prozentual gleich stark entladen (natürlich auch geladen).
Bedingung es liegt kein Defekt vor.
Es hat niemand behauptet das ein Defekt vorliegt.

Auch wenn unstrittig eine kleinerer Akku einen größeren Innenwiderstand hat, ist eben bei zwei unterschiedlichen und dann noch einem neuen und einem alten Akku es unmöglich das die Prozentual gleich sind und genau das ist das Problem.

Es gibt eine Regel, baugleiche Akkus deren Alter nicht mehr als 6 Monate voneinander abweicht. Wird Dir jeder der Ahnung hat ebenfalls sagen.

Ich habe aber keine Lust mich zu streiten, Fakt ist es geht nicht, es geht eine Zeit gut und dann sind beide Akkus defekt bzw. stark geschädigt. Sind aber nicht meine Akkus - und Tschüß.

OttoWalke am 02 Mai 2013 20:21:42

UlrichS hat geschrieben:
Wenn Du jetzt ein Strommessgerät in den Stromkreis der Parallelschaltung einbindest siehst Du das ein Ausgleichsstrom fließt. Dieser Ausgleichsstrom fließt ständig da durch die Standzeit die Akkus unterschiedlich Ladung verlieren und sich ausgleichen.



Ausgleichströme zwischen Batt. auch gleicher Bauart werden immer fließen,
allerdings sehr geringe sobald erst einmal das Ladungsniveau ausgeglichen wurde.
Und das eben auch bei zwei identischen.
Fließt da deutlich mehr kannste davon ausgehen das eine defekt ist.
Was dann im extremen Fall (zB. Zellenschluß) zu deutlicher Erwärmung und Gasen der defekten führt.

G OW

Gast am 02 Mai 2013 20:22:21

UlrichS hat geschrieben: Ansonsten gilt, jeder macht was er will, ich habe keine Lust als Handwerks- und Industriemeister der Elektrotechnik jemanden etwas zu erklären der keine Lust hat etwas dazu zu lernen.

Lieber Ulrich,
ich habe es eigentlich immer vermieden eine fachliche Autorität durch vorzeigen eines Titels oder einer Ausbildung hier zu untermauern. Entweder man glaubt mir, oder man glaubt mir nicht.
Dies soll jeder für sich selbst entscheiden. Denn irgendwie glauben ja immer alle "Spezialisten", dass sie recht haben. Da du deinen Titel zur Untermauerung der Richtigkeit hier so deutlich hervor gestellt hast, will ich heute mal eine Ausnahme machen.


Ich habe über 20 Jahre die Meisterprüfungen für diesen Beruf abgenommen. Früher hieß er Büroinformationselektroniker, jetzt nur noch Informationstechniker.
Dieser Beruf beinhaltet grob ausgedrückt alles von Schreibmaschinen, Kopiersystemen, Vernetzungen, Computersystemen, USV-Systemen und neuerdings auch die ganze Fernsehtechnik, seit Büroinformationselektroniker und Radio- und Fernsehtechniker zu einem Beruf Informationstechnik zusammengelegt wurden.
Ich habe vor meiner Selbstständigkeit und Firmengründung auch USV-Systeme bei Kunden betreut, z.t. mit bis zu 400 (!) Batterien, welche sowohl parallel wie auch seriell verschaltet wurden.
Ich behaupte also von mir, nicht ganz ohne Ahnung zu sein. Und weil das die Handwerkskammer auch glaubte, war ich lange Prüfmeister für Elektronik und Netzwerktechnik.

So, jetzt habe doch auch mal mit Titeln um mich geworfen (was ich eigentlich nie wollte). :lach:

Und nun zu deiner Darstellung:
Nimm es nicht persönlich, aber so wie dargestellt ist sie falsch!

