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Hallo, eine Frage an diejenigen, die schon eine lange Reise außerhalb Europas hinter sich haben oder Bescheid wissen: Wie habt Ihr das mit einem entwaigen Bedarf an dauerhaft einzunehmenden Medikamenten gemacht, die es in D nur auf Rezept gibt? Den Arzt nach einer lateinischen/englischen/spanischen/portugiesischen/französischen Version der Wirkstoffbeschreibung gefragt? Sind gerade bei den ersten Vorüberlegungen für eine mehrjährigen Reise... Spreche mit deinem Arzt, der schreibt die "Vorrat" auf Rezept aus und darf dies auch für mehrere Monate im voraus. Ich glaube, bei mehrjähriger Reise wirds schwierig. Viele Medikamente gibts aber in anderen Ländern auch. Dies sollte über die Herstellerfirma in Erfahrung zu bringen sein. Evtl. kann der Arzt Privatrezepte ausstellen und ihr lasst euch die Medikamente von Zeit zu Zeit zuschicken, wenns dort nicht zu bekommen ist. Kassenrezept wird eher nicht möglich sein, denn der Arzt braucht die Versichertenkarte und mus auch ab und zu den Patienten mal sehen. Medikamente für zwei Jahre im Voraus wird wohl niemand verschreiben. Wie es mit der Kostenerstattung ist, müsste mit der Auslandsversicherung oder auch der hiesigen, die evtl. ja weiterläuft, zu klären sein. Mitte nächsten Jahres werden wir nach Südamerika reisen und dort ca. ein Jahr bleiben. Ich habe schon vor einiger Zeit mit meinem Arzt darüber gesprochen und er hat kein Problem damit, mir schon seit einiger Zeit immer ein Mehr an Medikamente zu verschreiben, als ich sie aktuell benötige. Damit kann ich mir einen Vorrat für ein Jahr anlegen. Schließlich melde ich mich in der Zeit des Auslandsaufenthaltes ja nicht von meiner Krankenkasse ab und zahle auch meine Beiträge! Lediglich für die Akuterkrankungen werde ich eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Bei einer mehrjährigen Reise würde ich zwischendurch ohnehin immer wieder mal kurz nach D zurückfliegen um nach dem Rechten zu sehen. Da würde ich dann wieder neue Medikamente "bunkern". Habe die Ehre Gogolo Danke für Eure Antworten! Hallo raidy, es geht bei uns eher um Jahre... Tipsel, sich das Zeugs zuschicken zu lassen ist, natürlich auch eine Variante. Aber wenn man sich treiben lassen will, dann wird das mit den konkreten Adressen schwierig. Gogolo, diese Art von Vorratsanhäufung betreibe ich auch schon seit längerem. :wink: Aber Du hast wohl recht damit, dass man ab und zu nach Hause fliegen würde. Aber für ein Jahr etwa sollten die Vorräte schon reichen.
Dann kommt es stark darauf an, wo es hingeht. In der westlichen Welt sind fast überall fast alle Wirkstoffe verfügbar, evtl. unter anderem Label. Ansonsten dhl-worldwide express --> Link . "Haus-zu-Haus-Zustellung bis Geschäftsschluss in Europa i.d.R. am nächsten, in den USA, Afrika und Asien i.d.R. am übernächsten Arbeitstag." Klappt wirklich, kostet halt etwas. Wenn ihr also mal 3 Tage irgendwo fix seid, dann klappt es auch. Danke für den Tipp, raidy! :idea:
ABER: Beachte unbedingt, in welche Länder welche Medikamente ohne Zollanmeldung eingeführt werden dürfen. So sind z.B. Psychopharmaka und anabole Steroide fast immer verboten. Sicherheitshalber der Sendung immer eine Kopie des Rezeptes dazu legen. Zudem kann der Arzt dir eine international gültiges "Rezept" ausstellen, das die Notwendigkeit bescheinigt. Einfach mal mit Doktor reden. Lese dich hier mal ein: --> Link Wenn ich hier in Berlin meinen Arzt für Innere Medizin konsultiere und den fragen würde nach 'Vorrat' fällt der wahrscheinlich vom Stuhl. Der nörgelt eh jedesmal rum wegen seiner Wirtschaftlichkeit, tja wäre der mal Frauenarzt geworden denn die bekommen von der KV zur Zeit am meisten. Dagegen mein Lungenfacharzt hat überhaupt kein Problem für mehrere Monate im Voraus oder gestückelt mehr zu verschreiben. Für mehrere Jahre sehe ich das allerdings recht skeptisch die Beschaffung besonders wenn es sich nicht um alltägliche Medikamente handelt. Es mag die Medikamente im Ausland geben aber ob diese dann dieselben Wirkstoffe haben ist die Frage.
