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Hallo Ihr! Ich würde gerne einen kleinen Philips-Akkusauger im Wohnmobil nutzen. Er hat ein 220-Volt-Netzteil, auf dem "Output 12V" steht. Kann ich gefahrlos das Netzteil abschneiden und die Kabel direkt an den Aufbau-Strom des Wohnmobils anschließen? Oder sollte ich eine Aufbau-Steckdose installieren und an das Akkusauger-Lagegerät-Kabel einen Normstecker machen? Oder gar das 220-V-Netzteil dranlassen und an den Wechselrichter anschließen? Ich freue mich auf Eure Hilfe! Moin, Eigendlich ist das die beste Variante.....das Netzteil weg zu lassen. Das geht bei allen Geräten die ein separates Netzteil haben mit 12v ausgang. Ich achte beim Kauf von Elektronik das ein solches Netzteil dabei ist welches ich weg lassen kann. Und da kann nichts passieren wenn das Ding dauernd und vor allem fest angeschlossen ist? Muss ich das noch irgendwie absichern? Ich lese immer von so Kabelbrand-Horrorgeschichten... bin elektrischer Laie, hab auch schon ein LED-Markiseband und eine LED-Schrankbeleuchtung eingebaut. Vorsicht! 12V ist nicht gleich 12V. Viele derartiger Netzteile liefern Wechselspannung. Am besten das Typenschild des Netzteils fotografieren und hier posten. Man kann das fest installieren oder mit Stecker um das tv mal woanders hinstellen zu können. Ich nehme an das schon ein oder mehrere 12v Stromkreise im Womo vorhanden sind die abgesichert sind. Eine 8ampere Sicherung wäre ausreichend. Dabei achten das die Zuleitung zum tv nicht kleiner als 1,5 mm2 hat. Im tv selber ist nochmal eine Sicherung. Wenndein tvkeinen richtigen Schalter hat würde ich noch einen Schalter installieren . Aber gerne :-) Für mich sieht das aber schon nach 12V Gleichstrom aus, oder? ![]() nethunter: Ich will keinen TV anschließen, sondern einen Philips AKKU-Staubsauger. Besser gesagt dessen Ladestation. Schau dir erst mal den 12 V Stecker an. Meist ist das ein Hohlkoax Stecker. Vielleichthast du noch so eine Kabel mit Stecker dran in der Bastelkiste. Das nimmst du und schließt es an 12 V an, natürlich Polarität vorher ausmessen. Jetzt schließt du das Ladeteil vom Sauger an 12 V und misst den Strom. Ist der > 5 mA würde ich das Ding schon mal nicht permanent am Netz lassen. Jetzt kommt der Sauger in die Halterung. Wahrscheinlich steigt der Strom stark an, da der Akku des Saugers geladen wird. Warte ab, bis er voll ist. Jetzt sollte der Strom wieder unter 5 mA fallen. Dann kannst du alles dauernd am Netz lassen. Wenn nicht hast du einen Stromholix, der deine Ladungsbilanz gefährdet. Wenn du den Sauger an eine Autosteckdose oder ZigAnz. Dose mit einem üblichen Stecker anschließt, brauchst du keine Sicherungen zusätzlich. Wenn du ihn an eine Steckdosezuleitung fest anlötest, brauchst du ebenfalls keine Sicherung. Die Steckdose ist ja bereits abgesichert. Wenn du ein EBL99 nutzt, kannst du den Sauger an Reserve 1 5 oder 6 im Block 8 anschließen. Auch hier keine Sicherung nötig, die ist bereits im EBL. Schreib doch bitte mal die gemessenen Ströme hier auf. Ich will evtl. auch einen Sauger anschaffen. 12V ist gut und schön, aber was passiert bei Ladeendspannung 14,7V? Ich verlasse mich da lieber nicht drauf.