Gehen wir mal von einer 100Ah und einer 10Ah Batterie aus. Diese klemmen wir einmalig parallel.
Ja, falls sie unterschiedliche Spannungen haben laufen jetzt Ausgleichsströme. Und zwar genau so lange, bis sie die gleiche Spannung haben.
Jetzt laden wir die Batterien parallel geschaltet mit z.B. 10A Ladestrom.
Abhängig vom Innenwiderstand der Batterien teilen sie sich nun die Ladeströme. Die mit dem geringeren Innenwiderstand erhält mehr Ladestrom, wie mit dem höheren weniger.
Die Batterie, welche den höheren Ladestrom bezieht, bestimmt die aktuelle Ladespannung.
Die Batterie, welche den geringeren Ladestrom bezieht erreicht bei z.b. 12,1V ihre Stromaufnahme, nimmt keinen strom mehr auf, während die andere noch den Strom aufnimmt.
Erst wenn die "größere" Batterie unter 12,1V genug Ladestrom aufgenommen hat, lässt sie ein Ansteigen der Ladespannung zu. Und erst jetzt wieder bekommt auch die kleinere Batterie wieder Ladestrom, das ja erst jetzt die Ladespannung gestiegen ist.
Dieser Prozess findet natürlich analog und nicht wie beschrieben in 1/10V Schritten statt. Aber so war es einfacher darstellbar.
Etwas pauschaliert ausgedrückt: Die "Große" bestimmt den Anstieg der Ladespannung, die "Kleine" muss sich danach richten.

Beim entladen ist es genau so: Unter normaler Last liefert die "Große" mehr von den 100% angeforderten Strom wie die "Kleine".

Unter regulären Bedienungen findet somit eine gleichmäßige Entladung in % der jeweiligen Kapazität (in Bezug auf die Spannung) statt. Hat die "Große" nur noch 12,1V, dann hat auch die "Kleine" nur noch 12,1V.

Fazit: Man kann unter regulären Bedingungen sehr wohl eine 200Ah und eine 60Ah Batterie gleichen Typs und gleicher Ladeendspannung parallel schalten.
Unter regulären Bedingungen fließen KEINE Ausgleichsströme.

Erst wenn der Ladestrom höher ist, wie die Aufnahmekapazität beider Batterien zusammen, könnte es zu den von dir genannten Effekten kommen. Das wären aber dann Ladeströme von 200A und mehr. Auch wenn die Entladeströme höher sind, wie die maximale Abgabeleistung, könnte es zu Ausgleichsströmen kommen. Das wären dann >500A.

Solche Lade- und Entladeströme kommen aber bei Wohnmobilen nie vor, weshalb gilt:
Batterien unterschiedlicher Kapazität aber gleichen Typs und gleicher Ladeendspannung können parallel geschaltet werden

Auch neue und alte Batterien könnten parallel geschaltet werden. Ich würde es aber aus vielen anderen Gründen nicht tun. Aber es geht.

Und nun nochmals zu deiner letzten Aussage:
UlrichS hat geschrieben: Dann belaste mal die beiden benannten Akkus mit einem Verbraucher, die Akkus sind zunächst Parallel geschaltet. Nach sagen wir zwei Stunden Entladungszeit klemmst Du die beiden auseinander und vergleichst die Spannungen. Die sind 100 %ig sehr unterschiedlich, da durch unterschiedliche Innenwiderstände die Akkus nicht konform entladen wurden.

Die Spannungen bei gleichem Batterietyp werden gleich sein!

Und als letzte schreibe ich jetzt noch:
Dies ist nur meine Meinung. Denn ihr seid die Spezialisten und ich habe keine Ahnung. :lol:

franz_99 am 02 Mai 2013 20:39:26

UlrichS hat geschrieben:Ich klopp mich nicht ich versuche dem TE zu helfen.

ich sehe deine Beiträge keinesfalls als hilfreich an

OttoWalke am 02 Mai 2013 20:39:56

UlrichS hat geschrieben: bei zwei unterschiedlichen und dann noch einem neuen und einem alten Akku ist es unmöglich das die Prozentual gleich sind und genau das ist das Problem.


Richtig, gerade dadurch das der Innenwiederstand abhängig von der Kapazität, (auch altersbedingte geringere) abhängt, ist das ne im Prinzip automatische (End)Ladeverteilung.

UlrichS hat geschrieben:Es gibt eine Regel, baugleiche Akkus deren Alter nicht mehr als 6 Monate voneinander abweicht. Wird Dir jeder der Ahnung hat ebenfalls sagen.


Die Regel ist nun mal nicht richtig, stammt nicht von Leuten mit Ahnung sondern eher von denen aus dem Handel.