Wer Medikamente einnimmt, sollte mal auf die Lagerung und Haltbarkeit achten! Erst mal muss man wissen, wo es hingeht und um welche Medikamente es geht. Jahrelang Medikamente nehmen ohne ärztliche Kontrolle ist mit Sicherheit nicht im Sinne des Erfinders. Darüber hinaus gibt es genügend Lände,r wo man die meisten Medikamente einfach kaufen kann, so ein Theater wie in unserem schönen Land machen zum Glück nicht alle. Und über Deals mit Ärzten zu reden, die wissentlich mehr verschreiben als nötig, ist vielleicht auch - zumindest - überlegenswert, schon im Interesse des Mediziners. Fällt man bei der KV einmal auf, ist man ganz schnell 'Mode'.
Wichtig aus eigener Erfahrung : Was für Medikamente sind das? Müssen die "gekühlt" gelagert und/oder transportiert werden :?: Ich bin zu meinem Arzt gegangen und er hat mir ein Medikament herausgesucht, welches ich in Malaysia problemlos bekommen habe. Im Falle eine Unverträglichkeit hätte noch die Möglichkeit bestanden die Medis hinterher schicken zu lassen. Für 1 Jahr verschreiben wollte er aber nicht. Er meinte, dass ich am Flughafen evt. Ärger bekommen hätte.
Da hast Du völlig recht. Mir geht es jedoch darum, zumindest soviel dabeizuhaben, dass es für die Zeit zwischen den Heimflügen reicht, also max. 1 Jahr. Blutdruck kann man ja auch unterwegs checken. :) Volki, Kühlung wäre doch kein Problem, vorausgesetzt natürlich der Temperaturbereich des Kühli passt. [/quote] Hallo Aus eigener Erfahrung kann ich sagen; fast überall auf der Welt ist die medizinische Versorgung hervorragend. Zumindest für uns reichen Westler. :idea: Die Medikamentenversorgung vor Ort ist in der Regel kein Problem. Fast überall gibt es fast alles. Oft rezeptfrei und preiswerter als zuhause. Ausser in den USA, da ist manches massiv teurer. Flatus .
Aber denke dran - ein Kühlschrank kann auch ausfallen. Ist uns auf der Jungfernprobefahrt passiert. Jetzt suche ich dringend nach Platz für eine zusätzliche Kühlbox. Meine diversen Medikamente müssen kühl sein. Auf Grund der Menge bekomme ich von meinen Ärzten noch eine mehrsprachige Bestätigung (mit Unterschrift und Stempel) dass es sich wirklich um notwendige ärztlich verordnete Medikamente handelt. ;-) Jens Ich würde hier als erstes deinen Hausarzt fragen. Vielleicht kann man ja gleich mehrere Rezepte ausstellen lassen? Ja, in der Regel erhält man seine Medikamente. Ansonsten gibt es normalerweise vergleichbare Medikamente, die im schlimmsten Fall ein wenig von den Originalen abweichen. Aber auch das ist meist kein Problem. Hallo, Ich weiß der Thread ist schon älter. Bei den meisten Medikamenten steht nicht über 25° lagern. Bei längerer Reise kann man doch nicht den ganzen Kühlschrank blockieren. Wie ist eure Erfahrung, oder Vorgehen, damit? Danke für die Info, Alex
Ich empfehle eine zusätzliche Kühlbox. Es gibt von Waeco eine kleine Kompressorbox. Man kann sie über die Schulter hängen. Einfach im Werksverkauf im Internet nachschauen. Wüstenfahrer nehmen gerne diese Box mit. Vor allem die ohne Solar. Jedes Mal wenn wir monatelang weg sind, stellt sich Hausarzt quer.. Er stellt keine Kassenrezepte aus. Er begründet seine Entscheidung damit, dass die KV und die BEK nicht zahlten. Die BEK zahlt aber. Ich bin chronisch krank und brauche die Medikamente, ob ich zu Hause oder unterwegs bin. So ein Quatsch. Viele Mitcamper bekommen von ihren Ärzten problemlos Rezepte. Wir lassen in Spanien Privatrezepte ausstellen. Die Kasse zahlt etwa 60-70 Prozent. Wenn der Arzt das nicht versteht, vielleicht versteht das ein anderer. Na, da hat der Arzt aber Recht. Er bekommt pro Patient und Quartal einen festen Betrag für die Behandlung und einen festen Betrag für Medikamente. Wenn er jetzt für einen Patienten die Jahresration verschreibt, der dann drei Quartale nicht mehr auftaucht, bekommt er für den seine Pauschalen nicht mehr. Ihm wurden aber im ersten Quartal die vollen Jahreskosten "angelastet". Außerdem sollen Ärzte nur Mengen für einen überschaubaren Zeitraum verschreiben. Warum? Es soll auch Patienten geben, die zwischenzeit versterben. Und warum soll von denen ein Jahresvorrat eventuell sehr teurer Medikamente in den Müll geworfen werden? Das gilt für gesetzlich Versicherte. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Danke für den Tipp. Ist zwar nicht ganz befriedigend aber zumindest eine Lösung.