Echt jetzt? Hab noch keines gesehen rolf, wie messe ich denn den Strom? Mit einem Multimeter? Hab so eins, aber noch nicht wirklich durchschaut. Was ist ein EBL99?? Wie gesagt, ich bin ziemlicher Anfänger und wollte das bei Festverkabelung eigentlich per Stromdieb-Klammer an eine Innenlampe anschließen. Dann kann ich das über die Zentralelektrik tot schalten. Hallo, es geht ja um einen Akkusauger, da wird es das Ladeteil sein mit dem der aufgeladen wird. Dem traue ich mal das Management der Akkuladung zu. Wenn die Chinesen das nicht eingebaut haben, ist der Akku, über 220V aufgeladen, auch irgendwann kaputt. Laut Typenschild ist das Gleichstrom (mit Wechselspannung bekäme man auch keinen Akku aufgeladen...) Da werden maximal 0,3 Ampere fließen, wenn alles wie erwartet funktioniert. Schließ das Ding ruhig an einen Lichtstromkreis an, der hat ja schon eine Sicherung, das müsste reichen. CarbonUnit
Lt. Typenschild liefert das Netzteil "pulsierende" Gleichspannung. D.h., da ist ein Gleichrichter eingebaut aber nichts oder nicht allzu viel geglättet, geschweige denn stabilisiert. Heißt aber im Umkehrschluss: Dem Staubsauger kommt es wohl auch nicht so genau darauf an, was eingespeist ist. Was es nicht alles gibt... also scheinbar ein recht genügsames Gerät. Dann werde ich das so machen, wie CarbonUnit abgesegnet hat und einfach das Netzteil abschneiden und die Kabel per Stromdieb an ein Lampenkabel der Zentralelektrik anschließen. Danke für den Tipp! Übrigens, das ist der Staubsauger den ich einbaue: Amazon Link
Genügsam scheint es zu sein. Ich vermute mal auch in der Staubaufnahme. :D Der Tipp mit dem Stromdieb ist genial, schriebest du nicht, dass du schon viel von Kabelbränden gelesen hättest :D :D Das ist der richtige Weg zu einem solchen. Mach das ordentlich mit Steckdose und Stecker. Musste das Zitat ein wenig einkürzen (360Zeilen-Regel). Albert Hallo Albert, warum sollte es da zu einem Kabelbrand kommen? Diese KFZ-Elektrik-"Stromdiebe" sind doch genau für solche Sachen gemacht... oder? Sowas da: --> Link Der Staubsauger ist übrigens ziemlich gut, wir haben den schon länger zuhause im Einsatz... Saugleistung ist echt ausreichend! Hallo nochmal, also bei 300mA (0,3Ampere) wird das mit dem Stromdieb funktionieren. Wenn es da aber mal zum Kurzschluss kommt, raucht das ab. Für Hochstromverbindungen taugt sowas nicht. Also entweder ordentlich mit Schraubklemme oder einem anderen vernünftigen Kabelverbinder an einen Lichtstromkreis gehen, oder, wenn man es richtig "richtig" machen will, noch eine 500mA (0,5A) Sicherung hinter den Stromdieb. Ansonsten hab ich nichts abgesegnet, das Risiko bleibt bei dir. CarbonUnit Mein Akku-Rasierer hat ebenfalls ein SNG für 110-240V mit 12V= Ausgang. An das Kabel habe ich noch einen Stecker angeslossen, welcher in unsere vorhandenen (gepolten!) Steckdosen passt. Kann also den Rasiererakku überall aufladen, funktioniert seit gut 11 Jahren einwandfrei. Unbedingt auf die richtige Polarität achten! Schraubklemmen heißt Lüsterklemmen? Wär ja auch kein Problem. Ich hab nur keine Normdose in der Nähe und möchte unnötige Ausgaben sparen. Kurzschluß ist (im Womo) eigentlich kein Problem, da die ganzen Stromkreise sowieso abgesichert sind. 10A können schon etwas funken, sind aber i.A. nicht gefährlich. 300mA sind nicht die Welt, das hat schon eine bessere LED Lampe. Das sollte keiner bestehende Leitung Probleme bereiten. Alle empfindlichen Teile (Mikrocontroller...) laufen mit weniger Spannung, d.h. sie haben sowieso eine Runterregelung davor und sollten damit geschützt sein. Nur die Leistungsteile hängen direkt an 12V. 12V sind nicht 12V. Einige primitive Ladegeräte erzeugen den Ladestrom einfach mit einem Vorwiderstand. Dann kann der Strom bei 14,4V schon höher sein, sollte aber noch keine Probleme machen. Ähnliches gilt auch für billige LEDs, die dann relativ schnell eingehen (Angabe nur 12V, nicht z.B. 8-30V). Gleichspannung aber wellig kann auch Sinn machen. Einige Werkzeuge regeln die Leistung über eine Phasenanschnittssteuerung, was bei glatter Gleichspannung nicht funktioniert (immer Vollgas). 