Das Problem was Du wahrscheinlich meinst,
die Möglichkeit eines Problems beim parallel Schalten wird mit unterschiedlich alten Batterien immer größer sein, weil es wahrscheinlicher wird, das es altersbedingt eher zum Ausfall der älteren durch defekt ZB. Zellenschluß kommen kann.
Nur schaut man sich die unterschiedlichen Lebenserwartungen von selbst völlig identischen Batt. an, selbst bei gleicher Nutzung Ladung, kann man das Risiko von einer deutlich höheren Altersabweichung schon eingehen.

Zu Empfehlen ist bei Paralleschaltung eh eine regelmäßige Kontrolle, spätestens aber wenn stärkere Abweichungen in der Kapazität spontan auftreten, oder es zu unterschiedlicher Erwärmung Ausgasung kommt.
Das ist aber eben nun mal bei gleichalten genau so möglich, wenn auch in gewissen Prozentsatz später.

G OW

Ps. hier streitet doch keiner, oder :)

viking92 am 02 Mai 2013 22:48:52

Is das wieder herrlich hier :D :D :D

ät harley64: wenn Du auf die ~30 zusätzl. Ah nicht angewiesen bist, dann schmeiss die Alte ...Batterie natürlich....raus.
Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber wenn sie demnächst echt den Geist aufgibt, dann leidet da die Neue drunter.

Den Rest hat der Otto ja bestens erklärt


harley64 am 03 Mai 2013 06:27:54

wow ... hab ich ja ganz schön was losgetreten ..

Glaube ich werde mal den solarregler abklemmen und mal wirklich messen wie lange
die alte Batterie hält. Wenn es wirklcih nur noch 30Ah sind, ist wohl das bessere zu entsorgen. Mit welchem Verbraucher teste ich am besten ? Der Spannungswandler hat
doch große Verluste, so das die Ausage sehr relativ ist.

rolfblock am 03 Mai 2013 06:53:09

Harley hat doch recht umsichtig geschrieben. Die alte Batterie ist selbstverständlich nicht kaput. Sonst macht es für ihn keinen Sinn sie parallel zu schalten.
So nun lassen wir mal im Laufe der Zeit EINEN Zellenschluss passieren. Das wird bevorzugt beim Fahren durch Rütteln unterstützt. Beim Stillstand ist das weniger wahrscheinlich.
Die Spannung wird um ca 2 V absacken, es fließt ein Strom in die defekte Batterie, bis die Spannung auf ca 11,5 V abgesackt ist. Dabei kocht die alte Batterie auch ihre noch gesunden Zellen kaput. Es werden wahrscheinlich Gerüche entweichen. Sollte dabei der Motor laufen, wird die Lima unter Umständen ihre 14,4 V nicht mehr schaffen.
Es gibt also deutliche Hinweise auf den Batterietot. Mit etwas Batterieempathie sollte das keinem Kleinkraftwerksparkbetreiber entgehen.
Die große gute Batterie wird dabei zwar entladen, aber nicht zerstört.
Wer sicher gehen will, schaltet eine Sicherung zwischen die Batterien.

ubruesch am 03 Mai 2013 10:08:51

Ich will die Diskussion nicht stören.
Aber man sollte dem Harley mal sagen das seine 60AH Akku nur mit bis zu 30AH entladen werden sollte.
Da wir ja unsere Akkus nicht zu 100% entladen wollen.
50% Entladung ist schon sportlich für den Akku. Das wäre halt bei einem 60AH Akku nur 30AH.

Also harley, wenn du auf 30AH kommst ist dein alter Akku in Ordnung. Die Spannung ist dann Phi mal Daumen auf 12,3V runter.
Aber vielleicht können das die Fachleute hier besser erklären.

Udo

harley64 am 03 Mai 2013 10:13:11

ubruesch hat geschrieben:Also harley, wenn du auf 30AH kommst ist dein alter Akku in Ordnung. Die Spannung ist dann Phi mal Daumen auf 12,3V runter.
Aber vielleicht können das die Fachleute hier besser erklären.