Ich benötigte früher solche Tabletten, mein Freund ist Apotheker, der meinte dazu, dass sich das ähnlich bemerkbar macht wie bei Überlagerung: sie wirken evtl. nicht mehr zu 100% aber sie werden nicht gefährlich dadurch. Diese Aussage kann ich nur für Tabletten und ganz speziell Rantudil geben. Heute Monatsspritze, die mit 8° gelagert werden muss, da hab ich jedesmal logistische Herausforderungen, ncoh schlimmer, wenn es Hotelreisen sind und die Hotelbar (bei mir meist) defekt ist.
Das war auch meine Absicht. Dann kam die Meldung: Verschachtelte Zitate sind nicht möglich, bitte kürze Dein Zitat auf die Kernaussage, die Du zitieren möchtest. Wie hätte ich das denn machen sollen? Die Frage sollte hier nicht gelöst werden, siehe FAQ, Administration....... Danke für die Hilfe.
Dann ist der Arzt unfähig oder unwillig.. Wenn ich das alles gelesen habe, brauche ich keine Medikamente mehr. Dann bin ich tot. Gruß Norbert Ne nicht sterben ;D Also, Ärzte und Apotheker sind angewiesen lediglich nur einmal pro Quartal die Anzahl von 100 Tabletten je Medikament zu verschreiben. Argument ist, dass wer Medikamente nimmt auch regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden muss. Allerdings reißt man selten spontan 1. Jahr ins Ausland. Und genau diese Zeit sollte man mit dem Arzt seiner Wahl nutzen die entsprechende Menge an Medikamenten so besorgen. Wolfgang, ließ meinen letzten Satz. Ich habe es selber so gemacht. Mein Arzt hat da mitgespielt. Es soll auch Ärzte geben, die die benötigte Menge über einen Pharmavertreter ordern oder für die Praxis beschaffen lassen. Wo ein Wille, da ein Weg.. Als noch Südamerika auf unserer Planungsliste stand, habe ich meinem Arzt eröffnet, dass wir über ein Jahr nach Südamerika wollen. Daraufhin hat dieser gesagt: "Gut, dann fangen wir jetzt schon mit dem horten und sammeln der notwendigen Medikamente an, damit du dann den Vorrat für ein Jahr hast." Peter hat schon recht: wo ein Wille - da ist auch ein Weg... Habe die Ehre Gogolo
Danke für die Bestätigung. Aber wie geschrieben, der Arzt hat, wenn er willig ist vielfältige Möglichkeiten :ja: Unser Arzt -willig? Nö - neidisch! :twisted: Nehmt eine Liste der Medikamente für die Seefahrt mit. Die Nummern sind international genormt. Im Zweifelsfall nimmt man mit Medico Cuxhaven Kontakt auf. Auch hilft im Ausland ein Scan der Schachteln oft weiter. Dort steht der Wirkstoff drauf. Einheimische Schachteln haben ggf. ein abweichendes Aussehen, aber der Wirkstoff bleibt gleich Was Du meinst ist die PZN. Habe ich ebenso wie meine wichtigen Dokumente auf meinen Notfallstick kopiert.. |
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