12V Wechselstromversorgung gab es auch. Einerseits hat man so die ganze Gleichrichtung und Regelung nah am Verbraucher und fängt sich weniger Leitungsprobleme ein. Andererseits brauchen manche Schaltungen (alte Computermodems z.B.) auch eine negative Spannung und erzeugen die einfach aus der Wechselspannung. Auch die würden mit Gleichspannung nicht funktionieren. Einige LED Lampen aus dem Halogenbereich setzen auch auf Wechselspannung. Mit Gleichrichter und Elkos erzeugen sie so aus 12V Wechselspannung deutlich mehr Gleichspannung, bis zu 16V. Da die LEDs darauf ausgelegt sind, würden sie mit Gleichspannung zu dunkel sein. D.h. wenn auch die meisten 12V (am Netzteil) Geräte direkt angeschlossen werden können, sollte man doch genau schauen, was man da vor sich hat und möglichst einen Fachmann fragen, der dann etwas besser raten kann :-) RK Danke für die interessante Abhandlung, RK! Konkret heißt das jetzt für meinen Anwendungsfall? Ruhig direkt anschließen per Stromdieb? Oder besser über Lüsterklemmen? *verwirrtbin*
Macht elektrisch keinen Unterschied. Der (aufgepreßte) Stromdieb ist aber eher für KfZ geeignet als Lüsterklemmen, da die Schrauben sich lösen können. RK Ich persönlich halte von Stromdieben überhaupt nichts, was ich da nur gesehen habe, sind abgebrochene (wenn diese billig und etwas älter, brechen die meist allein vom Ansehen ab ;-) ), verschmorte oder nicht funktionierende Teile. In unserem Womo habe ich zum Teil lange nach dem Fehler des an- und ausgehendem Radios gesucht (1000 Kabel hintendran), hatte ich es draußen, ging alles - war es eingebaut, ging es nicht. Bis ich einige der Stromdiebe "ausgeschaltet" hatte, danach lief wieder alles. Stromdiebe sind für mich nur eine Notlösung, professionell ist was anderes. Da zieh ich mir eine Lüsterklemme mit Aderendhülsen wirklich vor. Lüsterklemmen bedeutet in der Regel das Auftrennen des Stromkreises. Also vorher alle Sicherungen rausnehmen bevor diese durch einen Kurzschluß rausgenommen werden. Dann brauchst Du einen Adernsschutz, da die üblicherweise verwendeten flexiblen Leiter nicht mit einer normalen Schraubklemme verwendet werden können - die Schraube schneidet einzelne Litzen der Ader ab und reduziert den brauchbaren Querschnitt. Weiterhin kann durch die Bewegung im Fahrzeug die Ader einmal ganz abgehen. Ich bevorzuge daher die "Stromdiebe", weil die richtigen Querschnitte gewählt und richtig gemacht sind diese ungefährlicher und Langzeitstabiler als ne Schöde Schraubklemme. Aber es gibt inzwischen auch Klemmen mit Drücker die auch für flexible Leitungen geeignet sind. Diese würde ich bevorzugen, wenn genügent Reserve der Leitung für das zwischenschalten vorliegt. Die Kafigfedern setzen nach, wenn das Kupfer wegfliesst, macht Sauerstoffabschluss gegen Oxydation unter der Verbindung und Trennen die Litzen nicht ab. Bon Voyage ääät azarel, rewin kostenmäßig gesehen schau mal bei Pollin rein .5€ für Stecker und Steckdose. Das Prozedere wie es der Ostwestfale mit der Schraube beschreibt, passiert dir mit dem Stromdieb auch. Habe es mit meiner nachgerüsteten Anhängerzuvorrichtung selbst erlebt. Es ist schlechthin Murks. Abgesehen davon ist es in der Fahrzeugelektrik ein Unding, Litzenenden ohne Aderendhülsen zu verschrauben. Aber du wirst schon deine Lösung finden, bist ja auch dafür verantwortlich. Albert |
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