Udo

Genau das möchte ich jetzt testen. Warte noch auf eine Aussage mit welchem Verbraucher im am besten Teste ( wegen Verluste des Spannungswandlers)

Gast am 03 Mai 2013 10:24:20

harley64 hat geschrieben:Genau das möchte ich jetzt testen. Warte noch auf eine Aussage mit welchem Verbraucher im am besten Teste ( wegen Verluste des Spannungswandlers)

12V Tauchsieder oder Haarföhn = Laststromtest
55W Autobirne = Normalstromtest

Vorgehensweise:
1) Batterie vollständig aufladen.
2) Verbraucher dranhängen
3) Bei 11,99V Verbraucher abschalten (Batterie SOFORT wieder laden)

Die gemessene Zeit (in Stunden) * Strom = bekommene Ah.
Für die Spannung rechnen wir einfach mit einem Mittelwert von 12,5V. Das ist genau genug, da es auf 10% eh nicht ankommt.
Beispiel:
55W Lampe (55W/12,5V) = 4,4A
Die Lampe leuchtete 8 Stunden bis die Batterie nur noch 12v hatte.
8h * 4,4A = 35Ah kamen noch raus.

BadHunter am 03 Mai 2013 10:56:15

fuzzy hat geschrieben:zweitbeste : niemals zu ATU :lach:



Mal nebenbei: für irgendwelche Arbeiten am Fahrzeug würde ich nach eigenen Erfahrungen vor einigen Jahren auch nicht hinfahren, aber unsere Banner-Säurebatterie für den Aufbau haben wir da trotzdem gekauft... Denn die, die vorher drin war, hat gute 6 Jahre gehalten, und die aktuelle ist nun auch seit zweieinhalb Jahren drin und macht sich sehr gut... :)

Na gut, haben wir auch nur spontan da gekauft weil damals im Winter nach längerer Standzeit die verbaute Batterie den Geist aufgegeben hat. Haben wir vor der Tour nicht gemerkt weil ich zuhause das Womo noch an Landstrom hatte...

Gast am 03 Mai 2013 11:52:33

OttoWalke hat geschrieben:Das Problem was Du wahrscheinlich meinst,
die Möglichkeit eines Problems beim parallel Schalten wird mit unterschiedlich alten Batterien immer größer sein, weil es wahrscheinlicher wird, das es altersbedingt eher zum Ausfall der älteren durch defekt ZB. Zellenschluß kommen kann.
Ps. hier streitet doch keiner, oder :)


Ich streite nicht !

Nein ich bin anderer Meinung, wir haben das mal im Labor getestet, vor etwa 10 Jahren und zwei unterschiedliche Akkus Parallelgeschaltet aber in eine Leitung der Parallelschaltung den Strom erfasst.

Das Problem welches ich anspreche, ist das nach Abschluss einer Entladung ein Ausgleichsstrom zwischen den Akkus fließt. Wohlgemerkt eine Ladung findet nicht statt.

Nach einer erneuerten Entladephase fließt abermals ein Ausgleichsstrom von der starken zur schwachen.

Der schwache Akku erwärmt sich dabei unzulässig, da die Ladung, die Entladung und die Ausgleichsladung immer mit Wärmeentwicklung einhergeht.

Dabei fällt vermehrt Bleischlamm ( bei Bleiakkus ) an oder anders gesagt der schwache Akku verschleißt schneller.

Irgendwann knallt es dann, wahrscheinlich ein Kurzschluss bedingt durch Bleischlamm im schwachen Akku der durch den Kurzschlussstrom des grossen starken Akkus weitgehende Folgen haben kann, ein Brand ist möglich mit allen Folgen eines abgestellten unbewachten Fahrzeugs auch Brand der Nachbarfahrzeuge etc.

Ich habe selbst mein Wohnmobil bei Malaga stehen und alle Schlüssel mitgenommen. Wir haben zwei gleiche Akkus die mit dem Fahrzeug erworben wurden, dazwischen ist keine Sicherung. Da stehen hunderte von Fahrzeuge dicht beisammen, wenn da ein Feuer ausbricht....... :( :(

Mir ist es egal was der TE macht, ich würde es auf keinen Fall machen. Die Gründe habe ich genannt, die Gründe sind von keinem Beitrag entkräftet worden. Es wurde viel geschrieben was unstrittig war und ist. Klar teilen sich Lade und Entladeströme entsprechend auf, das Problem aber ist der Ausgleichsstrom während der Ruhephase.

Ein alter fast kaputter Akku verliert während der Standzeit viel mehr Kapazität und wird permanent vom neuen geladen. Auch nach einer Entladungsphase zieht der schwache Akku Strom vom neuen grossen Akku, das ist so.

Gast am 03 Mai 2013 11:58:19

raidy hat geschrieben:Solche Lade- und Entladeströme kommen aber bei Wohnmobilen nie vor, weshalb gilt:
Batterien unterschiedlicher Kapazität aber gleichen Typs und gleicher Ladeendspannung können parallel geschaltet werden

Auch neue und alte Batterien könnten parallel geschaltet werden. Ich würde es aber aus vielen anderen Gründen nicht tun. Aber es geht.
Wenn es geht, warum würdest Du es denn nicht machen ?

Damit stützt Du ja meine Aussage, wenn ich es richtig verstehe.


raidy hat geschrieben:Und nun nochmals zu deiner letzten Aussage:
UlrichS hat geschrieben: Dann belaste mal die beiden benannten Akkus mit einem Verbraucher, die Akkus sind zunächst Parallel geschaltet. Nach sagen wir zwei Stunden Entladungszeit klemmst Du die beiden auseinander und vergleichst die Spannungen. Die sind 100 %ig sehr unterschiedlich, da durch unterschiedliche Innenwiderstände die Akkus nicht konform entladen wurden.

Die Spannungen bei gleichem Batterietyp werden gleich sein!
Bei gleichen Batterien habe ich ja ausdrücklich geschrieben, dass dies Problemlos möglich ist.

Ich habe lediglich davon abgeraten bei derart unterschiedlichen Akkus dies zu tun, wobei der kleine Akku auch bereits 4 Jahre alt ist. ( Ich denke da mal an Bleischlammablagerung etc. eben der natürliche Alterung die unwiderlegbar stattgefunden hat.

fuzzy am 03 Mai 2013 12:08:35


OttoWalke am 03 Mai 2013 16:00:49

UlrichS hat geschrieben:
Ich habe selbst mein Wohnmobil bei Malaga stehen und alle Schlüssel mitgenommen. Wir haben zwei gleiche Akkus die mit dem Fahrzeug erworben wurden, dazwischen ist keine Sicherung. Da stehen hunderte von Fahrzeuge dicht beisammen, wenn da ein Feuer ausbricht....... :( :(


Wenn Du selber glaubst was Du hier schreibst, dürftest Du überhaupt keine Batt. parallel schalten.

Warum, weil es absolut keinen Unterschied machen würde, ob der von der herauf beschworene Supergau nach nun schon 2-4 oder 3-6 Jahren eintreten könnte.
Denk mal einfach über dein selbst geschriebenes in ner Stunde der stillen Muße nach.

Was haste den bei Deinem Versuch bei den Ausgleichströmen gemessen?
Ich bisher nur mA, außer beim Defekt der ersten 100er.

Bei meiner Anordnung im kleinen Mobil (3x100+1x74Ah),
(ist dort der gleiche Fall wie beim Threadersteller, steht im Motoraum, die anderen im Aufbau)
die kleine ist 2Jahre älter wie die großen, läuft das seit 8Jahren so,
die erste die schlapp machte Zellenschluß war eine der genau gleich großen und gleich (neuen) alten 100er, da gibt es keine Apokalypse, man merkt bei diesem Paket nur geringe Kapazitätseinbußen, aber den viel höheren Wasserverbrauch und die Erwärmung der defekten konnte man alleine durch Handberührung feststellen, war aber auch nicht heiß.
Abgehängt getestet und ausgetauscht, das wars und weiter gehts.
Ich wette das ich mit der defekten sicherlich wenigstens 1/4Jahr unterwegs war bis es mir auffiel. Bei nur zwei merkt man es garantiert viel schneller.

Also viel Erfolg auch Dir beim weiteren gefahrlosen Einsatz von Batterien. :mrgreen:
Ich hoffe Du kannst gut Schlafen und must nicht ständig an Deine beiden Batt. denken, ich meine so aller Alpträume. :oops:
siehe unten :wink:

harley64 am 03 Mai 2013 18:40:33

raidy hat geschrieben:
harley64 hat geschrieben:Vorgehensweise:
1) Batterie vollständig aufladen.
2) Verbraucher dranhängen
3) Bei 11,99V Verbraucher abschalten (Batterie SOFORT wieder laden)

Die gemessene Zeit (in Stunden) * Strom = bekommene Ah.
Für die Spannung rechnen wir einfach mit einem Mittelwert von 12,5V. Das ist genau genug, da es auf 10% eh nicht ankommt.
Beispiel:


Denke das Thema hat sich nach den letzten Messungen erledigt.
Folgendes wurde gemessen:
U direkt nach aufladung : 13,46 V
Anschluss von 45 W Lampe --> nach 5 min nur noch 12,2 V
Nach 2 h 12,15V
Nach 4 h 12,08V
Nach 6 h 11,91V

Bei einer angenommen Durchschnittspannung von 12,1 V ergibt sich ein Strom von 3,72 A
in 6h ergibt sich also eine Batterieleistung von 22,3 AH ....

Das heist dann wohl entsorgen ... mein ökologisches Herz blutet ....

Gast am 03 Mai 2013 18:43:07

Jou, sag ihr nochmals schön "auf wiedersehen" und bring sie zum Batterie-Metgzer.

Gast am 03 Mai 2013 19:01:22

harley64 hat geschrieben:Das heist dann wohl entsorgen ... mein ökologisches Herz blutet ....

Hast du einen Garten? Dann kannst du ein paar LED 1-3W Strahler dranhängen, eine Solarzelle mit 50W (45€) Link zum eBay Artikel und einen Billigregler mit Unterspannungs- und Nachtlichtschaltung Link zum eBay Artikel (15€).
Dann macht sie noch 2-4 Jahre Nachtlicht im Garten, bevor sie endgültig Schrott ist.

Und noch was: Bei Bleibatterien klappt des Recycling wunderbar. Du brauchst also kein schlechtes Gewissen haben!

rolfblock am 03 Mai 2013 19:44:44

harley64 hat geschrieben:Das heist dann wohl entsorgen ... mein ökologisches Herz blutet ....


Du bekommst für die alte Batterie das Pfandgeld erstattet! Sind, so wie ich mich erinnere, 8 Euro.
Oder beim Wertstoffhof hinterlegen. Dann ists gut für den Wertstoffhof, dem ich es auch gönne.

Gast am 03 Mai 2013 20:55:14

OttoWalke hat geschrieben:Bei meiner Anordnung (3x100+1x74Ah),... ist dort der gleiche Fall wie beim Threadersteller... die kleine ist 2Jahre älter wie die großen
Nein das ist nicht das gleiche wie beim TE, bei Dir ist der Kapazitätsunterschied nicht so groß und auch der Altersunterschied nicht.

Ich habe übrigens auch geschrieben das ich bei meinen Akkus absolut keine Bedenken habe.

Ich weiß auch nicht was Du willst ich habe ihm lediglich abgeraten so wie andere ( auch raidy ) auch.

Gast am 03 Mai 2013 20:58:44

raidy hat geschrieben:Man schreibe das Wort "Batterie" und schaue dann zu, wie sich die "Spezialisten" kloppen. Klappt IMMER! :?

UlrichS hat geschrieben:Es geht keineswegs um eine einmalige sondern um eine dauerhafte Parallelschaltung, beim laden und beim Entladen werden die Akkus unterschiedlich ge- bzw entladen und haben unterschiedliche Spannungen, dies läßt ständige Ausgleichsströme fließen und die sind langfristig tödlich für die beiden Akkus.

Parallel geschaltete Batterien haben IMMER die gleich Spannung, IMMER. So ist das bei einer parallelen Schaltung nun mal. Elektrotechnik Grundkurs 1. Das hätte dir als Meister aber nicht passieren dürfen.
Leider gehst Du nicht darauf ein, dass nach einer Entladungsphase ( sagen wir Entladung 2 Stunden - 20 % des Nennstrom ) zwischen zwei Akkus ein Ausgleichsstrom ( im mA Bereich ) fließt, oder Bestreitest Du das ?

Wenn dieser fließt, wie kann das sein, wenn doch die Spannungen gleich sind ?

Gast am 03 Mai 2013 21:15:05

raidy hat geschrieben:Unter regulären Bedienungen findet somit eine gleichmäßige Entladung in % der jeweiligen Kapazität (in Bezug auf die Spannung) statt. Hat die "Große" nur noch 12,1V, dann hat auch die "Kleine" nur noch 12,1V.
Das ist falsch, denn wenn die die Akkus jetzt auseinander klemmst wirst Du nie ! 12.100 mV messen, bzw. bei beiden den gleichen Wert.

raidy hat geschrieben:Fazit: Man kann unter regulären Bedingungen sehr wohl eine 200Ah und eine 60Ah Batterie gleichen Typs und gleicher Ladeendspannung parallel schalten.
Unter regulären Bedingungen fließen KEINE Ausgleichsströme.
FALSCH, es fließen immer Ausgleichsströme, nur normalerweise kann man die Vernachlässigen.

Wenn man bei den Akkus des TE diese Messung machen würde, würden nach einer Entladephase die Spannungen stark voneinander abweichen. Natürlich müssen diese zur Messung voneinander getrennt gemessen werden.

Gast am 03 Mai 2013 22:50:12

Ach Ulrich, lassen wirs und überlassen wir den Lesern wem sie glauben wollen. Ich mag nicht mehr.

wolfherm am 04 Mai 2013 07:19:55

Boah, diesen Höhepunkt in der deutschen Forenwelt hätte ich ja fast überlesen. :D

Beim Stichwort Batterien geht hier ja immer die Post ab. Da treffen die bescheiden auftretenden wahren Experten auf die Rechthaber und Besserwisser. Schlimmer noch: auf einen Besserwisser, der sogar ein echter Meister ist (oh Gott, ist das so viel wie General, fragt ein Kollege von mir immer, wenn jemand seine Titel durch die Gegend wirft). Aber leider nicht so viel Größe hat, auch mal einen Fehler oder eine Ungenauigkeit seiner Ausführungen zuzugeben. Nein, der erklärt dann noch über Seiten, warum seine Ausführungen doch irgendwie richtig sein könnten....

Das hat einenn echten Unterhaltungswert.

Normalerweise sehe ich ja die Beiträge dieses unschätzbaren Kollegen nicht. Aber wenn so viel zitiert wird, lässt sich das nicht vermeiden. Und dann treibt mich ja doch die Neugierde, kann ich ja nicht verhehlen.

Ich bewundere die wahren Experten, die dann immer noch ruhig ihre Erklärungen einstellen. Danke euch allen dafür.

maniac am 10 Mai 2013 17:44:01

Was passiert denn, wenn ich meine alte (ca. 5 Jahre) Aufbaubatterie (Varta 75 Ah (5h) 90 Ah (20h), Nr. 957052000) mit einer neuen Starterbatterie (100 ah) parallel schalte, um von der höheren Kapazität (Durchhaltedauer) zu partizipieren?

Laut Web-Beschreibung hat meine Batterie 90 AH. Gepaart mit einer 100er, müssten es dann 190 Ah sein, oder?
Ich denke es ist eine Säurebatterie und keine Gelbatterie, soviel meine ich durch das Web bereits erfahren zu haben.
Kann Säurebatterien generell mit einander paaren? Wie verhält es sich bei der Paarung Säurebatterie und Gelbatterie (AGM)?

Sorry, für die sicherlich bemitleidenswerten Fragen. :oops:

Gast am 10 Mai 2013 17:48:33

Würde ich von abraten, ständig Ausgleichströme u.a. weil Traktionsbatterie und Starterbatterie verschiedene Eigenschaften haben.

maniac am 10 Mai 2013 17:53:45

Muss ich mir dann quasi die gleiche Batterie wieder kaufen um meine Kapazität zu erhöhen? Also nun die Varta professional mit 90 Ah?

Ich fürchte irgendwie, dass diese Preisunterschiede bei Versorgungs- oder Solarbatterien nur durch die Benennung kommen und es eine "normale" Starterbatterie auch tut, diese aber um einiges günstiger sind.

Was würdest du dazu sagen raidy?

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